Pizza „Leonie“

Wir hatten unsere Tochter mit Schwiegersohn und „Anhang“ zum Pizza-Essen eingeladen.
Unsere Enkelin wollte es sich nicht nehmen lassen, ihre eigene Pizza, ganz nach ihrem Geschmack, zuzubereiten.
Für eine knapp Dreijährige gar nicht so schlecht!

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Pizzateig (nach S. Roelle)

Das Rezept für diesen Teig haben wir auf Facebook bei Sebastian Roelle entdeckt. Die dort abgebildete Pizza sah so toll luftig und knusprig aus, dass wir nicht widerstehen konnten.
Wir haben, da der Teig uns beim Kneten etwas zu fest/trocken erschien, nur noch etwas Olivenöl zugefügt.

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Gnocchi alla Sorrentina

So, und hier seht ihr nun, wofür wir u.a. die Gnocchi aus den ofengebackenen Kartoffeln verwendet haben.
Gnocchi alla Sorrentina, ein traditionelles Gericht aus…ja, klar, wie der Name schon verrät, aus Sorrent, dieser kleinen Stadt in der Bucht von Neapel. Das Gericht ist ebenso einfach wie lecker. Gnocchi, Tomatensauce, Büffelmozzarella, Parmesan, that’s all.

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Kürbis-Frittata

Wenn unser Kamokamo-Kürbis im Garten sich schon so anstrengt und sein bestes gibt, dann versuchen wir mal es ihm gleich zu tun.
Wir denken, mit dieser Frittata haben wir da einen guten Anfang gemacht!
Diese Frittata kann man als Vorspeise/Antipasto, als vegetarisches Hauptgericht oder als Fingerfood servieren.

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Bigoli con sugo di gallina imbriaga

„Bigoli con sugo di gallina imbriaga“ oder auf Deutsch: „Bigoli mit Sauce vom betrunkenen Huhn“ 🙂
Bigoli sind eine typisch Nudelsorte aus Venetien. Beschreiben könnte man sie einfach als „dicke Spaghetti“. Es sind runde Nudeln mit einem typischen Durchmesser von 3,5 mm
Traditionell werden sie zu Fleischsaucen (oft Ente) serviert.
…und das „betrunkene Huhn“ rührt vom Kochen in Rotwein 🙂

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Panettone – nach Lutz Geißler

Ja, ja, Panettone ist ja eigentlich ein Weihnachtsgebäck.
Wir haben ihn ja auch zu Weihnachten gebacken, genauer gesagt: am 24.12. haben wir ihn gebacken, also genau richtig, aber…leider fehlte uns bisher die Zeit Zeit das Rezept, so wie wir es gemacht haben, „zu Papier“ zu bringen 😦
Also, mit Verspätung…aber brauchbar für’s nächste Weihnachtsfest 🙂
Das Originalrezept stammt von Lutz Geißlers tollem „Plötzblog“ und heißt dort ganz einfach auch „Panettone“ 🙂

Panettone ist eine Kuchenspezialität aus Weizensauerteig, die aus der Lombardei (Norditalien)  stammt und dort traditionell zu Weihnachten gebacken wird.

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Salsicce

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Gestern haben wir euch die erste der drei neuen Bratwurstsorten – Apfel-Thymian-Bratwurst – vorgestellt, heute folgt die zweite.

Seit geraumer Zeit gibt es im Netz ja keine „Bratwurst“ mehr, es gibt nur noch Salsicce oder im Singular „Salsiccia“.
Alles was an Fleisch gemahlen und in Därme abgefüllt wird, heißt jetzt neudeutsch Salsicce…
Und, was soll ich sagen: „…da simmer dabei dat ist prima – Viva Salsiccia“ :)… aber nicht mit einer normalen Bratwurst, die wir Salsicce nennen, nein, wir haben versucht herauszufinden, was eine richtige Salsiccia ausmacht.
Natürlich gibt es, je nach Region, andere, abgewandelte Rezepte für diese italienische Wurstspezialität, aber das Wesentliche ist, dass:

  • sie etwas gröber gemahlen wird als eine deutsche Bratwurst
  • sie sowohl sehr mageres, wie auch sehr fettes Fleisch enthält
  • sie pikant abgeschmeckt sein sollte
  • das Fleisch vor der Verarbeitung mit Wein (meist Rotwein, seltener auch Weißwein) mariniert wird
  • sie, nebst anderen Gewürzen, mit Fenchelsamen gewürzt wird.

Unter diesen Voraussetzungen haben wir nun versucht „unsere“ Salsicce zu kreieren.

Unseren Testessern (und uns auch) hat das Ergebnis sehr gut geschmeckt.

Zutaten

Fleisch:

  • 66% Schweineschulter, mager
  • 17% Schweinehals, durchwachsen
  • 17% Rückenspeck

Gewürze je kg Fleischmasse::

  • 15 g Salz
  • 4 g Pfeffer
  • 2,5 g Knoblauch (1 Zehe)
  • 4,65 g Fenchelsamen
  • 0,3 g gemahlenen Koriander
  • 0,8 g Paprikapulver, edelsüß
  • 0,3 g Paprikapulver, rosenscharf
  • Chili – nach Belieben; wir haben im ersten Versuch darauf verzichtet
  • 1 g Traubenzucker
  • 60 ml Rotwein, trocken; wir: Primitivo

Zubereitung:

Fleisch und Speck in Würfel schneiden, Kantenlänge 1,5 bis 2 cm.

