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Schlagwort-Archive: Likör

Arancello (Orangenlikör)

Nachdem wir nun schon 3x Limoncello hergestellt haben und dieser der „absolute Kracher“ ist, haben wir uns entschlossen aus den Früchten unserer Zwergorange einen entsprechenden Orangenlikör zu bauen.
Die Herangehensweise ist ähnlich dem Limoncello, nur haben wir beim Arancello das Fruchtfleisch mit verwendet.
Uns hat das Ergebnis sehr gut geschmeckt!

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Verfasst von - 15. Juni 2017 in Getränke

 

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Limoncello – Nachschub

Nachdem wir vor einigen Wochen erstmals Limoncello aus eigenen Zitronen hergestellt haben und der Erfolg/das Geschmackserlebnis überwältigend war (klingt besser als „der Likör nach wenigen Tage getrunken war“), musste wir natürlich für Nachschub sorgen. Problem: wir haben nur zwei Zitronenbäumchen und meist reifen die Zitronen „nach und nach“, zum Ansetzten von Limoncello benötigt man sie aber „auf einen Schlag“.
Was tun? Natürlich sollten es „gute“, aromatische Zitronen sein…klar, Amalfi-Zitronen! Ja, es war Ende September, also nicht sie optimale Zeit um Amalfi-Zitronen zu kaufen, aber bis nächstes Jahr März/April wollten wir auch nicht warten.
Glücklicherweise ist das „Frische Zentrum Frankfurt“ (früher „Obst- und Gemüsegroßmarkt“) nicht weit von uns entfernt 🙂
Aber auch da war es nicht einfach eine Kiste Amalfi-Zitronen zu bekommen. Beim dritten Versuch/Besuch hat es dann geklappt. Eine Kiste mit fünf Kilo Amalfi-Zitronen.

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Die Menge des letzten Versuches haben wir vervielfacht, das Rezept leicht abgewandelt, wir haben die Zuckermenge um 8 bis 10% reduziert.

Zutaten:

  • 32 Zitronen, unbedingt Bio-Ware verwenden; wir: Amalfi-Zitronen,
  • 3.350 ml Weingeist 96%
  • 4.715 ml Wasser
  • 1.960 g Zucker

Zubereitung:

Die Schale der Zitronen sehr dünn abschälen. Von den 32 Zitronen haben wir rund 400 g Zitronenschale erhalten.

Normalerweise darf nichts von „dem Weißen“ („Albedo“) an den Schalen bleiben, bei Amalfi-Zitronen ist das nicht ganz so wichtig, da bei diesen das Albedo nicht bitter ist.

Die Schalen in ein verschließbares Gefäß geben und mit dem Weingeist übergießen.
Für 3 Wochen dunkel stellen.

Nach dieser Zeit abseihen.

Aus 2 l Wasser und dem gesamten Zucker einen leichten Sirup kochen, abkühlen lassen.
Die restlichen 2.715 ml Wasser abkochen und ebenfalls abkühlen lassen.

Das abgekühlte Wasser langsam – in dünnem Strahl – in den Weingeist gießen, anschl. den Sirup ebenso zu dem Weingeist geben.

Diesmal haben wir den Limoncello in einem 10-Liter-Fass „angerührt“.

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Bei der Zubereitung wie hier im Rezept angegeben, hat der Limoncello ca. 34% Alkohol.

In Flaschen abfüllen.

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Eiskalt in gekühlten Gläsern servieren.

Im ersten Post zu Limoncello haben wir geschrieben:

„Der Limoncello schmeckt soooo g***, der wird sicher nicht alt.“

Wir haben recht behalten!
Der neue Limoncello wird dafür hoffentlich bis nächstes Jahr März/April reichen – bis es dann wieder vollreife Amalfi-Zitronen im Handel gibt.

Ach ja, aus den „Resten“, also den Zitronen ohne Schale, haben wir folgendes gemacht:

Buttermilch-Zitronen-Eis

Zitronentarte mit Baiser

Zitronen-Rosmarin-Hähnchen

Zitronenmarmelade und daraus wiederum

Zitronen-Wickeltorte

 
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Verfasst von - 14. November 2016 in Geschenkideen, Getränke

 

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Nussgeist

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Da man ja immer etwas zum Verschenken sucht/braucht, wird bei uns im Moment wieder der Vorratsschrank aufgefüllt. Hier haben wir auf der Seite zurueckzudenwurzeln.at ein Rezept zu Verwendung von grünen Walnüssen gefunden.

