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Schlagwort-Archive: Römertopf

Putenunterkeule in Portwein (Römertopf)

Ein Kilogramm Fleisch für zwei Personen?
Ja! Das liegt aber nicht nur daran, dass wir so verfressen sind :), sondern auch daran, dass nach Abzug des Knochens und auch der vielen im Fleisch vorhandenen Sehnen, nicht soooo viel Fleisch übrig bleibt.
Nichtsdestotrotz ist die Putenunterkeule für uns ein herrliches Stück Fleisch.
Das liegt erstens daran, dass wir „knusprige-Haut-Liebhaber“, das Verhältnis von Haut zu Fleisch schätzen und zweitens, dass die Schenkel (Ober – und Unterschenkel) bei Geflügel immer „saftiger“ sind als die Brust.

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Verfasst von - 11. Januar 2018 in Backen, Fleischgerichte, Geflügel, Zubereitungsart

 

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Fasan in Portwein (Römertopf)

Lange lange ist es her…dass es bei uns Fasan gab.
Das liegt sicher nicht daran, dass dieses Fleisch nicht schmeckt, nein, ganz im Gegenteil.
Das Problem bei Fasan ist, dass kein Fahrten- oder Flugschreiber dabei ist, wenn man diesen Vogel kauft 🙂
Beim bisher letzten Versuch hatten wir wohl ein „lange erprobtes Modell“ erwischt 😦
Danach hielt sich die Lust auf neue Erfahrungen lange in Grenzen.
Aber nun haben wir all unseren Mut zusammen genommen und einen neuen Versuch gewagt.
Und, was sollen wir sagen: „es hat sich wirklich gelohnt, war wohl dieses Mal ein jüngeres Baujahr“ 🙂

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Verfasst von - 31. Oktober 2017 in Backen, Fleischgerichte, Geflügel, Wild, Zubereitungsart

 

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Kaninchenkeulen im Speckmantel aus dem Römertopf

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Das waren nun aber wirklich die letzten Kaninchenkeulen, die wir von unserer letzten Einkaufstour im Elsass mitgebracht haben…
es wird also Zeit die nächste zu planen 🙂
Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Kaninchenfleisch ist ein wunderbares Fleisch.
Es ist zart, mager und hat einen sehr feinen Geschmack. Man darf es nur nicht zu lange braten/garen, dann wird es sehr trocken.
Und: man sollte es bei einem seriösen Züchter kaufen und nicht die „Supermarktware“ aus osteuropäischen Qualzuchten!!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Kaninchenkeulen
  • 10 Scheiben geräucherten Speck; wir: 20 Scheiben, da unsere sehr schmal waren
  • 20 (kleine) Stängel Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Kaninchenkeulen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Falls vorhanden, die Schwarte vom Speck entfernen.
Die Hälfte der Speckscheiben „dicht an dicht“ aneinander legen.

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5 Stängel Thymian darauf verteilen.
Eine Kaninchenkeule darauf legen, diese wieder mit 5 Stängeln Thymian belegen

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Die Speckscheiben über der Kaninchenkeule zusammen schlagen.

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Mit der zweiten Keule ebenso verfahren.
Die beiden „eingeschlagenen“ Keulen in den Römertopf legen.
Wer mag, so wie wir, kann noch eine halbierte Knoblauchzehe mit in den Topf geben.
Deckel darauf geben und in den kalten (!) Backofen stellen.

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze einstellen.
Die Kaninchenkeulen 45 Minuten backen – Zeit zählt ab Einschalten des Backofens!

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Danach die Kaninchenkeulen vom restlichen Speckmantel befreien, auf Tellern anrichten und servieren.

Bei uns gab es dazu Gebratene Kartoffelhälften und Salat (nicht im Bild).

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Putenunterkeule aus dem Römertopf

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Wenn man mal keine Zeit hat ständig im Topf zu rühren, nach der Sauce zu schauen…. ist der Römertopf eine super Sache. Den Topf wässern, Zutaten einlegen, in den Backofen schieben und nach ein bis zwei Stunden ist das Essen fertig.
Super einfach, super gut.

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Verfasst von - 25. Februar 2016 in Backen, Fleischgerichte, Geflügel, Zubereitungsart

 

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Wildschweinhaxe im Römertopf geschmort

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Wir hatten noch eine Hinterhaxe vom Wildschwein in unseren Vorräten. Wenn es (hoffentlich) bald warm wird, dann sind Schmorgerichte bei uns nicht mehr so angesagt, dann wird eher gegrillt oder es gibt herrlich frische Salate aus dem eigenen Garten – was allerdings „noch ein paar Tage“ dauern wird. Also, schnell noch ein Schmorgericht, bevor der Sommer kommt 🙂

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Hinterhaxe vom Wildschwein, ca. 750 g
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian
  • 1/2 Zwiebel
  • 50 ml Rotwein, trocken, „leicht“; wir: Portugieser

Zubereitung:

Das ist ja das Schöne am Römertopf: man braucht nicht viele Zutaten, der Römertopf sorgt dafür, dass der Eigengeschmack des Gargutes (meist Fleisch) wunderbar erhalten bleibt.

Römertopf mind. 15 Minuten in kaltes Wasser legen.

Wildschweinhaxe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Thymian würzen.
In dem Römertopf legen.
Die Zwiebel in Spalten schneiden und zum Fleisch geben.Seitlich den Rotwein angießen; nicht über das Fleisch gießen, da die Gewürze damit „abgewaschen“ würden.

