Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein-Sauce

Endlich kam wir mal wieder dazu Miesmuscheln zu machen…es ist gefühlt schon Jahre her, dass wir welche gegessen haben.
Im Urlaub haben wir (fast) jeden Tag einen Blick auf Miesmuscheln bzw. die Pfähle, an denen sie gezüchtet werden, gehabt.
Direkt vor der Küste bei „Cap Griz-Nez“ sind große Muschelzuchten.
Miesmuscheln werden nicht wie Austern in Drahtsäcken auf „Tische“ gelegt, die so im Wasser positioniert sind, dass sie bei Flut überspült werden, bei Ebbe aber „an der Luft sind“, nein, sie wachsen „frei“ an Holzpfählen, welche aber ebenfalls so positioniert sind, dass sie bei Ebbe aus dem Wasser ragen und bei Flut komplett im Wasser verschwinden.
Und wenn wir nicht gerade beim Höchststand der Flut am Strand spazieren gegangen sind, konnte man diese Pfähle sehen.
Im Urlaub mussten wir – in Ermangelung eines großen Topfes – auf die dort überall erhältlichen, frisch geernteten Miesmuscheln verzichten, aber wieder zurück – und bestückt mit reichlich großen Töpfen 🙂 – konnten wir uns diesen Gaumenschmaus mal wieder gönnen.

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Miesmuscheln in Tomaten-Safran-Sauce

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Miesmuschel! Miesmuschel?
Warum um alles in der Welt heißt diese Muschel „Miesmuschel“? Wenn sie so „mies“ ist bzw. wäre, warum mögen wir sie dann so?
Oder gibt es Miesmuscheln bei euch nur, wenn die Schwiegermutter zu Besuch kommt? Das wäre vielleicht eine Erklärung? So oder so ähnlich, wie beim „Schwiegermutterpilz“ (Spitzgebuckelter Raukopf)…aber das ist ein anderes Thema.

Der Name „Miesmuschel“ stammt von dem Mittelhochdeutschen Namen „Moosmuschel“.
Dort, wo sich Miesmuscheln mit ihren Bysussfäden an Felsen „ankleben“, wachsen auch Algen und Moose, daher der Name „Moosmuschel“ und daraus wurde dann im Laufe der Zeit und durch Lautverschiebung „Miesmuschel“.

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