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Schlagwort-Archive: Mediterran

Tagliatelle mit mediterranem Gemüse und Scamorza

In unserer „Nachbarschaft“ hat ein neuer Hofladen eröffnet. Gut, Hofläden gibt es viele, aber dieser bietet eine „Spezialität“ an, die man hier nur selten findet: hier – im Rhein-Main-Gebiet – frisch hergestellten Mozzarella und Scamorza.
Der Käse ist einfach „sensationell“ gut!
Klar, dass wir dort mal schnell vorbeigeschaut und eingekauft haben.
Scamorza ist, ähnlich dem Mozzarella, ein Kuhmilchkäse, bei dem der frische Käsebruch im 80 Grad warmen Wasser gebrüht wird. Danach wird er zu Kugeln geformt, diese werden mit einem Band/Schnur abgebunden, so entsteht die für den Scamorza typische „Birnenform“. Nach dem Abkühlen wird er in Salzlake eingelegt. Je länger er dort verweilt, desto salziger wird er. Gegenüber dem Mozzarella ist er fester/kompakter. Es gibt ihn sowohl frisch wie auch in geräucherter Form.
Wir haben ihn (oder zumindest ein Teil davon) für ein herrliches Pastagericht verwendet.

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Ziegenkeule auf mediterranem Gemüse im Grill geschmort

Nach längerer „Ziegenfleisch-Abstinenz“, haben wir uns dieses Jahr mal wieder für eine Ziege entschieden. Wie immer kaufen wir „am Stück“, also ein ganzes Tier und wie immer natürlich auch bei einem uns seit Jahren bekannten Züchter. Bei ihm wissen wir, wie die Tiere gehalten werden. Da kauft man nicht „die Katze im Sack“.

Wir hatten uns aufgrund des Wetters dazu entschlossen, die Ziegenkeule auf dem Gasgrill zuzubereiten. Dazu muss der Gasgrill natürlich eine Haube/Deckel haben!
Anstelle auf dem Grill kann man die Ziegenkeule natürlich auch im Backofen zubereiten
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Verfasst von - 17. April 2017 in Backen, Fleischgerichte, Ziege, Zubereitungsart

 

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Mediterran angehauchte Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust

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Wären da nicht die Pilze und die Zwiebel, könnte man bedenkenlos von einer „Mediterranen Gemüsepfanne“ sprechen… aber es war nun mal so, dass wir noch frische Champignons im Haus hatten und nichts mehr hassen als Lebensmittel verderben zu lassen bzw. wegzuwerfen.
Und die Zwiebel, na ja, die haben wir sowieso immer im Haus und wir essen sie auch gerne.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 210 g Hähnchenbrustfilet – für die vegetarische Version einfach weglassen
  • 10 Cocktailtomaten
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 Aubergine, 220 g
  • 1 Zucchini 230 g
  • 1 große Zwiebel
  • 6 große braune Champignons, 200 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 4 Stängel Thymian
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden – Stücke nicht zu groß, lieber etwas kleiner schneiden, damit das Braten später schneller geht.
Paprika aufschneiden, Kerne und Trennwände entfernen, Paprika schälen, und in nicht zu kleine Stück schneiden – 2 1/2 bis 3 cm groß.
Bei der Aubergine den harten Stielansatz abschneiden; der Länge nach vierteln, in ca. 1 1/2 cm große Stücke schneiden.
Zucchini von Stiel- und Blütenansatz befreiten, längs halbieren und in 1 cm große Stück schneiden.
Zwiebel vierteln und einzelnen die Schalen/Schichten auseinander „pflücken“.
Champignons vierteln.
Schale der Cocktailtomaten auf einer Seite mit einem Messer leicht anritzen.

Wir haben mit 2 Pfannen „gearbeitet“.

In der ersten (großen) Pfanne, etwas Olivenöl erhitzen – nicht zu heiß, nur milde/leichte Hitze..
Knoblauch halbieren und mit der Schnittseite in die Pfanne legen.Cocktailtomaten zusammen mit Thymian und Rosmarin in die Pfanne geben, sanft köcheln lassen bis der Knoblauch beginnt braun zu werden, diesen dann aus der Pfanne nehmen.

Parallel dazu die zweite Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hinein geben.
Bei sehr großer Hitze (wir: Eisenpfanne, Induktionsherd) die Auberginenstücke anbraten, bis sie beginnen Farbe anzunehmen – bei uns ca. 3 Minuten; dann die Auberginenstücke in die andere Pfannen geben.
Praktisch ohne Fett nun in der Pfanne die Champignons anbraten – 2-3 Minuten: diese dann auch in die andere Pfanne geben.
Etwas Fett in die Pfanne geben und bei weiterhin großer Hitze die Zucchini braten – 3 Minuten – in die erste Pfanne geben.Zwiebel und Paprika in wenig Fett aber bei großer Hitze braten – 2 Minuten – und, richtig 🙂 , in die erste Pfanne geben.
Zum Schluss das Hähnchenfleisch in der zweiten Pfanne bei großer Hitze braten – 1 1/2 bis 2 Minuten; das Fleisch ebenfalls in die erste Pfanne geben.
Rosmarin und Thymian aus der Pfanne nehmen. Fleisch und Gemüse mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

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Wer beim Braten wenig Öl verwendet hat, darf jetzt gerne noch einen Schuss gutes Olivenöl darüber geben.

