Pizza „Leonie“

Wir hatten unsere Tochter mit Schwiegersohn und „Anhang“ zum Pizza-Essen eingeladen.
Unsere Enkelin wollte es sich nicht nehmen lassen, ihre eigene Pizza, ganz nach ihrem Geschmack, zuzubereiten.
Für eine knapp Dreijährige gar nicht so schlecht!

Weiterlesen

Weihnachtsgans

Ja, wir sind etwas spät dran mit unserer Weihnachtsgans, aber was soll man machen? Corona hatte uns unser „traditionelles Familien-Weihnachtsessen“ ordentlich verhagelt.
Was also tun? Die Gans war da, also haben wir sie eingefroren und auf „bessere Zeiten“ gehofft.
Bessere Zeiten? Na ja, kurz vor dem vermutlich nächsten harten Lockdown haben wir die Familie zusammengetrommelt und unser Weihnachtsessen nachgeholt.
Das Rezept für diese Gans ist in Anlehnung an Johann Lafers Rezept für eine Weihnachtsgans entstanden.
Die Zubereitung zieht sich zwar über 2 Tage hin, aber der Aufwand lohnt! Alle waren begeistert!

Weiterlesen

Pizzateig (nach S. Roelle)

Das Rezept für diesen Teig haben wir auf Facebook bei Sebastian Roelle entdeckt. Die dort abgebildete Pizza sah so toll luftig und knusprig aus, dass wir nicht widerstehen konnten.
Wir haben, da der Teig uns beim Kneten etwas zu fest/trocken erschien, nur noch etwas Olivenöl zugefügt.

Weiterlesen

Ente Sous-vide gegart

Die Idee zu diesem Sous-vide gegarten „Vogel“ stammt von Alexander Herrmann.
Zur Zubereitung benötigt man als aller Erstes viel Zeit…
und zusätzlich noch sowohl einen Vakuumierer (Folien-Schweißgerät mit leistungsstarker Vakuumpumpe) als auch einen Sous-vide-Garer (Sous-vide-Umwälzpumpe oder -Becken).

Weiterlesen

Gänsekeulen – geschmort und übergrillt

Ja, ja, wir sind wieder mal spät dran…
Jeder (außer uns 🙂 ) bereitet Gänse, oder zumindest Teile davon, in der Zeit von Anfang November bis Weihnachten zu.
Wollten wir ja auch, aber…wie so oft kam etwas dazwischen. Also wanderten die Gänsekeulen in die Tiefkühltruhe.
Bevor der Winter zu Ende geht (Ende? hat er eigentlich schon angefangen?), haben wir die Gänsekeulen dann doch mal wieder aus der TK befreit.

Weiterlesen

Pane carasau

Wir waren vor geraumer Zeit in einem sardischen Restaurant essen. Dort reichte man uns, zur Überbrückung der Wartezeit, ein hauchdünnes, sehr knuspriges „Gebäck“, welches nur leicht mit Öl benetzt und wenig gesalzen war. Es schmeckte einfach köstlich. Da wir etwas vergleichbares noch nicht gekostet hatten, mussten wir natürlich nachfragen um was genau es sich handelte: Pane carasau – ein traditionelles „Fladenbrot“ aus Sardinien.

Zuhause mussten wir dann natürlich gleich recherchieren, was genau das ist und wie man es herstellt. Und, wer war uns wieder Jahre voraus? Robert von „lamiacucina“. Er hatte „Pane carasau“ schon vor einigen Jahren gebacken und auch ein entsprechendes Rezept veröffentlicht.

Wenn es eines gibt, auf das Verlass ist, dann auf die Rezepte von Robert. Wozu noch nach anderen Rezepten suchen…

Die Zutaten hatten wir alle zur Hand, also, los geht’s:

Vorteig ansetzen und über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag den Hauptteig herstellen und daraus ca. 90 g schwere „Kugeln“ formen.

comp_CR_CIMG6013_Pane_Carasau

Abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

comp_CR_CIMG6024_Pane_Carasau

Möglichst dünn (~ 2 mm), faltenfrei (wichtig!) und möglichst rund 🙂 ausrollen (Durchmesser ca. 25 cm).

comp_CR_CIMG6029_Pane_Carasau

Die Teigfladen, durch Leinentücher getrennt, stapeln. Zum Abschluss ein entspr. großes Tranchierbrett o. ä. darauf legen und etwas beschweren (wir: 3 Wasserflaschen).

Nochmals 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 270 bis 280 Grad vorheizen.

Die Teigfladen nun einzeln backen. Die genaue Anleitung dazu findet ihr bei „lamiacucina“.

comp_CR_CIMG6039_Pane_Carasau

Bei uns sind die Teigfladen leider nicht ganz so ballonartig aufgegangen wie es hätte sein sollen. Die Fladen sollen sich so aufblähen, dass man sie am Rand schneiden/trennen kann. So gut sind sie leider bei uns nicht aufgegangen. Nachdem wir den ersten Fladen beim Versuch ihn aufzuschneiden, „zerrissen“ haben, haben wir bei den weiteren darauf verzichtet.

comp_CR_CIMG6042_Pane_Carasau

Aber auch „unzertrennt“ konnte man sie, leicht mit Öl benetzt und gesalzen, durchaus genießen.

comp_CR_CIMG6048_Pane_Carasau

Und so haben wir einen Grund „Pane carasau“ nochmals zu backen – damit es beim nächsten Mal (hoffentlich) besser klappt.