Pizza „Leonie“

Wir hatten unsere Tochter mit Schwiegersohn und „Anhang“ zum Pizza-Essen eingeladen.
Unsere Enkelin wollte es sich nicht nehmen lassen, ihre eigene Pizza, ganz nach ihrem Geschmack, zuzubereiten.
Für eine knapp Dreijährige gar nicht so schlecht!

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Pizzateig (nach S. Roelle)

Das Rezept für diesen Teig haben wir auf Facebook bei Sebastian Roelle entdeckt. Die dort abgebildete Pizza sah so toll luftig und knusprig aus, dass wir nicht widerstehen konnten.
Wir haben, da der Teig uns beim Kneten etwas zu fest/trocken erschien, nur noch etwas Olivenöl zugefügt.

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Pizza mit gerösteten Tomaten, Spinat und Mozzarella

Nimm von zwei Rezepten jeweils das Beste und mache etwas Neues daraus. Der „schnelle Pizzateig von Jamie Oliver“ kombiniert mit dem Belag der eigentlich eine Flatbread dekorieren sollte.

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Pizzateig „Neapolitana“

Bei dem lieben Bernd Nippert („heutegibts.wordpress.com“; sorry, dank DSGVO keine Verlinkung) haben wir diesen Pizzateig bzw. eine Pizza, die damit gebacken wurde, gesehen.
Der Teig hat uns direkt angesprochen, den mussten wir nachbauen.
Wir haben ihn allerdings nicht wie Bernd für eine „Pizza Neapolitana“ verwendet, sonder, der Saison entsprechend, für Spargelpizza.
Das Ergebnis hat uns sehr gefallen!

@ Bernd, danke für das tolle Rezept.

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Spargelpizza „Flammkuchen-Style“

Erstens kommt es anders als man zweitens denkt…
So kam es hier auch.
Eigentlich wollten wir einen „richtigen“ Flammkuchen mit Spargel machen, aber…
Arzttermin…ewig lange Wartezeit…viel länger als gedacht und befürchtet…
Lange Rede kurzer Sinn: für unseren „Standard-Flammkuchenteig“ (2 Stunden Reifezeit) war es zu spät, also haben wir kurzfristig umdisponiert und einen Pizzateig als Unterlage verwendet (1 Stunde Reifezeit).
So ist diese Pizza entstanden 🙂
Geschmeckt hat sie, auch wenn man sie aufgrund des fehlenden Tomatenbelages eigentlich nicht Pizza nennen kann und aufgrund des „falschen“ Bodens nicht Flammkuchen.

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Pizzateig nach Jamie Oliver – verbessert

Manches Mal machen Kleinigkeiten große Unterschiede…
Wir hatten mal wieder Lust auf Pizza, ganz spontan, nicht geplant.
Wenn wir es geplant hätten, hätten wir unseren „Langzeit-Standard-Pizzateig“ angesetzt.
Wenn es aber schnell gehen muss, dann greifen wir auf den Pizzateig von Jamie Oliver zurück.
So auch dieses Mal, allerdings wollten wir sowie den Versuch wagen und etwas Olivenöl in den Teig zu geben.
Beim Kneten des Teiges waren wir dann der Meinung: „Da geht mehr“ …mehr Wasser in den Teig.
Also haben wir, on top zu dem zusätzlichen Öl, noch weiteres Wasser zugefügt.
Wichtig ist nur, dass man den Teig wirklich gut/lange knetet!
Das Ergebnis: ein Teig, der sich super formen lässt und herrlich luftig und gleichzeitig wunderbar knusprig ist!

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Feigen-Orangen-Pizza

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Was soll man machen? Unser Feigenbaum ist dieses Jahr nicht zu halten… 🙂

Die Kombination der Feigen mit den Orangen ist wirklich toll, ABER: uns war die Schale der Orange zu bitter!
Wir wissen nun nicht, ob dies an der Orange an sich lag oder ob diese beim Backen immer bitter wird? Wir werden das nächste Mal die Orangenscheiben ohne Schale auf die Pizza geben!

