Rote Beete-Linsen-Salat mit Radicchio und Walnüssen

Da posten wir das herrliche Rezept vom „Seeteufel mit Salbei in Serrano Schinken und gebratene Garnelen“ und es kommen nur Nachfragen zum Salat im Hintergrund!?!? 🙂
Na gut, da ist er: eine „wilde Kombi“ aus Linsen, rote Beete, Radicchio, Nuss, Gewürzen und Kräutern, aber er schmeckt!!

Das Originalrezept stammt von „lovebeetseurope.com“.

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Fächerkartoffeln im Schmandbett

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Da eh ein Hackbraten im Ofen war, haben wir die Kartoffeln gleich dazu gestellt. So war der Hackbraten nicht so einsam 🙂 und wir brauchten uns um nichts mehr zu kümmern und hatten Zeit für andere Sachen (in diesem Fall um die Koffer für den Urlaub zu packen).

Zutaten:

  • 16 Kartoffeln (wir haben „Linda“ verwendet), nicht zu groß, etwa von der Größe eines XL-Hühnereies
  • 200 g Schmand
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL frisch geriebenen Pecorino
  • 1 EL frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Schmand mit Salz, etwas Pfeffer und dem Paprikapulver verrühren; in eine Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen.

Kartoffeln in ca. 2 mm Abstand möglichst gleichmäßig einschneiden.

Das geht recht einfach, wenn man die Kartoffel auf einen Esslöffel legt und sie dort einschneidet. So verhindert man, dass man sie ganz durchschneidet.

Die Kartoffeln in die Auflaufform setzen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Mit dem geriebenen Käse bestreuen.
Mit Alufolie abdecken (glänzende Seite nach innen!), dabei darauf achten, dass sie Alufolie nicht den Käse berührt.

Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Unter-/Oberhitze 60 Min backen. Nach 30 Min. die Alufolie entfernen.

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Spinat-Ricotta-Nocken in Salbeibutter

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Diese Nocken schmecken nicht nur gut, nein, sie verdienen auch ihren Namen: SPINAT-Ricotta-Nocken. Nicht etwa „Ricotta-Nocken mit Spinat“ oder sonst wie, nein, hier steht der Spinat ganz klar im Mittelpunkt.
Im Garten muss jetzt der Spinat, der über Winter stand, geerntet werden. Was also liegt näher als Gerichte mit reichlich frischem Spinat daraus zu kochen.

Zutaten:

  • 800 g frischen Blattspinat
  • 75 g Salami (möglichst eine pikante Sorte) *)
  • 300 g Ricotta
  • 100 g Pecorino, frisch gerieben
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • Pfeffer, frisch gemahlen

*) für die vegetarische Variante, die Salami weglassen; dann muss aber die Nockenmasse gesalzen werden.

für die Salbeibutter:

  • 60 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 12 frische Salbeiblätter
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Spinat putzen, dicke Stiele entfernen; waschen, abtropfen lassen. In kochendem Salzwasser blanchieren, gerade so lange, bis er zusammenfällt.
Abgießen und kurz kalt abschrecken.
Den Spinat mit den Händen gut ausdrücken!
Mittelfein hacken – nicht zu fein und nicht zu grob 🙂

Salami in Scheiben schneiden, dann fein würfeln.

Ricotta, 60 g frisch geriebenen Pecorino mit dem Ei verrühren; Mehl unterrühren.

Wenn der Spinat nach dem Hacken noch Wasser verliert, diesen nochmals ausdrücken. Der Spinat soll „trocken“ sein – damit die Nocken halten.

Nun den Spinat, die Salami und frisch gemahlenen Pfeffer unterrühren. Durch die Salami ist kein Salz nötig.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Butter und das Olivenöl in einer großen Pfanne schmelzen; die Salbeiblätter waschen, trocken schütteln und in die Pfanne geben; mit wenig frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Butter/Öl soll nur „gut warm“ werden, nicht zu stark erhitzen.

Sobald das Wasser anfängt zu kochen, die Hitze reduzieren, Salz (möglichst Meersalz) zufügen. Das Wasser sollte nur leicht köcheln, nicht sprudelnd kochen!

Mit zwei Esslöffeln aus der Masse Nocken abstechen und formen.

In das köchelnde Wasser geben. Die Nocken sinken erst zu Boden. Sobald sie wieder nach oben kommen (ca. 2 Min.) mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und kurz in der Salbeibutter schwenken.

Auf Tellern anrichten und mit dem restlichen Pecorino bestreuen.