Knoblauchkartoffeln

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Habt Ihr ein Glück, dass Bilder nicht riechen 🙂
Aber für Knobi-Liebhaber – wie wir – ein absoluter Traum!!

Mit im Bild: im Römertopf geschmorte Lammhaxen.

Zutaten:

  • 10 kleine, neue Kartoffeln (Frühkartoffeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln nicht schälen nur gründlich bürsten.
In Salzwasser 4/5 gar kochen.
Die Kartoffeln längs halbieren.
Eine Knoblauchzehe halbieren; zusammen mit 2 bis 3 EL Olivenöl langsam in der Pfanne erhitzen.
Die halbierten Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten.
Wenn die halbierten Knoblauchzehen beginnen braun zu werden, die aus der Pfanne nehmen.
Die Kartoffeln wenden und kurz von der „runden Seite“ braten.

In der Zwischenzeit die zweite Knoblauchzehe fein würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Die Knoblauchpaste in die Pfanne geben und die Kartoffeln darin schwenken.

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Achtung: nur zubereiten, wenn ALLE davon essen und niemand am nächsten Tag einen Kundentermin hat 🙂

Mariniertes Schweinenackensteak – gegrillt

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Habt ihr euch schon mal überlegt, warum marinierte Schweinenackensteaks – oder mariniertes Fleisch im Allgemeinen – meist günstiger sind als das gleiche Fleisch, wenn es nicht mariniert ist?

Ist doch komisch, Fleisch ist günstiger als praktisch alle Gewürze, dann wird das „günstige“ Fleisch mit teuren Zutaten aufgewertet und trotzdem billiger verkauft…

Wir wollen niemandem den Appetit verderben, aber wir verwenden nur Fleisch, welches wir selbst mariniert haben.
Erst recht natürlich, da man es dann genau so würzen/marinieren kann, wie es einem am besten schmeckt.

Zutaten:

  • 4 Schweinenackensteaks
  • 3 – 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 – 4 Knoblauchzehen (wir „landen“ meist bei 4 Zehen 🙂 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Olivenöl

Es muss kein Olivenöl sein, wichtig ist aber, dass das Fleisch bzw. eigentlich die Zwiebeln mit Öl in Kontakt kommen! Zwiebel in Kombination mit Öl wirkt als „Fleischzartmacher“. Die Schweinenackensteaks (aber nicht nur die, auch andere Fleischsorten) werden dadurch wunderbar „mürbe“.

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschließbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefrierbeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben. Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Wir haben unsere natürlich auf dem Grill zubereitet!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!

Das Foto oben haben wir, damit man etwas erkennt, ohne Zwiebeln „geschossen“, gegessen haben wir es natürlich mit Zwiebeln 🙂

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Dazu gab es bei uns ein herrlich „knofeliges“ Zaziki und frisch gebackenes Fladenbrot (Pide).

Spargel mit Petersilie-Knoblauch-Butter

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Ich weiß, die Kombination mit Spargel und Knoblauch wird sicher nicht jedem gefallen, aber wer „Knobi“ mag, dem wird sicher auch dieses Gericht gefallen. Auch oder gerade weil die Kombination von Knoblauch und Petersilie so köstlich ist.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht:
(als Gemüse-Beilage etwa die Hälfte)

  • 1,6 bis 2 kg Spargel; Zubereitung Spargel siehe >hier<
  • 100 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz

Zubereitung:

Spargel zubereiten, ausführliche Beschreibung siehe >hier<.

Die Butter in einem Topf schmelzen – nicht erhitzen/kochen, die Butter soll nur warm werden.
Die Knoblauchzehen halbieren und einige Minuten (6 – 8 Minuten) in der Butter „ziehen lassen“.

In dieser Zeit die Petersilie hacken – sie muss gar nicht sehr fein gehackt werden, es darf ruhig etwas gröber sein.

Den Knoblauch aus der Butter nehmen, die gehackte Petersilie hinein geben, leicht salzen (nicht zu viel Salz verwenden, nur „eine gute Prise“), kurz erhitzen.
Zusammen mit dem Spargel servieren.

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Bei uns gab es „normale“ Salzkartoffeln dazu.

Crostini mit Steinpilzöl

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Es gibt sicher hunderte, wenn nicht tausende, Rezepte für Crostini: die vielleicht bekannteste sind Crostini mit gehackten Tomaten und Frühlingszwiebeln, es gibt sie aber auch mit Schinken, mit Fleisch, mit Oliven, Olivenpaste, Sardellen u. v. a. m.

Die eigentlich „klassischen“ Crostini, also geröstetes Brot, mit Knoblauch abgerieben und mit Olivenöl beträufelt, ist für uns ein absoluter Favorit. Nicht nur, dass sie schnell und einfach herzustellen sind, nein, bei ihnen kommen die einzelnen Zutaten voll zu Geltung. Für uns haben wir diese Klassiker leicht verfeinert indem wir das „einfache“ Olivenöl durch ein mit Steinpilzen verfeinertes Olivenöl ersetzt haben. Einfach super!!.

