Kokosmilchreis mit Mango

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In Anlehnung an das Rezept Milchreis mit Kokos und Mangosauce von der Seite „Gute Küche.at“ ist unser Dessert entstanden.

Zutaten:

  • 125 g Milchreis; wir: Bio-Arborio, Piemont
  • 400 ml Kokosmilch, ungesüßt
  • 150 ml Milch, je nach persönlichem Geschmack und Reissorte evtl. ein bisschen mehr
  • 2 Vanilleschoten
  • 4 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 frische Mango á 350 g
  • 2 Kiwi

Zubereitung:

Vanilleschoten aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
Kokosmilch, Milch, Salz, Vanilleschoten und Vanillemark in einen Topf geben, einmal aufkochen und den Reis zufügen. Herdplatte auf die kleinste Stufe einstellen und den Reis unter gelegentlichem Rühren ca. 40 – 60 Minuten, je nachdem wie weich man den Reis haben möchte, quellen lassen. Falls die Masse zu fest wird noch etwas Milch zugeben. Zum Schluss je nach Geschmack zuckern.

Mango schälen und vom Kern schneiden. 3/4 der Mango in 1,5 cm große Würfel schneiden. Restliche Mango pürieren.

Mangowürfel unter den abgekühlten Milchreis heben.

Kiwi schälen, aus der Mitte 4 Scheiben schneiden und beiseite stellen. Restliche Kiwi fein würfeln.

Milchreis mit Mangopüree und Kiwi anrichten.

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Autor: Carmen

Feigen mit Milchreisfüllung

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Immer auf der Suche nach noch einem Feigenrezept, da die Ernte dieses Jahr nicht enden will….:)

Angelacht hat uns das Rezept Feigen mit Milchreisfüllung aus dem CK von Autor schaech001, also nichts wie ausprobieren.

Zutaten:

  • 100 g Milchreis
  • 400 ml Milch
  • 8 frische, große Feigen
  • 4 EL Honig
  • 60 g Doppelrahmfrischkäse, natur
  • 25 g Pistazien, gehackt
  • 1/4 TL Kardamom, frisch gemörsert
  • Butter zum Einfetten
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Milch in einen Topf geben, einmal aufkochen. Den Milchreis zugeben, die Hitze reduzieren (Stufe 3 von 9) und den Reis in ca. 60 Minuten ausquellen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Anschließend abkühlen lassen.

Inzwischen die Feigen vorbereiten, dazu das obere Drittel der Feigen abschneiden und beiseite legen. Die Feigen mit einem Kugelausstecher vorsichtig aushöhlen. Das Fruchtfleisch fein würfeln, zum Milchreis geben.

2 EL Honig, Frischkäse, Pistazien und Kardamom ebenfalls zum Milchreis geben, gut verrühren. Milchreis vorsichtig in die Feigen füllen, die abgeschnittenen Deckel wieder aufsetzen.

Die gefüllten Feigen in eine gut gebutterte Auflaufform setzen, mit dem restlichen Honig beträufeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 20 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und noch warm servieren.

Fazit: Nicht schlecht, die Füllung hätte etwas mehr Pep vertragen können, wobei wir so ad hoc nicht sagen konnten was eigentlich fehlt. Es war einfach so etwas fade.

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Reis

Reis? Was ist schon Reis?

Als Kind kann ich mich nur an Kochbeutelreis erinnern, ja, den mit dem nett dreinschauenden, älteren Mann negroider Abstammung…

Diesen Reis gab es immer dann, wenn einem „nichts besseres“ eingefallen ist – so zumindest kam es mir oft vor.

Gut, wenn man bedenkt, wie dieser vorgegarte Kochbeutel-Reis (parboiled) schmeckt, durchaus verständlich, dass man diesen nur dann gekocht hat, wenn einem wirklich „nichts besseres“ einfiel.

