Zitronen-Kräuter-Huhn aus dem Römertopf

Wir hatten noch ein ganz besonderes Huhn – ein „Landhuhn aus Frankreich“!
Keines dieser heutigen „Hochleistungshühner“, nein, ein „richtiges Landhuhn“.
Was ist das Besondere daran? Nun, diese Landhühner haben im Verhältnis zu den „Hochleistungshühnern“ weniger Brustfleisch und längere und schlankere Beine. Beides führt dazu, dass diese Hühner besser und aufrechter laufen können. Noch dazu haben wir unser Huhn bei einem Bauern gekauft, wo die Hühner noch frei auf den Wiesen und Weiden herumlaufen dürfen und sich einen Großteil ihrer Nahrung selbst suchen.
Mit solch einem Huhn MUSS man natürlich auch etwas besonderes machen!
Gut, dass im Garten schon wieder frische Kräuter wachsen…

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Putenunterkeule in Portwein (Römertopf)

Ein Kilogramm Fleisch für zwei Personen?
Ja! Das liegt aber nicht nur daran, dass wir so verfressen sind :), sondern auch daran, dass nach Abzug des Knochens und auch der vielen im Fleisch vorhandenen Sehnen, nicht soooo viel Fleisch übrig bleibt.
Nichtsdestotrotz ist die Putenunterkeule für uns ein herrliches Stück Fleisch.
Das liegt erstens daran, dass wir „knusprige-Haut-Liebhaber“, das Verhältnis von Haut zu Fleisch schätzen und zweitens, dass die Schenkel (Ober – und Unterschenkel) bei Geflügel immer „saftiger“ sind als die Brust.

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Fasan in Portwein (Römertopf)

Lange lange ist es her…dass es bei uns Fasan gab.
Das liegt sicher nicht daran, dass dieses Fleisch nicht schmeckt, nein, ganz im Gegenteil.
Das Problem bei Fasan ist, dass kein Fahrten- oder Flugschreiber dabei ist, wenn man diesen Vogel kauft 🙂
Beim bisher letzten Versuch hatten wir wohl ein „lange erprobtes Modell“ erwischt 😦
Danach hielt sich die Lust auf neue Erfahrungen lange in Grenzen.
Aber nun haben wir all unseren Mut zusammen genommen und einen neuen Versuch gewagt.
Und, was sollen wir sagen: „es hat sich wirklich gelohnt, war wohl dieses Mal ein jüngeres Baujahr“ 🙂

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Kaninchenkeulen im Speckmantel aus dem Römertopf

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Das waren nun aber wirklich die letzten Kaninchenkeulen, die wir von unserer letzten Einkaufstour im Elsass mitgebracht haben…
es wird also Zeit die nächste zu planen 🙂
Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Kaninchenfleisch ist ein wunderbares Fleisch.
Es ist zart, mager und hat einen sehr feinen Geschmack. Man darf es nur nicht zu lange braten/garen, dann wird es sehr trocken.
Und: man sollte es bei einem seriösen Züchter kaufen und nicht die „Supermarktware“ aus osteuropäischen Qualzuchten!!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Kaninchenkeulen
  • 10 Scheiben geräucherten Speck; wir: 20 Scheiben, da unsere sehr schmal waren
  • 20 (kleine) Stängel Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Kaninchenkeulen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Falls vorhanden, die Schwarte vom Speck entfernen.
Die Hälfte der Speckscheiben „dicht an dicht“ aneinander legen.

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5 Stängel Thymian darauf verteilen.
Eine Kaninchenkeule darauf legen, diese wieder mit 5 Stängeln Thymian belegen

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Die Speckscheiben über der Kaninchenkeule zusammen schlagen.

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Mit der zweiten Keule ebenso verfahren.
Die beiden „eingeschlagenen“ Keulen in den Römertopf legen.
Wer mag, so wie wir, kann noch eine halbierte Knoblauchzehe mit in den Topf geben.
Deckel darauf geben und in den kalten (!) Backofen stellen.

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze einstellen.
Die Kaninchenkeulen 45 Minuten backen – Zeit zählt ab Einschalten des Backofens!