Zutaten:

  • Weißbrot, z. B. Baguette (Rezept >> Baguette) oder Ciabatta (Rezept >> Ciabatta)
  • Knoblauchzehen (möglichst frischen Knoblauch verwenden)
  • Steinpilzöl (Olivenöl aromatisiert mit Steinpilzen)

>> das ist schon alles 🙂

Zubereitung:

Auf die Schnelle:

Knoblauch schälen.

Weißbrot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben im Toaster so lange toasten, bis die Ränder beginnen braun zu werden, aus dem Toaster nehmen und auf ein Kuchengitter zu Auskühlen legen. Wenn alle Scheiben 1 x getoastet sind, wieder mit den ersten Scheiben beginnen diese so lange zu toasten, bis sie vollständig braun sind. Aus dem Toaster nehmen, mit der frischen Knoblauchzehe „abreiben“ – wie viel Knoblauch man auf eine Scheibe gibt hängt vom eigenen Geschmack ab. Anschl. das Weißbrot mit dem Steinpilzöl beträufeln.

Die langsamere, aber gleichmäßigere Methode:

Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Weißbrot in ca. 1 cm Dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben beidseitig mit dem Steinpilzöl bepinseln. Brot auf den Backrost legen und im Backofen backen, bis er knusprig und braun ist.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen.

Die knusprigen Brote aus dem Ofen nehmen und eine Seite mit Knoblauch „abreiben“.

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Hähnchen auf mediterrane Art

Es handelt sich bei dem Rezept um eine Abwandlung unseres Rezeptes „Hähnchen auf spanische Art“.

Wir haben hier den Rosmarin weggelassen, dafür aber Thymian, Zucchini und getrocknete Tomaten verwendet.

Zutaten:

  • 1 Brathähnchen (1.200 – 1.500 g)
  • 1 kg Kartoffeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige Thymian
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 500 g Zucchini
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abküheln lassen, schälen und, je nach Größe, halbieren oder vierteln.

Zucchini längs vierteln, das weiche Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden

Getrockneten Tomaten fein hacken.

Eine Fettpfanne leicht mit Olivenöl auspinseln; Kartoffeln, Zucchini und getrocknete Tomaten darin verteilen; evtl. mischen.

Bei dem Brathähnchen, mittels einer Geflügelschere, das Rückgrat entfernen, aufklappen/flach drücken. Die Innenseite salzen und pfeffern. Mit der Hautseite nach oben auf die Kartoffeln legen.

Knoblauch schälen, hacken und mit etwas Salz vermischt zu einem feinen Brei zerdrücken.

Diesen mit 4 EL Olivenöl, 2 TL Salz und 1 TL frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Damit die Hautseite des Hähnchens einpinseln. Das gesamte Würzöl auf dem Hähnchen verteilen!

Thymian waschen, fein hacken und über den Kartoffeln/Zucchini und dem Hähnchen verteilen.

Backofen auf 250 Grad (Unter-/Oberhitze) vorheizen.

Auf der mittleren Schiene des Backofens das Hähnchen je nach Größe 15 – 25 Min. braten (900 g >> 18 Min.; 1.500 g >> 25 Min.).

Tipp: Es empfiehlt sich, das Hähnchen und die Kartoffeln nach dem Backen/vor dem Grillen mittels eines Ölzerstäubers leicht einzuölen. Wenn man das Hähnchen einpinseln will, vorsichtig vorgehen, damit nicht der Knoblauch „weg gewischt“ wird. 

Nach der Bratzeit, den Grill einschalten und das Hähnchen noch für 5 – 10 Min. grillen.

Backofen/Grill ausschalten und das Hähnchen im Ofen noch 5-10 Min ruhen lassen.

Aioli

Die Aioli haben wir zusammen mit der Auberginen-Knoblauch-Creme als Appetizer in „größerer Runde“ serviert.

Im Vergleich zu unserer Knoblauch-Mayonnaise ist die Aioli „standfester“.

Zutaten:

  • 2 Eigelb
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 knapper EL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 165 ml Rapsöl
  • 1/2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

die ist so einfach…
alle Zutaten in einen Becher geben und mit dem Zauberstab (Pürierstab) 2-3 Min. mixen. Fertig

Auberginen-Knoblauch-Creme

Mit frischem Baguette als „Appetizer“ oder, wie es in der gehobenen Gastromie heißt, „Amuse Gueule“/“Amuse Bouche“ oder einfach „Appetithäppchen“ serviert. Da hat keiner mehr Eile, dass das Hauptgericht serviert wird.

Das Originalrezept stammt von Autor „annalacht“ aus dem CK 

Zutaten:

  • 500 g Auberginen
  • 250 g Schafskäse
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zitronensaft
  • Paprikapulver
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Oregano, möglichste frischen verwenden
  • Olivenöl

Zubereitung:

Auberginen längs halbieren; die Schnittflächen mit Olivenöl einpinseln.
Ein Backblech mit Alufolie belegen (glänzende Seite nach oben) und die Auberginen mit den Schnittfläche darauf legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze ca. 1/2 Std. garen.

