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Schlagwort-Archive: Ragout

Ziegenragout

Wir haben uns dieses Jahr mal wieder eine Ziege gegönnt.
Und dann muss das ja auch irgendwann gegessen werden…
Jetzt muss ich aber doch noch ein paar Worte zum Ziegenfleisch verlieren: wir werden oft gefragt: „Schmeckt Ziegenfleisch so, wie Ziege riecht??“
Ganz klare Antwort: „NEIN“.
Wir kaufen nur das Fleisch von Ziegen, die maximal 12 Monate alt sind.
Das Fleisch ist rosa bis hellrot – je nach Alter, je älter das Tier desto dunkler das Fleisch.
Und was man wissen sollte: das Fleisch von männlichen Tieren – egal wie alt und ob kastriert oder nicht –  kann man nicht essen!!
Ansonsten ist es ein sehr schmackhaftes Fleisch.
Einige Leute behaupten, geschmacklich erinnert es an Lammfleisch oder auch Wild. Dem können wir uns nicht so ganz anschließen, es hat einen angenehmen Eigengeschmack.

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Verfasst von - 13. Juli 2017 in Fleischgerichte, Schmoren, Ziege, Zubereitungsart

 

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Gestrecktes Ochsenschwanzragout

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Viele werden sich fragen, was an dem Ragout „gestreckt“ ist.
Klar, der Ochsenschwanz muss vor der Zubereitung gestreckt sein 🙂
Nein, natürlich nicht. Wir hatten für eine gebundene Ochsenschwanzsuppe einen ganzen Ochsenschwanz geschmort – damit die Suppe auch ordentlich Geschmack bekommt.
Am Ende kommt in die Suppe das Fleisch des Ochsenschwanzes. Da wir nur 4 Portionen Suppe benötigten, war das Gesamte Fleisch des Ochsenschwanzes zu viel für die Suppe. Also haben wir einen Teil anderweitig verwendet – das Ochsenschwanzfleisch als „gestreckt“.

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Verfasst von - 24. März 2017 in Fleischgerichte, Kochen, Rind, Zubereitungsart

 

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Spargelragout in Kartoffeln

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Das Rezept stammt im Original aus dem Buch „Das Kartoffelbuch“ von B. und H. Otzen.
Wir haben leichte Veränderungen daran vorgenommen. Nein, nicht am Buch, nur am Rezept 🙂
Uns hat es sehr gut geschmeckt – mit den Änderungen 🙂

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Kürbis-Kartoffel-Klöße mit Pilzragout

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Das Grundrezept der Kürbis-Kartoffel-Klöße stammt von „Lecker.de“.
Allerdings haben wir keinen „normalen“ Hokkaido-Kürbis verwendet, sondern einen blauschaligen „Blue Kuri“ – nicht weil wir dachten, dass der besser passt, nein, einfach „weil es weg musste“ 🙂
Geschmacklich nehmen sich der „normale“ Hokkaido (Uchiki Kuri) und der blauschalige „Blue Kuri“ nichts.

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Kaninchenragout in Safran-Weißweinsauce

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Jeder liebt die „edlen“ Stücke (Rücken, Keulen, Läufe), dabei lassen sich aus „dem Rest“ so leckere Gerichte zaubern – wie zum Beispiel dieses Ragout.

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Verfasst von - 21. November 2016 in Fleischgerichte, Kaninchen, Schmoren, Zubereitungsart

 

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Ragout vom Schweineherz

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Vor einigen Tagen haben wir hier das Rezept für Nieren-Ragout veröffentlicht.
Die Idee zu dem sehr kurzen, aber heftigen, Braten („sautieren“) der Nieren haben wir in einer SWR-Sendung gesehen.
Uns hat dieses Nieren-Ragout sehr lecker geschmeckt.
Aus Erfahrung wissen wir, dass man auch das Muskelfleisch vom Herz in äußerst kurzer Bratzeit super zart bekommt. Also haben wir das Rezept des Nieren-Ragouts leicht abgewandelt (etwas mehr in Richtung der Sauce bei einem Bœuf Stroganoff) und ein tolles Ragout vom Schweineherz daraus gebastelt.
Allerdings ist uns dabei ein kleiner Fehler unterlaufen: geplant war, wie bei Bœuf Stroganoff, die Sauce am Ende mit etwas Saurer Sahne zu verfeinern; das Fertigstellen musste dann aber so schnell gehen, dass wir nach dem Essen festgestellt haben, das die Saure Sahne noch unberührt in der Küche stand.
Aber auch ohne diese hatten wir ein tolles Essen.
Wer also mag, kann die Sauce noch mit 100 bis 125 g Saurer Sahne verfeinern.

Zutaten:

  • 900 g Schweineherzen, „geputzt“ (Bruttogewicht ~1.400 g bzw. ~4 Herzen)
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • Butterschmalz
  • 1 1/2 EL Dijon-Senf
  • 250 ml Brühe, wir: Geflügelbrühe
  • 1 cl Brandy
  • 1 EL Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian
  • 1 TL Speisestärke

Zubereitung:

Die Herzen sorgfältig putzen!

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Es ist eminent wichtig alles, was kein Muskelfleisch ist, von den Herzen zu entfernen! Das Muskelfleisch lässt sich in 1 1/2 bis 2 Minuten (!) super zart und saftig braten, das ganze andere „Drumherum“ wird in dieser Zeit nicht weich, nein, ganz im Gegenteil, es wird zäh!

Das Muskelfleisch der Herzen in 4 bis 5 mm breite Streifen („Geschnetzeltes“) schneiden.

