Espadarte com banana (Schwertfisch mit Banane)

„Espada com banana“ ist ein typisches Gericht der wunderschönen Blumeninsel Madeira.
Dabei stehe „Espada“ für „Peixe Espada Preto“ was „Schwarzer Degenfisch“ heißt und das „com banana“ steht für „mit Banane“, wobei die Banane, wie der Fisch, gebacken wird.
Eine ungewöhnliche aber sehr schmackhafte Kombination!
Nun ist es aber äußerst schwer außerhalb von Madeira diesen schwarzen Degenfisch zu erwerben – was sehr schade ist!
Sein Fleisch ist butterzart, schneeweiß und fettfrei, es zergeht förmlich auf der Zunge.
Da, wie gesagt, der schwarze Degenfisch hier praktisch nicht erhältlich ist, sind wir auf Schwertfisch („Espadarte“) ausgewichen, klingt ja zumindest sehr ähnlich 🙂

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Ochsenschwanzragout „weiß statt rot“

„Weiß statt rot“?
Ja, in fast allen Rezepten wird Ochsenschwanz, wenn er mit Wein zubereitet wird, mit Rotwein gekocht.
Warum als Alternative nicht mal in einem zwar trockenen, aber säurearmen Weißwein kochen?
Das Ergebnis war so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Sauce war milder und harmonischer als mit Rotwein und das Fleisch konnte sein feines Aroma besser entfalten.

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Kalbszunge in Madeira-Sauce

Vor gefühlt „ewigen Zeiten“ haben wir erstmals Zunge – damals Rinderzunge – in Madeira-Sauce zubereitet.
Seit „dem erstem Mal“ haben wir dieses Gericht schon einige Male wieder holt…kein Wunder, so gut, wie es uns schmeckt 🙂
Nun haben wir uns aber erstmals an gepökelter Kalbszunge versucht. Beim ersten Verkosten der „nackten“ Kalbszunge war uns sofort klar, mit was wir sie „verheiraten“ werden…genau mit unserer Madeira-Sauce!

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Original ‚Espetada Madeirense‘

Im lange zurückliegenden Madeira-Urlaub haben wir diese Spezialität kennen und lieben gelernt.
Wir haben sie auch – abgewandelt – schon zubereitet >> Espetada Madeirense – Fleischspieß auf Madeira-Art.
Das „Problem“ war allerdings, dass die original Fleischspieße auf Holzspießen aus Lorbeerholz gegrillt werden.
Da wir bisher keine solchen Lorbeerholzspieße hatten, haben wir die Spieße statt dessen mit Lorbeerblättern zwischen den Fleischstücken zubereitet.
Nun allerdings haben wir unseren Lorbeerbusch kräftig zurückgeschnitten.
Von dem Schnittgut haben wir uns einige 4 bis 5 mm dicke Äste zurückbehalten und damit die „Original Espetada Madeirense“ zubereitet.

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Ziegenragout

Wir haben uns dieses Jahr mal wieder eine Ziege gegönnt.
Und dann muss das ja auch irgendwann gegessen werden…
Jetzt muss ich aber doch noch ein paar Worte zum Ziegenfleisch verlieren: wir werden oft gefragt: „Schmeckt Ziegenfleisch so, wie Ziege riecht??“
Ganz klare Antwort: „NEIN“.
Wir kaufen nur das Fleisch von Ziegen, die maximal 12 Monate alt sind.
Das Fleisch ist rosa bis hellrot – je nach Alter, je älter das Tier desto dunkler das Fleisch.
Und was man wissen sollte: das Fleisch von männlichen Tieren – egal wie alt und ob kastriert oder nicht –  kann man nicht essen!!
Ansonsten ist es ein sehr schmackhaftes Fleisch.
Einige Leute behaupten, geschmacklich erinnert es an Lammfleisch oder auch Wild. Dem können wir uns nicht so ganz anschließen, es hat einen angenehmen Eigengeschmack.

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Espetada Madeirense – Fleischspieß auf Madeira-Art

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Während eines Madeira-Urlaubes haben wir diese Fleisch-Spieße kennengelernt. Das besondere daran ist, dass das Fleisch auf Holzspieße aus Lorbeerholz aufgespießt und dann gegrillt werden. Da wir zwar einen Lorbeerbusch haben, der aber nicht über so starke Äste verfügt, die man als Spieß gebrauchen könnte, mussten wir uns anderweitig behelfen: wir haben zwischen jeden Fleischwürfel ein frisches Lorbeerblatt eingefügt. Wir hätten die Fleischwürfel eigentlich „normal“ gewürzt, sind dann aber über das Rezept „Espetada Madeirense“ von Autor „magnema“ im CK gestolpert. In diesem Rezept wird das Fleisch nur mit grobem Meersalz „paniert“, gegrillt und dann mittels „klopfen“ das Meersalz wieder abgeschlagen. Das Fleisch kann also nur während des Grillens Salzaroma aufnehmen – und das Grillen dauert gerade mal 8 bis 10 Min.

Zutaten:

  • 1 kg Roastbeef
  • 24 frische Lorbeerblätter (wenn die Blätter sehr groß sind, kann man sie auch halbieren)
  • 2 „Hände voll“ grobes Meersalz

Zubereitung:

Fleisch in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 4 cm schneiden – ergab bei uns 32 Würfel.

Jedes Lorbeerblatt mehrfach knicken (erhöht die Aromaabgabe!).

Beginnend und endend mit einem Fleischwürfel abwechselnd Fleisch und Lorbeerblatt auf einen Spieß stecken.

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Wie haben auf jeden Spieß nur 4 Fleischwürfel gespießt – lässt sich leichter grillen.

In die „hohle Hand“ grobes Meersalz geben und die Spieße ringsum hinein drücken.

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Bei großer Hitze und direktem Grillen die Spieße etwa 8 – 10 Min. grillen.

Nach dem Grillen, die Spieße kräftig gegen die Seitenwand oder den Grillrost schlagen, damit das Salz abfällt.

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