Gebackene Süßkartoffeln mit Feigen

Dies ist ein Rezept von Yotam Ottolenghi – mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht sagen!
Und für alle, die ihn nicht kennen: das solltet ihr schnellstens nachholen!

Wir haben diesen diese Süßkartoffeln als Beilage zu gebratenem Hirschkalbsrücken genossen.
Das nächste Mal werden wir noch etwas Ziegenfrischkäse darüber geben und es als vegetarisches Hauptgericht genießen.

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Schweinebauch nach Ottolenghi

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Das obere Bild stammt vom „2. Versuch“, das untere vom „1. Versuch“.
Der 2. Versucht hat uns besser geschmeckt!!

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„Gestolpert“ sind wir über das Rezept in Petras großartigem Blog „Chili und Ciabatta„.
Die Rezepte, die wir bisher nach den Rezepten von Yotam Ottolenghi gekocht haben, haben es uns allesamt sehr gut geschmeckt. Dann sieht man da bei Petra einen super krossen Schweinebauch von dem Petra auch in höchsten Tönen schwärmt. Da ist man quasi „gezwungen“ diesen nachzubauen.
Das Besondere an diesem Rezept war für uns nicht die Zusammenstellung der Gewürze und Kräuter, sondern die Garmethoden bzw. die Gartemperaturen und -zeiten.

Einzig hatten wir kein Zitronengras, welches zum Originalrezept gehört, da musste etwas improvisiert werden.

Das Ergebnis war, so wie wir es von Ottolenghi-Rezepten gewohnt sind, super!! Super zart, super saftig, super kross.

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Winterlicher Gemüseauflauf mit Safran – nach Yotam Ottolenghi

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Es war mal wieder Zeit für etwas aus dem neuen Kochbuch von Yotam Ottolenghi…und dieser Auflauf war keine schlechte Wahl!

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Topinambur
  • 250 g Steckrüben
  • 250 g Kohlrabi
  • 250 g Pastinaken
  • 100 ml Vollmilch
  • 1/2 TL Safranfäden
  • 30 g Butter
  • 35 g Mehl
  • 150 g Sahne
  • 60 g Petersilie, gehackt
  • 60 g Basilikum, gehackt
  • 2 EL Estragon, gehackt
  • 90 g Parmesan, frisch gerieben
  • 15 g Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer, weiß, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Gemüse schälen, auf dem Gemüsehobel in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gemüsescheiben darin 1 Minute blanchieren, abgießen und gut abtropfen lassen.

In einem kleinen Topf die Milch und 250 ml Wasser bei mittlerer Temperatur erhitzten aber nicht kochen lassen. Den Safran hinein streuen, den Topf vom Herd nehmen und den Safran mind. 5 Minuten ziehen lassen.

Für die Sauce, die Butter in einem Topf aufschäumen, das Mehl einstreuen und unter rühren ca. 2 Minuten anschwitzen. Unter ständigem Rühren langsam die Safranmilch zugeben. Die Sauce ca. 2 Minuten köcheln lassen bis sie eindickt. Vom Herd nehmen. Die Sahne, die gehackten Kräuter, 60 g Parmesan zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Sauce mit dem Gemüse mischen, alles in eine gebutterte Auflaufform füllen. Die Auflaufform mit Alufolie verschließen, in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Nach 40 Minuten den Auflauf aus dem Ofen nehmen, die Alufolie entfernen. Den restlichen Parmesan und die Semmelbrösel über den Auflauf streuen.

Die Ofentemperatur auf 190 Grad erhöhen, den Auflauf zurück in den Ofen geben und in ca. 15 Minuten goldbraun und knusprig überbacken.

Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.

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Ein sehr leckeres Gericht, das wir uns durchaus auch mit anderen Gemüsesorten vorstellen kann.

Rosenkohl-Risotto nach Ottolenghi

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Das trifft sich doch gut, dass im Garten, jetzt, nach dem Frost, der Rosenkohl geerntet werden kann und in unserem neuen Kochbuch „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi ein tolles Rezept damit enthalten ist.