Zutaten

Pizzateig: Zutaten und Zubereitung siehe >> hier <<

Belag für 4 Pizzen:

  • 2 Bio-Orangen
  • 10 Feigen, ca. 450 g
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 80 g Crème fraîche
  • 4 Stängel frischen Rosmarin
  • 100 g Serrano-Schinken
  • 4 TL Honig
  • Salz

Zubereitung

Ofen rechtzeitig vorheizen. Temperatur möglichst heiß🙂 >> bis 300 Grad

Pizzateig: Zubereitung siehe >> hier <<

Belag:

Bio-Orangen in dünne Scheiben (2 bis 3 mm dick) schneiden.
Feigen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Rosmarin in ca. 2 m Stücke hacken.
Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche, gut der Hälfte des gehackten Rosmarins und einer Prise Salz verrühren.

Den Pizzateig in 4 Portionen teilen.
Daraus Pizzaböden mit 30 cm Durchmesser formen.

Wir formen die Pizzaböden jeweils auf einem Stück Backpapier. Wenn der Teig dort wirklich mal festklebt – kein Problem, den er kommt ja mit Backpapier in den Ofen!. Außerdem gleitet das Backpapier beim „Einschießen“ ganz leicht vom Schießer.

Jeden Boden mit der Frischkäsemasse bestreichen und mit Orangen- und Feigenscheiben belegen.
Darüber etwas von dem restlichen gehackten Rosmarin streuen.
Nun noch ca. 1 TL Honig auf der darauf verteilen – geht am besten mit einem Honigheber. Wer keinen hat, so wie wir, lässt den Honig in einem dünnen Strahl/Faden vom TL auf die Pizza laufen.
Noch etwas Salz – idealerweise „Fleur de Sel“!! – darüber geben.

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Im vorgeheizten Ofen (wir: 270 Grad) ca. 11 bis 12 Minuten backen.

Den Serrano-Schinken mit den Händen „zerrupfen“ und auf die Pizza geben.

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„Querschnitt“ vom Teig

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Grüne Spargel-Pizza mit und ohne Räucherlachs

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Unser „Liebling“ in der Spargelsaison ist ja seit zwei Jahren die Spagel-Pizza mit gemischtem Spargel (grün und weiß).
Wir haben gelesen, dass Spargel-Pizza mit Räucherlachs sehr gut schmecken soll. Nun denn, was nutzt alles lesen, nichts ist so wertvoll wie die eigene Erfahrung. Aber Räucherlachs und weißer Spargel? Nein. Also haben wir uns dafür entschieden, nur grünen Spargel zu verwenden.

Zutaten für 4 Pizzas

Pizzateig: Zutaten und Zubereitung siehe >> hier <<

Tomatensauce:

  • 600 g Tomaten, wir: gehackte Tomaten aus der Dose
  • 2 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3/4 TL Zucker

Belag:

  • 250 g grüner Spargel
  • 200 g Champignons, wir: braune Champignons
  • 2 Tomaten
  • 12 kleine Strauch-/Cherrytomaten
  • 200 g Mozzarella
  • 300 g Feta, alternativ: Schafskäse oder Ziegenfrischkäse
  • 120 g Räucherlachs (für 4 Pizzas!), in Scheiben; wir haben nur eine Pizza mit Räucherlachs belegt!
    Für die vegetarische Version weglassen.

Zubereitung

Ofen rechtzeitig vorheizen. Temperatur möglichst heiß 🙂 >> bis 300 Grad

Pizzateig: Zubereitung siehe >> hier <<

Tomatensauce:

Knoblauch fein hacken und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Tomaten, Knoblauchpaste, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird – bei uns ca. 25 Min.; vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Belag:

Beim Spargel nur das untere Drittel schälen; schräg in Stücke von 2 bis 3 cm schneiden.
Champignons in Scheiben schneiden.
„Großen“ Tomaten in Scheiben schneiden, dabei den Stielansatz heraus schneiden.
„Kleinen“ Strauchtomaten halbieren.
Mozzarella klein würfeln.
Räucherlachs in dünne Scheiben schneiden.

Den Pizzateig in 4 Teile teilen.

