Bigoli con sugo di gallina imbriaga

„Bigoli con sugo di gallina imbriaga“ oder auf Deutsch: „Bigoli mit Sauce vom betrunkenen Huhn“ 🙂
Bigoli sind eine typisch Nudelsorte aus Venetien. Beschreiben könnte man sie einfach als „dicke Spaghetti“. Es sind runde Nudeln mit einem typischen Durchmesser von 3,5 mm
Traditionell werden sie zu Fleischsaucen (oft Ente) serviert.
…und das „betrunkene Huhn“ rührt vom Kochen in Rotwein 🙂

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Kokos-Hühnersuppe mit Ramen-Nudeln

Wir kochen von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine Hühnerbrühe, idealerweise dann, wenn man gleich etwas davon verwenden möchte.
So auch hier, wir haben ein Suppenhuhn mit reichlich Gemüse und Gewürzen gekocht.
Einen Teil der Brühe haben wir dann für das nachfolgende Rezept verwendet, den Rest haben wir in Eiswürfelformen gefüllt, eingefroren, aus den Eiswürfelformen entnommen und in Gefrierbeutel bzw. -dosen umgefüllt. So haben wir immer leckere und gut dosierbare Hühnerbrühe zur Hand.
Das Suppenhuhn haben wir „zerlegt“ und einen Teil des Fleisches für dieses leckere Süppchen verwendet.
Und wer jetzt wartet, dass irgendwann und irgendwo das restliche Hühnchenfleisch wieder auftaucht, der hat die Rechnung ohne den Wirt unseren Hund gemacht 🙂

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Hühnchen-Reis-Eintopf

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Wir haben mal wieder eine leckere Hühnerbrühe gekocht.
Einen Teil davon frieren wir immer in kleinen Portionen – als „Eiswürfel – ein.
Aber aus dem Hauptteil der Brühe haben wir diesen Eintopf gemacht.
Das Hühnerfleisch, das wir dafür verwendet haben stammt vom Suppenhuhn aus dem die Brühe gekocht wurde.

Viele mögen die gekochte Haut des Huhns nicht…und geben sie ihrem Hund. Wir haben alles brüderlich mit dem Hund geteilt: jeder hat etwas von der Haut und etwas vom Fleisch bekommen 🙂
Wir essen nämlich die gekochte Haut genau so gerne wie unser Hund!

Zutaten:

  • 1 1/2 l Geflügelbrühe
  • 200 g grüne Bohnen
  • 100 g Blumenkohl
  • 100 g Brokkoli
  • 200 g Zuckerschoten
  • 1 große Karotte/Möhre
  • 100 g Lauch
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 450 g Hühnerfleisch, gegart
  • 120 g Rundkornreis

Zubereitung:

Das Hühnerfleisch war bereits fertig gegart.

Bohnen, Blumenkohl. Brokkoli und Zuckerschoten stammten aus unseren Tiefkühlvorräten, die wir im Sommer aus frischem Gartengemüse angelegt hatten, waren also schon geschnitten und blanchiert.

Karotte/Möhre in 3 bis 4 mm dicke Scheiben schneiden.
Lauch in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden.Frühlingszwiebeln in ca. 1/2 cm dicke Ringe schneiden.
Fleisch in mundgerechte Stück schneiden.

Hühnerbrühe in einem Topf erhitzen.
Den Reis unter fließendem Wasser abspülen und in die Brühe geben.
Der Reis benötigt knapp 20 Minuten bis er gar ist.
Das Gemüse, mit Ausnahme der Frühlingszwiebeln, nun nach und nach so in die Brühe geben, dass alles zusammen gar ist.

Das Gemüse aus der Tiefkühltruhe ist in der Brühe „ruckzuck“ gar. Wer frisches Gemüse verwendet muss etwas längere Garzeiten einplanen.

Für das Fleisch reicht es voll kommen aus, wenn man dieses in den letzten 3 bis 4 Minuten dazu gibt.

Die Frühlingszwiebeln haben wir frisch über den Eintopf gestreut.

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Hühnerbrühe

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Im Bild „Hühnerbrühe Monte Carlo“, die Suppe unseres Weihnachtsmenüs.
Da fallen mir gerade all meine Sünden – na ja, zumindest ein kleiner Teil davon – wieder ein. Das Rezept muss ich auch noch schreiben
😦

Man sagt ja immer „Hühnerbrühe hilft bei Erkältungen“. Ob es stimmt??? Wir wissen es nicht. Das liegt daran, dass wir, seit wir einen Hund haben und bei Wind und Wetter „raus müssen“, keine Erkältung mehr hatten!

Aber gut, ein Hund ist nicht jedermanns Sache und eine Hühnersuppe ist wesentlich „pflegeleichter“ als ein Hund 🙂

Aber unabhängig davon, ob sie bei Erkältungskrankheiten hilft, schmeckt sie köstlich.
Und sie ist mit Sicherheit besser und gesünder als „die chemische Lösung“: lösliche Hühnerbrühe, gekörnte Brühe usw.

Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn *)
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/4 Scheibe (2,5 cm dick) Sellerie
  • 1 große Möhre/Karotte
  • 1 Zwiebel, mit Schale !
  • 2 – 3 Stängel glatte Petersilie oder einige Scheiben Petersilienwurzel
  • 1 Gewürznelke
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • Salz

*) unser Suppenhuhn hatte ein Gewicht von 1,1 kg. Bei schwereren Exemplaren die anderen Mengen entspr. anpassen.

Zubereitung:

Lauch in ca. 1 cm breite Ringe schneiden.
Sellerie in ca. 2 x 2 cm Würfel schneiden.
Möhre/Karotte halbieren oder vierteln und in 1/2 dicke Scheiben schneiden.
Zwiebel (mit Schale) achteln.

Zwiebelschale sorgt dafür, dass die Brühe klar wird!!

Alle Zutaten samt 2 bis 2 1/2 Liter kaltes Wasser in einen Topf geben.

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Der Topf sollte so groß (breit) sein, dass das Huhn „gerade so“ hinein passt und hoch genug, damit das Huhn komplett im Wasser liegt. Wir haben bei unserem Huhn die Beine abgeschnitten, damit es in einen kleineren Topf passt.

Deckel auf den Topf geben und zum Kochen bringen.
Das Huhn sollte nun im sanft kochenden Wasser in 1 1/2 bis 2 Stunden gegart werden. Das Fleisch sollte weich sein, aber nicht von den Knochen „abfallen“.

Das Huhn aus der Hühnerbrühe nehmen.

comp_CR_CIMG4585_HühnchReisEintopf

Die Hühnerbrühe durch ein Haarsieb gießen, die Brühe auffangen.

Beim Kochen von Hühnerbrühe setzt sich immer etwas Fett auf der Oberfläche der Brühe ab.
Dies kann man übrigens dadurch reduzieren, dass man vor dem Kochen den Bürzel („Schwanz“) entfernt, aber dadurch entgeht der Brühe auch einiges an Geschmack!
Also lieber den Bürzel mitkochen und

  • nach dem Kochen die Brühe in ein schmales hohes Gefäß füllen und das Fett vorsichtig abschöpfen oder
  • die Brühe auskühlen lassen und dann für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Das Fett an der Oberfläche wird dann fest und lässt sich mit einem Löffel leicht entfernen oder
  • einen „Fettabscheider“ verwenden um das Fett von der Brühe zu trennen

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Die Hühnerbrühe nun direkt weiterverwenden oder aber in Eiswürfelschalen (Plastikformen zum Einfrieren von Flüssigkeiten) füllen und einfrieren. So hat man später immer mal schnell „ein bisschen“ Hühnerbrühe zur Hand.

Kreolisches Hühnchen

comp_CR_IMG_6583_Kreolisches Hähnchen

Das herrliche an Eintopfgerichten ist in aller Regel, so wie hier auch, der tolle Geschmack.
Der riesige Nachteil bei vielen Eintopfgerichten ist, dass sie absolut nicht fotogen sind. So wie hier auch. Aber der Geschmack hat uns dafür reichlich entschädigt.

Zutaten:

  • 1,2 kg Hähnchen *)
  • 250 g rote Zwiebeln
  • 300 g Stangensellerie
  • 3 Paprikaschoten; wir: 2 rote und 1 gelbe
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 TL Curry
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/4 – 1/2 TL Chili, je nach gewünschter Schärfe
  • ca. 1 gehäuften TL Salz, wir: grobes Meersalz
  • 2 Msp. gemahlene Nelken
  • 3/4 TL Cumin
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL getrocknete Korianderblätter
  • 800 ml Geflügelfond
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Wildreismischung
  • 500 ml Kokosmilch
  • 10 g frischen Ingwer
  • 3 Frühlingszwiebeln

*) wir haben 2 Schenkel und 2 Flügel von einem 3,5 kg Fleischhahn verwendet.
Man kann aber auch ein ganzes Hähnchen zerlegen oder nur Hähnchenschenkel verwenden.
Bei einem ganzen Hähnchen von ca. 1.200 g bzw. bei Verwendung von „normalen“ Hähnchenschenkeln verkürzt sich die Garzeit!
Die Werte dafür sind in blau und in Klammern angegeben!

Zubereitung:

Hähnchenschenkel halbieren bzw. ganzes Hähnchen in ca.10 Teile zerteilen (Unterschenkel, Oberschenkel, Flügel, Brust halbieren).
Zwiebel halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Stangensellerie von den „harten Fäden“ befreien. Etwas vom Selleriegrün aufheben, Stangen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Paprikaschoten in Segmente teilen, Kerne und weiße Innenhaut entfernen; in 1 bis 2 cm große Stücke schneiden.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer in kleine Würfel schneiden.