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Dazu dann noch ein frisch gebackenes Baguette – so einfach kann „GUT“ sein 🙂

 

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Porchetta mit Bärlauch

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Porchetta ist eine italienische Spezialität, die aus dem Gebiet rund um Rom stammt. Eigentlich wird dazu eine junges, ganzes Schwein „entkernt“; es werden die Innereien und Knochen entfernt. Es wird dann innen mit Kräutern und Knoblauch gefüllt und (traditionell über Holzfeuer) gebraten.
Wir wollten es aber nicht „übertreiben“ und nicht gleich ein ganzes Schwein zubereiten; wir haben uns mit einem Stück Schweinebauch begnügt. Außerdem, da gerade der frische Bärlauch sprießt, haben wir diesen, statt Knoblauch, verwendet.
Eines ist sicher: Solche einen Rollbraten machen wir garantiert wieder.
Und man kann ja bei der Füllung auch variieren…

Zutaten für 5 bis 6 Personen:

  • 2,5 kg Schweinebauch mit Scharte
  • 6 Zweige Thymian
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 2 Stiele (~ 20 Blätter) Salbei
  • 6 Stiele Oregano
  • 1 Zweig Estragon
  • 1 gehäufter TL Fenchelsamen
  • 50 g Pinienkerne
  • 40 Blatt Bärlauch, sehr junge Blätter (Anfang März)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 EL Olivenöl
  • Rollbratennetz oder Schinkengarn

Zubereitung:

Backofen auf 250 Grad Unter-Oberhitze vorheizen.

Die Kräuter von den harten Stielen abzupfen/abstreifen; in einen Mixbecher geben und nicht zu fein mixen/pürieren.
Den Fenchelsamen in einen Mörser geben und fein mörsern.
Die Pinienkerne nicht zu fein hacken, jeden Kern etwa in 3 bis 4 Stücke, wenn größere oder kleinere Stücke dabei sind, macht das gar nichts.

Den Schweinebauch waagerecht in der Mitte fast (!) durchschneiden. Am Ende etwa 1 cm nicht durchtrennen, so dass man den Bauch „aufklappen“ kann.

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Den Bauch wieder „zuklappen“ und die Schwarte in ca.1 bis 1,5 cm Abstand einschneiden; Vorsicht, möglichst nicht in das Fleisch schneiden, aber – wichtig – die Schwarte muss komplett durchtrennt sein. Die Schnitte an der Seite beginnen, an der der Bauch beim waagrecht aufschneiden nicht durchtrennt wurde!

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Den Bauch wieder auf die Schwarte legen und aufklappen. Den Bauch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nun, nur auf die Hälfte unter der die Schwarte ist, jeweils etwa die Hälfte des Fenchelsamens, der Kräutermischung und der gehackten Pistazien geben.

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Darauf die Hälfte der Bärlauchblätter verteilen.

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Den Bauch wieder „zuklappen“.
Die Oberseite nun ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Darauf den restlichen Fenchelsamen, die Kräuter und den Bärlauch geben.

Nun den Bauch zusammenrollen. Den „Rollbraten“ nun entweder in ein Rollbratennetz stecken oder mit Schinkengarn zusammen binden.

Ein Stück (30 – 35 cm) Rollbratennetz bekommt ihr sicher bei eurem Metzger.

Den Schweinebauch von außen leicht mit Olivenöl benetzen – damit die Gewürze besser halten.
Mit Salz und Pfeffer rundum würzen.

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Einen Bratentopf (möglichst Gusseisen) mit dem restlichen Olivenöl innen leicht einölen.
Den Braten in den Bratentopf legen und den Deckel so darauf leben, dass eine kleine, ca. 1 cm breite, Öffnung bleibt.

Den Bräter in den Backofen stellen.

Nach 25 Minuten den Deckel schließen und die Temperatur auf 150 Grad reduzieren.

So darf der Braten nun 2 3/4 Stunden schmoren.

Nach dieser Zeit den Deckel vom Bräter nehmen und die Temperatur wieder auf 190 Grad erhöhen.

Nach 20 bis 25 Minuten sollte die Schwarte richtig schön knusprig (krachend) sein.

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Das Netz oder das Schinkengarn entfernen und servieren.

Die Stücke sind so super zart, dass sie beim Schneiden zerfallen, daher sind sie nicht besonders fotogen.

