Mandel-Vanille-Pudding „Panna cotta-Style“ mit marinierten Erdbeeren

Ja, eine „richtige Panna cotta“ wird rein aus Sahne gemacht…
Wir wollten aber eine „Light-Version“ zubereiten, deshalb „nur“ Milch…okay, mit ein ganz klein wenig Schmand für den Geschmack 🙂
Zusammen mit den marinierten Erdbeeren ergab dies ein wunderbar erfrischendes Dessert für heiße Tage.

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Ziegenfrischkäse – selbst gemacht

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Frischrahmkäse und und Ricotta haben wir ja schön einige Male selbst gemacht.
Heute probieren wir uns mal an einem herzhaften Frischkäse aus Ziegenmilch.
Diesen haben wir nicht gazn ohne Grund gemacht. Wofür wir ihn verwendet haben „demnächst auf diesem Kanal“ 🙂

Aber nun zur Herstellung des Ziegenfrischkäses…

Zutaten für ca. 480g fertigen Ziegenfrischkäse:

  • 2 l Ziegenmilch, 3% Fett
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone, Saft davon, ca. 80 ml

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Zubereitung:

Ziegenmilch und Salz in einem Topf langsam auf 85 Grad erhitzen (unbedingt mit einem Thermometer kontrollieren). Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft einrühren.

Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Ein großes Küchensieb (vorzugsweise Plastik) mit einem Käseleinen auslegen, die abgekühlte Masse hinein geben und die Molke ablaufen lassen – 6 Stunden lang.

Da der Frischkäse nach dieser Zeit immer noch recht feucht war, haben wir ihn, samt Käseleinen, in eine gelochte Käseform gefüllt und mit 1,5 kg beschwert. Nach 1 Stunde hatte der Frischkäse dann die gewünschte Konsistenz.

Die abgelaufene Molke kann anderweitig verwendet werden: einfach pur trinken oder beim Brot backen als Flüssigkeit zugeben oder herrlichen Lassi mixen oder …

Diesen Ziegenfrischkäse kann man, z. B. mit etwas Salz, herrlich zu/auf frischem Brot (hier Baguette) genießen

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Und was man mit dem Ziegenfrischkäse noch machen kann, dazu bald mehr.

Ricotta selbst gemacht – reloaded

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Hier eine Variante des Ricotta, der etwas „magerer“ ausfällt als unser bereits gepostetes Ricottarezept.

Gesehen haben wir es beim Grillsportverein.

Zutaten:

  • 1 l frische Vollmilch, 3,8%Fett (keine H-Milch!)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Milch, Zitronensaft und Salz in einen Topf geben. Milch auf 85 bis 90 Grad erhitzen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

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Die Milch gerinnt…

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Anschließend die geronnene Milch in ein Käseleinen schöpfen.

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Molke ablaufen lassen, auffangen und anderweitig verwenden.

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Zum Schluss den Ricotta hängend weiter abtropfen lassen.

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Nach 6 Stunden „locker abhängen“ 🙂 ergab das bei uns 236 g Ricotta.

Holunderblüten-Dessertsauce

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Eine schnell gemachte Dessertsauce, die wunderbar nach Holunderblüten schmeckt.
Und, ihr dürft uns glauben, sie schmeckt um Welten besser als es das Bild zeigen kann.

Zutaten:

  • 250 ml Vollmilch
  • 6 Dolden Holunderblüten
  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Speisestärke

Zubereitung:

Die Blüten „ordentlich“ ausschütteln – so dass keine Käfer o. ä. mehr darin enthalten sind.

Milch in einen Topf geben, die Blütendolden „kopfüber“ in die Milch stellen.
Die Milch zum Kochen bringen und leicht siedend 3 Minuten kochen – Vorsicht, kocht schnell über!!

Die Milch etwas abkühlen lassen (10 Min. ).
Ein Blatt Küchenkrepp in ein Haarsieb geben und die Milch dadurch absieben.

Zucker in die Milch geben.

Speisestärke mit etwas Wasser anrühren.
Milch wieder zum Kochen bringen und die gelöste Speisestärke einrühren.
Einmal aufkochen lassen bis die Milch angedickt ist.

Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

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Wir haben die Sauce mit frischen Erdbeeren aus dem eigenen Garten genossen.

Schnelle Buttermilchbrötchen

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Von der Idee bis zum Verkosten 2 1/2 Stunden. Gar nicht so schlecht, oder?

