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Schlagwort-Archive: Plancha

Flanksteak – gegrillt

Heute mal kein „Wort zum Sonntag“ sondern ein „Steak zum Sonntag“ 🙂
„Flanksteak“ – ein Steak, das man hierzulande noch gar nicht lange kennt. So, wie man traditionell in Deutschland Rinder zerlegt, kommt dieses Stück Fleisch schlicht und ergreifend „unter die Wurst“ oder wird zu Hackfleisch verarbeitet. Nur bei der französischen oder US-amerikanischen Zerlegeart („Cut“) wird dieses Stück Fleisch aus der „Dünnung“ (hintere, untere Bauchlappen) herausgelöst, „geputzt“ (pariert) und als Steak verwendet.
Wichtig bei der Zubereitung als Steak: da das Fleisch sehr langfaserig ist, sollte man es immer, quer zur Faser, in dünne Scheiben schneiden!
Dieses Stück Fleisch eignet sich aber nicht nur als Steak, wir kennen es schon lange aus Frankreich, wo es als „Flanchet“ zum Schmoren angeboten wird – siehe z. B. „Toskanischer Rinder-Schmorbraten“.

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Verfasst von - 22. Juli 2018 in Fleischgerichte, Grillen, Rind, Zubereitungsart

 

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Kräutermarinierte Rinderkoteletts (Cote a l’os)

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Bei uns gibt es Rindersteaks meist mit unserer Lieblings-Steak-Grill-Gewürzmischung.
Bisher…
Aber nun haben wir uns dazu „durchgerungen“ Steaks mal nicht einfach mit einer fertigen Gewürzmischung zuzubereiten, sondern diese zu marinieren.

Zugegeben, wir waren eher skeptisch wegen der Sojasauce in der Marinade, haben es aber trotzdem probiert.
Unser “Mut” wurde durch den Geschmack reichlich belohnt:)

Eines ist sicher, es war nicht das letzte Mal, dass wir das gemacht haben!!

Zutaten:

  • Rinderkotelett (Franz.: Cote a l’os; Rindersteak aus der Hochrippe), natürlich kann man auch T Bone-Steak, Rumpsteak, Hüftsteak o. ä. verwenden

wir hatten ein Rinder-Kotelett von rund 1 kg; dieses war gut 4 cm dick und reichte für 3 bis 4 Personen

Marinade für 1 bis 2 Kotelett:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL Rosmarin *)
  • 1/2 TL Thymian *)
  • 1/2 TL Bohnenkraut *)
  • 1/2 TL Oregano *)
  • 1/2 TL Basilikum *)
  • Chili
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 150 ml Olivenöl

*) wir haben getrocknete Kräuter verwendet; man kann natürlich auch frische verwenden – was, wenn vorhanden, die bessere Wahl ist!

Zubereitung:

Für die Marinade Zwiebel und  Knoblauch schälen, grob würfeln.
Alle Zutaten in einem Mixbecher oder mit dem Zauberstab (Schneidstab) fein pürieren.

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Das Fleisch damit rundum dick bestreichen und abgedeckt 3 bis 4 Stunden marinieren.

Wir haben das Fleisch in einen Gefrierbeutel gegeben, die Marinade dazu, Luft aus dem Gefrierbeutel drücken, verschließen. Nun kann man die Marinade gut in Gefrierbeutel/auf dem Fleisch verteilen.

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Wer Bedenken hat, kann das Fleisch für die Zeit des Marinierens in den Kühlschrank legen. Wir haben es bei Zimmertemperatur mariniert.
Wer es aber in den Kühlschrank legt, sollte es 1 Stunde vor dem Grillen/Braten wieder aus dem Kühlschrank holen!

Die Marinade vom Fleisch entfernen – „das Grobe“ mit den Fingern abstreifen, den Rest mit Küchenkrepp abwischen.

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Wir haben das Fleisch im Gasgrill bei 225 Grad auf der „Plancha“ zubereitet.
Dazu Grill und Plancha gut vorheizen.
Das Fleisch auf die Plancha legen und mit geschlossenem Deckel 5 Minuten braten. Fleisch wenden und weitere 5 Minuten braten. Fleisch nochmals wenden, Hitze auf Minimum reduzieren und von jeder Seite nochmals 3 Minuten „nachziehen“ lassen.

