Red Snapper mit Cajun-Spitzkohl und roter Curry-Kokossauce

Leider bekommt man den Red Snapper nicht so oft im Handel, aber wenn, dann gibt es bei uns kein Halten mehr 🙂
Unter dem Namen „Red Snapper“ (oder auch „Roter Schnapper“) dürfen in Deutschland nur Fische der Gattung „Malabar-Schnapper“ verkauft werden.
Der Red Snapper ist ein Raubfisch und gehört zur Gattung der „Barschartigen“.
Sein Fleisch ist rein weiß und recht fest.

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Red Snapper – gebraten

Eigentlich war etwas ganz anderes für das Abendessen geplant…als ich aber die Red Snapper-Filets im Fischgeschäft gesehen habe, musste kurzfristig umdisponiert werden.

Ich kann nur sagen: Es hat sich gelohnt. 🙂

Bei dem „Snapper“ handelt es sich um eine Fischart die in allen subtropischen Meeren vorkommt. In Deutschland wird aber nur eine Sorte, nämlich der Malabar SnapperLutjanus malabaricus„, als Red Snapper angeboten. Dieser stammt, solange es sich um Wildfänge handelt, aus dem indopazifischen Raum. Da er ein begehrter Speisefisch ist, wird er mittlerweile auch gezüchtet („Aquakultur“). Wir kaufen nur Wildfänge.

Zubereitung:

Die Filets abwaschen und trocken tupfen.
Die Hautseite mit einer Rasierklinge oder einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden.
Beide Seiten salzen, pfeffern und mit einigen Spritzern Limettensaft (alternativ: Zitrone) beträufeln; in Mehl wenden; überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.

Bei guter Mittelhitze zuerst die Hautseite braten bis sie schön „cross“ ist. Das dauert, je nach Dicke des Filets, 3 bis 5 Min.
Ein gutes Zeichen ist es, wenn das Filet sich in der Pfanne „wölbt“. Dies zeigt an, dass es frisch ist. Dann einen Topf auf den Fisch stellen, damit er auf dem Pfannenboden aufliegt und die Haut gleichmäßig gebraten wird. 

Die Filets wenden, den Herd ausschalten und die Filets noch 2-3 Min. in der Pfanne nachgaren lassen.

Bei uns gab es dazu Reis und eine leichte Weißweinsauce.