Nashi-Sorbet

Wir haben unsere Nashis geerntet und nun haben wir steigenweise Nashi im Keller.
Nashis sind zwar super knackige Früchte, aber leider lassen sie sich nicht lange lagern.
So heißt es nun „es gibt Nashis bis zum Abwinken“ 🙂
Den Anfang dazu haben wir mit diesem Sorbet gemacht. Das Rezept dazu haben wir bei „Eisrezepte.net“ gefunden.

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Nashi-Käse-Kuchen (Blechkuchen)

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Das war mal wieder so ein Kuchen nach dem Motto: „was habe ich noch im Kühlschrank und welche frischen Sachen müssen dringend verarbeitet werden“. Wir hätten da noch angefangene Päckchen mit Quark und Schichtkäse sowie ein paar Nashis, die nicht zum Lagern geeignet waren…

…und so ist dieses Rezept entstanden.

Zutaten für 1 Backblech 30 x 40 cm:

Teig:

  • 300 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Butter

Für die Quarkmasse:

  • 280 g Magerquark
  • 600 g Schichtkäse
  • 40 g Schlagsahne
  • 200 g Schmand
  • 3 Eier
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Vanille-Essenz

Belag:

  • 1,5 – 2 kg Nashis

Wir haben Nashis verwendet, da diese „weg mussten“ (angestoßen, von Wespen angefressen).
Man kann auch anderes Obst anstelle der Nashi verwenden, z. B. Birnen, Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen…
Nashis haben die Eigenschaft, dass sie selbst nach dem Backen noch knackig sind.

Guss:

  • 1/2 l Quittensaft
  • 2 EL Zucker
  • 2 Pck Tortenguss, weiß

Zubereitung:

Nashis schälen, achteln und das Kerngehäuse heraus schneiden.

Alle Zutaten für den Teig gut verkneten, in Folie verpackt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einem gefetteten Backblech ausrollen.  Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze 10 Minuten backen.

Die Zutaten für die Quarkmasse mit dem Schneebesen verrühren, auf den vorgebackenen Boden streichen.

Die Nashis in die Quarkmasse setzen.

Den Kuchen zurück in den Ofen schieben, die Hitze auf 175 Grad Unter-/Oberhitze reduzieren. Den Kuchen in 45 – 50 Minuten fertig backen, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

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Tortenguss mit Zucker vermischen, ca. 75 ml des Quittensaftes dazugeben und das Ganze glatt rühren. Den restlichen Quittensaft in einen Topf geben, aufkochen und den angerührten Tortenguss unterrühren. Unter Rühren einmal aufkochen, vom Herd nehmen und den Tortenguss auf den erkalteten Kuchen streichen.

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Nashi – einkochen

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„Nashi“ ist japanisch und heißt übersetzt „Birne“, von daher ist der sehr gebräuchliche Ausdruck „Nashi-Birne“ eigentlich „doppelt gemoppelt“, sinnvoller sind die ebenso gebräuchlichen Ausdrücke: Japanische-, Koreanische-, Chinesische- oder Asiatische Birne.

Nashi (Pyrus pyrifolia) sind herrliche Früchte: nicht zu süß, schön knackig, saftig…einfach toll. Aber einen kleinen Nachteil haben sie: sie sind, ohne Klimakammer (über die wir leider nicht verfügen), nicht lange haltbar – max. 2 bis 3 Wochen. Von daher müssen wir uns eine „Verwendung“ für die Früchte einfallen lassen 🙂

Wer sich einen Nashi-Baum zulegen möchte, sollte darauf achten, dass er eine Sorte mit gelber Schale wählt, da diese wesentlich dünner, zarter und glattschalig ist. Die bronzeschaligen Exemplare dagegen sind rau und „sehr robust“.

Zutaten:

  • 2 kg Nashi
  • 1 Vanilleschote
  • 750 ml Wasser
  • 750 g Zucker
  • Einmachtropfen, wir: EKA

Zubereitung:

Nashi schälen, vierteln, entkernen und achteln.

Vanilleschote aufschneiden, Mark heraus schaben.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, Hitze reduzieren bis die Zuckerlösung nur noch leicht köchelt. Vanilleschote und Vanillemark zugeben.

Nashi portionsweise in die heiße Zuckerlösung geben.

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Darin ca. 4-5 Minuten leise köcheln lassen, die Früchte nicht zu weich werden lassen. Nashi in vorbereitete Twist-off-Gläser geben mit der Zuckerlösung bis knapp unter den Rand des Glases auffüllen. Den Rand des Glases sauber wischen.  Auf die Innenseite des Deckels einige Tropfen Einmachtropfen (Anzahl abhängig von Gefäßgröße – siehe Dosierungshinweis auf Packung) geben, anzünden und das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

Feigenmarmelade

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Nach dem milden Winter beschert uns unsere Feige dieses Jahr eine reiche Ernte. Roh und pur schmecken sie ja himmlisch, was aber tun wenn man so viele hat? Da kam ein Rezept auf der Seite Küchengötter – Feigenpaste gerade recht. Wir haben die Zutaten etwas verändert und hier ist nun unsere Feigenmarmelade:

Zutaten:

  • 1300 g Nashi, netto gewogen
  • 900 g Feigen, eigener Anbau
  • 250 ml Portwein
  • 200 ml Orangensaft, frisch gepresst
  • 200 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1800 g Zucker
  • 1 Tahiti-Vanilleschote

Zubereitung:

Nashi schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Den Stiel der Feigen abschneiden, die Feigen vierteln. Das Obst zusammen mit dem Portwein, Orangensaft und Zitronensaft in einen Topf geben, zugedeckt bei milder Hitze ca. 30 – 45 Minuten köcheln lassen bis die Früchte weich sind.

