Zwetschgen-Ketchup

Wir kämpfen immer noch mit den letzten Zwetschgen 🙂
Alle frisch essen oder zu Kuchen verbacken ist schier unmöglich, also müssen sie irgendwie „haltbar gemacht werden“.

Der Geschmack von diesem Ketchup hat uns sehr angenehm überrascht!!

Nomen est omen – dieses Ketchup passt zu allen Gerichten, bei denen sonst Tomaten-Ketchup verwendet wird.
Das Rezept haben wir bei „Lecker macht Laune“ entdeckt.

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Hefeklöße auf Dörrobst

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Kindheitserinnerungen…
Meine Oma hat diese Hefeklöße früher oft gemacht. Oft? Ja, zumindest wenn ich dort zum Essen war 🙂
Wie das halt so bei Omas ist, wenn die Enkel zu Besuch kommen, dann wird gekocht, was diese gerne mögen.
Anfangs hat sie meist gefragt was ich essen möchte. Das waren in einem ziemlich steten Wechsel Hefeklöße auf Dörrobst und Spaghetti (sehr zum Leidwesen meines Opas, er mochte keine „Mafiakordel“ 🙂 ).
Später dann hat sie nicht mehr gefragt…war ja klar, was ich möchte…

Tja, und da meine Oma heute nur noch in Gedanken bei uns ist, müssen wir die Hefeklöße auf Dörrobst eben selbst kochen…

Zutaten für 12 Hefeklöße:

  • 800 g Dörrobst; gemischt: Apfel, Birne, Pflaume, Aprikose
  • 500 g Mehl
  • 12 g Hefe (~1/4 Würfel)
  • 220 ml Vollmilch, handwarm
  • 80 g Zucker; wir verwenden braunen Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 2 Eier, Größe „L“

Zubereitung:

Das Dörrobst in einen Messbecher o.ä. geben, mit Wasser übergießen, so dass gerade das gesamte Obst bedeckt ist.
12 Stunden einweichen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel sieben; eine Mulde in der Mitte formen.
Die Hefe in diese Mulde bröckeln; 1 TL vom Zucker zur Hefe geben; Die Hefe mit etwas Milch zu einem glatten Vorteig verrühren; mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt zu 10 Min. stehen lassen.
In der Mehlschicht sollten nun deutliche Risse sichtbar sein.

Nun die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten, der sich komplett von der Schüssel löst. Das kneten dauert mit der Maschine ca. 10 Min., von Hand 15 Min.

Den Teig in der Schüssel lassen, abdecken und 20 Minuten gehen lassen.

Nach etwa 15 Minuten das Dörrobst, samt Einweichwasser, in einen großen, möglichst breiten Topf (oder auch 2 Töpfe! Die 12 Hefeklöße müssen später nebeneinander in den Topf/die Töpfe passen!) geben und zum Kochen bringen. Bei kleiner Hitze abgedeckt köcheln lassen.

Idealerweise bedeckt das Dörrobst den gesamten Boden, so dass später die Hefeklöße auf dem Obst (und nicht im Wasser) sitzen.

Wenn die 20 Minuten um sind, den Teig nochmals kurz kneten; in 12 Portionen aufteilen.
Die einzelnen Portionen rund formen. Wir haben sie „geschliffen“;  siehe Küchenlatein > schleifen.

Die Teigkugeln nun abgedeckt nun nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Prüfen, ob noch genügend Wasser im Topf ist! Das Obst sollte nicht vom Wasser bedeckt sein, aber in Topf sollte so viel Wasser sein, dass das Obst in den nächsten 20 Minuten nicht anhängt. Der Topf darf nämlich, sobald die Klöße darin sind, in den nächsten 20 Minuten nicht geöffnet werden!!!

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Hitze etwas erhöhen, Deckel vom Topf nehmen und die Hefeklöße vorsichtig nebeneinander in den Topf/die Töpfe setzen. Deckel schließen. Hitze soweit reduzieren, dass das Wasser leicht köchelt.
Die Hefeklöße nun 20 Minuten garen.

Glasdeckel auf Töpfen haben ab und zu echte Vorteile 🙂

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Nach 20 Minuten den Topf vom Herd nehmen und die Hefeklöße zusammen mit dem Dörrobst servieren.

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Zwetschgenmarmelade

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Dies ist ein Rezept, nach dem schon seit „ewigen Zeiten“ Zwetschgenmarmelade in unserer Familie gekocht wird. Es kommt mit sehr wenig Zucker aus, da man durch das lange kochen den Wassergehalt stark reduziert und somit eine haltbare Marmelade erhält.
Am besten verwendet man für dieses Rezept die sehr späten Zwetschgen mit hohem Zuckergehalt.

