Kürbis-Ratatouille

Den ersten Kürbis haben wir zwar schon „vor einigen Tagen“ (sprich: „Wochen“) geerntet, aber bisher gab es immer andere „Gartenfrüchte“, die dringender verwendet werden wollten und der Kürbis ist da auch sehr duldsam und reiht sich ohne Probleme in der „Nahrungskette“ hinten ein.
Dabei hätte er das gar nicht nötig! Bei dem Geschmack und den Eigenschaften wäre es nicht verwunderlich, wenn er sich vordrängeln wollte 🙂

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Ratatouille – klassisch

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Meist bereiten wir ja ein „Freestyle-Ratatouille“ zu – einfach mit dem, was der Garten gerade hergibt.
Da zurzeit der Garten aber all das Gemüse hergibt, das in ein klassisches Ratatouille gehört, haben wir uns diesmal streng an das klassische Rezept gehalten.

Zutaten:

  • 400 g Aubergine
  • 400 g Tomaten
  • 250 g Zwiebeln
  • 400 g Zucchini
  • 2 Paprika , rot (350 g)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver
  • 1/2 TL Basilikum, getrocknet
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 2 EL Saure Sahne
  • 12 –15 frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Von der Aubergine Stiel- und Blütenansatz wegschneiden, anschließend vierteln und in ca. 1 – 1,5 cm breite Stücke schneiden. Auberginenstücke mit Zitronensaft beträufeln.

Tomaten häuten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, dabei den Strunk entfernen.

Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden.

Von der Zucchini Stiel- und Blütenansatz wegschneiden, vierteln und in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden.

Paprika schälen, weiße Trennhäute, Kerne und Stiel entfernen. Paprika in grobe Stücke schneiden.

Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.

Öl in einem Bräter erhitzen, die Zwiebelwürfel ca. 3-4 Minuten andünsten, Knoblauch zugeben und noch 1 Minute mit dünsten. Lagenweise die Auberginen, Paprika und Zucchini auf die Zwiebel geben dabei jede Lage salzen und pfeffern. Auf die letzte Lage etwas Paprikapulver und getrocknetes Basilikum geben. Thymianzweige dazulegen. Vorsichtig seitlich Wein und Wasser angießen. Deckel auf den Topf legen, bei milder Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Deckel von Topf nehmen und die Tomatenscheiben oben auf das Gemüse legen

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den Deckel wieder schließen und das Ganze weitere 8 – 10 Minuten leise köcheln lassen. Nach Möglichkeit nicht umrühren.

Das Gemüse sollte zum Schluss noch „Biss“ haben.

Vor dem Servieren die Saure Sahne in die Sauce einrühren und alles mit zerrupften Basilikumblättern bestreuen.

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Ratatouille

Ich muss ja zugeben, dass das Bild nicht heute und nicht gestern entstanden ist. Es ist vom letzten Sommer…

Wenn ich das Bild sehe, dann hoffe ich, dass bald wieder Sommer ist und wir all die frischen Sachen aus unserem Garten holen können.

Ich kann hier jetzt gar nicht schreiben, was wir da hinein geben, da das immer davon abhängt, was der Garten gerade hergibt.

Aber hinein können: Aubergine, Paprika *), Tomaten, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch – und natürlich frische Kräuter.

Wer mag kann auch Oliven verwenden.

*) bei gekauften Paprikaschoten würde ich empfehlen die Haut zu entfernen. Bei unseren aus dem eigenen Garten lassen wir sie dran.

Zubereitung:

Tomaten häuten (haben wir auf dem Bild nicht getan, da wir Cocktailtomaten verwendet haben) und in Stücke schneiden
(hat man nicht genügend Tomaten, kann man zusätzlich eine Dose gehackte Tomaten verwenden).

Gemüse waschen und putzen, grob würfeln.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Als erstes die Auberginen kurz anbraten, dann alle restlichen Zutaten außer einigen Tomatenstücken in die Pfanne geben und alles kurz anbraten. Salz und Pfeffer dazu, wer mag auch Kräuter der Provence, auf jeden Fall aber 2-3 Zweige frischen Rosmarin und Thymian. Einen Schuss Wein dazu, Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze max. 10 Min. schmoren. Nicht zu viel rühren. Eine Minute vor dem Ende, die Tomatenstücke zugeben. Das Gemüse soll nicht zerkochen, sondern noch gut die Form behalten.