Ochsenschwanzragout „weiß statt rot“

„Weiß statt rot“?
Ja, in fast allen Rezepten wird Ochsenschwanz, wenn er mit Wein zubereitet wird, mit Rotwein gekocht.
Warum als Alternative nicht mal in einem zwar trockenen, aber säurearmen Weißwein kochen?
Das Ergebnis war so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Sauce war milder und harmonischer als mit Rotwein und das Fleisch konnte sein feines Aroma besser entfalten.

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Gestrecktes Ochsenschwanzragout

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Viele werden sich fragen, was an dem Ragout „gestreckt“ ist.
Klar, der Ochsenschwanz muss vor der Zubereitung gestreckt sein 🙂
Nein, natürlich nicht. Wir hatten für eine gebundene Ochsenschwanzsuppe einen ganzen Ochsenschwanz geschmort – damit die Suppe auch ordentlich Geschmack bekommt.
Am Ende kommt in die Suppe das Fleisch des Ochsenschwanzes. Da wir nur 4 Portionen Suppe benötigten, war das gesamte Fleisch des Ochsenschwanzes zu viel für die Suppe. Also haben wir einen Teil anderweitig verwendet – das Ochsenschwanzfleisch also „gestreckt“.

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Ochsenschwanzsuppe – gebunden

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Fragt nicht warum, aber bisher haben wir uns nie an Ochsenschwanzsuppe herangewagt.
Warum eigentlich nicht? Das fragen wir uns jetzt auch.
Vielleicht lag es daran, dass es bei uns/unseren Eltern Ochsenschwanzsuppe nur ganz selten und wenn, dann nur an „hohen Feier-/Festtagen“ gab. Und dann auch nur aus der Dose. Irgendwie hat sich dadurch wohl der Irrglaube breitgemacht, dass dies wohl eine „sehr aufwändige“ Suppe ist.
Quatsch, zwei Sachen sind für eine gute Ochsenschwanzsuppe wichtig: gutes Fleisch und viel Zeit, das ist schon (fast) alles 🙂
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Ochsenschwanz in Apfelwein

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Ochsenschwanz – nicht jedermanns Sache. Man hat zwar nur wenig Fleisch, dafür aber gaaaaannnnzzz viel Geschmack.
Der Ochsenschwanz enthält sehr viel Bindegewebe. Dieses Bindegewebe ist kurz gegart „zäh“, aber lange gegart wird es in Gelatine umgewandelt und wird „butterzart“.
Übrigens: der Ochsenschwanz stammt nicht immer von Ochsen; als „Ochsenschwanz“ werden generell die Schwanzstücke von allen Rindern verkauft!

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Ochsenschwanzragout

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Nein, es war nicht Teil unseres Weihnachtsmenüs – aber es wäre würdig gewesen!
Ich kam bisher nur noch nicht dazu es zu veröffentlichen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Ochsenschwanz
  • 350 ml Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 g Wurzelgemüse
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Madeira
  • 1 EL Sahne

Zubereitung:

Den Ochsenschwanz in Stücke schneiden und rundum mit Salz und Pfeffer würzen.

Wir sich nicht wirklich gut in der Zerlegung von Fleisch auskennt, der sollte den Ochsenschwanz vom Metzger in Stücke teilen zu lassen. Wenn man weiß, wo man schneiden muss, geht es ganz einfach, weiß man es nicht, endet es in einem „Massaker“. Trifft man nämlich nicht genau die richtige Stelle, hat man keine Chance den Ochsenschwanz zu zerlegen.

Zwiebel grob würfeln.
Knoblauch fein würfeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.
Wurzelgemüse würfeln.

Olivenöl in einem Schmortopf (Gusseisen) erhitzen.
Die Ochsenschwanzstücke portionsweise rundum kräftig anbraten. Aus dem Topf nehmen und warm stellen.
Die Zwiebeln anbraten bis sie beginnen braun zu werden; Knoblauch, Wurzelgemüse und Tomatenmark zufügen und kurz mitbraten.
Mit dem Mehl abstäuben; Mehl kurz rösten, dann mit dem Madeira ablöschen.
Den Rotwein und die Hälfte der Rinderbrühe dazu geben; Lorbeerblätter und Gewürznelken in den Topf geben; alles zum Kochen bringen. Die Fleischstücke zurück in den Topf geben und die Hitze reduzieren. Das ganze nun für etwa 2 1/2 Stunden sanft köcheln lassen. Evtl. nach und nach die restliche Rinderbrühe angießen. Aber nicht zu viel, am Ende sollte die Sauce schön sämig sein.

Das Fleisch sollte sich dann ganz leicht von den Knochen lösen lassen, quasi schon „von selbst“ vom Knochen abfallen.

Das Fleisch aus der Sauce nehmen, vom Knochen lösen und, wenn erforderlich, in mundgerechte Stück schneiden.

Die Lorbeerblätter und Gewürznelken aus der Sauce entfernen.

Wer es „ganz fein“ mag, kann die Sauce nun absieben oder mit dem Zauberstab (Stabmixer) pürieren.
Wir lassen die Stückchen vom Wurzelgemüse in der Sauce (viel ist nach der langen Schmorzeit sowieso nicht mehr davon übrig :)).

Die Sauce noch mit einem Esslöffel Sahne verfeinern, das Fleisch wieder hinein geben, erwärmen und servieren.

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Bei uns gab es dazu Pfannengemüse und Kartoffel-Ravioli.