Butterschmalz und Olivenöl in einer Schmorpfanne erhitzen und die Hähnchenteile portionsweise ringsum braun anbraten.
Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Zwiebeln und Lorbeerblätter in die Pfanne geben und 3 Minuten anbraten.
Knoblauch und Stangensellerie dazu geben und weitere 2 Minuten braten.
Tomatenmark in die Pfanne geben und nochmals 1 Minute braten.

In der Mitte der Pfanne etwas Platz schaffen und Curry, Chili, Zimt, Nelken, Cumin und Paprika da hinein geben und wieder 1 Minute braten.

Mit Geflügelfond und Wasser ablöschen.
Salz (nur wenig Salz verwenden!) und Korianderblätter in die Pfanne geben.

Mit aufgelegtem, aber nicht ganz geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.

Nun das Fleisch zurück in die Pfanne geben und wieder mit nicht ganz geschlossenem Deckel 35 Minuten (15 Minuten) köcheln lassen.

Den Reis dazu geben und (mit nicht ganz geschlossenem Deckel) weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Nun kommt die Kokosmilch zusammen mit dem Ingwer und den Paprikastücken in die Pfanne.
Und, richtig, weitere 15 Minuten, jetzt aber ohne Deckel,  köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Selleriegrün in Streifen und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Abschmecken; Hähnchenteile und die sämige Sauce mit dem Reis auf Teller verteilen; mit Frühlingszwiebeln und Selleriegrün bestreuen und servieren.

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Curry-Hühnerfrikassee

Wichtig beim Hühnerfrikassee ist (wie eigentlich überall) die Qualität des Fleisches.

Frisches Huhn oder Hähnchen schmeckt immer besser als wenn es einmal eingefroren war.

Wir kaufen unser Geflügel nur frisch beim Erzeuger.

Zutaten:

  • 1 Brathähnchen, ca. 1.300 g
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 Bund Suppengemüse
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 – 1 1/2 TL Curry

Eines vorweg: Suppenhuhn oder entspr. -hähnchen kochen wir immer im Schnellkochtopf. Sicher geht es auch in einem normalen Kochtopf, aber es dauert dann entspr. länger.

Zubereitung:

Zwiebel schälen und vierteln oder achteln.
Suppengemüse putzen, waschen und zerkleinern.
ca. 1 l Wasser zum Kochen bringen. Zwiebel, Lorbeerblatt und Suppengemüse hinein geben.
Hähnchen salzen und pfeffern und ebenfalls in den Topf geben.
Topf verschließen und das Hähnchen garen. Dauert ca. 45 Min.

Hähnchen aus der Brühe nehmen und abkühlen lassen.

Das Fleisch von den Knochen lösen und kleinschneiden. Wer die Haut mag, kann sie mit zum Fleisch geben.

In einem Kochtopf die Butter schmelzen. Die Butter sollte nicht so heiß werden, dass sie braun wird. In die heiße Butter das Currypulver geben und ca. 1 Min. anrösten. Mit dem Mehl anbinden.

Nun nach und nach ca. 300 ml der Hühnerbrühe vom Kochen zufügen und die Mehlschwitze glatt rühren; aufkochen; danach noch ca. 200 bis 300 ml Hühnerbrühe dazugeben. Das Hühnerfleisch hinein geben; mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die restliche Geflügelbrühe kann man gut in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. Sobald die Brühe gefroren ist, die Würfel aus dem Eiswürfelbehälter entfernen und in einem Gefrierbeutel oder -box sammeln. So hat man bei Bedarf selbstgekochte Hühnerbrühe zur Hand.

Frikadellen

Frikadellen können sooooo köstlich sein…

>>> Siehe auch „Ein paar Worte zu Hackfleisch“ <<<

Um nicht immer die gleichen Frikadellen essen zu müssen, hier ein paar Anregungen für Variationen:

  • anstelle des Brötchens kann man auch die entspr. Menge eines kräftigen Mischbrotes verwenden. Der Geschmack wird dadurch kräftiger/herzhafter.
  • man kann gehackte Kapern, gewürfelte Paprikaschoten, Sardellenpaste (unser Favorit), Senf, gehackte Pilze… dazu geben (aber bitte immer nur eines, nicht alles auf einmal!)
  • man kann Paprikapulver, griechische Kräuter, Bärlauch, Ingwer… zum würzen verwenden.
  • man kann die Frikadellen mit Käse, Champignonköpfen, Oliven, Schafskäse, Cocktailtomaten…füllen
  • man kann anstelle von Rind- und Schweinefleisch andere Fleischsorten verwenden: Lamm, Pute, Huhn, Wildschwein, Hirsch oder auch Fisch…
  • von den vielen leckeren Saucen, die man dazu reichen kann, ganz zu schweigen…

Unser Basis-Rezept für 4 Personen:

Zutaten:

  • 250 g Schweinemett
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 1 altes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Brötchen in kaltem Wasser einweichen; anschl. gut ausdrücken.
Zwiebel, fein würfeln; Knoblauch , fein hacken.
Alles zusammen in eine Schüssel geben und gründlich (am besten mit der Hand) kneten.
Frikadellen formen und backen.