Kartoffel-Zucchini-Lasagne

Gerade noch geschafft…
Mit den letzten Zucchini aus dem Garten für diese Saison haben wir nochmals diese Kartoffel-Zucchini-Lasagne gemacht.
Nochmals? Ja, nochmals. Das war leider nötig, da beim ersten Versuch die Kartoffelscheiben in der Lasagne nicht richtig gar waren.
Aber, man kann es sicher ahnen, da wir es nochmals versucht haben, hat uns schon beim ersten Versuch „der Rest“ sehr gut geschmeckt.
Und nun haben wir es auch geschafft die Kartoffeln wirklich gar zu bekommen und so ist ein „rundes Gericht“ daraus geworden.

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Kohlrabi-Spinat-Lasagne

Kohlrabi-Lasagne, das hatten wir doch schon?! Richtig, vor fast 2 Jahren – wie die Zeit doch vergeht – hatten wir
eine Kohlrabi-Lasagne, bei der die Nudeln quasi durch Kartoffeln ersetzt wurden. Die heutige Lasagne ist aber,
die Pasta-Fans wird es freuen, mit Nudeln.
Nicht geplant, eher zufällig, ist sie auch noch rein vegetarisch 🙂
Aber ob nun vegetarisch oder nicht spielt doch eigentlich auch keine Rolle, wichtig ist, dass es schmeckt. Und dieses Kriterium erfüllt diese Lasagne ganz sicher.

Das Originalrezept haben wir bei „Essen & Trinken“ entdeckt.

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Steckrüben-Lasagne

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Wir hatten noch eine halbe Steckrübe von unserem „Steckrüben-Kartoffel-Möhreneintopf mit Kasseler“ übrig.
Wir haben uns dazu entschieden, daraus eine „Lasagne“ zu machen.
Richtig, „Lasagne“ ist ein Auflauf, der zwingend Nudeln enthalten muss. Unser Auflauf enthält aber keine Nudeln.
Also müsste er richtigerweise etwa „geschichteter Auflauf aus Steckrübenscheiben, gekochtem Schinken, Béchamel- und Tomatensauce überbacken mit Käse“ heißen. Aber mal ehrlich, wer würde einen so betitelten Post lesen wollen?

So, und nun noch das Fazit vorweg: die Lasagne hat uns gut geschmeckt, aber wir waren uns einig, dass wir sie das nächste Mal mit einer würzigen Salami, Chorizo oder ähnlichem, anstelle des gekochten Schinkens, zubereiten würden, da sie dadurch mehr „Pep“ bekommen würde.

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Lassaka

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Die Idee war, eine Art Lasagne zu kreieren, bei der die Nudeln durch Gemüse ersetzt werden.
In erster Linie bieten sich, um den „Schichteffekt“ der traditionellen Lasagne zu erzielen, in Scheiben geschnittene Zucchini und/oder Auberginen an.
Und wenn schon „frisches Gemüse“, dann bereiten wir auch keine „Bolognese“ zu, sondern verwenden frische Tomaten. Soweit die Idee.
Als wir das „Werk“ dann verkostet haben, erinnerte es uns geschmacklich doch etwas an Moussaka, und so kamen wir auf den Namen LAS(agne) (mous)SAKA.
In einem waren wir uns schon nach dem ersten Bissen einig: super lecker, das werden wir bald wieder zubereiten.

Zutaten:

  • 750 g Aubergine(n)
  • 750 g Zucchini
  • 375 g gemischtes Hackfleisch, siehe auch Anmerkungen zu Hackfleisch
  • Olivenöl zum Braten
  • 3/4 Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 ml Brühe (Gemüse- oder Geflügel-)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Cumin
  • 1/2 TL Zimt
  • 500 g Béchamelsauce, Zubereitung siehe >> hier <<
  • 20 g Parmesan, frisch gerieben

Vegetarisch? Bitte nicht.
Wir schreiben oft „…für die vegetarische Version, das Fleisch einfach weglassen…“, davon raten wir hier ab!
Das Fleisch mit dem „Zimtgeschmack“ gibt dem Ganzen erst den richtigen Pep!!

