Maronen-Wirsing-Roulade vom Auerochsen

Die Idee zu diesem Gericht stammt von „Brigitte.de„.
Dort werden die Rouladen aus „normalem“ Rindfleisch zubereitet. Wir hatten aber noch etwas ganz besonderes im Vorrat: Rouladen vom Auerochsen (Heckrind) und diese haben wir hierfür verwendet!
Außerdem haben wir einiges bei den Zutaten verändert.

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Geflämmte Maronenlasagne mit Birnen

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Gesehen haben wir diese Maronenlasagne bei „ich koche.at“ – gesehen und gewusst: die müssen wir nachmachen. Hier unsere Version:

Zutaten

Für die Pfannkuchen:

  • 130 g Mehl
  • 20 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier, Gr. XL
  • 60 ml Wasser
  • 210 ml Milch
  • 2 EL Backkakao

Für die Maronencreme:

  • 360 g Maronenpüree, ungesüßt
  • 220 ml Schlagsahne
  • 100 g Puderzucker
  • 15 ml Rum 40%
  • 3 Blatt Gelatine, weiß

Für das Birnenkompott:

  • 5 Birnen; wir Alexander Lucas
  • 200 ml Wasser
  • 50 g Zucker
  • 2 Nelken
  • 1/2 Zimtstange
  • 1 Kardamomkapsel, grün
  • 2 Zacken Sternanis

Extra:

  • braunen Zucker
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Für das Birnenkompott alle Zutaten bis auf die Birnen in einen kleinen Topf geben, aufkochen. Die Hitze reduzieren, anschließend ca. 15 Min köcheln lassen.

Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Birnenwürfel in den Sud geben, bei geringer Hitze die Birnen ca. 20 Minuten ziehen lassen. Birnen im Sud erkalten lassen.

Für die Pfannkuchen Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz verquirlen. Mehl mit Kakaopulver mischen, über die Eiermasse sieben und zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend den Teig mit Milch und Wasser aufrühren. Teig zugedeckt ca. 30 Minuten quellen lassen.
Eine Pfanne (Durchmesser 20 cm) erhitzen und mit Butter auspinseln. Bei mittlerer Hitze 10 Pfannkuchen backen (pro Pfannkuchen ca. 80 ml Teig (eine durchschnittliche Saucenkelle fasst ca. 55 ml).

Für die Maronencreme Gelatine 5 Minuten in kalten Wasser einweichen.
Maronenpüree mit Puderzucker und Rum verrühren.
Sahne steif schlagen.
Gelatine in der Mikrowelle auflösen. Ca. 1 EL Maronenmasse zur Gelatine geben und glatt rühren, unter das Maronenpüree rühren. Sahne in 3 Etappen unterheben.

Eine rechteckige Form (ca. 30 x 20 cm) mit Klarsichtfolie auslegen.

Als untere Schicht 2 Pfannkuchen in die Form legen, 1/4 der Maronencreme darauf glatt streichen. Wieder 2 Pfannkuchen einlegen, so fortfahren bis Pfannkuchen als auch Maronencreme aufgebraucht sind. Den Abschluss sollten wieder Pfannkuchen bilden.

3 Stunden in den Kühlschrank stellen. (Nach 3 Stunden im Kühlschrank war die Creme noch sehr weich, das Ganze ließ sich nur mit äußerster Vorsicht schneiden und beim karamellisieren des Zuckers fing die Creme an zu laufen; also doch lieber etwas länger in den Kühlschrank)

Vor dem Servieren die Maronenlasagne mit Hilfe der Klarsichtfolie aus der Form heben. Kanten gerade schneiden (Man(n) freut sich 🙂 ). Anschließend in gleich große Stücke schneiden, braunen Zucker darüber streuen und mit einem kleinen Brenner den Zucker karamellisieren.

Lasagne mit Birnen auf einem Teller anrichten.

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Wie man im Bild erkennen kann, konnten wir es nicht abwarten und haben die Maronenlasagne zu früh angeschnitten. Dadurch war die Creme noch nicht fest 😦 aber, auf dem Bild ist der karamellisierte Zucker besser zu erkennen.

Rosenkohl-Maronen-Tarte

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Rosenkohl sollte erst geerntet werden, wenn er im Winter etwas vom Frost abbekommen hat.
Erst dann beginnen wir mit der Ernte. Dies hat auch den Vorteil, dass man dann „mitten im Winter“ frisches Gemüse aus dem Garten hat.
Steht aber strenger Frost bevor (kälter als -10 Grad), sollte man den Rosenkohl vollständig ernten. Da wir diesen Winter vor solchen Frösten verschont blieben, waren jetzt noch reichlich Röschen an den Pflanzen. Diese mussten wir nun aber ernten bevor die neue Wachstumsphase beginnt. Wir hatten also reichlich frischen Rosenkohl.
Da traf es sich doch gut, dass wir ein tolles Rezept für eine Rosenkohl Tarte gefunden hatten.

Das Rezept stammt aus Arianes tollem Blog „Tra dolce ed amaro“ und heißt dort ebenfalls „Rosenkohl-Maronen-Tarte“.