In dem festen Glauben, dass Reis nun mal SO schmeckt, haben wir auch nie viel Augenmerk darauf gelegt. Unseren Reis haben wir, je nach Verwendung, im Großmarkt gekauft (Langkornreis, parboiled; aber lose, keine Kochbeutel) oder im Asia-Laden (Sushi-, Basmati-, Jasmin-Reis) oder im Supermarkt (Milchreis). Ab und zu noch mal ein Päckchen „Wildreis“, wobei ich heute weiß, dass das, was wir als „Wildreis“ gekauft und verzehrt haben, gar keine Reis war, sondern die Fruchtkörper von Süßgräsern. Aber das ist ein anderes Thema.

Durch einen glücklichen Umstand sind wir dann zu einem Probepaket mit verschiedenen Reissorten gekommen. Wir haben sie noch nicht alle zubereitet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es mit Reis genau so ist, wie mit (fast) allem anderen: es gibt riesige Geschmacksunterschiede!

Ich hätte das nicht für möglich gehalten…aber wie sagte meine Großmutter immer „man wird so alt wie eine Kuh, lernt aber immer noch dazu“. Recht hat sie.

Es gibt sicher auch andere Händler, die guten Reis vertreiben, aber aufgrund der super Qualität hat uns das junge Startup-Unternehmen Reishunger absolut überzeugt und ist zu unserem neuen „Haus- und Hoflieferanten“ geworden.

Der Reis zeichnet sich durch ein sehr gutes Aroma, sehr gleichmäßiges Korn und keinen „Bruch“ (kaputte Reiskörner) aus. Außerdem sind die meisten Reissorten in Bio-Qualität erhältlich.

Die Erfahrungen, die wir bisher bei den Reissorten gesammelt haben (ich werde die Liste nach und nach erweitern):

Schwarzer Reis („echter“ schwarzer Reis, kein „Wildreis“): kräftiger Vollkorn-Geschmack mit einem ausgeprägten Nussaroma. Für mich bisher die größte Überraschung. Zu beachten ist aber die lange Kochzeit/Gardauer: 10 Min einweichen und 40 bis 45 Min. kochen/köcheln. Wir haben ihn zu geschmortem Ziegenfleisch genossen. Tipp: Nach dem Kochen ein Stück Butter unter den Reis gerührt und er hat fast die Konsistenz von einem Risotto. Wir haben ihn z. B.zu Geschmortes Ziegenfleisch oder Lammbällchen mit Saubohnen serviert. Er passt zu allen Fleisch-, Fisch-, Gemüserezepten oder sehr dekorativ im Reissalat.

Roter Reis: schöner Vollkorngeschmack mit erdig, leicht nussigem Aroma. Darf nur mit ganz wenig Salz gekocht werden! Auch er hat eine lange Garzeit: 10 Min. einweichen und 45 bis 50 Min. köcheln. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit wenig Sauce, z. B. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli und Champignons oder in Gemüserezepten oder in Reissalat.

Milchreis: sehr angenehmer Geschmack, die Reiskörner haben trotz Gare noch leichten „Biss“, ergibt einen cremigen Milchreis, ohne eine „einheitliche Masse“ („verkleistern“) zu werden >>> Milchreis mit Erdbeeren.

Basmati-Reis: nach dem Schwarzen Reis die zweite große, angenehme Überraschung; gleichmäßiger, sehr langkorniger Reis mit intensivem, leicht erdigen Aroma. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit Sauce, z. B. Bananen-Curry oder in Gemüsegerichten.

Risottoreis: Egal, was manche Reisanbieter einem erzählen wollen, für Risotto sollte man immer die Sorte “Carnaroli” verwenden. Kein anderer Reis hat einen so hohen Anteil wasserlöslicher Stärke, die dafür sorgt, dass der Reis auch nach dem Kochen seinen bissfesten Kern behält, gleichzeitig aber das Risotto so cremige („schlotzig“) wird. Siehe z. B. Risotto mit Bärlauchpesto, Kürbis-Risotto, Risotto alle milanese, Pilzrisotto.

Fortsetzung folgt.