Trombini

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Trombini?
Noch nicht gehört? Macht nichts, man kann ja nicht alles wissen.
Aber trotzdem sollte man diese Trombini unbedingt mal probieren.
Trotz – oder gerade wegen – ihrer Schlichtheit sind sie eine verführerische Knabberei.

Zutaten:

Pizzateig, z. B.:

Zubereitung:

Vom fertigen Pizzateig mit einer Teigkarte o. ä. Teile abstechen und vorsichtig, damit möglichst wenig Gärgase entweichen, zu einer Rolle (Durchmesser bis max. 1 cm) formen, zum Abschluss werden diese Rollen an den Enden gegeneinander gerollt – also ein Ende rollt man mit der Hand zu sich, das andere von sich weg  – so entsteht das „Drehmuster“ in den Trombini.

Wer es lieber würzig mag, kann die fertigen Trombini auch mit einem Ölzerstäuber leicht benetzen und mit grobem Meersalz oder Oregano bestreuen.

Die Trombini auf ein Backblech oder Backpapier legen und im Ofen bei möglichst hoher Temperatur (wir: 270 Grad) zu knusprigen Stangen backen – ca. 7 bis 8 Minuten.

Als Abwandlung kann man den Teig auch rechteckig ausrollen, die Oberseite leicht mit Olivenöl benetzen und nach Belieben „würzen“, z. B. mit grobem Meersalz oder Rosmarin oder Oregano oder kleingewürfelten, getrockneten Tomaten oder…
Den Teig dann in ca. 1 cm breite Streifen schneiden, jeden Teigstreifen „verdrehen“ (die Enden in entgegengesetzter Richtung drehen).

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Pizzateig mit Lievito Madre

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Vor einigen Wochen haben wir mit unsere „Tradition“ gebrochen und erstmals seit Jahren einen anderen als unseren „Standard-Pizzateig“ verwendet. Nach wie vor lieben wir diesen Pizzateig, aber…man muss ihn eben doch drei, vier oder fünf Tage vorher ansetzen.
Dann „lief uns“ der Pizzateig von Jamie Oliver über den Weg.
Obwohl wir keine großen Freunde von Jamie Oliver sind, haben wir seinen Teig ausprobiert. Das Ergebnis war (obwohl von Jamie Oliver 🙂 ) sehr gut. Der Teig war zwar nicht besser als unser Standardteig, aber auch nicht wesentlich schlechter, der Zeitvorteil war aber klar auf seiner Seite.
Und dann kreuzte da noch etwas ganz anderes unseren (kulinarischen) Weg: Lievito Madre…
Die erst Herstellung von Lievito Madre (LM) dauerte zwar rund 4 Wochen,  aber die Backergebnisse waren diesen Aufwand absolut wert, zumal man ja den Aufwand für die Herstellung nur einmal hat, danach kann man, wie bei Sauerteig, immer wieder auf den bestehenden „Grundstock“ der LM zurückgreifen.
LM besticht zum einen durch seinen sehr milden Geschmack und zum anderen durch seinen enormen Ofentrieb.
Was also lag näher, als einmal eine Kombination aus dem „schnellen“ Pizzateig nach Jamie Oliver und einer Portion LM zu testen?
Gesagt, getan – und das sicher nicht zum letzten Mal!

Zutaten für 4 Pizzen à 30 cm:

  • 62,5 g Lievito Madre, aufgefrischt! (62,5 g = 25 g LM, 25 g Weizenmehl, Typ 550, 12,5 g Wasser; abgedeckt für 4 Stunden bei 28 Grad reifen lassen. 28 Grad erzielen wir in der Mikrowelle mit angelehnter Tür)
  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g Hartweizengrieß
  • 8 g Salz
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 9 g brauner Zucker
  • 350 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 15 Min. auf kleiner Stufe kneten.
Schüssel abdecken und den Teig 60 Min. an einem kühlen Ort (wir: Speisekammer) reifen lassen.
Teig in vier Portionen teilen, daraus Pizzaböden mit ca. 30 cm Durchmesser formen.
Diese nach Belieben belegen – wir: zwei Pizzabrote und zwei „Pizzen Nr. 13“: Tomatensauce (Rezept: Tomatensauce), Salami, gekochter Schinken, frische Champignons, Käse (Mozzarella und Edamer).
Bei möglichst großer Hitze backen, wir: 270 Grad.

Pizzabrot mit Trüffelöl:

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„Pizza Nr. 13“:

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Nr. 13 in Nahaufnahme 🙂

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