@ Ariane: die Tarte hat uns super gut geschmeckt. Tolle Kombination zwischen dem „herben“ Rosenkohl und den „süßlichen“Maronen. Danke für das Rezept.

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Cremige Maronensuppe

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Eigentlich (da ist es wieder, dieses so unscheinbare Wörtchen „eigentlich“, das auf größere oder kleinere Katastrophen schließen lässt!!) sollte es zum Hauptgang unseres letztjährigen Weihnachtsmenüs (Entenkeulen, Rotkohl, Klöße) glasierte Maronen geben. Eigentlich…
Aber, so wie es bei uns in der Küche an „Großkampftagen“ zugeht, kann es schon vorkommen, dass da hin und wieder mal etwas schief oder auch einfach vergessen geht. So geschehen mit den Maronen. Wir haben sie schlicht und ergreifend vergessen – bitte nicht weitererzählen, es hat keiner der Gäste bemerkt!!
Als Folge davon, hatten wir nach Weihnachten noch ein Päckchen gekochte und geschälte Maronen übrig. Was also damit tun?
Z. B. ein lecker Süppchen davon kochen!

Zutaten:

  • 500 g Maronen (gekocht, geschält)
  • 200 g Lauch
  • 250 g Karotten/Möhren
  • 25 g Butter
  • 1/2 TL Puderzucker
  • 125 ml Weißwein, trocken (wir: Silvaner)
  • 1 l Gemüsebrühe *)
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben
  • 1 – 2 EL Schnittlauchröllchen

*) die Gemüsebrühe haben wir aus dem „Gemüsebrühpulver nach Alfons Schuhbeck“ angerührt: 1 l Wasser und knapp 2 EL Gemüsebrühpulver.

Zubereitung:

Lauch in ca. 1/2 dicke Ringe schneiden.
Karotten/Möhren in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Puderzucker im Topf langsam erhitzen bis er geschmolzen ist; dann gleich die Maronen dazu geben und karamellisieren lassen.
Lauch und Möhren in den Topf geben und kurz mit braten; mit dem Weißwein ablöschen.
Gemüsebrühe und Crème fraîche unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Alles mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze ca. 40 köcheln lassen.

Von Herd nehmen und mit dem „Zauberstab“ (Schneidstab) pürieren.
Zitronensaft unterrühren; abschmecken.
Anrichten und jeden Teller mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Selleriecremesuppe mit karamellisieren Maronen

Woran es liegt weiß ich nicht, aber Suppen gibt es bei uns vornehmlich in der „kalten“ Jahreszeit. Eigentlich schade, denn eigentlich schmecken sie das ganze Jahr…

Zutaten für 6 Personen

Suppe:

  • 400 g Knollensellerie
  • 250 g Kartoffeln
  • 100 g Suppen-/Wurzelgemüse
  • 1 Zwiebel
  • 1 1/2 EL Butter
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gerieben
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zucker

Karamellisierten Maronen:

  • 75 g gekochte, geschälte Maronen (vakuumverpackt)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Sellerie und Kartoffeln schälen, waschen und würfeln.
Suppen-/Wurzelgemüse putzen, waschen, klein schneiden.
Zwiebel schälen und würfeln.

Butter in einem Suppentopf erhitzen. Die Zwiebel darin glasig andünsten – sie sollen nicht braun werden. Die Kartoffel- und Selleriewürfel zufügen und kurz mitbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 25 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Die Suppe mit dem „Zauberstab“ (Schneidstab/Stabmixer) pürieren.
Die Milch dazu geben und wieder erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen.

In der Zwischenzeit die Maronen grob hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter und braunen Zucker erhitzen. Die gehackten Maronen zugeben und unter Wenden bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren lassen

Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Zucker würzen. In Tellern anrichten und die karamellisierten Maronen darauf verteilen.

Maronen-Zimt-Suppe

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Das Originalrezept stammt von „Living at home“ und heißt dort ebenfalls „Maronen-Zimt-Suppe“.

Nachfolgend unser Rezept, das gegenüber dem Original leicht abgewandelt ist.

Zutaten:

  • 400 g Maronen, gegart und geschält (Vacuumverpackt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 1 EL Butter
  • 800 ml Gemüsefond
  • 1 Zimtstange
  • 1 frisches Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • gemahlenen Zimt zum Dekorieren

Zubereitung:

Zwiebel fein hacken.
Vom Lauch nur das Weiße verwenden; in feine Ringe schneiden.
Maronen grob hacken.

Butter im Topf erhitzen; die Zwiebel und den Lauch darin glasig dünsten. Die Maronen dazu geben und ca. 1 Min. mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Gemüsefond ablöschen. Zimtstange und Lorbeerblatt in die Brühe geben.

Mit geschlossenem Deckel ca. 15 Min. köcheln lassen.

Zimtstange und Lorbeerblatt entfernen und mit dem Zauberstab (Stabmixer) fein pürieren.
Zitronensaft und Zucker zugeben, evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Milch erwärmen, nicht kochen; mit einem Milchaufschäumer cremig schlagen.

Die Suppe in Teller oder Tassen füllen, den Milchschaum darauf verteilen und mit dem gemahlenen Zimt bestreuen.