Kokos-Hühnersuppe mit Ramen-Nudeln

Wir kochen von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine Hühnerbrühe, idealerweise dann, wenn man gleich etwas davon verwenden möchte.
So auch hier, wir haben ein Suppenhuhn mit reichlich Gemüse und Gewürzen gekocht.
Einen Teil der Brühe haben wir dann für das nachfolgende Rezept verwendet, den Rest haben wir in Eiswürfelformen gefüllt, eingefroren, aus den Eiswürfelformen entnommen und in Gefrierbeutel bzw. -dosen umgefüllt. So haben wir immer leckere und gut dosierbare Hühnerbrühe zur Hand.
Das Suppenhuhn haben wir „zerlegt“ und einen Teil des Fleisches für dieses leckere Süppchen verwendet.
Und wer jetzt wartet, dass irgendwann und irgendwo das restliche Hühnchenfleisch wieder auftaucht, der hat die Rechnung ohne den Wirt unseren Hund gemacht 🙂

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Tonkotsu-Ramen

Tonkotsu-Ramen ist die japanische Bezeichnung für ein Ramen-Gericht (auch Ramen-Suppe) auf Basis einer „Knochen-Brühe“ aus Schweineknochen.
Ursprünglich war Tonkotsu-Ramen ein „Fast Food-Gericht“ für die Arbeiter auf den Fischmärkten der Insel Kyushu.
Wer es einmal selbst hergestellt hat, wird sich sicher über die Bezeichnung „Fast Food“ amüsieren, den die Herstellung von Tonkotsu-Ramen dauert mehrere Stunden!
Im Internet kursieren Rezepte für Tonkatsu-Ramen (anstelle von Tonkotsu-Ramen), das ist aber leider falsch. „Tonkatsu“ (ohne „Ramen“) ist ein japanisches Schnitzelgericht!
Neben Tonkotsu-Ramen gibt es in Japan noch viele andere „Ramen“, die bekanntesten sind Miso-Ramen (Hühnerbrühe mit Miso; Ursprung: Sapporo), Shoyu-Ramen (Hühnerbrühe mit Sojasauce; Ursprung: Insel Honshū) und Shio-Ramen (Fisch- oder Meeresfrüchte-Brühe; „Shio“ = „Salz“)

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Ramen-Nudeln – DIY

Ramen bzw. Ramen-Nudeln und Ramen-Suppe kennen wir heute eigentlich nur aus den japanischen Trendläden, die sich vermehrt auch bei uns ausbreiten.
Diese Nudeln stammen aber ursprünglich auch China. Die japanischen Besatzer brachten diese Nudeln aus China mit nach Japan.
Diese Nudeln werden, anders als andere Nudeln, nicht aus Hartweizengrieß oder Hartweizenmehl, sondern aus „richtigem“ Mehl (Weizenmehl Typ 405) hergestellt.
Ihren typischen Geschmack und auch die typische Farbe erhielten sie früher dadurch, dass für die Zubereitung das Wasser des Kan-Sees („Kansui“) verwendet wurde.
Dieses Wasser enthält sehr viel Natrium- und Kaliumcarbonat sowie Phosphorsäure.
Hat man kein „Kansui“ zur Verfügung, kann man statt dessen Natriumhydrogencarbonat (umgangssprachlich: „Natron“) verwenden, welches vor Gebrauch allerdings erhitzt wurden muss.

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