Zutaten:

  • 500 ml Weingeist 96%
  • 250 g Kandis, weiß
  • 12 grüne Walnüsse
  • 100 g Orangeat
  • 3 Nelken
  • 5 Pfefferkörner, weiß
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Sternanis
  • 1 Prise Muskatnuss

Zubereitung:

Walnüsse waschen, vierteln und in 1cm dicke Stücke schneiden.
Orangeat würfeln.

Alle Zutaten in ein Glas füllen.

Frisch abgefüllt:

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Nun 6 – 8 Wochen an einem sonnigen Platz reifen lassen.

Nach 1 Woche:

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Nach 8 Wochen:

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Nach dieser Zeit durch ein feines Haarsieb filtern.

Übrig bleiben:

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…und natürlich der Nussgeist. Diesen hat unverdünnt etwa 75% Alkohol.

Der Nussgeist kann mit einem leichten Zuckersirup „verdünnen“ werden.
Dazu Wasser und Zucker zu einem Sirup kochen, abkühlen lassen und langsam in den Nussgeist rühren.
Für einen ca. Alkoholgehalt von:

  • 52% >>> 1/4 Liter Wasser und 62 g Zucker
  • 40% >>> 1/2 Liter Wasser und 125 g Zucker
  • 28% >>> 1 Liter Wasser und 250 g Zucker
  • 21% >>> 1,5 Liter Wasser und 275 g Zucker
  • 18% >>> 2 Liter Wasser und 300 g Zucker

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Autor: Carmen

 
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Verfasst von - 3. Oktober 2016 in Geschenkideen, Getränke

 

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Limoncello

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Unsere 2 Zitronenbäumchen haben uns auf einen Schlag mit reichlich Zitronen beschenkt. So entschlossen wir uns zu einem Ansatz von Limoncello wie auf der Seite portanapoli.de sehr schön beschrieben. Da wir hierfür nur die Schalen der Zitronen benötigten, haben wir aus dem Fruchtfleisch noch eine leckere Zitronenmarmelade gekocht.

Zutaten:

  • 6 Zitronen; wir: eigene Ernte, ansonsten unbedingt Bio-Ware verwenden
  • 635 ml Weingeist 96%
  • 875 ml Wasser
  • 400 g Zucker

Zubereitung:

Die gelbe Schale der Zitronen sehr dünn abschälen, es darf nichts von der weißen Schicht darunter („Albedo“) an den Schalen bleiben. Die Schalen in ein verschließbares Gefäß geben und mit dem Weingeist übergießen

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und für 3 Wochen dunkel stellen.

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Der Weingeist mit den Zitronenschalen ist nach der 3-wöchigen „Reife“ noch durchsichtig.
Das „Trübe“ entsteht erst wenn man das abgekochte Wasser zufügt.

Anschließend abseihen.

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Erstaunlich fanden wir, dass die Schalen das Meiste der Farbe abgegeben hatten und vor allem, dass sie richtig „knackig“ – wie Chips – waren.

Aus 400 ml Wasser und dem Zucker einen leichten Sirup kochen, Abkühlen lassen.
Die restlichen 475 ml Wasser abkochen und ebenfalls abkühlen lassen.

Das abgekühlte Wasser langsam – in dünnem Strahl – in den Weingeist gießen, anschl. den Sirup ebenso zu dem Weingeist geben.

Man kann natürlich auch das gesamte Wasser mit dem Zucker zu einem Sirup kochen, gibt man aber einen Teil „pures“ Wasser dazu, erhält man mehr Trübung im Limoncello!

Bei der Zubereitung wie hier im Rezept angegeben, hat der Limoncello ca. 35% Alkohol.

In Flaschen abfüllen.

Eiskalt in gekühlten Gläsern servieren.