Bei uns gab es dazu gebratenen Kartoffelhälften und Speck-Bohnen.

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Plancha

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Eine „Plancha“ ist eine große, schwere Gussplatte. Diese wird auf den Rost des Gasgrills gelegt oder bei manchen Modellen ersetzt sie auch den Grillrost.
Die wesentlichen Unterschiede zum gewöhnlichen Grillen sind:

  • ist die massive Gussplatte erst einmal auf die entsprechende Temperatur gebracht, geht z. B. durch das Öffnen des Grilldeckels die Temperatur nicht/kaum zurück
  • Hitze die durch direkte Berührung des Grillguts mit Metall (hier der gusseisernen Platte) übertragen wird ist viel intensiver als durch „heiße Luft“ übertragene Hitze
  • auf die Plancha kann man mariniertes (tropfendes) Grillgut legen, ohne dass die Marinade herab tropft
  • da die Plancha für das Grillen auf bis zu 300 Grad aufgeheizt werden kann, wird Grillgut viel schneller gar
  • man kann herrlich darauf kleine Fleischstücke oder Gemüse zubereiten ohne befürchten zu müssen, dass etwas durch den Rost fällt

Die Vorteile der Plancha sind in südlichen Gefilden schon länger bekannt, Viele Südländer grillen seit vielen Jahren mit Hilfe einer Plancha. Nun, mit der vermehrten Verbreitung von Gasgrills bei uns, ist auch die Plancha auf dem Vormarsch.

Bei uns ist sie „einmarschiert“. Wir möchten sie nicht mehr missen.

 
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Verfasst von - 5. Mai 2016 in Allgemeines, Equipment

 

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Rinder-Kotelett (Côte a l’os) à la Plancha

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Wie gut, dass wir, wo wir immer noch in absoluter Begeisterung über unsere „Plancha“ (dicke, gusseiserne Grillplatte für den Gasgrill) sind, noch ein schönes Rinderkotelett vom Charolais-Rind haben 🙂

Zutaten für 2 bis 4 Personen, je nach Appetit 🙂

  • 1 Rinderkotelett (Côte a l’os), 1,4 kg
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Kräuterbutter nach Belieben

und natürlich eine „Plancha“, das ist schon alles.

Da wir schon einige Mal gefragt wurden, wo wir unser Rindfleisch kaufen, hier die Adresse:

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Nein, wir bekommen nichts dafür, dass wir hier „Werbung“ machen!
Wir sind nur von der Art der Aufzucht (reine Weidenhaltung, Sommer wie Winter; offener Stall; kein Mastfutter, keine Milchwirtschaft…) und natürlich dem daraus resultierenden Fleisch der Charolais-Rinder so begeistert, dass wir hier gerne erwähnen, wo wir einkaufen.

Ein Bekannter von uns sagt immer in Bezug auf Steaks: „Alles  was dünner als 5 cm ist, ist Carpaccio“. 
Johannes, dann ist das wohl wirklich ein Steak 🙂

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Wichtig: das Fleisch sollte beim Braten Zimmertemperatur haben! Deshalb mind. 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.

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Die Zubereitung ist denkbar einfach

Backofen auf 120 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Grill samt Plancha auf 280 bis 300 Grad vorheizen.

Das Steak von jeder Seite ca. 6 Min. auf der Plancha grillen.

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Steak nun von beiden Seiten salzen und pfeffern und  für 45 bis 60 Min, je nach gewünschtem „Gargrad“, in den Backofen auf den Grillrost legen.

Das Ergebnis sieht man im Bild ganz oben.

 
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Verfasst von - 22. Juli 2015 in Fleischgerichte, Grillen, Rind, Zubereitungsart

 

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Hähnchen-Paprika-Spieße à la Plancha

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Treue Leser kenne sie ja schon – unsere Plancha.
Und so begeistert wie wir von ihr sind, werden garantiert in Zukunft noch viele Rezepte folgen.
So wie dieses.

Man kann diese Spieße natürlich auch „normal“ grillen oder auch im Ofen backen, aber so schnell wie auf der Plancha werden sie da mit Sicherheit nicht gar!!
Und so saftig haben wir sie auch noch auf keinem anderen Medium hinbekommen 🙂

Zutaten:

  • 600 g Hähnchenbrust; wir: vom Maishähnchen
  • 3 Paprikaschoten; wir: 2 rote, 1 gelbe
  • 10 bis 12 Cocktailtomaten
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Cumin
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Paprika schälen und in Stücke (ca. 3 x 3 cm) schneiden.
Hähnchenbrust in Würfel (Kantenlänge ca. 3 cm) schneiden.
Paprika, Hähnchenbrust und Cocktailtomaten nun abwechseln auf Spieße stecken.