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Danach die Kaninchenkeulen vom restlichen Speckmantel befreien, auf Tellern anrichten und servieren.

Bei uns gab es dazu Gebratene Kartoffelhälften und Salat (nicht im Bild).

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Wildschweinhaxe im Römertopf geschmort

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Wir hatten noch eine Hinterhaxe vom Wildschwein in unseren Vorräten. Wenn es (hoffentlich) bald warm wird, dann sind Schmorgerichte bei uns nicht mehr so angesagt, dann wird eher gegrillt oder es gibt herrlich frische Salate aus dem eigenen Garten – was allerdings „noch ein paar Tage“ dauern wird. Also, schnell noch ein Schmorgericht, bevor der Sommer kommt 🙂

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Hinterhaxe vom Wildschwein, ca. 750 g
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian
  • 1/2 Zwiebel
  • 50 ml Rotwein, trocken, „leicht“; wir: Portugieser

Zubereitung:

Das ist ja das Schöne am Römertopf: man braucht nicht viele Zutaten, der Römertopf sorgt dafür, dass der Eigengeschmack des Gargutes (meist Fleisch) wunderbar erhalten bleibt.

Römertopf mind. 15 Minuten in kaltes Wasser legen.

Wildschweinhaxe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Thymian würzen.
In dem Römertopf legen.
Die Zwiebel in Spalten schneiden und zum Fleisch geben.Seitlich den Rotwein angießen; nicht über das Fleisch gießen, da die Gewürze damit „abgewaschen“ würden.

Deckel auflegen und in den kalten (!!) Backofen stellen.

Backofen einschalten und auf 220 Grad Unter-/Oberhitze heizen.
Das Fleisch etwa 80 bis 85 Minuten garen.

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Bei uns gab es dazu „Bärlauch-Risotto“ und, als erster Versuch, etwas Bärlauch-Gemüse (im Bild unten, Rezept folgt).

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Rinderbraten in Rotweinsauce aus dem Römertopf

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Zum Bild: ich weiß, auf dem Bild sieht das Fleisch trocken aus. Ihr dürft mir glauben, das Fleisch war alles andere als trocken!
Das Fleischstück/den Braten habe ich nicht selbst geschnitten, wir haben es fertig geschnitten bei einem Bio-Bauern gekauft – und er hatte es leider nicht sehr glücklich geschnitten. Um „vernünftige“ Stück zu bekommen musste ich das Fleisch „mit der Faser“ schneiden, das führt leider dazu, dass der Anschnitt trocken aussieht.

Nachdem wir unseren Römertopf wieder entdeckt haben, sollte es diesmal ein Rinderbraten aus diesem Topf geben.
Eigentlich bereitet man ja keinen Braten o. ä . mit Sauce im Römertopf zu. Warum eigentlich nicht.
Also hieß es ausprobieren.

Zutaten:

  • 750 g Rinderbraten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 3 Stängel Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 l Rotwein, trocken; wir Portugieser
  • 100 g Wurzelgemüse
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1 knapper TL Pimentkörner
  • 3 EL Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Zwiebel groß würfeln.
Knoblauch fein würfeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.
Wurzelgemüse würfeln bzw. in Scheiben schneiden.

Das Fleisch zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Rotwein, Wurzelgemüse, Pfeffer- und Pimentkörner und dem Rotweinessig in einen Gefrierbeutel geben, gut vermischen und den Gefrierbeutel verschließen.

Für 1 Tag in dem Kühlschrank legen.

Den Römertopf für ca. 30 Min. in kaltes Wasser legen.

Backofen auf 185 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Das Fleisch aus der Marinade/dem Rotwein nehmen, trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum kräftig darin anbraten.
Das angebratene Fleisch in den kalten Römertopf geben; Rotwein/Marinade mitsamt Kräutern, Gemüse usw. darüber gießen.
Deckel schließen und den Römertopf für 3 Stunden in den Backofen geben.

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Römertopf öffnen, Fleisch heraus heben; Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt, Pfeffer- und Pimentkörner heraus „fischen“.

Die Sauce mit dem „Zauberstab“ mixen/pürieren.

Bei uns gab es dazu Kartoffelklöße und lauwarmen Rosenkohlsalat mit Kürbis.