Panierte Nackenkoteletts vom iberischen Duroc-Schwein

comp_cr_img_1144_nackenkotelett_iberisches_duroc

Das Duroc-Schwein (aus Wikipedia):

„Die Ursprünge dieser alten Rasse liegen im Dunkeln. Um 1800 herum entwickelten sich Populationen roter Schweine im Nordosten der USA. Das moderne Duroc-Schwein entstand ca. 1830 aus Kreuzungen von Roten Jersey-Schweinen aus New Jersey und diesen alten Durocs aus New York.“

Das „iberische Duroc-Schwein“ ist eine Kreuzung aus dem „amerikanischen Duroc-Schwein“ und dem „iberischen Schwein“ (Porco Iberico).
Hinweise zum >> Iberischen Schwein << .
Das Fleisch des iberischen Duroc-Schweines zeichnet sich dadurch aus, dass das Muskelgewebe mit feinen Fettadern durchzogen ist. Dieses intramuskuläre Fett schmilzt beim Braten, sorgt aber dafür, dass das Fleisch schön saftig bleibt.

Zutaten:

  • 4 Nackenkoteletts vom iberischen Duroc-Schwein
  • 4 EL helle Sojasauce
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Mehl
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • Fett zum Braten; wir: 1/2 Olivenöl und 1/2 Butterschmalz

Wir haben bei diesem Fleisch ganz bewusst auf „viele Gewürze“ verzichtet. Getreu dem Motto: „weniger ist mehr“, soll hier der Eigengeschmack des Fleisches im Vordergrund stehen.

Zubereitung:

Das Fleisch beidseitig mit der Sojasauce einreiben und 30 Minuten ruhen lassen.

In einer ausreichend großen Pfanne reichlich Fett zum Braten erhitzen.

Mehl und Paniermehl jeweils auf einen Teller geben.
Eier in einen tiefen Teller geben und verquirlen.

Fleisch mit Salz (Vorsicht, nicht zu viel, wegen der Sojasauce) und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Zunächst gründlich im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen, dann durch die verquirlten Eier ziehen und beidseitig in das Paniermehl legen, dieses dabei vorsichtig andrücken.

Die panierten Nackenkoteletts in das heiße Bratfett geben und in ca. 3 bis 4 Minuten je Seite schön braun braten. Dann die Hitze etwas reduzieren und die Koteletts nochmals je Seite 2 bis 3 Minuten „nachziehen“ lassen.

Aus der Pfanne nehmen und zum Entfetten kurz auf einige Blätter Küchenkrepp legen.

comp_cr_img_1140_nackenkotelett_iberisches_duroc

Bei uns gab es dazu Kürbis-Kartoffelpüree (in Milch gekocht) – Rezept folgt und „Rotkohl – klassisch“.

Schweinemedaillons vom Iberischen Schwein mit Rotwein-Balsamico-Zwiebeln

comp_CR_IMG_8919_Schweinelendensteak_Porco_Iberico

Wir hatten mal wieder das Glück und konnten ein Stück vom Iberischen Schwein (spanisch: Cerdo – bzw. Porco Ibérico) erwerben.
Und wenn schon, dann richtig 🙂 also haben wir die Lende genommen.

Zutaten

Fleisch:

  • 8 Schweinemedaillons vom Iberischen Schwein (Porco Iberico)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

Entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten haben wir dieses Schweinefleisch ohne Knoblauch zubereitet.
Bei diesem „edlen“ Fleisch sollte wirklich der reine Fleischgeschmack im Vordergrund stehen.

Und außerdem gab es dazu die Rotwein-Balsamico-Zwiebeln mit Knoblauch
und ein Püree aus Süßkartoffeln mit (reichlich) Bärlauch 🙂

Rotwein-Balsamico-Zwiebeln:

  • 500 g Zwiebeln; wir 1/2 rote und 1/2 weiße Zwiebeln (da wir uns nicht für eine Sorte entscheiden konnten 🙂 )
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 gestr. TL Thymian
  • 1/4 gestr. TL Rosmarin
  • 300 ml Rotwein, trocken
  • 4 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Rotwein-Balsamico-Zwiebeln:

Zwiebeln in Spalten schneiden.
Knoblauch in hauchdünne Scheiben schneiden.

