Knoblauch-Rosmarin-Gelee

Knoblauch-Rosmarin-GELEE??
Ja, GELEE!
Zugegeben, als Brotaufstrich ist dieses Gelee in erster Linie nicht gedacht, aber wem es schmeckt, der kann es natürlich auch aufs Brot streichen.
Eigentlich aber ist es als Beilage zu Braten, Fisch und Käse gedacht.

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Rosmarin-Ingwer-Zitronen-Sirup

Bei dieser Hitze sollte das Wasser gerne auch mal etwas Geschmack haben. Nach ein wenig Sucherei im Netz sind wir bei dreierlei-Liebelei.de auf das Rezept eines Sirups für Zitronenlimonade gestoßen.
Kräutergarten und Vorratsschublade kontrolliert und schon kann es losgehen. Nur den weißen Zucker aus dem Originalrezept haben wir durch braunen Zucker (Demerara) ersetzt.

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Zitronen-Rosmarin-Hähnchen

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Schon beim Orangen-Thymian-Hähnchen hatten wir geschrieben, dass diese Idee, Hähnchen mit div. Aromaten zu füllen, noch von einem länger zurückliegenden Spanien-Urlaub stammt. Dort, an einem mobilen Hähnchen-Grillwagen, gab es die gegrillten Hähnchen unter anderem auch mit Zitronenspalten und frischen Rosmarinzweigen gefüllt. Da wir uns nach so langer Zeit noch daran erinnern, müssen sie also etwas besonderes gewesen sein 🙂
Da traf es sich doch gut, dass wir gerade wieder einige Zitronen von unseren eigenen Zitronenbäumchen hatten.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen; unseres hatte 1.400 g
  • 2 Bio-Zitronen, wir: eigene Zitronen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer
  • 1 TL Salz (feines Meersalz)
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Das Hähnchen innen salzen.

Die Zitronen vierteln; alle Viertel ein wenig ausdrücken, den Saft auffangen – insgesamt benötigt man nur einen EL Saft.
Wer einen besonders intensiven Zitronengeschmack haben möchte, kann die Schale der Zitronenviertel mit einer Gabel noch zusätzlich einstechen.

Die Zitronenviertel zusammen mit dem Rosmarin in die Bauchhöhle des Hähnchens schieben.

Die Beine nun „über Kreuz legen“ und mit Garn (wir: Schinkenkordel) zusammenbinden. Damit wird gleichzeitig der Bauchraum „verschlossen“.
Die Flügel ebenfalls mit Garn fest an den Körper binden.

Olivenöl mit Paprikapulver, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und dem Zitronensaft verrühren; mit einem Pinsel (Backpinsel) das Hähnchen ringsum einpinseln.

Zubereitung auf bzw. vor dem Holzkohlegrill:
den Grill für indirektes Grillen (von der Rückseite) vorheizen *)
das Zitronen-Rosmarin-Hähnchen so auf den Grillspieß schieben und fixieren, dass es möglichst „zentriert“ ist – also keine „Unwucht“ beim Rotieren hat;
zunächst den Spieß so platzieren, dass das sich drehende Hähnchen recht nah an der glühenden Holzkohle ist- Abstand ca. 5 cm; wenn das Hähnchen beginnt braun zu werden (bei uns nach ca. 30 Minuten), den Abstand vergrößern – ca. 7 bis 8 cm.
gelegentlich ein paar Holzkohlen nachlegen;
das Hähnchen weitere ca. 70 bis 80 Minuten grillen.
Wird es zu braun, den Abstand weiter vergrößern.

*) Beschreibung für indirektes Grillen siehe >> hier <<

Bei Zubereitung im Backofen:
den Backofen auf 220 Grad vorheizen;
Fettpfanne mit ca. 300 ml Wasser füllen und unter den Rost schieben;
Das Hähnchen mit der Brust nach unten auf den Rost legen;
Nach 25 Minuten das Hähnchen wenden (Brust nach oben) – und, falls noch vorhanden, mit Marinade einpinseln.
Die Temperatur auf 160 Grad senken und weitere 35 bis 40 Minuten braten.
Backofen ausschalten, das Hähnchen aber noch 10 Minuten im Ofen ruhen lassen.

Bei Zubereitung auf dem Grill (Elektrogrill):
das Hähnchen auf dem Grillspieß fixieren;
40 Minuten bei 200 Grad grillen;
weitere 35 Minuten bei 175 Grad
und zum Schluss noch 35 Minuten bei 140 Grad.

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Im Bild kann man etwas (sehr wenig) von der „Füllung“ erkennen.

