Schlehen-Orangen-Mus

Das Mus eignet sich als Brotaufstrich, für Pfannkuchen/Crêpes, zur Verfeinerung von Cremes, zu gegrilltem Fleisch, zu Pasteten oder zu Käse.

Das Originalrezept für dieses Mus stammt aus der Sonderausgabe „Advent – Küche und Backen“ der Zeitschrift „LandIdee“.
Wir mussten es etwas abwandeln, da wir unsere fertig gekochten Schlehen aus dem Rezept „Schlehengelee mit Weißwein und Vanille“ verwertet haben.

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Papaya-Kürbis-Suppe

Die bessere Hälfte war auf dem Markt. Dabei hat sie eine wunderschöne, vollreife Papaya entdeckt.
Seit unserem La-Palma-Urlaub, wo wir „tonnenweise“ direkt vor Ort vollreif geerntete Papaya genossen haben, können wir dem Anblick von „richtig reifen“ Papaya nicht widerstehen.
Also, Papaya ins Visier genommen und ihr keine Chance mehr zum Entkommen gegeben.
Na ja, es handelte sich um eine dieser großen, langen Papayas, die so um die 2 Kilo auf die Waage bringen…
Seit die Kids ausgezogen sind, sind wir meist nur zu zweit beim Essen.
Einmal Papaya gegrillt, einmal frisch und pur gegessen und es war immer noch eine halbe Papaya da…
Wir haben also mal alle Rezepte, die wir so haben, nach Papaya durchsucht und sind auf dieses eher „ungewöhnlich“ anmutende Rezept gestoßen.
Gemäß dem Motto: „nur Mut Knut“, haben wir uns herangewagt.
Und, was soll man sagen: die Suppe hat uns einfach super gut geschmeckt!
Wir hatten nicht erwartet, dass die Kombination aus Papaya, Kürbis und Orangensaft so genial schmecken könnte!

Diese Suppe hat uns beim ersten Zubereiten so gut geschmeckt, dass wir kurzfristig beschlossen haben, sie in unsere Weihnachtsmenü zu integrieren.
Dort haben wir sie mit Kokos-Chips zubereitet.

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Orangenhähnchen mit Chorizo

Auf den ersten Blick vielleicht eine etwas ungewöhnliche Kombination…aber nur auf den ersten 🙂
Hähnchen und Orange ist eine tolle Kombi.
Wir haben früher ab und an ein Hähnchen mit geviertelten (unbehandelten!) Orangen „vollgestopft“ und gegrillt. Toll, wie sich das Orangenaroma aus der Bauchhöhle durch das ganze Hähnchen verteilt hat.
Sollten wir dringend mal wieder machen!
Mit Zitronen (nach Belieben auch zusammen mit Rosmarin oder Ingwer) oder – für Knobi-Fans – mit Knoblauch geht das übrigens auch!
So, aber weiter zu diesem Gericht: die Chorizo bringt noch einen würzigen, leicht süßlichen Paprikageschmack mit und der Oregano, mit seiner pfeffrigen Note, sorgt für die Würze.

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Zitrusfrüchte filetieren

Das Filetieren von Zitrusfrüchten geht eigentlich bei allen Sorten (Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine, Pomelo. Pampelmuse…) nach dem gleichen Schema.

Wir zeigen es hier am Beispiel einer rosa Grapefrucht („Ruby Red“)

Zuerst die oberen und unteren „Kappen“ (Stiel- und Blütenansatz) bis ins Fruchtfleisch hinein abschneiden.
Dann die restliche Schale („Pericarp„)  – einschließlich der weißen, das Fruchtfleisch („Endokarp„) umgebenden Haut („Septen„) – ringsum abschneiden, dabei aber nicht tiefer als nötig ins Fruchtfleisch schneiden!

Nun mit einem (nicht zu großen) Messer direkt neben der Trennwand eines Segmentes vorsichtig bis zur mittleren Achse („Columella„) schneiden.

Anschließend auf der anderen Seite des gleichen Segments wieder der Trennwand des Segments entlang bis zur mittleren Achse schneiden.

Das ausgelöste Filet heraus nehmen.

Man kann nun bei allen weiteren Segmenten der Frucht genau so verfahren, aber wir finden, es gibt eine einfachere Methode.
Dazu einfach mit der Messerspitze nahe der Mittelachse in das nächste Segment hinein fahren und mit dem Messerrücken nach oben drücken.

Die Trennwand löst sich dabei fast von selbst.
Die gelöste Trennwand zur Seite klappen…

…und von der Mitte her auf der anderen Seite entlang der Trennwand nach oben fahren.

Wieder löst sich das Segment…

…praktisch von selbst.

Übrig bleiben die Trennwände – praktisch frei von Fruchtfleisch!

…und das Fruchtfleisch – frei von weißen Häutchen 🙂