Nacheinander jeweils ein Teigstück vorsichtig in Mehl wenden, auf ein Stück Backpapier geben und vorsichtig mit der Hand (!! – nicht mit Nudelholz o.ä.!!) zu einem Pizzaboden formen. Wirklich vorsichtig arbeiten, die enthaltenen Gase sollten möglichst nicht entweichen. Der Teig lässt sich sehr schön und einfach in Form bringen.

Den Pizzaboden mit etwas Tomatensauce bestreichen; Spargelstücke, Champignon- und Tomatenscheiben, Mozzarellawürfel und halbierten Strauchtomaten darauf verteilen.
Den Feta zwischen den Fingern „zerdrücken“ und auf der Pizza verteilen.

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Pizza backen – bei uns 10 Min. im 270 Grad heißen Ofen.

Wichtig: erst nach dem Backen die Räucherlachsscheiben auf der Pizza verteilen!!!

Fazit: Räucherlachs ist etwas ganz Feines – aber für unseren Geschmack hat er auf der Pizza nichts zu suchen!
Hier hat es sich für uns ausgezahlt, dass wir die Pizzas immer nacheinander backen. Nachdem wir die erst mit Räucherlachs probiert hatten, haben wir die weiteren ohne zubereitet!

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Pizzateig mit Lievito Madre

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Vor einigen Wochen haben wir mit unsere „Tradition“ gebrochen und erstmals seit Jahren einen anderen als unseren „Standard-Pizzateig“ verwendet. Nach wie vor lieben wir diesen Pizzateig, aber…man muss ihn eben doch drei, vier oder fünf Tage vorher ansetzen.
Dann „lief uns“ der Pizzateig von Jamie Oliver über den Weg.
Obwohl wir keine großen Freunde von Jamie Oliver sind, haben wir seinen Teig ausprobiert. Das Ergebnis war (obwohl von Jamie Oliver 🙂 ) sehr gut. Der Teig war zwar nicht besser als unser Standardteig, aber auch nicht wesentlich schlechter, der Zeitvorteil war aber klar auf seiner Seite.
Und dann kreuzte da noch etwas ganz anderes unseren (kulinarischen) Weg: Lievito Madre…
Die erst Herstellung von Lievito Madre (LM) dauerte zwar rund 4 Wochen,  aber die Backergebnisse waren diesen Aufwand absolut wert, zumal man ja den Aufwand für die Herstellung nur einmal hat, danach kann man, wie bei Sauerteig, immer wieder auf den bestehenden „Grundstock“ der LM zurückgreifen.
LM besticht zum einen durch seinen sehr milden Geschmack und zum anderen durch seinen enormen Ofentrieb.
Was also lag näher, als einmal eine Kombination aus dem „schnellen“ Pizzateig nach Jamie Oliver und einer Portion LM zu testen?
Gesagt, getan – und das sicher nicht zum letzten Mal!

Zutaten für 4 Pizzen à 30 cm:

  • 62,5 g Lievito Madre, aufgefrischt! (62,5 g = 25 g LM, 25 g Weizenmehl, Typ 550, 12,5 g Wasser; abgedeckt für 4 Stunden bei 28 Grad reifen lassen. 28 Grad erzielen wir in der Mikrowelle mit angelehnter Tür)
  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g Hartweizengrieß
  • 8 g Salz
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 9 g brauner Zucker
  • 350 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 15 Min. auf kleiner Stufe kneten.
Schüssel abdecken und den Teig 60 Min. an einem kühlen Ort (wir: Speisekammer) reifen lassen.
Teig in vier Portionen teilen, daraus Pizzaböden mit ca. 30 cm Durchmesser formen.
Diese nach Belieben belegen – wir: zwei Pizzabrote und zwei „Pizzen Nr. 13“: Tomatensauce (Rezept: Tomatensauce), Salami, gekochter Schinken, frische Champignons, Käse (Mozzarella und Edamer).
Bei möglichst großer Hitze backen, wir: 270 Grad.

Pizzabrot mit Trüffelöl:

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„Pizza Nr. 13“:

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Nr. 13 in Nahaufnahme 🙂

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