Zubereitung:

Béchamelsauce wie >> hier << beschrieben herstellen.

Zucchini und Aubergine längs in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden (Küchenhobel).
Die Auberginenscheiben beidseitig leicht salzen und einige Minuten (10 – 15) liegen lassen.
In dieser Zeit, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und bei „kräftiger“ Hitze die Zucchinischeiben von beiden Seiten anbraten – nur „anbraten“, nicht durchgaren!! Wir haben sie von jeder Seite ca. 60 bis 70 Sekunden angebraten.
Aus der Pfanne nehmen und zum Entfetten auf Küchenkrepp legen.

Die Auberginenscheiben mit Küchenkrepp trocken tupfen;
ebenfalls bei „kräftiger“ Hitze in Öl anbraten – auch hier gilt wieder: nicht zu lange braten (wir 90 Sekunden je Seite).
Auch die Auberginen zum Entfetten auf Küchenkrepp legen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen.
Das Hackfleisch bei großer Hitze anbraten.
Nach ca. 3 Minuten Zwiebel und Knoblauch dazu geben; weiter braten, bis das Fleisch braun und „krümelig“ ist.
Mit der Brühe ablöschen und rühren, damit sich der Satz vom Böden löst; die Brühe fast vollständig verkochen lassen, es sollten nur noch 3 bis 4 EL Flüssigkeit übrig sein. Vom Herd nehmen.
Das Tomatenmark, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Cumin und Zimt in den Topf geben und verrühren.

Eine Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) leicht einfetten.
Als unterste Lage gebratene Zucchinischeiben dicht-an-dicht hinein legen, leicht salzen und pfeffern.

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Darauf 1/3 des Hackfleisches verteilen.

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2 bis 3 Löffel der Béchamelsauce darauf verteilen

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Die Tomaten in dünne Scheiben (3 bis 4 mm) schneiden, Stielansätze heraus schneiden.
Eine Lage Tomatenscheiben in die Auflaufform geben und diese salzen und pfeffern.

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Die Tomaten mit einer Lage Auberginen bedecken, leicht salzen und pfeffern.

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Den Rest nun in Kurzform:

1x Hackfleisch
2 bis 3 EL Béchamelsauce
1x Tomaten, Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1x Zucchinischeiben, salzen und pfeffern
wieder Hackfleisch
Béchamelsauce
Tomaten, Salz und Pfeffer

für die letzte „Gemüselage“ haben wir an Auberginen- und Zucchinischeiben verwendet „was noch da war“ (2x Zucchini, 5x Auberginen); salzen und pfeffern.

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Darauf nun die restliche Béchamelsauce verteilen, dabei darauf achten, dass alles damit bedenkt ist.

Frisch geriebenen Parmesan darauf verteilen

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und alles im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Minuten backen.

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Zugegeben, die Stücke auf dem Teller sind nicht sonderlich fotogen, dafür waren sie aber „saulecker“!!!

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Spargellasagne

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Nudeln gehen eigentlich immer!!
Und jetzt ist Spargelsaison. Es gibt den besten grünen und weißen Spargel direkt von den Spargelbauern im Umkreis. Da MUSS man einfach zugreifen. Und um Abwechslung zu haben, kombinieren wir heute die Spargel mit Nudeln. Einfach eine köstliche Kombination.

Zutaten:

  • 500 g weißen Spargel *)
  • 500 g grünen Spargel *)
  • 150 g Nudelteig in „Plattenform“ (Lasagnenudeln)
  • 20 g frisch geriebenen Parmesan
  • 20 g frisch geriebenen Pecorino

*) die Stangen des grünen und weißen Spargels sollten etwa gleich dick sein.