Deckel auflegen und in den kalten (!!) Backofen stellen.

Backofen einschalten und auf 220 Grad Unter-/Oberhitze heizen.
Das Fleisch etwa 80 bis 85 Minuten garen.

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Bei uns gab es dazu „Bärlauch-Risotto“ und, als erster Versuch, etwas Bärlauch-Gemüse (im Bild unten, Rezept folgt).

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Rinderbraten in Rotweinsauce aus dem Römertopf

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Zum Bild: ich weiß, auf dem Bild sieht das Fleisch trocken aus. Ihr dürft mir glauben, das Fleisch war alles andere als trocken!
Das Fleischstück/den Braten habe ich nicht selbst geschnitten, wir haben es fertig geschnitten bei einem Bio-Bauern gekauft – und er hatte es leider nicht sehr glücklich geschnitten. Um „vernünftige“ Stück zu bekommen musste ich das Fleisch „mit der Faser“ schneiden, das führt leider dazu, dass der Anschnitt trocken aussieht.

Nachdem wir unseren Römertopf wieder entdeckt haben, sollte es diesmal ein Rinderbraten aus diesem Topf geben.
Eigentlich bereitet man ja keinen Braten o. ä . mit Sauce im Römertopf zu. Warum eigentlich nicht.
Also hieß es ausprobieren.

Zutaten:

  • 750 g Rinderbraten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 3 Stängel Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 l Rotwein, trocken; wir Portugieser
  • 100 g Wurzelgemüse
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1 knapper TL Pimentkörner
  • 3 EL Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Zwiebel groß würfeln.
Knoblauch fein würfeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.
Wurzelgemüse würfeln bzw. in Scheiben schneiden.

Das Fleisch zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Rotwein, Wurzelgemüse, Pfeffer- und Pimentkörner und dem Rotweinessig in einen Gefrierbeutel geben, gut vermischen und den Gefrierbeutel verschließen.

Für 1 Tag in dem Kühlschrank legen.

Den Römertopf für ca. 30 Min. in kaltes Wasser legen.

Backofen auf 185 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Das Fleisch aus der Marinade/dem Rotwein nehmen, trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum kräftig darin anbraten.
Das angebratene Fleisch in den kalten Römertopf geben; Rotwein/Marinade mitsamt Kräutern, Gemüse usw. darüber gießen.
Deckel schließen und den Römertopf für 3 Stunden in den Backofen geben.

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Römertopf öffnen, Fleisch heraus heben; Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt, Pfeffer- und Pimentkörner heraus „fischen“.

Die Sauce mit dem „Zauberstab“ mixen/pürieren.

Bei uns gab es dazu Kartoffelklöße und lauwarmen Rosenkohlsalat mit Kürbis.

 

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Lammhaxen aus dem Römertopf

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Nach langer Zeit haben wir mal wieder einen unserer Römertöpfe hervorgeholt…
…und uns nach dem Essen gefragt: „warum haben wir ihn so lange nicht mehr benutzt?“

Der Römertopf ist insgesamt wohl etwas in Vergessenheit geraten, nicht nur bei uns.
Dabei hat er so viele gute Eigenschaften:

  • man schiebt ihn in den Backofen und braucht nicht mehr danach zu schauen
  • Fleisch wird super zart
  • man kann das Essen ohne Fettzugabe bereiten
  • ein „Übergaren“ ist praktisch kaum möglich
  • der Eigengeschmack des Gargutes bleibt unverändert erhalten
  • das Mikroklima im Römertopf verhindert eine Austrocknung des Gargutes

Eines ist sicher: es wird jetzt sicher nicht mehr so lange dauern, bis wir wieder mal etwas im Römertopf zubereiten!

Zutaten:

  • 4 Lammhaxen; wir: vom Rhönschaf
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Stängel Thymian
  • 1 Stängel Rosmarin
  • 30 ml Rotwein, trocken (wir: „schwerer“ Bordeaux)

Zubereitung:

Den Römertopf mind. 15 Min. wässern!
Dann das Wasser gut abtropfen lassen.

Knoblauch schälen, würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Die Haxen mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen; Knoblauchpaste darauf verteilen (mit der Messerspitze hie und da einen „Klecks“ auf die Haxen geben).

Die Haxen in den Römertopf geben.
Rosmarin und Thymian darüber leben.
Die Zwiebel in feine Spalten schneiden und auf dem Fleisch verteilen.
Den Rotwein in den Römertopf geben.

Deckel schließen.

Den Römertopf in den kalten (!!) Backofen stellen.
Backofen auf 220 Grad Unter-/Oberhitze erwärmen.

Den Topf 100 Min. im Backofen lassen (Zeit zählt ab Einschalten des Backofens! nicht erst, wenn er heiß ist!).

Tipp: Römertopf immer in den kalten Backofen stellen und erst dann erwärmen! Schiebt man den kalten Römertopf in den heißen Backofen kann der Topf „zerspringen“. Ebenso darauf achten, dass man den Römertopf, wenn man ihn aus dem Backofen holt auf einen Topflappen/Küchenhandschuh, Holz- oder Korkuntersetzer stellt, nie auf einen Untersetzer aus Metall oder mit Kachel/Fliese oder eine Marmor- oder Granitarbeitsfläche – auch hier kann der Römertopf zerspringen!

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Bei uns gab es dazu Rosmarin-Pfannenkartoffeln und Speck-Böhnchen.

 
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Verfasst von - 17. Januar 2015 in Fleischgerichte, Lamm, Schmoren, Zubereitungsart

 

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