Gegrillte Edelfisch-Spieße mit Caipirinha-Sauce

Einer der kulinarischen Höhepunkte ist jede Woche der Besuch bei unserem Fischhändler des Vertrauens.
Dieses Mal haben uns die Spieße mit den Edelfischstücken so angelacht, da konnten wir nicht widerstehen.
Es war genau die richtige Entscheidung!

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Flanksteak – gegrillt

Heute mal kein „Wort zum Sonntag“ sondern ein „Steak zum Sonntag“ 🙂
„Flanksteak“ – ein Steak, das man hierzulande noch gar nicht lange kennt. So, wie man traditionell in Deutschland Rinder zerlegt, kommt dieses Stück Fleisch schlicht und ergreifend „unter die Wurst“ oder wird zu Hackfleisch verarbeitet. Nur bei der französischen oder US-amerikanischen Zerlegeart („Cut“) wird dieses Stück Fleisch aus der „Dünnung“ (hintere, untere Bauchlappen) herausgelöst, „geputzt“ (pariert) und als Steak verwendet.
Wichtig bei der Zubereitung als Steak: da das Fleisch sehr langfaserig ist, sollte man es immer, quer zur Faser, in dünne Scheiben schneiden!
Dieses Stück Fleisch eignet sich aber nicht nur als Steak, wir kennen es schon lange aus Frankreich, wo es als „Flanchet“ zum Schmoren angeboten wird – siehe z. B. „Toskanischer Rinder-Schmorbraten“.

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Kräutermarinierte Rinderkoteletts (Côte à l’os)

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Bei uns gibt es Rindersteaks meist mit unserer Lieblings-Steak-Grill-Gewürzmischung.
Bisher…
Aber nun haben wir uns dazu „durchgerungen“ Steaks mal nicht einfach mit einer fertigen Gewürzmischung zuzubereiten, sondern diese zu marinieren.

Zugegeben, wir waren eher skeptisch wegen der Sojasauce in der Marinade, haben es aber trotzdem probiert.
Unser “Mut” wurde durch den Geschmack reichlich belohnt:)

Eines ist sicher, es war nicht das letzte Mal, dass wir das gemacht haben!!

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Plancha

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Eine „Plancha“ ist eine große, schwere Gussplatte. Diese wird auf den Rost des Gasgrills gelegt oder bei manchen Modellen ersetzt sie auch den Grillrost.
Die wesentlichen Unterschiede zum gewöhnlichen Grillen sind:

  • ist die massive Gussplatte erst einmal auf die entsprechende Temperatur gebracht, geht z. B. durch das Öffnen des Grilldeckels die Temperatur nicht/kaum zurück
  • Hitze die durch direkte Berührung des Grillguts mit Metall (hier der gusseisernen Platte) übertragen wird ist viel intensiver als durch „heiße Luft“ übertragene Hitze
  • auf die Plancha kann man mariniertes (tropfendes) Grillgut legen, ohne dass die Marinade herab tropft
  • da die Plancha für das Grillen auf bis zu 300 Grad aufgeheizt werden kann, wird Grillgut viel schneller gar
  • man kann herrlich darauf kleine Fleischstücke oder Gemüse zubereiten ohne befürchten zu müssen, dass etwas durch den Rost fällt

Die Vorteile der Plancha sind in südlichen Gefilden schon länger bekannt, Viele Südländer grillen seit vielen Jahren mit Hilfe einer Plancha. Nun, mit der vermehrten Verbreitung von Gasgrills bei uns, ist auch die Plancha auf dem Vormarsch.

Bei uns ist sie „einmarschiert“. Wir möchten sie nicht mehr missen.

Rinder-Kotelett (Côte à l’os) à la Plancha

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Wie gut, dass wir, wo wir immer noch in absoluter Begeisterung über unsere „Plancha“ (dicke, gusseiserne Grillplatte für den Gasgrill) sind, noch ein schönes Rinderkotelett vom Charolais-Rind haben 🙂

Zutaten für 2 bis 4 Personen, je nach Appetit 🙂

  • 1 Rinderkotelett (Côte à l’os), 1,4 kg
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Kräuterbutter nach Belieben

und natürlich eine „Plancha“, das ist schon alles.

Da wir schon einige Mal gefragt wurden, wo wir unser Rindfleisch kaufen, hier die Adresse:

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Nein, wir bekommen nichts dafür, dass wir hier „Werbung“ machen!
Wir sind nur von der Art der Aufzucht (reine Weidenhaltung, Sommer wie Winter; offener Stall; kein Mastfutter, keine Milchwirtschaft…) und natürlich dem daraus resultierenden Fleisch der Charolais-Rinder so begeistert, dass wir hier gerne erwähnen, wo wir einkaufen.

Ein Bekannter von uns sagt immer in Bezug auf Steaks: „Alles  was dünner als 5 cm ist, ist Carpaccio“. 
Johannes, dann ist das wohl wirklich ein Steak 🙂

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Wichtig: das Fleisch sollte beim Braten Zimmertemperatur haben! Deshalb mind. 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.

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Die Zubereitung ist denkbar einfach

Backofen auf 120 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Grill samt Plancha auf 280 bis 300 Grad vorheizen.

Das Steak von jeder Seite 5 Min. auf der Plancha grillen.

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Steak nun von beiden Seiten salzen und pfeffern und  für 45 bis 60 Min, je nach gewünschtem „Gargrad“, in den Backofen auf den Grillrost legen.

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Wir bevorzugen eine Kerntemperatur vom 54 Grad.

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Hähnchen-Paprika-Spieße à la Plancha

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Treue Leser kenne sie ja schon – unsere Plancha.
Und so begeistert wie wir von ihr sind, werden garantiert in Zukunft noch viele Rezepte folgen.
So wie dieses.

Man kann diese Spieße natürlich auch „normal“ grillen oder auch im Ofen backen, aber so schnell wie auf der Plancha werden sie da mit Sicherheit nicht gar!!
Und so saftig haben wir sie auch noch auf keinem anderen Medium hinbekommen 🙂

Zutaten:

  • 600 g Hähnchenbrust; wir: vom Maishähnchen
  • 3 Paprikaschoten; wir: 2 rote, 1 gelbe
  • 10 bis 12 Cocktailtomaten
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Cumin
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Paprika schälen und in Stücke (ca. 3 x 3 cm) schneiden.
Hähnchenbrust in Würfel (Kantenlänge ca. 3 cm) schneiden.
Paprika, Hähnchenbrust und Cocktailtomaten nun abwechseln auf Spieße stecken.

Die Gewürze mit dem Olivenöl verrühren und die Spieße damit bepinseln.

Nun den (Gas-) Grill samt Plancha (massive, gusseiserne Grillplatte) auf 280 bis 300 Grad vorheizen.

Die Spieße auf die Plancha legen, Deckel schließen.
Nach 2 1/2 bis max. 3 Minuten die Spieße wenden und nochmals 2 1/2 bis 3 Minuten grillen/braten.

Fertig. Super schnell, super saftig, super lecker!!!

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