Papaya-Kürbis-Suppe

Die bessere Hälfte war auf dem Markt. Dabei hat sie eine wunderschöne, vollreife Papaya entdeckt.
Seit unserem La-Palma-Urlaub, wo wir „tonnenweise“ direkt vor Ort vollreif geerntete Papaya genossen haben, können wir dem Anblick von „richtig reifen“ Papaya nicht widerstehen.
Also, Papaya ins Visier genommen und ihr keine Chance mehr zum Entkommen gegeben.
Na ja, es handelte sich um eine dieser großen, langen Papayas, die so um die 2 Kilo auf die Waage bringen…
Seit die Kids ausgezogen sind, sind wir meist nur zu zweit beim Essen.
Einmal Papaya gegrillt, einmal frisch und pur gegessen und es war immer noch eine halbe Papaya da…
Wir haben also mal alle Rezepte, die wir so haben, nach Papaya durchsucht und sind auf dieses eher „ungewöhnlich“ anmutende Rezept gestoßen.
Gemäß dem Motto: „nur Mut Knut“, haben wir uns herangewagt.
Und, was soll man sagen: die Suppe hat uns einfach super gut geschmeckt!
Wir hatten nicht erwartet, dass die Kombination aus Papaya, Kürbis und Orangensaft so genial schmecken könnte!

Diese Suppe hat uns beim ersten Zubereiten so gut geschmeckt, dass wir kurzfristig beschlossen haben, sie in unsere Weihnachtsmenü zu integrieren.
Dort haben wir sie mit Kokos-Chips zubereitet.

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Papaya

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Papaya ist die Frucht des Papayabaumes (auch: Melonenbaum) und gehört zu den Melonenbaumgewächsen (Caricaceae).

Hier könnte ich sagen: „was der Bauer nicht kennt…“.
Früher haben wir praktisch nie Papaya gegessen. Wir haben hier in Deutschland mal irgendwo probiert und es hat uns nicht geschmeckt. Klar, heute wissen wir „die Frucht war nicht reif“.
Auf den Geschmack gekommen sind wir erst durch einen Urlaub auf La Palma.
Die Früchte, die dort in den Markthallen oder auf Märkten verkauft wurden, waren einheimische Früchte, die vollreif zum Verkauf geerntet wurden – ein Traum.
Seit diesem Urlaub sind wir hier ständig auf der Suche nach guten (reifen) Papayas. Ich muss aber sagen, es ist wirklich nicht leicht, hier vollreife Papaya zu kaufen.

Woran erkennt man eine reife Papaya?
Die Schale darf nicht grün sein. Je nach Sorte wird die Schale mit zunehmender Reife gelb bis rötlich-gelb. Das sicherste Kennzeichen aber ist die Festigkeit des Fruchtfleisches. Drückt man vorsichtig auf die Frucht, sollte das Fruchtfleisch darunter leicht nachgeben. Ist es „hart wie Stein“, ist die Frucht nicht reif. Aber Vorsicht, wenn die Papaya überreif ist, schmeckt sie widerlich
Schneidet man die Frucht auf, sollte das Fruchtfleisch orange bis rosa sein. Je dunkler die Kerne in der Mitte sind, desto reifer ist die Frucht.
Die Papaya muss zum Verzehr geschält werden. Ebenso werden die Kerne entfernt.
Das süßliche Fruchtfleisch kann man pur oder aber leicht mit Zitronensaft beträufelt genießen.
Die Kerne kann man ebenfalls verwenden: entweder vor dem Essen einige Kerne kauen – wirkt verdauungsfördernd – oder die Kerne trocknen und zu Pulver mahlen. Die Kerne enthalten hohe Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym, das als Fleischzartmacher verwendet werden kann.

Tipp: hat man eine noch nicht vollreife Papaya gekauft, diese an einem warmen, dunklen Ort aufbewahren. Da meist nur Keller dunkel sind, dafür aber eher kalt als warm, kann man die Papaya auch in eine Zeitung einwickeln und so an einem warmen Ort reifen lassen.

Papaya nach einer üppigen Mahlzeit genossen, wirkt ähnlich wie ein guter Schnaps – es nimmt den Druck vom Magen.

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