Die Butter in die Pfanne geben und die Zwiebelspalten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Die Viertel/Achtel sollen dabei “auseinander fallen”. In den letzten 2 bis 3 Min. den Knoblauch dazu geben.
Mit dem Balsamico ablöschen; zähflüssig einkochen lassen.
Mit dem Rotwein wieder auffüllen.
Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Thymian, Rosmarin und Honig dazu geben.
Erhitzen, dann Hitze reduzieren und alles ca. 20 Min. ohne Deckel sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
Die Sauce sollte am Ende leicht sämig sein.

Schweinemedaillons:

Backofen auf 90 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen.
Die Medaillons darin bei relativ großer Hitze von beiden Seiten schön braun anbraten.
Von beiden Seiten mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und für ca. 10 Minuten in den Backofen auf den Rost legen.

FERTIG.

comp_CR_IMG_8928_Schweinelendensteak_Porco_Iberico

Wie bereits oben erwähnt, gab es bei uns ein Süßkartoffelpüree mit Bärlauch dazu.

comp_CR_IMG_8927_Süßkartoffelpüree_Bärlauch

Gegrillter Nacken vom Iberischen Schwein

comp_CR_IMG_2386_Gegrillter_Schweinenacken_Porco_Iberico

Ich muss zugeben, dass ich lange gezögert habe, Fleisch vom „Iberischen Schwein“ (Porco Iberico) zu kaufen. Das hat mindestens zwei Gründe: zum einen kaufen wir sonst immer nur „ganze Stücke“ – was man hier leider von dieser Rasse nicht bekommt – und zweitens konnte ich mir nicht vorstellen, dass der geschmackliche Unterschied die doch recht große Preisdifferenz zu hiesigem Bio-Schwein rechtfertigt.

Glücklicherweise bin ich gleich zweimal „über meinen eigenen Schatten gesprungen“. Ich habe einen „ganzen“ ( 🙂 ) Hals vom Iberischen Schwein gekauft. Und, soll ich Euch etwas sagen, ich bin zum Überzeugungstäter geworden!
Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich Fleisch vom „Porco Iberico“ gekauft habe.

Das Iberische Schwein, stammt, wie der Name schon sagt, von der iberischen Halbinsel und wird dort vornehmlich im Südwesten von Spanien und Süden von Portugal gezüchtet. Das Iberische Schwein ist eine sehr alte und immer noch halbwilde Schweinerasse, die doch viel kleiner ist, also die bei uns bekannten Schweinerassen. Das Iberische Schwein hat eine schwarze Hautfarbe. Die Tiere leben (meist) frei in – eingezäunten – Wäldern und Hainen und sollen dort reichlich Eicheln finden und fressen.

Von den Iberischen Schweinen stammt der bekannte „Jamón Ibérico“ (Iberischer Schinken).

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt einmal das Fleisch des Iberischen Schweines probieren. Der Geschmack ist sehr intensiv und „nussiger“ als der hie bekannter Rassen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Nacken vom Iberischen Schwein
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Das ist schon alles, schließlich soll hier der Eigengeschmack des Fleisches im Mittelpunkt stehen!!

Zubereitung:

Fleisch, falls erforderlich, parieren; mit Salz und Pfeffer würzen.

comp_CR_CIMG8444_Gegrillter_Schweinenacken_Porco_Iberico

Wir haben den Nacken auf dem Elektrogrill 60 Minuten bei 230 Grad und anschl. die Temperatur auf 140 Grad reduziert und weitere 60 Minuten gegrillt.

comp_CR_IMG_2370_Gegrillter_Schweinenacken_Porco_Iberico

comp_CR_IMG_2380_Gegrillter_Schweinenacken_Porco_Iberico

Bei uns gab es dazu „Pommes Frites“ und einen „Bohnen-Paprika-Salat“.