Italian Dressing

Zutaten:

  • 100 ml Rotweinessig
  • 250 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Senf, mild oder mittelscharf (ausnahmsweise verwenden wir hier keinen Dijon-Senf)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Zwiebel *)
  • 1/2 TL Zucker
  • 10 Basilikumblätter
  • 1/2 Zweig Rosmarin
  • 5 Stiele Oregano

*) Eigentlich kommt in das Italian Dressing keine Zwiebel.
Uns schmeckt es aber mit Zwiebel besser…und was ist entscheidender als der eigene Geschmack…

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, etwas Salz dazu geben und mit dem Messer zu einer feinen Paste zerdrücken.
Basilikum Blätter und Oregano fein hacken.
Rosmarinnadeln (die keine Nadeln sind, sondern eingerollte Blätter :)) vom Stängel abzupfen und ebenfalls fein hacken.
Die Zwiebel fein würfeln.

Salz und Zucker so lange mit dem Rotweinessig verrühren, bis diese sich aufgelöst haben.
Pfeffer und Senf zufügen und verrühren.
Nun das Olivenöl dazugeben und gut verrühren – das Öl muss sich vollständig mit dem Essig „verbinden“/emulgieren.
Dann Knoblauch, gehackten Kräuter und Zwiebeln unterrühren.
Das Dressing mind. 10 – 15 Min. durchziehen lassen, damit die Kräuter ihren vollen Geschmack entfalten können.

Rosmarin-Aprikosen-Tarte

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Das Rezept stammt aus Aurélies Blog „Französisch Kochen“ und heißt dort „Tarte Abricot-Romarin“.

Manches Mal schaut man sich nach neuen Rezepten oder Ideen in anderen Blogs um und dann stößt man auch ein Rezept, bei dem man sofort denkt „das sieht so lecker aus, das muss ich schnellstens nachkochen“. So ging es mir bei diesem Rezept von Aurélie. Wobei das „schnellstens nachkochen“ hier wortwörtlich zu verstehen ist. Dieses Rezept hat mich so sehr gereizt, dass ich mich spontan ins Auto gesetzt haben und einkaufen gefahren bin. Aprikosen und griechischen Joghurt gekauft, den Rest hatten wir zu Hause. Also, zwischen „Rezept entdecken“ und „nachbacken“ vergingen nicht mal 30 Min.

Nachdem ich die fertige (und abgekühlte) Tarte probiert hatte, wusste ich, warum ich es so eilig hatte 🙂
Diese Kombination von saftigen Aprikosen mit dem zarten Hauch von Rosmarin und der sahnigen Joghurt-Creme > einfach köstlich.

Vielen Dank an dieser Stelle an Aurélie für dieses tolle Rezept.

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Hähnchen auf mediterrane Art

Es handelt sich bei dem Rezept um eine Abwandlung unseres Rezeptes „Hähnchen auf spanische Art“.

Wir haben hier den Rosmarin weggelassen, dafür aber Thymian, Zucchini und getrocknete Tomaten verwendet.

Zutaten:

  • 1 Brathähnchen (1.200 – 1.500 g)
  • 1 kg Kartoffeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige Thymian
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 500 g Zucchini
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abküheln lassen, schälen und, je nach Größe, halbieren oder vierteln.

Zucchini längs vierteln, das weiche Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden

Getrockneten Tomaten fein hacken.

Eine Fettpfanne leicht mit Olivenöl auspinseln; Kartoffeln, Zucchini und getrocknete Tomaten darin verteilen; evtl. mischen.

Bei dem Brathähnchen, mittels einer Geflügelschere, das Rückgrat entfernen, aufklappen/flach drücken. Die Innenseite salzen und pfeffern. Mit der Hautseite nach oben auf die Kartoffeln legen.

Knoblauch schälen, hacken und mit etwas Salz vermischt zu einem feinen Brei zerdrücken.

Diesen mit 4 EL Olivenöl, 2 TL Salz und 1 TL frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Damit die Hautseite des Hähnchens einpinseln. Das gesamte Würzöl auf dem Hähnchen verteilen!

Thymian waschen, fein hacken und über den Kartoffeln/Zucchini und dem Hähnchen verteilen.

Backofen auf 250 Grad (Unter-/Oberhitze) vorheizen.

Auf der mittleren Schiene des Backofens das Hähnchen je nach Größe 15 – 25 Min. braten (900 g >> 18 Min.; 1.500 g >> 25 Min.).

Tipp: Es empfiehlt sich, das Hähnchen und die Kartoffeln nach dem Backen/vor dem Grillen mittels eines Ölzerstäubers leicht einzuölen. Wenn man das Hähnchen einpinseln will, vorsichtig vorgehen, damit nicht der Knoblauch „weg gewischt“ wird. 

Nach der Bratzeit, den Grill einschalten und das Hähnchen noch für 5 – 10 Min. grillen.

Backofen/Grill ausschalten und das Hähnchen im Ofen noch 5-10 Min ruhen lassen.