Gegrilltes Kotelett vom Mangalica

ENDLICH hat es mal wieder geklappt, dass wir Fleisch vom Mangalica („Wollschwein“) kaufen konnten. Vor längerer Zeit haben wir dieses Fleisch kennengelernt und waren total begeistert. Sicher, für Diätfanatiker ist dieses Fleisch nichts, da der Fettanteil (nicht nur der sichtbare, auch der intramuskuläre) doch wesentlich höher ist als bei normalen Schweinen.
Aber gerade dadurch, Fett ist nun mal der Geschmacktsträger schlechthin, hat dieses Fleisch ein unglaubliches Aroma!
So, und da wir diese Koteletts nun im Sommer bekommen haben, werden sie natürlich gegrillt!

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Speckknödel

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Als Anregung dienten die Rezepte Speckknödel mit Sauerkraut und Original Südtiroler Speckknödel.

Ein Grund, und nicht der unwichtigste, solch ein Rezept auszuprobieren war der geräucherte Speck vom Wollschwein, den wir ja irgendwie verarbeiten müssen.
…aber so wie dieser Speck schmeckt, werden wir sicher keine Probleme haben, ihn in Rezepten „unterzubringen“ 🙂

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Kotelett vom Wollschwein

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Das Mangalica- oder Wollschwein ist eine alte, robuste Schweinerasse, die ursprünglich aus Ungarn stammt. Diese Rasse war früher sehr geschätzt, da sie zum einen ganzjährig im Freien leben konnte, nur einen Unterstand aber keinen richtigen Stall benötigte, und zum anderen sehr viel Fett hatte, was man früher sehr schätzte, da Fett nun mal gleich „Energie“ ist.

Mitte des vorigen Jahrhunderts, nachdem die Kriegsfolgen halbwegs überwunden waren, setzten sich dann mehr und mehr Schweinerassen durch, die mehr Fleisch und weniger Fett bildeten. Der „Abstieg“ der Wollschweine begann.

Erst um die Jahrtausendwende begannen in Deutschland wieder einige wenige Züchter diese Rasse zu züchten. Mittlerweile sind die Bestände auf einem solchen Stand, dass man hie und da Fleisch dieser Rasse zu kaufen bekommt.

Ihren deutschen Namen „Wollschwein“ verdankt die Rasse ihrem dichten Haarkleid, das mehr an ein Schaf denn an ein Schwein erinnert.

Das Fleisch hat einen kräftigen, aromatischen Geschmack.

Meiner Meinung nach ist dieser „kräftige“ Geschmack aber nicht ursächlich eine Rasse-Eigenschaft, sondern rührt eher daher, dass die Schweine „draußen“ gehalten werden, also viel an der frischen Luft sind und viel Auslauf auf Weiden haben.

Da wir ansonsten Schweinefleisch auch nur bei solchen Züchtern kaufen, die ihren Schweinen, zumindest größtenteils, ein „Leben in Freiheit“ gewähren, fand ich den geschmacklichen Unterschied nicht soooo groß. Aber gut geschmeckt hat es auf jeden Fall.

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