Johannisbeerkuchen mit Schmandguss

Es geht wieder rund im Garten…die Johannisbeeren sind reif.
Als Erstes haben wir damit eine leckeres „Küchlein“ gebacken.
„Küchlein“ deshalb, weil er so schnell alle war…
Gefunden haben wir das Rezept bei „eatsmarter“.

Weiterlesen

Linsenbratlinge

comp_CR_IMG_0375_Linsenbratlinge

Eine leckere und gesunde Alternative zu Kartoffeln oder Nudeln. Das Rezept haben wir in der Zeitschrift „Mein Landrezept – Gemüseküche“ gefunden. Ausprobiert und für lecker befunden.

Zutaten für 12 Stück:

  • 1 Zucchini, 400 g
  • 1 Zwiebel
  • 200 g rote Linsen
  • 500 ml Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühpulver
  • 40 g Quark
  • 60 g kernige Haferflocken
  • 1 Ei
  • 5 EL Rapsöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, rosenscharf

Zubereitung:

Von der Zucchini Stiel- und Blütenansatz abscheiden. Zucchini raspeln; 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zucchiniraspel 3 Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. Raspel in ein Sieb geben und ablaufen lassen.

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, Linsen zugeben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Wasser angießen und Gemüsebrühpulver einrühren. Deckel auf die Pfanne legen, Hitze reduzieren. Die Linsen in 15 Minuten fertig garen.

Abgetropften Zucchiniraspel, Haferflocken, Quark und Ei zu den Linsen geben. Die Masse gut vermischen.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. 12 Bratlinge formen, im heißen Fett von beiden Seiten ca. 8 Minuten braten.

comp_CR_CIMG9566_Linsenbratlinge

Entweder als Beilage oder zusammen mit einem Quark-Dip als vegetarisches Hauptgericht servieren.

Bei uns gab es die Linsenbratlinge als Beilage zu gegrillten feinen Geflügelbratwürsten sowie gegrillten Auberginen- und Zucchinischeiben.

comp_cr_img_0379_gefluegelbratwurst_linsenbratlinge_gerillte_aubergine_und_zucchini

Reis

Reis? Was ist schon Reis?

Als Kind kann ich mich nur an Kochbeutelreis erinnern, ja, den mit dem nett dreinschauenden, älteren Mann negroider Abstammung…

Diesen Reis gab es immer dann, wenn einem „nichts besseres“ eingefallen ist – so zumindest kam es mir oft vor.

Gut, wenn man bedenkt, wie dieser vorgegarte Kochbeutel-Reis (parboiled) schmeckt, durchaus verständlich, dass man diesen nur dann gekocht hat, wenn einem wirklich „nichts besseres“ einfiel.

In dem festen Glauben, dass Reis nun mal SO schmeckt, haben wir auch nie viel Augenmerk darauf gelegt. Unseren Reis haben wir, je nach Verwendung, im Großmarkt gekauft (Langkornreis, parboiled; aber lose, keine Kochbeutel) oder im Asia-Laden (Sushi-, Basmati-, Jasmin-Reis) oder im Supermarkt (Milchreis). Ab und zu noch mal ein Päckchen „Wildreis“, wobei ich heute weiß, dass das, was wir als „Wildreis“ gekauft und verzehrt haben, gar keine Reis war, sondern die Fruchtkörper von Süßgräsern. Aber das ist ein anderes Thema.

Durch einen glücklichen Umstand sind wir dann zu einem Probepaket mit verschiedenen Reissorten gekommen. Wir haben sie noch nicht alle zubereitet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es mit Reis genau so ist, wie mit (fast) allem anderen: es gibt riesige Geschmacksunterschiede!

Ich hätte das nicht für möglich gehalten…aber wie sagte meine Großmutter immer „man wird so alt wie eine Kuh, lernt aber immer noch dazu“. Recht hat sie.

Es gibt sicher auch andere Händler, die guten Reis vertreiben, aber aufgrund der super Qualität hat uns das junge Startup-Unternehmen Reishunger absolut überzeugt und ist zu unserem neuen „Haus- und Hoflieferanten“ geworden.

Der Reis zeichnet sich durch ein sehr gutes Aroma, sehr gleichmäßiges Korn und keinen „Bruch“ (kaputte Reiskörner) aus. Außerdem sind die meisten Reissorten in Bio-Qualität erhältlich.

Die Erfahrungen, die wir bisher bei den Reissorten gesammelt haben (ich werde die Liste nach und nach erweitern):

Schwarzer Reis („echter“ schwarzer Reis, kein „Wildreis“): kräftiger Vollkorn-Geschmack mit einem ausgeprägten Nussaroma. Für mich bisher die größte Überraschung. Zu beachten ist aber die lange Kochzeit/Gardauer: 10 Min einweichen und 40 bis 45 Min. kochen/köcheln. Wir haben ihn zu geschmortem Ziegenfleisch genossen. Tipp: Nach dem Kochen ein Stück Butter unter den Reis gerührt und er hat fast die Konsistenz von einem Risotto. Wir haben ihn z. B.zu Geschmortes Ziegenfleisch oder Lammbällchen mit Saubohnen serviert. Er passt zu allen Fleisch-, Fisch-, Gemüserezepten oder sehr dekorativ im Reissalat.

Roter Reis: schöner Vollkorngeschmack mit erdig, leicht nussigem Aroma. Darf nur mit ganz wenig Salz gekocht werden! Auch er hat eine lange Garzeit: 10 Min. einweichen und 45 bis 50 Min. köcheln. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit wenig Sauce, z. B. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli und Champignons oder in Gemüserezepten oder in Reissalat.

Milchreis: sehr angenehmer Geschmack, die Reiskörner haben trotz Gare noch leichten „Biss“, ergibt einen cremigen Milchreis, ohne eine „einheitliche Masse“ („verkleistern“) zu werden >>> Milchreis mit Erdbeeren.

Basmati-Reis: nach dem Schwarzen Reis die zweite große, angenehme Überraschung; gleichmäßiger, sehr langkorniger Reis mit intensivem, leicht erdigen Aroma. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit Sauce, z. B. Bananen-Curry oder in Gemüsegerichten.

Risottoreis: Egal, was manche Reisanbieter einem erzählen wollen, für Risotto sollte man immer die Sorte “Carnaroli” verwenden. Kein anderer Reis hat einen so hohen Anteil wasserlöslicher Stärke, die dafür sorgt, dass der Reis auch nach dem Kochen seinen bissfesten Kern behält, gleichzeitig aber das Risotto so cremige („schlotzig“) wird. Siehe z. B. Risotto mit Bärlauchpesto, Kürbis-Risotto, Risotto alle milanese, Pilzrisotto.

Fortsetzung folgt.