Rugelach

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Nach diesem Rezept haben wir bereits einmal erfolgreich Nusshörnchen gebacken. Ulrike von „Kraut & Rüben“ hat uns dann netterweise darauf aufmerksam gemacht, dass diese kleinen, leckeren Teilchen Rugelach heißen.

Und noch einmal mussten wir sie backen: Diesmal mit 3 verschiedenen Füllungen.

Zutaten für 120 Stück:

  • 250 g Butter, kalt
  • 375 Mehl Typ 405
  • 250 g Mascarpone (ersatzweise Frischkäse oder Doppelrahmfrischkäse)

Füllung Nr. 1:

  • 75 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 50 g Cashewkerne, gemahlen
  • 80 g Nuss-Nougat-Creme

Füllung Nr. 2:

  • 100 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 50 g Mandeln, gemahlen

Füllung Nr. 3:

  • 40 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 40 g grüne Pistazien, gemahlen
  • 30 g Honig

Zubereitung:

Die kalte Butter und das Mehl verkneten bis nur noch ganz kleine Krümelchen vorhanden sind (geht super mit dem Mixbecher). Anschließend den Mascarpone unterkneten. Aus dem Teig fünf gleiche Teile abwiegen zu Kugeln formen, etwas platt drücken und in einem Gefrierbeutel verpackt mind. 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank legen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca 30 Minuten akklimatisieren lassen.

Zwischenzeitlich den Zucker und die gemahlenen Cashewkerne mischen. Die Hälfte davon auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Cashewkernmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt. Nuss-Nougat-Creme in der Mikrowelle leicht erwärmen (damit sie sich besser verstreichen lässt). Den ausgerollten Teigfladen ganz dünn mit der Nuss-Nougat-Creme bestreichen.

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Den Teigfladen in 24 „Tortenstücke“ schneiden – geht super mit einem „Pizzaschneider/Pizzaroller“.

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Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Mit einem zweiten Teigstück genauso verfahren.

Für die zweite Runde den Zucker und die gemahlenen Mandeln mischen. Die Hälfte davon auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Mandelmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt.
Den Teigfladen mit dem Pizzaroller in 24 Keile schneiden.
Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Mit einem zweiten Teigstück genauso verfahren.

Für die dritte Füllung den Zucker und die gemahlenen Pistazien mischen, auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Pistazienmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt. Honig in der Mikrowelle leicht erwärmen (damit er sich besser verstreichen lässt). Den ausgerollten Teigfladen ganz dünn mit dem Honig bestreichen.
Den Teigfladen mit dem Pizzaroller in 24 Keile schneiden.
Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Die fertigen Hörnchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.

Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 25 – 30 Minuten backen, bis die Hörnchen schön braun und knusprig und der Zucker leicht karamellisiert ist.

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Fazit: alle sind wunderbar lecker geworden, nur die mit Honig neigten zum Auslaufen 😦

Autor: Carmen

Hokkaido mit Nussfüllung

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Die Idee zu diesem gefüllten Kürbis stammt aus der Zeitschrift „MFI“.
Wir haben aber sowohl bei den Zutaten wie auch bei den Mengen kräftig „geschraubt“.
Herausgekommen ist ein sehr leckerer, gefüllter Kürbis.

Zutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis von ca. 1,2 kg oder 2 Kürbisse von 600 g
  • 3 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 320 g gemischte Nüsse; wir: Mandeln geschält, Mandeln ungeschält, Cashewkerne, Haselnuss, Walnuss, Pinienkerne, Kürbiskerne und Pistazien (grün) in etwa gleichen Anteilen. Ja, das sind botanisch gesehen nicht alles Nüsse…macht aber nichts, rein damit 🙂
  • 8 Blätter Salbei, frisch
  • 275 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 15 ml Milch
  • 2 Eier
  • 100 g frisch geriebenen Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chiliflocken
  • 500 ml Brühe; wir: Geflügelbrühe, alternativ Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter

Zubereitung: 

Die Nüsse (und die Kerne auch!) in eine trockene Pfanne geben und rösten; aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Salbeiblätter klein schneiden.

In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten; in den letzten 2 Minuten den Salbei zufügen und mit dünsten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die gerösteten Nüsse (und Kerne 🙂 ) grob hacken – nicht zu fein hacken, sie sollen später in der Füllung noch ordentlich „Crunch“ ergeben.

Den Hokkaido-Kürbis halbieren und das weiche innere Fruchtfleisch samt Kernen entfernen. Stielansatz herausschneiden. Die Kürbishälften innen mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Chiliflocken würzen.

Doppelrahm-Frischkäse zunächst mit der Milch verrühren, dann Eier, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Chiliflocken dazu geben und gründlich verrühren.
Nun die gehackten Nüsse (und die Kerne auch 🙂 ), den frisch geriebenen Parmesan und die Zwiebel-Knoblauch-Salbei-Mischung dazu geben und unterrühren.
Die Masse in die Kürbisse geben.
Die Kürbisse in eine Auflauf- oder Backform setzten.
Die Brühe erhitzen und in die Form – nicht über die Kürbisse – gießen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze backen bis die Kürbisse weich sind, das hat bei uns 60 Minuten gedauert; die Backzeit ist aber sehr stark von der „Wandstärke der Kürbisse abhängig. Die Gare kann man gut kontrollieren indem man von außen mit einem Holzzahnstocher in das Fruchtfleisch sticht. Wenn man relativ leicht hinein stechen kann ist der Kürbis gar.

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