Red Snapper mit Cajun-Spitzkohl und roter Curry-Kokossauce

Leider bekommt man den Red Snapper nicht so oft im Handel, aber wenn, dann gibt es bei uns kein Halten mehr 🙂
Unter dem Namen „Red Snapper“ (oder auch „Roter Schnapper“) dürfen in Deutschland nur Fische der Gattung „Malabar-Schnapper“ verkauft werden.
Der Red Snapper ist ein Raubfisch und gehört zur Gattung der „Barschartigen“.
Sein Fleisch ist rein weiß und recht fest.

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Red Snapper in Kokoskruste mit pikanter Curry-Sauce

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Nachdem wir ein ähnliches Gericht („Red Snapper in Kokospanade mit Curry Sauce“) schon vor einiger Zeit veröffentlicht haben, haben wir hier die Panade „verfeinert“ und eine andere, etwas pikantere Sauce dazu gekocht.

Zutaten

Fisch:

  • 4 Red Schnapper-Filets (ohne Haut) à 200 g
  • 8 EL Kokosraspeln
  • 4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • reichlich Butterschmalz zum Braten

Sauce:

  • 400 ml Kokosmilch (Dose)
  • 1 – 2 TL rote Currypaste (Asia-Laden), je nach gewünschter Schärfe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL braunen Zucker
  • Salz
  • 1/2 EL Butter

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln in dünne Röllchen schneiden.
Knoblauch fein würfeln.

Butter in einem Topf erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin ca. 3 Minuten dünsten. Den Knoblauch zufügen und 2 Min. mit dünsten. Nun Currypaste und braunen Zucker in den Topf geben und 2 Min. rösten.
Mit der Kokosmilch ablöschen und weiter köcheln lassen, bis es etwa auf die Hälfte einreduziert ist.

Die Sauce dem „Zauberstab“ (Mixstab) pürieren und warm stellen.

In einer Pfanne *) das Butterschmalz bis „gute Mittelhitze“ erhitzen.

*) Es muss eine Pfanne sein, an der nichts anhaftet. Da wir keine Pfannen mit Antihaftbeschichtung verwenden, nutzen wir hierfür (wie für vieles andere auch) eine keramikbeschichtete Pfanne.

Eier, Mehl und Kokosraspeln jeweils in einen flachen Teller geben; die Eier nur „verrühren“/verquirlen nicht zu Eischnee aufschlagen.

Die Filets mit Salz und Pfeffer würzen, mit dem Zitronensaft beträufeln. Nun zuerst im Mehl wenden. dann durch die verquirlten Eier ziehen  und zum Schluss in den Kokosraspeln wenden, diese dabei leicht andrücken.

Sofort in die Pfanne geben. Es muss wirklich reichlich Butterschmalz in der Pfanne sein. Die Fischfilets müssen „schwimmen“!
Je nach Dicke der Filets diese von jeder Seite ca. 3 Min. backen. Die Filets dabei nur einmal wenden.
Kurz zum Entfetten auf Küchenkrepp legen.

Die Fischfilets zusammen mit der Curry-Sauce servieren.

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Bei und gab es dazu „normalen“ Langkornreis.

Red Snapper im Päckchen

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Als Anregung zu diesem Gericht diente ein Rezept von CK – Pangasius aus dem Pergament.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Red Snapper Filets á 200 g
  • 300 g Kartoffeln – Linda
  • 1 kleine Zucchini, grün
  • 1 kleine Zucchini, gelb
  • 10 Kirschtomaten
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Stück Backpapier ca. 35 x35 cm

Zubereitung:

Kartoffeln in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zucchini halbieren, das weiche Innere mit einem Löffel entfernen, ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden.

Knoblauch fein würfeln.

1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelwürfel darin knapp gar braten (bei uns ca. 15 Minuten). 5 Minuten vor Ende der Bratzeit die Zucchiniwürfel zugeben und mitbraten. Salzen, pfeffern.

Fischfilets salzen, pfeffern, jeweils auf ein Stück Backpapier legen. Knoblauchwürfel darüber streuen. Kartoffel-/Zucchiniwürfel auf dem Fisch verteilen. Kirschtomaten darauf setzen. Mit je einem Zweig Rosmarin und Thymian belegen. Zitronensaft und 1 EL Olivenöl darüber träufeln.

Backpapier über dem Fisch zusammenschlagen, die Enden mit Garn zubinden.

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Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 12-15 Minuten, je nach Dicke der Filets, backen.

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Und der Beweis, dass sich darunter auch Fisch verbarg:

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Red Snapper – gebraten

Eigentlich war etwas ganz anderes für das Abendessen geplant…als ich aber die Red Snapper-Filets im Fischgeschäft gesehen habe, musste kurzfristig umdisponiert werden.

Ich kann nur sagen: Es hat sich gelohnt. 🙂

Bei dem „Snapper“ handelt es sich um eine Fischart die in allen subtropischen Meeren vorkommt. In Deutschland wird aber nur eine Sorte, nämlich der Malabar SnapperLutjanus malabaricus„, als Red Snapper angeboten. Dieser stammt, solange es sich um Wildfänge handelt, aus dem indopazifischen Raum. Da er ein begehrter Speisefisch ist, wird er mittlerweile auch gezüchtet („Aquakultur“). Wir kaufen nur Wildfänge.

Zubereitung:

Die Filets abwaschen und trocken tupfen.
Die Hautseite mit einer Rasierklinge oder einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden.
Beide Seiten salzen, pfeffern und mit einigen Spritzern Limettensaft (alternativ: Zitrone) beträufeln; in Mehl wenden; überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.

Bei guter Mittelhitze zuerst die Hautseite braten bis sie schön „cross“ ist. Das dauert, je nach Dicke des Filets, 3 bis 5 Min.
Ein gutes Zeichen ist es, wenn das Filet sich in der Pfanne „wölbt“. Dies zeigt an, dass es frisch ist. Dann einen Topf auf den Fisch stellen, damit er auf dem Pfannenboden aufliegt und die Haut gleichmäßig gebraten wird. 

Die Filets wenden, den Herd ausschalten und die Filets noch 2-3 Min. in der Pfanne nachgaren lassen.

Bei uns gab es dazu Reis und eine leichte Weißweinsauce.