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Der Limoncello schmeckt soooo g***, der wird sicher nicht alt.
Erste Konsequenz aus diesem Versuch: wir haben uns ein weiteres Zitronenbäumchen gekauft 🙂

 
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Verfasst von - 7. August 2016 in Geschenkideen, Getränke

 

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Rhabarber-Vanille-Likör I

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Zum Ende der Rhabarber-Saison (Johannistag 24.06.) haben wir den Rhabarber noch mal „gerupft“ um Likör anzusetzen.
Da wir uns aber zwischen zwei Rezepten nicht entscheiden konnten, haben wir beide ausprobiert und werden testen, welcher uns mehr anspricht.
Die erste, schneller trinkfertige 🙂 Version eines Rhabarber-Vanille-Likörs haben wir vor einigen Tagen schon gepostet.
Hier die Version von der Seite Stadtlandfrau.com:

Zutaten für ein Glas mit 2 l Inhalt:

  • 400 g Rohrohrzucker, weiß
  • 1 Vanilleschote
  • 950 g Rhabarber, 5 Stangen
  • 600 ml Wodka (im Original-Rezept 1,5-2 Flaschen, bei uns ging in das Glas aber partout nicht mehr rein)

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Vanilleschote halbieren, auskratzen und in 3 – 4 cm Stücke schneiden.
Rhabarber abwechselnd mit dem Zucker in das Glas schichten dabei Vanillemark und die Schoten-Stücke mit einlegen. Das Glas verschließen.

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Das Glas für 48 Stunden kühl und dunkel stellen.

Danach den Wodka über den Rhabarber gießen, das Glas wieder verschließen

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und für weiter 14 Tage kühl und dunkel stellen.

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Den Rhabarber über ein Sieb abgießen, den Likör auffangen und nochmals durch ein feines Tuch filtern.
Dies ergab bei uns rund einen Liter.
Wir haben daraufhin den Rhabarber noch ausgepresst, was noch rund 1/2 Liter ergab.

In Flaschen abfüllen und reifen lassen.

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Der Likör hatte rund 16% Alkohol.

„Runder“ Likör mit deutlichem Rhabarber- und dezentem Vanillearoma, klar unser Favorit.

Autor: Carmen

 
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Verfasst von - 18. Juli 2016 in Geschenkideen, Getränke

 

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Rhabarber-Vanille-Likör II

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Wir haben als letzte „Amtshandlung“, bevor die Rhabarbersaison endet ca. 1,5 kg davon geerntet um daraus leckere Liköre herzustellen.
Die erste Version steht noch in Keller und muss reifen. Mehr dazu sobald er abgefüllt ist.

Hier die zweite Version des Rhabarber-Vanille-Likörs, die wir auf der Seite daskochrezept.de gefunden haben.

Zutaten für ein Glas mit 2 l Inhalt:

  • 300 g Kandis, weiß
  • 500 g Kandis, braun
  • 3 Vanilleschote
  • 700 g Rhabarber
  • 800 ml Wodka (im Original-Rezept 2250 g, bei uns ging in das Glas aber partout nicht mehr rein)

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Vanilleschote halbieren und in 3 – 4 cm Stücke schneiden.
Kandis in das Glas geben, Rhabarberstücke und Vanilleschote zufügen. Mit Wodka auffüllen.

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Das Glas verschließen und an einem warmen Ort (wir: in der Küche) solange stehen lassen, bis sich der Kandis aufgelöst hat. Während dieser Zeit das Glas einmal täglich kräftig schütteln.

Den Rhabarber über ein Sieb abgießen, den Likör auffangen und nochmals durch ein feines Tuch filtern.

Bei uns ergab das 1,5 l Likör.

In Flaschen abfüllen und reifen lassen.

Bei der ersten, vorläufigen Verkostung beim Filtern/Abfüllen schmeckte man sehr deutlich den Rhabarber, das Vanillearoma dürfte für unseren Geschmack etwas „dezenter“ sein. Sollte sich dies nicht während des weiteren Reifens ändern, werden wir beim nächsten Mal nur noch 2 Vanilleschoten verwenden.

 
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Verfasst von - 3. Juli 2016 in Geschenkideen, Getränke

 

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Spekulatius-Likör

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Um diese Jahreszeit ist so eine Köstlichkeit natürlich ein MUSS. Gesehen in einer Zeitschrift von Mfi.

Zutaten:

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Schlagsahne mit dem Mixstab/Zauberstab auf mixen.

Schlagsahne halb steif schlagen und unterziehen.

In Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Haltbarkeit ca. 2-3 Monate – theoretisch… 🙂

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Verfasst von - 23. Dezember 2015 in Getränke

 

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