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Zwetschgen in Brandy

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Warum immer nur „Zwetschgen in Armagnac“? Warum nicht mal in einem „einfachen“ Weinbrand/Brandy?

Schließlich ist „Armagnac“ auch nichts anderes als ein Weinbrand, nur eben aus einem bestimmten Anbaugebiet in Frankreich – der Gascogne. Die Franzosen verstehen es, ihre Artikel gut zu vermarkten. Aber nur weil es einen „geschützten“ Namen hat, muss es ja nicht zwangsläufig besser sein.

Ein anderes Beispiel für diesen „geschützten Namen“ ist der Cognac – auch „nur“ ein Weinbrand, aber wieder aus einem bestimmten Anbaugebiet…und eben wieder geschützt.

Egal, wir bevorzugen sowieso den spanischen Brandy.

Zutaten:

  • 1.250 g Zwetschgen; alternativ Pflaumen
  • 250 g Kandis
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange (8 cm)
  • ca. 500 ml Brandy/Weinbrand; wir: spanischen Brandy

Zubereitung:

Zwetschgen waschen, den weißen/hellen Belag mit einem Tuch abreiben/abwischen, entsteinen und halbieren.

In einem Glas/Gefäß nun abwechselnd Zwetschgen und Kandis schichten; die Gewürze ebenfalls dazwischen verteilen.

Mit Brandy/Weinbrand so weit auffüllen, dass alle Zwetschgen bedeckt sind.

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Glas verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort mind. 10 Wochen „reifen“ lassen.

Schmeckt pur, zu Eis, zu Pudding oder man kocht z. B. mal zwei oder drei davon bei einem Wildbraten (Wildschwein, Hirsch) in der Sauce mit.

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…und mittlerweile haben wir diese super leckeren Zwetschgen nicht nur verschenkt, wir haben auch ein paar für uns „gerettet“ und auch verkostet

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Eines ist sicher: bald ist das große Gefäß, in dem die Zwetschgen eingelegt sind, wieder leer und frei für andere Verwendungen 🙂

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Odenwälder Dreispitz

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Gesehen haben wir dieses Rezept in „Mainova Kontakt“.

Zutaten:

  • 125 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL abgeriebene Schale von einer Zitrone

Zum Füllen:

  • 80 g Pflaumenmus

Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch

Zum Bestreuen:

  • 2 EL Hagelzucker

Zubereitung:

Kartoffeln kochen, pellen und durch deine Presse drücken, abkühlen lassen. Vanilleschote auskratzen. Durchgepressten Kartoffeln und Vanillemark mit den restlichen Zutaten verkneten. Für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Auf bemehlter Arbeitsfläche den Teig ca. 3 mm dick ausrollen, Kreise mit einem Durchmesser von ca. 6 cm ausstechen. Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, in die Mitte je einen kleinen Klecks Pflaumenmus geben, den Rand dabei frei lassen. Plätzchen an drei Rändern hoch nehmen, die Seitenränder fest zusammendrücken sodass kleine Dreispitze entstehen.

Eigelb mit Milch verrühren, die Dreispitze damit einpinseln, anschließend mit Hagelzucker bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen.

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Zwetschgenkuchen vom Blech

hier mal mit einem Boden mit Haselnüssen und Marzipan

Zwetschgenkuchen mit Haselnüssen und Marzipan

Teigzutaten:

  • 300 g Haselnüsse
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g Zucker
  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 300 g Butter
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 gestr. Teelöffel Zimt (gemahlen)
  • 5 Eier
  • 300 g Mehl

Haselnusskerne fein mahlen
Vanilleschote halbieren und auskratzen
Zucker und Marzipan gut verkneten.
Vanillemark, Butter, Zimt und abgeriebene Zitronenschale zugeben und vermengen.
Nach und nach die Eier dazugeben.
So lange rühren bis die Masse sehr schaumig ist und der Zucker sich aufgelöst hat.
Mehl und Haselnüsse unterrühren.
Backblech mit Backpapier auslegen und Teig darauf glattstreichen.

Mit ca. 2,5 kg entsteinten Zwetschgen belegen.

Streusel nach belieben.

Bei 180°C Backofen (170 Grad Umluft) in der zweiten Schiene von unten ca. 55-60 Min backen.