Wildschwein-Ragout

Wir haben mal wieder von „unserem“ Jäger zwei Wildschweine bekommen.
„Am Stück“ etwas zu groß 🙂 also haben wir sie zerlegt und portioniert.
Was übrig blieb waren die ganzen Knochen…trotz sorgsamem Entbeinen war noch einiges an Fleisch daran. Viel zu schade um es wegzuwerfen. Also haben wir die Knochen – wo nötig (Rücken, Hals) – zerkleinert und gegart. Heraus kamen 6 Portionen leckeres Ragout.

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Ochsenschwanzragout „weiß statt rot“

„Weiß statt rot“?
Ja, in fast allen Rezepten wird Ochsenschwanz, wenn er mit Wein zubereitet wird, mit Rotwein gekocht.
Warum als Alternative nicht mal in einem zwar trockenen, aber säurearmen Weißwein kochen?
Das Ergebnis war so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Sauce war milder und harmonischer als mit Rotwein und das Fleisch konnte sein feines Aroma besser entfalten.

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Ziegenragout

Wir haben uns dieses Jahr mal wieder eine Ziege gegönnt.
Und dann muss das ja auch irgendwann gegessen werden…
Jetzt muss ich aber doch noch ein paar Worte zum Ziegenfleisch verlieren: wir werden oft gefragt: „Schmeckt Ziegenfleisch so, wie Ziege riecht??“
Ganz klare Antwort: „NEIN“.
Wir kaufen nur das Fleisch von Ziegen, die maximal 12 Monate alt sind.
Das Fleisch ist rosa bis hellrot – je nach Alter, je älter das Tier desto dunkler das Fleisch.
Und was man wissen sollte: das Fleisch von männlichen Tieren – egal wie alt und ob kastriert oder nicht –  kann man nicht essen!!
Ansonsten ist es ein sehr schmackhaftes Fleisch.
Einige Leute behaupten, geschmacklich erinnert es an Lammfleisch oder auch Wild. Dem können wir uns nicht so ganz anschließen, es hat einen angenehmen Eigengeschmack.

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Gestrecktes Ochsenschwanzragout

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Viele werden sich fragen, was an dem Ragout „gestreckt“ ist.
Klar, der Ochsenschwanz muss vor der Zubereitung gestreckt sein 🙂
Nein, natürlich nicht. Wir hatten für eine gebundene Ochsenschwanzsuppe einen ganzen Ochsenschwanz geschmort – damit die Suppe auch ordentlich Geschmack bekommt.
Am Ende kommt in die Suppe das Fleisch des Ochsenschwanzes. Da wir nur 4 Portionen Suppe benötigten, war das gesamte Fleisch des Ochsenschwanzes zu viel für die Suppe. Also haben wir einen Teil anderweitig verwendet – das Ochsenschwanzfleisch also „gestreckt“.

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