Herbstsalat mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen

Wir lieben Salat in allen Variationen, das ist wohl mittlerweile kein Geheimnis mehr 🙂
Heute haben wir mal wieder einen Salat nach dem Motto „quer durch den Garten“: Endivien, Feldsalat, Spinat, Mangold, Karotten alles frisch aus dem Garten und dazu noch einen Apfel frisch vom Baum. Saisonaler und regionaler geht nicht…und äußerst lecker ist es auch noch!

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Mangoldquiche mit Wildhackbällchen

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Auch der Herbst hat seine schönen Seiten. Eine davon ist sicherlich, dass es im Garten nun Gemüse in Hülle und Fülle gibt.
Im Frühjahr haben wir einige Mangold-Pflanzen gesetzt, eigentlich um sie für Gemüsebreie für das Barfen unseres Hundes zu haben, aber die Pflanzen gedeihen dieses Jahr so gut, dass wir da auch einige Stiele für uns abzweigen konnten 🙂

Anmerkung: „Barfen“ kommt von „BARF“ und diese leitet sich ursprünglich von „Born-Again Raw Feeders“ („wiedergeborene Rohfütterer“) ab, wird heute im Deutschen aber auch als „biologisches, artgerechtes Roh-Futter“ verwendet und bedeutet, dass sich das Futter des Hundes an dem seiner Vorfahren, der Wölfe, orientiert.

Als Anregung zu diesem Rezept diente das Heft Mein LandRezept – Gemüseküche. Wir haben sowohl bei der Menge als auch bei den Zutaten variiert.

Zutaten für eine Form 22 cm Durchmesser

Für den Teig

  • 125 g Mehl
  • 65 g Butter, kalt
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei Gr. L
  • 1 EL Milch

Zum Blindbacken:

  • getrocknete Erbsen od. andere Hülsenfrüchte

Für den Belag:

  • 150 g Kartoffeln, festkochend; wir Linda
  • 250 g Stielmangold
  • 150 g Wildschweinhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Olivenöl

Für den Guss:

  • 50 ml Sahne
  • 50 g Crème fraîche
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Mehl und Salz mischen, Butter in Flöckchen dazugeben und solange kneten bis kleine Butter-Mehlbrösel entstehen. Ei und Milch zufügen und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, anschließend pellen und in ca. 0,4 cm dicke Scheiben schneiden.

Von dem Mangold die Stiele herausschneiden, evtl. vorhandene Fäden abziehen. Die Stiele in ca. 0,5 cm breite Stücke schneiden. Die Blätter des Mangold grob schneiden.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.

In einer Pfanne 1 EL Öl heiß werden lassen, die Hälfte der Zwiebelwürfel darin andünsten. Mangoldstiele zugeben und ca. 6-8 Minuten mit geschlossenem Deckel garen. Evtl. 1 – 2 EL Gemüsebrühe zugeben. Mangoldblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Beiseite stellen.

Hackfleisch in eine Schüssel geben. Die zweite Hälfte der gewürfelten Zwiebel, Salz, Pfeffer, frisch gemahlen und das Eigelb zugeben. Zu einer homogenen Masse verkneten.
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen (ca. 1 TL Hackfleisch pro Bällchen) formen und im heißen Fett rundum braun braten. Beiseite stellen.

Alle Zutaten für den Guss verquirlen.

Eine Quicheform fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Backpapier zu einem Kreis von ca. 25 cm ausrollen. Mit Hilfe des Backpapiers den Teig in die Form stürzen, Backpapier abziehen und einen Rand formen. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ein frisches Stück Backpapier auf den Teig legen, die getrockneten Erbsen darauf geben. Den Teig in vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze 15 Minuten vorbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen. Hülsenfrüchte mit Hilfe des Backpapiers entfernen. Die Form zurück in den Backofen stellen und weitere 10 Minuten backen.

Die Form wieder aus dem Ofen holen. Kartoffelscheiben, Mangold und Wildhackbällchen auf dem Teig verteilen. Die Eiersahne darüber gießen.

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Quiche zurück in den Ofen schieben und in weiteren 25 – 30 Minuten fertig backen.

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Mangoldgemüse

Eigentlich haben wir den Mangold im Garten gepflanzt um das Fressen unseres Hundes damit zu „verfeinern“ (Für Hundebesitzer: er bzw sie, Hündin, wird „gebarft“, deshalb das Gemüse). Aber, der Hund hat nicht alles „geschafft“.Und so ist das Leben nun einmal, was der Hund nicht will (oder schafft)…

Also haben wir uns Mangoldgemüse daraus bereitet. Könnte durchaus passieren, dass wir uns nächstes Jahr mit dem Hund um den Mangold streiten. Ich glaube, gegen einen schönen Knochen wird er uns den Vortritt lassen 🙂

Zutaten:

  • 600 g (bunten) Mangold
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer, aus der Mühle
  • Muskat, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Butter
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 50 ml Sahne

Zubereitung:

Mangold waschen und belesen. Die Blätter von den Mangoldstielen abstreifen. Ich habe den Stiel einfach zwischen zwei Fingern „durchgezogen“ und so das Blatt vom Stiel getrennt.

Von den Stielen die groben Fasern abziehen; anschl. in ca. 5 mm breite Stücke schneiden.
Blätter in ca. 5 mm breite Streifen schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfen.

Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, sie sollten nicht braun werden. Knoblauch zugeben und ebenfalls kurz anbraten.
Die Stücke der Mangoldstiele zufügen, kurz anbraten; mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas frisch geriebenem Muskat würzen.
Mit der Geflügelbrühe ablöschen. Sahne dazu geben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze ca. 10-12 Min. köcheln lassen.

Die Streifen der Mangoldblätter zufügen, Deckel wieder schließen und weitere ca. 10 Min köcheln lassen.
In den letzten Minuten den Deckel entfernen, um die Sauce einzukochen.