Tomatensauce:

  • 600 g Tomaten, wir: gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3/4 TL Zucker

Béchamelsauce:

  • 20 g Butter
  • 20 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 20 g Parmesan, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Weißen Spargel schälen, die Enden abschneiden.
Grünen Spargel schälen – beim grünen Spargel schält man nur das untere Drittel – die Enden abschneiden.

Wir haben die Spargel in der Länge der Größe unserer Auflaufform angepasst.

Wasser erhitzen; mit reichlich Salz, Zucker und Zitronensaft (je Liter Wasser 12 g Salz, 8 g Zucker und 1 1/2 EL Zitronensaft) würzen.

Grünen und weißen Spargel nacheinander im Wasser garen. Der weiße Spargel benötigt, je nach Dicke, ca. 12 bis 15, der grüne etwa 4 bis 5 Minuten. Aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.

Tomatensauce:

Knoblauch fein hacken und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Tomaten, Knoblauchpaste, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird – bei uns ca. 25 Min.

Béchamelsauce:

Die Mehlschwitze sollte nicht braun werden!! Also bei milder Hitze arbeiten.

Butter im Topf schmelzen, vom Herd nehmen; Mehl darüber geben und glatt rühren.
Topf wieder auf den Herd stellen und bei milder Hitze nach und nach die Milch zugeben und unterrühren.
Gibt man die Milch zu schnell dazu, kann es Klümpchen geben.
Mit Salz, frisch geriebenem Pfeffer und Muskat würzen. Den Parmesan unterrühren und kurz mitkochen lassen.
Frisch geriebener Parmesan löst sich schneller in der Sauce auf und schmeckt auch noch wesentlich besser.

Nudeln herstellen siehe >>hier<<.
Nudeln in Salzwasser (Meersalz) garen. Aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen.

Auflaufform leicht fetten und mit einem Drittel der Nudelplatten auslegen.
Nun abwechselnd 1 Lage grünen und weißen Spargel dicht nebeneinander legen – die Richtung der Spargelköpfe dabei wechseln.

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Darauf die Hälfte der Tomatensauce verteilen.
Nun etwa 1/4 der Béchamelsauce darüber geben.

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Wieder eine Lage Nudeln, die restlichen Spargel, die restliche Tomatensauce und ein weiteres 1/4 der Béchamelsauce in die Auflaufform geben. Die letzten Nudeln darauf geben und als oberstes die restliche Béchamelsauce darauf verteilen, dabei darauf achten, dass die Nudeln komplett mit Sauce bedeckt sind.

Auf der Béchamelsauce frisch geriebenen Pecorino und Parmesan verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze die Lasagne in 30 bis 35 Minuten backen.

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Geflämmte Maronenlasagne mit Birnen

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Gesehen haben wir diese Maronenlasagne bei „ich koche.at“ – gesehen und gewusst: die müssen wir nachmachen. Hier unsere Version:

Zutaten

Für die Pfannkuchen:

  • 130 g Mehl
  • 20 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier, Gr. XL
  • 60 ml Wasser
  • 210 ml Milch
  • 2 EL Backkakao

Für die Maronencreme:

  • 360 g Maronenpüree, ungesüßt
  • 220 ml Schlagsahne
  • 100 g Puderzucker
  • 15 ml Rum 40%
  • 3 Blatt Gelatine, weiß

Für das Birnenkompott:

  • 5 Birnen; wir Alexander Lucas
  • 200 ml Wasser
  • 50 g Zucker
  • 2 Nelken
  • 1/2 Zimtstange
  • 1 Kardamomkapsel, grün
  • 2 Zacken Sternanis

Extra:

  • braunen Zucker
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Für das Birnenkompott alle Zutaten bis auf die Birnen in einen kleinen Topf geben, aufkochen. Die Hitze reduzieren, anschließend ca. 15 Min köcheln lassen.

Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Birnenwürfel in den Sud geben, bei geringer Hitze die Birnen ca. 20 Minuten ziehen lassen. Birnen im Sud erkalten lassen.

Für die Pfannkuchen Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz verquirlen. Mehl mit Kakaopulver mischen, über die Eiermasse sieben und zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend den Teig mit Milch und Wasser aufrühren. Teig zugedeckt ca. 30 Minuten quellen lassen.
Eine Pfanne (Durchmesser 20 cm) erhitzen und mit Butter auspinseln. Bei mittlerer Hitze 10 Pfannkuchen backen (pro Pfannkuchen ca. 80 ml Teig (eine durchschnittliche Saucenkelle fasst ca. 55 ml).

Für die Maronencreme Gelatine 5 Minuten in kalten Wasser einweichen.
Maronenpüree mit Puderzucker und Rum verrühren.
Sahne steif schlagen.
Gelatine in der Mikrowelle auflösen. Ca. 1 EL Maronenmasse zur Gelatine geben und glatt rühren, unter das Maronenpüree rühren. Sahne in 3 Etappen unterheben.

Eine rechteckige Form (ca. 30 x 20 cm) mit Klarsichtfolie auslegen.

Als untere Schicht 2 Pfannkuchen in die Form legen, 1/4 der Maronencreme darauf glatt streichen. Wieder 2 Pfannkuchen einlegen, so fortfahren bis Pfannkuchen als auch Maronencreme aufgebraucht sind. Den Abschluss sollten wieder Pfannkuchen bilden.

3 Stunden in den Kühlschrank stellen. (Nach 3 Stunden im Kühlschrank war die Creme noch sehr weich, das Ganze ließ sich nur mit äußerster Vorsicht schneiden und beim karamellisieren des Zuckers fing die Creme an zu laufen; also doch lieber etwas länger in den Kühlschrank)

Vor dem Servieren die Maronenlasagne mit Hilfe der Klarsichtfolie aus der Form heben. Kanten gerade schneiden (Man(n) freut sich 🙂 ). Anschließend in gleich große Stücke schneiden, braunen Zucker darüber streuen und mit einem kleinen Brenner den Zucker karamellisieren.

Lasagne mit Birnen auf einem Teller anrichten.

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Wie man im Bild erkennen kann, konnten wir es nicht abwarten und haben die Maronenlasagne zu früh angeschnitten. Dadurch war die Creme noch nicht fest 😦 aber, auf dem Bild ist der karamellisierte Zucker besser zu erkennen.

Kohlrabi-Lasagne

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Was komm raus, wenn man mal zum Arzt geht? Richtig, ein neues Rezept:)
Ein Artikel in der Glücks-Revue war für dieses leckere Abendessen verantwortlich.

Zutaten:

  • 650 g Kohlrabi
  • 750 g Pellkartoffeln
  • 350 g gekochter Schinken
  • 60 g Parmesan, frisch gerieben
  • 50 g Gouda, jung; frisch gerieben
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:

Kohlrabi schälen, in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden (Gemüsehobel). Salzwasser zum Kochen bringen, die Kohlrabischeiben ca. 6 – 8 Minuten garen; sie dürfen ruhig noch ein wenig „Biss“ haben.

Die Kohlrabischeiben garen später im Backofen kaum noch weiter! Man kann also durch längeres oder kürzeres Garen im Salzwasser die spätere Konsistenz sehr gut bestimmen.

Kohlrabischeiben herausnehmen, abtropfen lassen.

Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.

3 EL Butter in einem Topf zerlassen, Mehl darüber stäuben und anschwitzen. Nach und nach mit der Milch und etwas des Kohlrabi-Kochwassers aufgießen bis eine sämige Sauce entstanden ist.