Fenchelsamen im Mörser grob zerkleinern – den Fenchel nicht „pulverisieren“, nur etwas zerkleinern.
Knoblauch würfeln und mit etwas vom Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Fleisch mit Fenchelsamen, Knoblauchpaste und den restlichen Gewürzen – samt Wein – gründlich mischen.

In einer abgedeckten Schüssel oder, so wie wir es gemacht haben, in einem Gefrierbeutel für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank geben.

Das Fleisch durch die 4,5 mm-Scheibe des Fleischwolfes mahlen.

Nochmals gründlich mischen/kneten – so lange, bis das Fleisch „Bindung“ bekommt.

In Därme – wir: Bratwurstdarm Kaliber 28/32 – abfüllen; auf die gewünschte Länge abdrehen.

Am besten schmecken die Würste, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank geruht haben.

Im Bild links sind die Salsicce, rechts die Apfel-Thymian-Bratwurst (und die Mitte wird morgen verraten 🙂 )

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Und der Anschnitt

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Spaghetti alla Carbonara – klassisch

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So, nachdem wir nun vor ein paar Wochen die „Spaghetti Carbonara fast klassisch“, also ohne Sahne, nur mit Ei, dafür doch mit Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck anstelle von geräuchertem Schweinebäckchen, gepostet haben, haben uns einige Zuschriften und auch Kommentare hier im Blog erreicht. Allen gemeinsam der Rat: doch Schweinebäckchen anstelle Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck zu verwenden.
Ich hatte es ja schon geschrieben, wir haben es schon mit geräucherten Bäckchen probiert…allerdings waren diese mit Schwarte!
Und das war wohl der Fehler. Also, nach den vielen guten Ratschlägen haben wir beschlossen es doch nochmals zu probieren.
By the way: @Inga, Du hast uns neugierig auf das Stauferico-Schwein gemacht. Wir haben lange recherchiert und telefoniert. Hier im Großraum gibt es nur eine Metzgerei, die Stauferico verkauft, aber nur Kotelett. Bäckchen können sie nicht besorgen 😦 Aber die Kotelett sind bestellt!
Also mussten „normale“ Schweinebäckchen herhalten.
Ganze Backe gekauft, Schwarte dieses Mal entfernt (!), geputzt und – zusammen mit Dörrfleisch/Bauchspeck und Speckseite – in den Räucherschrank gehängt. Einmal geräuchert und dann „richtige“, klassische Spaghetti alla Carbonara davon gemacht.

Was soll man groß darüber schreiben?
Super waren sie!!

Was wir uns aber überlegt haben: wir werden es auf jeden Fall auch einmal probieren, die Bäckchen vorher zu pökeln.
Das können wir uns geschmacklich sehr gut vorstellen…aber nur von der Vorstellung mag man ja nicht leben. Also könnt Ihr schon erahnen, was irgendwann hier mal für ein Rezept erscheinen wird 🙂
Es sei denn, dass es nicht schmeckt, was wir uns aber nicht vorstellen können.

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Spaghetti Carbonara – fast klassisch

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Bisher haben wir Spaghetti Carbonara immer mit Sahne hergestellt. Eine typische Machart in Deutschland.
Der Italiener aber macht sie ohne Sahne nur mit Ei bzw. Eigelb. Genau hier gehen nun die Meinungen auseinander: kommen ganze Eier daran oder nur Eigelb? Wir haben einen Mittelweg gewählt 🙂

Soweit wir wissen, werden für die original „Carbonara“ geräucherte Schweinebäckchen verwendet.
Das haben wir einmal ausprobiert. Da man bei uns kaum bis nie geräucherte Schweinebäckchen bekommt, hatten wir uns die Arbeit gemacht und diese selbst geräuchert. Was sollen wir sagen? Bedingt durch die Schwarte haben die Fleischwürfel sehr stark aneinander geklebt. Für uns der Grund, warum wir es nicht nochmals machen werden und statt dessen mit der weitaus einfacheren Art mit Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck vorlieb nehmen.

Spaghetti herstellen, siehe > „Nährmittel“ > „Nudeln“

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g geräucherter Bauchspeck (Dörrfleisch) *)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Eigelb
  • 2 Eier
  • 60 g Parmesan, möglichst frisch gerieben
  • 60 g Peccorino, ebenfalls möglichst frisch gerieben

Zubereitung:

Spaghetti gem. Anleitung zubereiten.
Spaghetti so kochen, dass sie gar sind, wenn der Bauchspeck/Dörrfleisch fertig sind.

Selbstgemachte Spaghetti müssen in Salzwasser ca. 4 bis 5 Min. kochen.
Die Zubereitung des Bauchspecks/Dörrfleisches benötigt etwa 8 bis 10 Minuten.

Den Bauchspeck fein würfeln und in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam auslassen.

Parmesan und Peccorino reiben und mischen.

In einem Messbecher o, ä. Eier und Eigelb sowie 2/3 des gemischten Käses verrühren. Kräftig pfeffern; wir machen kein Salz an die Eiermasse, da unser Dörrfleisch/geräucherter Bauchspeck genügend Salzaroma mitbringt.

Wenn der Bauchspeck fast fertig ist, die klein gehackte Knoblauchzehe dazugeben.

Spaghetti abgießen, dabei etwas vom Kochwasser auffangen.
Spaghetti in die Pfanne zum Dörrfleisch geben; etwa 4 bis 6 EL vom Spaghetti-Kochwasser darüber geben, von den Spaghetti aufnehmen lassen.

Pfanne vom Herd nehmen.

Eiermischung über die Nudeln verteilen und mischen.

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Die Spaghetti auf Teller verteilen

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nach Belieben nochmals mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und den restlichen Käse darüber verteilen.