Die Zwiebel in nicht zu grobe Würfel oder Streifen schneiden.
Den Knoblauch fein würfeln.

In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, Zwiebel bei schwacher Mittelhitze dünsten bis sie beginnen leicht braun zu werden. Knoblauch zufügen und 2 Minuten mit braten.
Senf, Thymian, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben, mit der Brühe ablöschen.
Mit geschlossenem Deckel kochen, bis die Zwiebelwürfel beginnen zu zerfallen (~12 bis 15 Minuten).
Falls erforderlich, die verdampfende Flüssigkeit immer wieder durch etwas Wasser auffüllen.

Speisestärke (und, wer mag, Saure Sahne 🙂 ) mit dem Rotweinessig verrühren; zur Sauce geben und einmal aufkochen.
Hitze reduzieren und die Sauce nur noch warm halten!

In einer zweiten Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen und das Muskelfleisch der Herzen portionsweise bei sehr großer Hitze (!!!) 1 1/2  bis max. 2 Minuten braten („sautieren“); aus der Pfanne nehmen und in die Pfanne mit der Sauce legen.

Es ist wirklich ganz wichtig das Muskelfleisch der Herzen bei sehr großer Hitze anzubraten. Ebenso wichtig ist es, es in kleinen Portionen anzubraten, damit die Hitze des Fettes/der Pfanne nicht zu stark sinkt. Brät man zu viel oder bei zu kleiner Hitze an, „zieht das Fleisch Brühe“. Das führt dazu, dass es „hart“ wird!!
Um das Fleisch dann wieder weich zu bekommen, muss man es lange (>1 Stunde) kochen.

Wenn das gesamte Fleisch gebraten ist, den Brandy in die Pfanne geben, in der das Fleisch sautiert wurde, damit den Bodensatz lösen – falls erforderlich zusätzlich noch etwas Brühe zufügen – sobald sich die Röststoffe vom Boden gelöst haben, diese in die Zwiebelsauce geben, verrühren, abschmecken und servieren.

Bild: „Herrenteller“ – mit viel Sauce, während das Bild oben ein „Damenteller“ ist – mit wenig Sauce 🙂

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Bei uns gab es dazu:

  • hessisch: Kartoffelbrei
  • Gastro-Sprache: Kartoffelstampf.
 

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Nieren-Ragout

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Nieren, oder Innereien im Allgemeinen, sind nicht so jedermanns Sache.
Wir mögen sie sehr.
Und vor einigen Tagen haben wir zufällig im Fernsehen, ich glaube, es war im SWR, die Sendung „Kaffee oder Tee“ gesehen. Dort haben Martina und Moritz ein Rezept für Nieren vorgestellt, welches recht einfach und schnell zubereitet ist.
Aus dem, was uns davon in Erinnerung geblieben ist, haben wir unser „Nieren-Ragout“ gekocht.
Also, das Wesentliche ist wohl hängen geblieben 🙂
Butterzarte Nieren mit einer tollen Sauce, die Erinnerungen an Bœuf Stroganoff weckt.

Zutaten:

  • 750 g Schweinenieren (~5 Stück)
  • 175 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Butterschmalz
  • 1 1/2 EL Dijon-Senf
  • 350 ml Brühe, wir: Geflügelbrühe
  • 125 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian

Zubereitung:

Die Nieren sorgfältig putzen.
Dann die halbierten Nieren in 4 bis 5 mm breite Streifen schneiden.
In eine Schüssel mit kaltem Wasser geben; mind. 30 Minuten wässern, dabei das Wasser mind. 1x wechseln.
Die Nieren in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

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Die Zwiebel in nicht zu grobe Würfel oder Streifen schneiden.
Den Knoblauch fein würfeln.

In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen und die Nieren portionsweise bei sehr großer Hitze (!!!) 2 bis 2 1/2 Minuten braten; aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Es ist wirklich ganz wichtig die Nieren bei sehr großer Hitze anzubraten. Ebenso wichtig ist es, sie in kleinen Portionen anzubraten, damit die Hitze des Fettes/der Pfanne nicht zu stark sinkt. Brät man zu viel oder bei zu kleiner Hitze an, „ziehen die Nieren Brühe“. Das führt dazu, dass die Nieren „hart“ werden!!

Wenn alle Nierenstücke angebraten sind, nochmals etwas Butterschmalz in die Pfanne geben und – ebenfalls bei großer Hitze – die Zwiebeln braten bis sie braun werden. Dann den Knoblauch dazu geben und kurz mitbraten.
Senf in die Pfanne geben und kurz anrösten, ~1 Minute.
Mit der Brühe ablöschen.
Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Thymian (frisch oder getrocknet) würzen.

Deckel auf die Pfanne geben, dabei einen Spalt offen lassen und bei großer Hitze die Sauce 10 bis 12 Minuten kochen.

Wird die Sauce während dessen zu dick, etwas Wasser oder Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit hat sich sicher bei den angebratenen Nierchen etwas Brühe gebildet, diese zur Sauce geben.

Nach den 10 bis 12 Minuten Kochzeit sollten die Zwiebel so weich sein, dass sie der Sauce schon Bildung geben.
Nun die Sahne zufügen und die Sauce soweit einreduzieren, dass sie schön sämig ist.

Hitze reduzieren, die Nieren in die Sauce geben und kurz erwärmen – nicht kochen!! – nur in der Sauce erwärmen.

Abschmecken und servieren.

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Bei uns gab es dazu einen einfachen Kartoffelbrei oder wie das in der Gastro-Sprache heißt: Kartoffelstampf.

 

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