Zitrusfrüchte filetieren

Das Filetieren von Zitrusfrüchten geht eigentlich bei allen Sorten (Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine, Pomelo. Pampelmuse…) nach dem gleichen Schema.

Wir zeigen es hier am Beispiel einer rosa Grapefrucht („Ruby Red“)

Zuerst die oberen und unteren „Kappen“ (Stiel- und Blütenansatz) bis ins Fruchtfleisch hinein abschneiden.
Dann die restliche Schale („Pericarp„)  – einschließlich der weißen, das Fruchtfleisch („Endokarp„) umgebenden Haut („Septen„) – ringsum abschneiden, dabei aber nicht tiefer als nötig ins Fruchtfleisch schneiden!

Nun mit einem (nicht zu großen) Messer direkt neben der Trennwand eines Segmentes vorsichtig bis zur mittleren Achse („Columella„) schneiden.

Anschließend auf der anderen Seite des gleichen Segments wieder der Trennwand des Segments entlang bis zur mittleren Achse schneiden.

Das ausgelöste Filet heraus nehmen.

Man kann nun bei allen weiteren Segmenten der Frucht genau so verfahren, aber wir finden, es gibt eine einfachere Methode.
Dazu einfach mit der Messerspitze nahe der Mittelachse in das nächste Segment hinein fahren und mit dem Messerrücken nach oben drücken.

Die Trennwand löst sich dabei fast von selbst.
Die gelöste Trennwand zur Seite klappen…

…und von der Mitte her auf der anderen Seite entlang der Trennwand nach oben fahren.

Wieder löst sich das Segment…

…praktisch von selbst.

Übrig bleiben die Trennwände – praktisch frei von Fruchtfleisch!

…und das Fruchtfleisch – frei von weißen Häutchen 🙂

Schokoladenmacarons mit Mandarinengelee

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Irgend etwas muss dran sein, an diesen kleinen runden Doppelkeksen aus Eiweiß, Puderzucker und Mandeln, wie sonst lässt sich der Siegeszug dieser kleinen Verführer in den letzten Jahren erklären.
Ja, aber was ist es, dass sie so beliebt macht?
Um der Sache auf den Grund zu gehen, haben wir beschlossen einige davon zu backen.
Na ja, aber wie das so ist in dieser Zeit (Weihnacht), haben wir kein einziges davon probiert, sie sind alle bei lieben Menschen unter dem Weihnachtsbaum gelandet…
Dies gibt uns aber Grund genug mit unserer „Ursachenforschung“ fortzufahren und bald wieder neue zu backen 🙂

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