Tagliatelle mit mediterranem Gemüse und Scamorza

In unserer „Nachbarschaft“ hat ein neuer Hofladen eröffnet. Gut, Hofläden gibt es viele, aber dieser bietet eine „Spezialität“ an, die man hier nur selten findet: hier – im Rhein-Main-Gebiet – frisch hergestellten Mozzarella und Scamorza.
Der Käse ist einfach „sensationell“ gut!
Klar, dass wir dort mal schnell vorbeigeschaut und eingekauft haben.
Scamorza ist, ähnlich dem Mozzarella, ein Kuhmilchkäse, bei dem der frische Käsebruch im 80 Grad warmen Wasser gebrüht wird. Danach wird er zu Kugeln geformt, diese werden mit einem Band/Schnur abgebunden, so entsteht die für den Scamorza typische „Birnenform“. Nach dem Abkühlen wird er in Salzlake eingelegt. Je länger er dort verweilt, desto salziger wird er. Gegenüber dem Mozzarella ist er fester/kompakter. Es gibt ihn sowohl frisch wie auch in geräucherter Form.
Wir haben ihn (oder zumindest ein Teil davon) für ein herrliches Pastagericht verwendet.

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Spaghetti mit Tomaten-Thunfisch-Sauce

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Das Tolle an Spaghetti – oder Nudeln im Allgemeinen – zusammen mit einer leckeren Sauce, die man doch recht schnell „zaubern“ kann, ein herrliches und schnell zubereitetes Gericht.
Wir hatten noch eine kleine Dose „Thunfischfilet in Öl“ im Vorratsregal…zusammen mit Tomaten…und Spaghetti >> ein super leckeres Essen.

Und da diese Dose Thunfisch schon etwas „angestaubt“ im Vorratsregal stand 🙂 eignet sich dieses Gericht doch bestens für das Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ von „magentratzerl

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti, Zubereitung siehe Spaghetti
  • 800 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Sardellenpaste
  • 1 EL Tomatenmark
  • 140 g Thunfisch aus der Dose (in Öl eingelegt), Bruttogewicht war 195 g , Fischeinwaage 140 g
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • frisch geriebenen Parmesan *)

alternativ kann man anstelle der Sardellenpaste auch in Scheiben geschnittene Oliven verwenden

*) ich höre quasi schon wieder die empörten Italiener (oder die, die es gerne sein möchten): „Zu Fisch gibt es nie Parmesan…“. Ja, ihr gabt Recht – in Italien. Aber uns schmeckt der frisch geriebene Parmesan auch über Sauce mit Fisch und wir finden, es gibt nichts entscheidenderes als den eigenen Geschmack! Wer also Parmesan darüber mag, soll ihn auch essen!

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Thunfischdose öffnen und das Öl ablaufen lassen.

Die Butter in einem Topf erhitzen; bei mittlerer Hitze die Zwiebel glasig dünsten.
Den Knoblauch dazu geben und 2 Min. mit dünsten.
Die gehackten Tomaten in den Topf geben.
Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen; Tomatenmark und Sardellenpaste dazu geben.
Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern (oder einfach zwischen den Finger zerdrücken) und unterrühren.
Offen, ohne Deckel, ca. 20 Min. sanft köcheln lassen bis eine sämige Sauce entstanden ist.

Parallel dazu Salzwasser (Meersalz) zum Kochen bringen und die Spaghetti darin garen.

Noch so eine Mär: selbst gemachte Nudeln kann man nicht al dente kochen! Von daher, wer seine Nudeln selbst zubereitet, was jedem ans Herz gelegt sei, versucht es erst gar nicht. Al dente heißt, getrocknete Nudeln nur so lange zu kochen, bis der Kern noch bissfest ist. Bei frisch zubereiteten Nudeln ist das nicht möglich!

Erst ganz am Ende die frisch gehackte Petersilie unter die Sauce rühren.

Richtig wäre es jetzt, die gekochten Nudeln zusammen mit etwas vom Nudel-Kochwasser zu der Sauce zu geben, alles zu vermischen und zu servieren.
Wie ihr seht, halten wir uns auch nicht immer daran. Es sieht einfach besser aus, wenn man Nudeln und Sauce erst nach dem Fotografieren mischt 🙂

Nudeln und Sauce auf Tellern anrichten und Parmesan frisch darüber reiben 🙂 – wer mag.

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Tagliatelle mit Spinatcreme

Bei uns hat gerade die Erntesaison im Garten begonnen – zumindest, was den (Winter-)Spinat angeht.

Endlich wieder etwas frisches aus dem Garten 🙂

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Tagliatelle > Rezept siehe Nudeln
  • 450 g Blattspinat
  • 250 ml Sahne
  • 1/2 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Musaktnuss, frisch gerieben
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein hacken. Bei kleiner Hitze andünsten; sie soll nicht braun werden, nur glasig. Kleingehackten Knoblauch dazu geben, kurz mitdünsten.

Den Blattspinat nach und nach dazu geben (auf „einen Rutsch“ hat er bei uns nicht in den Topf gepasst). Unser Spinat war vom Waschen noch leich feucht, deshalb brauchten wir keine Flüssigkeit. Bei trockenem Spinat 1/2 Tasse Gefügelbrühe dazu geben. Mit geschlossenem Deckel kurz dünsten. Deckel abnehmen. Salzen, pfeffern,  Muskat (möglichst frisch gerieben) und die Sahne dazu geben. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Tagliatelle kochen.

Die Nudeln und die Spinatcreme mischen und servieren.

Mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.