Petersilie hacken, unter die Sauce ziehen. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Zucker, frisch geriebenem Muskat und Zitronensaft würzen

Gratinform buttern, etwas von der Sauce hinein geben. Lagenweise Kartoffeln, Schinken Kohlrabischeiben und Sauce in die Gratinform füllen. Mit Sauce abschließen. Geriebenen Käse darauf streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-Oberhitze ca. 40 Minuten backen, bis der Käse schön gebräunt ist.

Zugegeben, der „Anschnitt“ eines Auflaufs ist meist nicht fotogen…aber so sieht man mal, was drinnen ist.

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Kartoffel-Lasagne

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Ich weiß, der Name ist absolut falsch! Lasagne ist ein italienischer Auflauf der zwingend „Lasagnenudeln“ enthält.

Aber was soll ich machen? Soll ich schreiben: „Geschichteter Auflauf aus Kartoffeln, Ragù alla Bolognese, Sauce Béchamel und frisch geriebenem Parmesan“?

Das wäre aber auch nicht richtig, denn ich habe kein „echtes“ Ragù alla Bolognese dazu verwendet, denn das „echte“ Ragù wird aus Rindfleisch hergestellt. Wir haben aber (ausnahmsweise) reines Schweinemett verwendet. Also müsste es „Geschichteter Auflauf aus Kartoffeln, Hackfleischsauce aus Schweinemett mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Fleischbrühe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika, Oregano und Basilikum, sowie Sauce Béchamel und frisch geriebenem Parmesan“ heißen, oder?

Nun haben wir ein kleines Problem, das Gericht wäre so für einige Glaubensgruppen nicht essbar. Man kann das Schweinehack aber durchaus einfach z. B. durch RInder- oder auch Lammhackfleisch ersetzen. Also sollte man es besser: „Geschichteter Auflauf aus Kartoffeln, Hackfleischsauce aus Schweinemett – welches aber auch einfach durch andere Fleischsorten ersetzt werden kann – mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Fleischbrühe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika, Oregano und Basilikum, sowie Sauce Béchamel und frisch geriebenem Parmesan“ nennen.

Nein, ich vergaß, es ist ja auch keine „echte“ Sauce Béchamel. Die „echte“ Béchamel-Sauce wird ohne Sahne bereitet. Da wir aber noch einen Rest frischer Sahne im Kühlschrank hatte, habe ich diese verwendet und außerdem finden wir, dass eine Béchamel-Sauce mit etwas Parmesan besser schmeckt, also haben wir entsprechend etwas zugefügt. Dann müsste das Gericht „Geschichteter Auflauf aus Kartoffeln, Hackfleischsauce aus Schweinemett – welches aber auch einfach durch andere Fleischsorten ersetzt werden kann – mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Fleischbrühe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika, Oregano und Basilikum, sowie einer hellen Mehlschwitze aus Butter, Mehl, Milch, Sahne, frisch geriebenem Parmesan, gewürzt mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat bestreut mit frisch geriebenem Parmesan“ heißen.

Oh, ganz wichtig: die Kartoffeln dürfen natürlich nicht „am Stück“ hinein, sie müssen in Scheiben geschnitten und vorgegart werden. Also: „Geschichteter Auflauf aus in Salzwasser vorgegarten Kartoffelscheiben, Hackfleischsauce aus Schweinemett – welches aber auch einfach durch andere Fleischsorten ersetzt werden kann – mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Fleischbrühe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika, Oregano und Basilikum, sowie einer hellen Mehlschwitze aus Butter, Mehl, Milch, Sahne, frisch geriebenem Parmesan, gewürzt mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat, bestreut mit frisch geriebenem Parmesan“.

Und ein paar Scheiben frischer Tomaten haben wir ja auch noch dazwischen platziert: „Geschichteter Auflauf aus in Salzwasser vorgegarten Kartoffelscheiben, Hackfleischsauce aus Schweinemett – welches aber auch einfach durch andere Fleischsorten ersetzt werden kann – mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Fleischbrühe, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika, Oregano und Basilikum, sowie einer hellen Mehlschwitze aus Butter, Mehl, Milch, Sahne, frisch geriebenem Parmesan, gewürzt mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat, in Scheiben geschnittenen frischen Tomaten, bestreut mit frisch geriebenem Parmesan“.