Früchte mit der Kochflüssigkeit durch die Flotte Lotte drehen.

Vanilleschote aufschneiden und das Mark heraus schaben.

Das Fruchtpüree zusammen mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem -mark in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 60 Minuten kochen bis eine sämige Masse entstanden ist. Vanilleschote entfernen.

Die Marmelade noch heiß in vorbereitete Gläser mit Twist-off-Deckel füllen, sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Passt super toll zu Käse (siehe Bild, mit Camembert) aber auch zu Wildgerichten oder einfach aufs Brot.

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Nashi-Cranberry-Strudel

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Angefangen hat alles vor vielen Jahren damit, dass unsere Nachbarn in Urlaub gefahren sind.
Die Nachbarin war eine Asiatin. Aus ihrer Heimat kannte und liebte sie Nashi. Deshalb hat sie sich auch hier, wann immer möglich, von einem Großhändler eine Kiste Nashi der besten Klasse schicken lassen. Und von der letzten Kiste war vor ihrem Urlaub noch gut die Hälfte übrig. Also hat sie sie uns gegeben. Diese Nashi waren einfach super: große Früchte, nicht zu süß, eher süß-säuerlich, richtig „knackig“ im Biss, so wie ich es auch bei Äpfeln liebe, tolles Aroma irgendwo zwischen Birne, Apfel, Melone und mit einer leichten Rosennote.

Getreu unserem Motto „Besser: selbstgemacht“ war diese quasi der Startschuss um die umliegenden Baumschulen nach einem Nashi-Baum abzuklappern. Damals war es noch gar nicht so einfach einen entspr. Baum hier in Deutschland zu bekommen. Aber wir hatte dann doppeltes Glück, erstens haben wir in einer kleinen Baumschule einen Nashibaum gefunden und zweitens war das auch noch zufällig der „Richtige“.
Nashis waren hier noch nicht so verbreitet und bekannt, also war Nashi eben Nashi. Erst später haben wir erfahren, dass es verschiedene Sorten gibt.
Grob gesagt, gibt es 4 Sorten: grün- und gelbschalige und diese jeweils rau- und glattschalig. Von unserer Nachbarin hatten wir glattschalig gelbe Nashi bekommen. Vollkommen unwissend, aber mit einer gehörigen Portion Glück, haben wir genau solch eine Sorte erworben.

Wir haben einen Zwerg- bzw Buschbaum gekauft. Die Vorteile dieser Baumform: sie bleiben recht klein/kompakt bleiben – Höhe max. 2,5 m, „Kronendurchmesser“ etwa 1,5 m – und dass die Erträge recht schnell einsetzen – oft schon im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Ein Jahr später, als unser Bäumchen die ersten Früchte getragen hat, war unsere Nachbarin so angetan davon, dass man die Nashi auch hier ziehen kann, dass sie sich sofort auch ein Bäumchen gekauft hat. Sie wusste wohl aber auch nicht, dass es davon verschiedene Sorten gibt, denn sie hat eine rauschalig grüne Sorte erwischt :).

Ich vermute fast, dass selbst die Baumschulen zu dieser Zeit nicht so genau wussten, was sie da im Sortiment hatten, ansonsten hätten sie sicher ein paar Worte darüber verloren.

Mittlerweile haben wir regelmäßige, für die Baumgröße, hohe Erträge: jedes Jahr zwischen 20 bis 35 kg.

Was man über Nashi noch wissen sollte: sie sind nicht lange haltbar; im kühlen, dunklen Keller max. 4 Wochen.

Zutaten:

  • 1 Portion Strudelteig
  • 800 g Nashi
  • 250 g Cranberrys, frisch
  • 100 g Zucker
  • 100 g Cashewkerne
  • 200 g Frischkäse
  • 4 EL Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Butter

Zubereitung:

Strudelteig wie unter dem Beitrag Strudelteig beschrieben herstellen.

Nashi schälen, Kerngehäuse entfernen, achteln und in dünne Scheiben schneiden.
Cranberrys waschen, gut abtropfen lassen, zu den Nashis geben.
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett unter wenden hellbraun rösten bis sie intensiv duften. Anschließend grob hacken, zu den Nashi geben.
Zucker und Zitronensaft zufügen und alles gut mischen.

Frischkäse mit der Milch verrühren.

Butter in einen kleinen Topf geben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Den ausgerollten/-gezogenen Strudelteig mit einem Teil der Butter dünn einpinseln.

Auf eine Längsseite die Nashi-Cranberry-Nuss-Mischung geben.

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Den angerührten Frischkäse oben darauf setzen.

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Den Frischkäse vorsichtig über der Füllung verstreichen.

Anschließend den Anfang des Strudelteigs mit Hilfe des Handtuchs auf die Füllung legen. Die Seiten einschlagen.

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Den Strudel nun aufrollen – dazu einfach vorne das Handtuch vorsichtig anheben, so dass der Teig nach hinten aufgerollt wird. Auf dem Handtuch sollte das Teigende oben sein.

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Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Strudel mit Hilfe des Handtuchs auf das Blech transportieren und vom Handtuch herunter rollen lassen. Das Teigende sollte unten zu liegen kommen.

Den Strudel dünn mit zerlassener Butter einpinseln.

Den Strudel im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Min. backen. Während des Backens den Strudel mit der restlichen Butter und dem austretenden Saft einpinseln.

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Wir mussten den Strudel „biegen“, da das Backblech nicht groß genug war 🙂