Auberginen etwas abkühlen lassen.
Das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen.
Knoblauch grob hacken.
Schafskäse grob zerbröckeln und zusammen mit den Auberginen und dem Knoblauch mit einem „Zauberstab“ (Stabmixer) pürieren.
Mit Zitronensaft, Paprika, Pfeffer und Oreganp würzen. Gut verrühren, abschmecken und vor dem Servieren mind. 2 Stunden kalt stellen.

„Bigarrierte“ Lammkeule – gegrillt

Früher haben wir die Kräuter und den Knoblauch immer „nur“ zerkleinert und die Lammkeule damit bestreut/eingerieben. Da wir beim Grillen die Lammkeule mit dem austretenden Fett immer wieder einpinseln/beträufel, wurde dabei ein Teil der Kräuter wieder „abgespült“. So kamen wir auf die Idee die Lammkeule mit den Kräutern und dem Knoblauch zu „spicken“.

Der kleine Unterschied zwischen „spicken“ und „bigarrieren“ besteht darin, dass man in der Küche „spicken“ nur dann sagt, wenn man Fleisch, meist mageres Fleisch, mit dünnen Speckstreifen durchzieht. Verwendet man andere Zutaten, so wie wir hier Kräuter und Knoblauch, dann spricht man in der Küche von „bigarrieren“.

Zum Spicken/Bigarrieren benötigt man eine Spicknadel !!

Zum Grillen ist ein Drehspieß notwendig !!

Zutaten:

  • Lammkeule
  • 10-15 Stängel frischen Rosmarin
  • 10-15 Stängel frischen Thymian
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika (wer mag)
  • Olivenöl

Zubereitung:

In die Spicknadel je einen Zweig Thymian und Rosmarin (je ca. 6-8 cm lang) geben und durch das Fleisch ziehen. Nicht tiefer als 1 bis 1 1/2 cm tief ins Fleisch stechen. Auf diese Art die Kräuterstängel gleichmäßig in der Lammkeule verteilen.

Die Knoblauchzehen in Stifte schneiden, etwa so groß wie handelsübliche Mandelstifte.
Mit einem Messer mit schmaler Klinge im rechten Winkel in die Lammkeule stechen, ca. 2 cm tief. In diese „Tasche“ einen Knoblauchstift stecken. Gut hineindrücken, damit er später beim Grillen nicht wieder heraus schlüpft. Die Knoblauchstifte auf diese Art gleichmäßig in der Lammkeule verteilen.

Die Lammkeule salzen und pfeffern. Wer mag kann auch etwas Paprika darauf streuen. Einen Schuss Olivenöl auf die Lammkeule geben und diese damit einreiben.

Lammkeule „aufspießen“.

Den Grill sehr heiß anheizen.
Die Lammkeule bei großer Hitze ca. 25-30 Min „angrillen“. Danach mit etwas größerem Abstand zur Grillkohle weitergrillen. Die Holzkohle  fast vollständig abbrennen lassen. Je weiter die Holzkohle abgebrannt ist, desto mehr kann man den Abstand der Lammkeule dazu wieder verringern.

Wenn die Holzkohle fast vollständig abgebrannt ist, jeweils wieder etwas Holzkohle nachlegen. Nie zu viel auf einmal!! Auf diese Art haben wir Lammkeulen schon bis zu 5 Stunden gegrillt. Mind. sollte sie aber 2 1/2 bis 3 Stunden (je nach Größe) gegrillt werden.

Austretendes Fett sollte aufgefangen werden; die Lammkeule häufiger damit beträufeln/übergießen.

Knoblauch-Mayonnaise

Jetzt, nachdem das Wetter uns das Grillen wieder ermöglicht, braucht man natürlich auch ein paar Saucen.

Eine sehr schnell herzustellende Sauce ist die Knobi-Mayo. Ja, man sollte es nicht glauben, aber eine Mayonnaise kann man in ca. 1 Min. herstellen!!

Zutaten:

  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3/4 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Sonnenblumenöl !!! (kein Olivenöl!!)

Zubereitung:

Knoblauch schälen, hacken und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Das Ei (Eiweiß/-klar und Eigelb) zusammen mit Salz, Pfeffer, Zitrone. Knoblauchpaste, Zucker und 200 ml Sonnenblumenöl in einen Becher geben; mit dem „Zauberstab“ (Stabmixer) ca. 15-20 Sekunden auf größter Stufe mixen. Dabei am Boden beginnen und den Zauberstab langsam nach oben führen.

Schon ist die Knoblauch-Mayonnaise fertig…und sie ist nicht so süß wie die gekauften!

Wer mag, kann die Knobi-Mayo noch mit etwas „Kräuterbuttergewürz“ verfeinern.