So, nun mal ehrlich, würdet ihr dieses Rezept überhaupt lesen, geschweige denn nachkochen wollen?

Also lassen wir es lieber bei dem absolut falschen aber verständlichen Namen „Kartoffel-Lasagne! 🙂

Zutaten:

  • 650 g festkochende Kartoffeln, Nettogewicht
  • 250 g Tomaten, frisch
  • 25 g Parmesan, frisch gerieben

„Sauce Bolognese“:

  • 250 g Hackfleisch (wir: Schweinemett)
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Oregano
  • Basilikum
  • 1 Lorbeerblatt
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml Fleischbrühe

„Béchamel-Sauce“:

  • 25 g Butter
  • 25 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen (möglichst weißer Pfeffer)
  • Muskat, frische gerieben
  • 350 ml Milch (wir: 275 ml Milch, 75 ml Sahne)
  • 10 g frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Für die Sauce Bolognese Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Olivenöl und Butter in einer Topf erhitzen. Das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch zufügen und mit braten bis die Zwiebeln beginnen braun zu werden.
Mit der Fleischbrühe ablöschen.
Die gehackten Tomaten, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, Paprikapulver, Lorbeerblatt, Oregano, Basilikum und Tomatenmark zufügen.

Offen bei kleiner bis mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Sauce sämig ist.

In der Zwischenzeit Kartoffeln in 4 mm dicke Scheiben schneiden (Gemüsehobel) und in Salzwasser „fast gar“ kochen. Abgießen.

Die Kartoffelscheiben in kaltem Salzwasser erhitzen; nachdem das Wasser begann, sprudelnd zu kochen, waren die Kartoffelscheiben bei uns nach 2 Min. (!!) schon fast gar. Die Kochzeit ist aber stark von der Kartoffelsorte (wir: „Selma“) und von der Jahreszeit (Wasserverlust der Kartoffeln) abhängig!

Parallel dazu die Béchamel-Sauce herstellen. Dazu die Butter in einem Topf schmelzen – nicht braun werden lassen!
Topf vom Herd nehmen, Mehl einrühren. Nach und nach die Milch einrühren. Dann die Sauce erhitzen. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Muskat würzen; 10 g Parmesan dazu geben. Einmal aufkochen, vom Herd nehmen.

Frischen Tomaten in dünne Scheiben (ca. 3 mm) schneiden, den Strunk dabei entfernen.

Auflaufform leicht fetten.
Eine Lage Kartoffelscheiben in die Auflaufform geben; die Kartoffeln müssen nicht überlappend gelegt werden; „Scheibe an Scheibe“ reicht; es dürfen kleine Lücken dazwischen sein. Die Kartoffelscheiben sollen für 3 Lagen reichen!
Dann etwa 2/5 der Sauce Bolognese darüber verteilen.
Darauf die Hälfte der Tomatenscheiben platzieren.

Nun etwa 1/4 der Béchamel-Sauce darauf geben.

Wieder eine Lage Kartoffeln darüber legen und mit der restlichen Sauce Bolognese bedecken.
Dann etwa 1/4 der Béchamel-Sauce darüber verteilen.

Die letzte Lage Kartoffeln aufbringen, darauf die restlichen Tomaten und die Béchamel-Sauce verteilen.
Die Béchamel-Sauce sollte die Tomaten- und Kartoffelscheiben komplett bedecken.

Die 25 g geriebenen Parmesan gleichmäßig darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze 50 Minuten backen.

Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

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Wir haben zwar nicht extra für Sinas “Montagsschweinereien” reines Schweinemett verwendet, aber so passt es umso besser dazu 🙂

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