Zutaten:

  • 500 g Rosenkohl, Nettogewicht
  • 300 g Risottoreis (“Carnaroli”)
  • 200 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 950 ml Gemüsebrühe
  • 30 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Bio-Zitronen
  • 40 g Parmesan
  • 60 g Dolcelatte, alternativ Gorgonzola
  • 1/2 TL getrockneten Estragon
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 l Sonnenblumenöl zum Frittieren

Zubereitung:

Zwiebeln fein würfeln.
Knoblauch fein würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.
Von einer Zitrone die Schale „abschälen“ und in dünne Streifen schneiden – wir haben nur ca. 2/3 der Schale verwendet.
Von einer Zitrone mit einer Reibe die Schale abreiben; und eine Hälfte der Zitrone auspressen, 2 TL Zitronensaft werden benötigt.
200 g Rosenkohl in dünne Scheiben schneiden.
300 g Rosenkohl vierteln.
Thymianblättchen von Stängel abstreifen/abzupfen.
Gemüsebrühe erhitzen.
Den Parmesan grob reiben.
Dolcelatte würfeln (2 cm-Würfel).

In einem möglichst breiten Topf die Butter zusammen mit dem Olivenöl erhitzen.
Die Zwiebel in den Topf geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. andünsten – bis die Zwiebel beginnt braun zu werden.

Knoblauchpaste, Thymianblättchen und die in Streifen geschnittene Zitronenschale dazu geben und 2 Min. mit braten.

Den Reis und die 200 g Rosenkohlscheiben in den Topf geben und 1 Min. braten.

Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Wein ablöschen und 1 Min. kochen.

Eine Schöpfkelle der Brühe dazu geben; Hitze reduzieren, es solle nun nur noch sanft köcheln.

Nun häufig, am besten sogar ständig, langsam umrühren.

Erst wenn fast keine Flüssigkeit mehr im Topf ist, jeweils schöpfkellenweise, Brühe dazu geben.

Parallel dazu in einem nicht zu breiten Topf das Sonnenblumenöl erhitzen (~ 170 Grad).

Erst ca. 5 Min. bevor das Risotto fertig/die Gemüsebrühe aufgebraucht ist den geviertelten Rosenkohl in 2 oder 3 Portionen frittieren – je ca. 2 Min. Den frittierten Rosenkohl auf Küchenkrepp entfetten.

Estragon zwischen den Fingern zerreiben; zusammen mit dem geriebenen Parmesan, dem gewürfelten Dolcelatte und der Hälfte des frittierten Rosenkohls zum Risotto geben. Vorsichtig unterrühren.

Auf Tellern anrichten; mit dem Zitronensaft beträufeln, mit Zitronenschalenabrieb bestreuen und den restlichen frittierten Rosenkohl darauf verteilen.

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Wir haben uns noch etwas Parmesan zusätzlich darüber gerieben.

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Zitronenreis mit Curryblättern nach Ottolenghi

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Diesen Reis wird es sicher bei uns nun öfter geben!!
Der schmeckt sooooo gut.
Den können wir uns auch gut als Beilage zu div. asiatischen Gerichten vorstellen.

Das Rezept ist aus dem Buch „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi.

Zutaten:

  • 400 g BasmatiReis
  • 10 g Zimtstange(n), ~ 2 Zimtstangen à 7 cm
  • 10 Gewürznelken
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und 1 EL Saft
  • 35 getrocknete Curryblätter oder 3 Stängel frische Curryblätter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL weißen Pfeffer, frisch gemahlen
  • 60 g Butter

Zubereitung:

Reis unter fließendem kalten Wasser abspülen, in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken; 15 Min. stehen lassen. Nach dieser Zeit in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. In eine Auflaufform geben.

Die Zimtstangen in mehrere Teile verbrechen und zusammen mit den Gewürznelken, dem Zitronenschalenabrieb, den Curryblättern, dem Salz und dem frisch gemahlenen Pfeffer in einen Topf geben. 680 ml (!) Wasser darüber geben und möglichst schnell erhitzen. Sobald es kocht, vom Herd nehmen.

Das Wasser über den Reis gießen.
Die Auflaufform mit einem Blatt Backpapier abdecken. Dann, quasi als Deckel, die Auflaufform mit einem Stück Alufolie verschließen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-Oberhitze 25 Min. backen.

Wir haben den Reis zusammen mit dem „Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ im 220 Grad heißen Backofen 22 Min. gebacken.

Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und („verschlossen“) noch 8 bis 10 Min. quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, vom Herd nehmen, den Zitronensaft hinein geben.

Die Alufolie und das Backpapier entfernen, den Reis mit der heißen Zitronenbutter beträufeln.
Den Reis mit einer Gabel etwas auflockern und servieren.

Serviert man den Reis mit Nelken, Zimt und Curryblätter, muss man diese natürlich beim Essen heraus sortieren, aber es sieht bei Weitem dekorativer aus!

Bei und gab es den Reis zusammen mit Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ ebenfalls von Ottolenghi.

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Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel nach Ottolenghi

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Wir hatten schon einiges von und über Yotam Ottolenghi gehört.

Jetzt war es endlich mal an der Zeit, sich ein Kochbuch von ihm zu zulegen. Und wenn schon, dann natürlich das neueste.

Lustig fanden wir, dass es bereits sein drittes Kochbuch ist und alle drei vegetarische Kochbücher sind, obwohl der Gute absolut kein Vegetarier ist. Aber egal, gutes Essen kann man auch ohne Fleisch zubereiten.

Was uns beim ersten Durchblättern schon auffiel, war, dass die Ottolenghi-Rezepte recht lange Zutatenlisten haben.
Da das meiste aber Gewürze und Kräuter sind und unser Gewürzschrank recht gut ausgestattet ist, hatten wir damit keine „Probleme“.

Die erste Wahl fiel auf „Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ und gleich dazu noch den „Zitronenreis mit Curryblättern“ natürlich ebenfalls aus dem neuen Kochbuch.

Ich kann es vorweg nehmen, wir waren sehr überrascht von dem Geschmack. Ganz anderes, als das, was man so kennt. Vollkommen neue Kombinationen von Gewürzen, die man sonst so nicht verwendet, aber >> sehr gut!

Eines ist sicher, das waren nicht die letzten Rezepte, die wir nach den Rezepten von Yotam Ottolenghi gekocht haben.

Das Rezept ist aus dem Buch „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi.

Und, seine ersten beiden Kochbücher werden wir uns mit Sicherheit ebenfalls noch zulegen!

Zutaten:

  • 20 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Butternut-Kürbis, brutto 1 kg
  • 30 g Kürbiskerne
  • 1 1/4 TL Schwarzkümmelsamen
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL gemahlene Kurkuma
  • 4 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange, 10 cm
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 g türkischer Joghurt (lt. Rezept griechischer Joghurt, aber wir hatten noch türkischen zuhause)
  • 3/4 TL Salz

Laut Originalrezept kommt noch

  • 1 grüne Chilischote
  • 1 EL frisches, gehacktes Koriandergrün

dazu. Die Chilischote mussten wir wegen Unverträglichkeit weg lassen und frischen Koriander hatten wir leider keinen.

Zubereitung:

Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Chilischote der Länge nach halbieren, je nach gewünschter Schärfe, die Kerne entfernen oder nicht.
Kardamomkapseln etwas quetschen.
Kürbis schälen, Kerne und das weiche Innere entfernen (ergab bei uns 700 g netto) und in große Würfel (Kantenlänge etwa 3 cm) schneiden.

In einer ausreichend große Pfanne die Butter erhitzen und bei mittlerer Hitze die Zwiebeln andünsten bis sie beginnen Farbe anzunehmen – etwa 7 bis 8 Min..
Die Temperatur erhöhen und die Kürbiswürfel zufügen. Unter gelegentlichem Rühren so lange braten, bis der Kürbis Farbe angenommen hat – knapp 10 Min.
Topf vom Herd nehmen.

Nun 1 TL Schwarzkümmelsamen, Kürbiskerne, Cumin, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Kardamomkapseln. Zimtstange, Chilihälften, Zucker und Salz in die Pfanne geben und alles gut mischen.

Den Pfanneninhalt dann in eine Auflaufform geben, die Brühe darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Unter-/Oberhitze ca. 30 Min. backen.

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Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und knapp 10 Minuten abkühlen lassen.

Den Kürbis auf Tellern anrichten, Koriandergrün und restlichen Schwarzkümmelsamen darüber verteilen und auf jeden Teller einen „Klecks“ Joghurt geben.

Bei uns gab es noch den „Zitronenreis mit Curryblättern“ dazu.

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