Zutaten:

  • 200 g Weizenmehl Typ 550
  • 385 g Weizenmehl Typ 812
  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 500 ml Buttermilch
  • 3 g Zucker
  • 15 g Hefe
  • 18 g Salz

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde formen, die Hefe hinein bröseln und Zucker hinzufügen.
Buttermilch auf 30 – 33 Grad erhitzen und 1/3 davon zur Hefe geben, Hefe, Buttermilch und Zucker verrühren; abgedeckt 10 Minuten gehen lassen.
Danach Salz und restliche Buttermilch (30 bis 33 Grad warm) hinzufügen.

12 Min. auf kleiner Stufe, danach 2 Min. auf mittlerer Stufe kneten. Der Teig löst sich fast vollständig vom Schüsselboden.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen; abgedeckt 15 Min. gehen lassen.

12 Teiglinge von je knapp 100 g abstechen.

Jeden Teigling zwischen den leicht bemehlten Handflächen „rollen“ (wie beim Knödel formen);
Diese Kugel auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und mit der Handkante eine „Kerbe“ in die Mitte drücken. Den Teig an der Kerbe zusammen falten/nach innen schlagen. Diesen Vorgang 3x wiederholen – jeweils wieder am Schluss/an der „Nahtstelle“.

Nun den Teigling einmal durch Mehl (Roggenmehl !) rollen. Mit Schluss nach unten in bemehltes (Roggenmehl) Bäckerleinen setzten.

Die Brötchen abdecken und 45 bis 50 Minuten gehen lassen.

Backofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Die Brötchen von Hand oder mit einer Kippdiele die Brötchen vom Bäckerleinen nehmen und mit Schuss nach oben auf ein Backblech setzten.

Mit Schwaden einschießen. Nach 10 Minuten die Tür kurz öffnen und die Schwaden abziehen lassen.

In weiteren 16 bis 18 Minuten fertig backen. Wir haben die letzten 4 Min. die Tür einen Spalt weit geöffnet.

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Ricotta – selbst gemacht

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Ricotta ist ein italienischer Frischkäse der aus Kuh- oder Schafmilch – oder Mischungen daraus –  hergestellt wird. Wir haben reine Kuhmilch bzw. Kuhmilchprodukte verwendet.

Zutaten für ca. 1 kg fertigen Ricotta:

  • 3,8 l Frischmilch 3,8%
  • 480 g Schlagsahne
  • 80 ml Zitronensaft, frisch gepresst

Zubereitung:

Milch und Sahne in einem großen, schweren Topf verrühren und langsam auf 88 Grad erhitzen (unbedingt mit einem Thermometer kontrollieren). Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft einrühren.

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Jetzt das ganze mit einem Handtuch abgedeckt 1 Stunde stehen lassen.

Ein großes Küchensieb (vorzugsweise Plastik) mit einem Käseleinen auslegen, die abgekühlte Masse hinein geben und die Molke ablaufen lassen.

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Den Ricotta über Nacht im Kühlschrank weiter abtropfen lassen. Wenn der Ricotta jetzt noch zu weich ist, ihn einfach noch etwas länger abtropfen lassen (evtl. beschweren).

Aus den oben genannten Zutaten haben wir 950 g feinsten Ricotta gewonnen.

Die abgelaufene Molke kann anderweitig verwendet werden: einfach pur trinken oder beim Brot backen als Flüssigkeit zugeben oder herrlichen Lassi mixen oder …

Und was wir mit dem Ricotta gemacht haben, das lest und seht ihr bald hier im Blog.

Steinpilz-Schaumsauce

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Ein einzelnes Bild von der Steinpilz-Schaumsauce habe ich nicht gemacht, deshalb hier zusammen mit den Tortellini mit Spinat-Mozzarella-Füllung.

Zutaten:

  • 5 g Butter
  • 5 g Mehl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 gestr. TL Steinpilzpulver (gemahlene Steinpilze)
  • 250 ml Vollmilch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 EL Sahne (muss nicht sein; hatten wir aber gerade noch als Rest)

Zubereitung:

Steinpilzpulver mit 2 – 3 EL warmen Wasser verrühren.
Knoblauch fein würfeln; mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Butter in einem Topf schmelzen; die Knoblauchpaste kurz andünsten.
Mit dem Mehl abstäuben.
Vom Herd nehmen und nach und nach die Milch klümpchenfrei unterrühren.

Langsam wieder erhitzen.
Das Steinpilz-Wasser dazu geben; mit Salz und Pfeffer würzen.

Bei kleiner Hitze 10 Min. köcheln lassen.

Mit dem „Zauberstab“ (Schneidstab) aufschäumen.