Die Gewürze mit dem Olivenöl verrühren und die Spieße damit bepinseln.

Nun den (Gas-) Grill samt Plancha (massive, gusseiserne Grillplatte) auf 280 bis 300 Grad vorheizen.

Die Spieße auf die Plancha legen, Deckel schließen.
Nach 2 1/2 bis max. 3 Minuten die Spieße wenden und nochmals 2 1/2 bis 3 Minuten grillen/braten.

Fertig. Super schnell, super saftig, super lecker!!!

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Schweinemedaillons à la Plancha

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Wir haben uns vor geraumer Zeit einen Gasgrill gekauft. Unser „normaler“ Holzkohlegrill steht im Freien, ist also nicht überdacht. Dies brachte uns schon einige Male in die Bredouille, nämlich immer dann, wenn wir Grillgut länger vorbereitet hatten (z. B. marinierte Schweinenackensteaks) und uns dann das Wetter einen Strich durch die Planungen machte. Sicher, man kann Schwenksteaks auch in der Pfanne braten – aber auf diese Art zubereitet schmecken sie nicht ganz so gut wie vom Grill. Dies (und ein super Angebot 🙂 ) brachte uns dazu, uns einen Gasgrill für die überdachte Terrasse zu zulegen.
Und nun haben wir uns für diesen Grill auch noch eine „Plancha“ (massive, gusseiserne Grillplatte) gekauft.
Nachdem wir sie jetzt schon einige Male ausprobiert haben, ärgern wir uns – und zwar darüber, dass wir sie  nicht schon früher gekauft haben. Wir sind restlos begeistert. Durch die Dicke des Gusseisens sinkt die Temperatur nicht merklich, wenn man Grillgut darauf legt. Die Hitze von 250 bis 300 Grad ist super, so kann man sehr schnell darauf Essen zubereiten – die Schweinemedaillons haben wir je Seite ca. 2 Min gegrillt – und trotzdem entstehen schöne Röstaromen..

Zutaten:

  • 8 Schweinemedaillons, zusammen ca. 500 g
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

das ist schon alles, es sei denn, jemand mag, so wie wir, gerne „gebratenen Speck“ (siehe „Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck“) dazu, was wir nur empfehlen können 🙂
dann eben noch:

  • 100 g Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck

und,  damit das Fett, welches beim Braten des Dörrfleisches austritt, nicht „vergeudet“ wird, kann man herrlich darin Zucchinischeiben braten.

  • 1 – 2 Zucchini, darf ruhig etwas größer sein; unsere hatte einen Durchmesser von ca. 4 cm.

Zubereitung:

Den Gasgrill einschl. Plancha auf 270 bis 300 Grad vorheizen.

Zucchini längs in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden (wir: Hobel). Von beiden Seiten nach Belieben würzen; wir: Gewürzmischung „Italienische Kräuter.

Das Dörrfleisch von der Schwarte befreien und quer in ca. 4 – 5 mm dicke Stücke schneiden.

Knoblauch schälen, würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.
Die Schweinemedaillons damit einreiben.

So, nun muss es halbwegs schnell gehen 🙂
Das Dörrfleisch auf die Plancha geben; die Stücke sollten möglichst flach liegen!
Nach ca. 1 Min. wenden; nach ca. einer weiteren Minute aus dem Grill nehmen.

In das Fett des Dörrfleisches die Zucchinischeiben legen; ca. 1 1/2 Min. braten. Wenden und von der zweiten Seite ebenfalls ca. 1 1/2 Minuten braten. Herausnehmen. Während die Schweinemedaillons braten/grillen, die Zucchinischeiben zu Röllchen aufwickeln.

Die Medaillons flach auf die Plancha legen und ca. 2 Minuten braten; danach wenden und nochmals 2 Min. braten.
Herausnehmen, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Alles auf Tellern anrichten und servieren. Bei uns gab es dazu, wie oft im Sommer zu Gegrilltem, Baguette.

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