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Da sieht der Anschnitt am Braten besser aus 🙂

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Bei uns gab es dazu Pfannenkartoffeln (ohne Kräuter, da im Braten genügend waren) und gratinierte Auberginen mit Tomaten – Rezept folgt.

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Ein Beitrag zu Sinas “Montagsschweinereien”

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Verfasst von - 9. März 2015 in Backen, Fleischgerichte, Schwein, Zubereitungsart

 

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Ziegenschulter mediterran

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Heute hatten wir uns mal wieder für Ziegenfleisch entschieden. Ich finde, die besten Stücke, nicht nur bei der Ziege, sind Hals und Schulter. Beide Fleischsorte sind „durchwachsen“, bleiben also saftig und zart.

Der Garten liefert im Moment auch noch so viele „mediterrane“ Genüsse: Zucchini, Paprika, Auberginen, Rosmarin, Thymian – da war eigentlich schon vorgegeben, wie wir die Schulter zubereiten. Read the rest of this entry »

 

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Mediterranes Landbrot

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Da es zwischenzeitlich ja auch mal wärmer war, konnten wir auch mal wieder grillen.

Ein Brot, das ganz hervorragend zu Gegrillten passt, ist für mich das „Mediterrane Landbrot“ von „Der Brotdoc“.

Es ist nicht das erste Mal, dass wir dieses Brot backen, aber dieses Mal hat es mit der Kruste und dem „Fenstern“ super geklappt – wie man hoffentlich auf dem Bild erkennen kann.

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Verfasst von - 25. Juni 2013 in Backen, Brot

 

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Hackbraten „Mediterran“

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Eigentlich aus einer Verlegenheit heraus ist dieses Rezept entstanden: meine bessere Hälfte hatte Hackfleisch für das Abendessen bereitgelegt und im Kühlschrank war noch Schafskäse (>> den ich vergessen hatte auf die Pide zu geben), außerdem waren noch 2 Paprika in der Speisekammer. Geräucherten Bauchspeck haben wir eigentlich immer im Haus…also, denn mal los.

Zutaten

Hackfleisch:

Füllung:

  • 2 Paprikaschoten; wir haben eine gelbe und eine rote verwendet
  • 150 g Schafskäse
  • 5 Scheiben getrocknete Tomate
  • 1 leicht gehäufter TL Oregano
  • Salz

Beilage:

  • 15 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • 3 – 4 EL Olivenöl

Zubereitung:

Brötchen einweichen; Zwiebel und Knoblauch fein würfeln

Hackfleisch, Ei, Brötchen (gut ausgedrückt), Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Parmesan in eine Schüssel geben und alles gut vermischen/kneten.

Paprika putzen; ich habe die Paprika mit einem „Sparschäler“ geschält; in Würfel schneiden.
Getrockneten Tomaten fein würfeln.

Ein Stück Alufolie, Größe ca. 40 x 40 cm auf die Arbeitsfläche geben. Das Hackfleisch darauf zu einem Rechteck formen. Ich habe mich bei der Länge an der Größe der Bratraine (Auflaufform) orientiert. Die Breite ergibt sich dadurch, dass das Hackfleisch ca. 1 1/2 cm dick sein soll.

Auf dem Fleisch nun die Paprika- und Tomatenwürfel verteilen, dabei auf einer langen Seite einen ca. 3 cm breiten Rand freilassen.
Den Schafskäse klein hacken oder einfach mit den Fingern zerbröckeln und ebenfalls darauf verteilen.
Wenig salzen (wegen Schafkäse); Oregano darüber streuen.

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Nun mittels der Alufolie die Rolle vorsichtig so aufrollen/aufwickeln, dass der freie Rand zum Schluss aufgewickelt wird (im Bild von unten nach oben aufgewickelt). Die „Nahtstelle“ (Ende der Hackfleischrolle) sollte dann unten sein.

Von dem geräucherten Bauchspeck die Schwarte und evtl. Knorpel entfernen.

Direkt neben die Hackfleischrolle den Speck legen (gerade oder diagonal) und die Rolle mittels der Alufolie einmal komplett über den Speck rollen. Der Speck soll dabei natürlich an der Rolle haften bleiben.

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Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden, je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln.
Zwiebeln schälen und ebenfalls in Spalten schneiden, aber etwas dünnere Spalten als die Kartoffeln.
Rosmarin fein hacken.

In eine Bratraine/Auflaufform das Olivenöl geben und die Kartoffeln gründlich darin wenden. Zwiebeln, gehackten Rosmarin und Salz dazu geben und nochmals mischen. Wer keine Zwiebeln mag, kann sie natürlich auch weglassen.

Die Kartoffeln und Zwiebeln in der Mitte teilen und beiseite schieben. Nun den Hackbraten mittels der Alufolie in die Mitte setzen, dabei die Alufolie entfernen. Die Kartoffeln und Zwiebeln gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze auf mittlerer Schiene 60 bis 65 Min. backen.

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