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Schlagwort-Archive: Holunderblüte

Holunderblüten-Gelee

Gesucht haben wir ein Rezept für Holunderblütengelee, das ohne Apfelsaft oder sonstige Säfte auskommt – eben Holunderblüten pur. Fündig geworden sind wir auf der Seite „rezeptwelt.de“, allerdings war das Rezept dort abgestimmt für den Gebrauch eines Thermomix. Da man diesen aber nicht braucht (zumindest wir nicht), haben wir das Rezept entsprechend angepasst.

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Verfasst von - 18. Juni 2017 in Marmelade & Co

 

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Holunderblüten-Madre

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Die Idee für diese Holunderblüten-Madre stammt von Marlene aus dem Sauerteigforum.

Nachdem wir schon die Lievito Madre nach Marlenes Rezept hergestellt haben und von den Backergebnissen begeistert waren, mussten wir, nachdem wir das Rezept zur Zubereitung entdeckt hatten, gleich zur Tat schreiten. Klar, die Zeit drängt, Holunderblüten gibt es ja nicht das ganze Jahr.

Eines vorweg: die Triebkraft dieser Holunderblüten-Madre ist phänomenal!!

Zutaten

Vorarbeit:

  • 8 voll aufgeblühte Holunderblüten
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker

Ansatz:

  • 50 ml Holunderblütenwasser
  • 50 g Weizenmehl Typ 550

Auffrischung:

  • 100 g Holunderblüten-Ansatz
  • 150 g Weizenmehl Typ 550
  • 100 ml Holunderblütenwasser

Zubereitung:

Vorarbeit:

Die voll aufgeblühten Holunderblüten vorsichtig schütteln, damit evtl. Anhaftungen und/oder Käfer abfallen. Nicht waschen (!!) und nicht zu kräftig schütteln evtl. nicht Dazugehöriges eher mit den Fingern entfernen.
300 ml warmes Wasser und den Zucker in ein Gefäß (wir:Messbecher) geben und so lange rühren oder schütteln bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Den Stiel der Holunderblüten direkt unter der Verzweigung der Blütenästchen abtrennen und die Blüten in das Gefäß geben.
Wir haben ein Glas darauf gestellt, damit die Blüten richtig „unter Wasser“ waren.
Die Blüten nur für 24 Stunden bei 24 Grad stehen lassen. Wir hatten Glück und es war recht warm, so dass wir ohne weiteres Zutun in der Küche eine Raumtemperatur von 24 Grad hatten.

Nach den 24 Stunden das Blütenwasser durch ein feines Sieb abgießen und natürlich auffangen 🙂
Das nicht für den Ansatz benötigte Blütenwasser in ein verschließbares Gefäß (wir: Twist-off-Glas) füllen und im Kühlschrank für die spätere(n) Auffrischung(en) aufbewahren.

Ansatz:

50 ml des Holunderblütenwassers mit 50 g Mehl klümpchenfrei verrühren.
In einem abgedeckten Gefäß (wie: 750ml Twist-off-Glas; Deckel nur aufgelegt, nicht verschraubt!!) für 24 Stunden bei 26 bis 28 Grad reifen lassen. Ergebnis siehe Bild ganz oben.

26 bis 28 Grad lassen sich recht gut in der Mikrowelle mit angelehnter Tür erreichen. Die, bei angelehnter Tür, eingeschaltete Lampe reicht zur Erwärmung auf 26 bis 28 Grad.

Nach 24 Stunden hatte sich das 100 g Mehl-Blütenwassergemisch so weit „ausgedehnt“, dass es fast das gesamte 750 ml-Glas ausfüllte.

Auffrischung:

Wir haben den Ansatz in ein 2 l-Einmachglas gegeben (sicher ist sicher 🙂 ) und mit 150 g Mehl und 100 ml Blütenwasser (aus dem Kühlschrank) klümpchenfrei verrührt. Den Deckel des Glases auflegen und bei 24 Grad (bei uns war das wieder die Raumtemperatur) 12 Stunden reifen lassen.

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Diesen aufgefrischten Ansatz kann man nun direkt zum Backen verwenden.
Aber daran denken etwas davon „abzuzweigen“ und für die spätere Verwendung luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren.

Die Rezepte, was wir damit „angestellt haben“, folgen.

 
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Verfasst von - 12. Juni 2016 in Backen, Triebmittel selbst herstellen

 

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Holundercremetorte

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Anschnittbilder gibt es leider keine, da wir die Torte verschenkt haben.

Wir haben nun doch Anschnittbilder zugesendet bekommen – siehe am Ende.

Das einzig Positive, für uns, war, dass genügend Creme am Schüssel, Spachtel, Schneebesen usw. zum Ablecken übrig war 🙂

Zutaten für eine Torte mit 22 cm Durchmesser:

Für den Keksboden:

  • 140 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Puderzucker
  • 100 g Butterkekse
  • 100 g Löffelbiskuit

Für den Biskuit:

  • 3 Eier
  • 70 g Zucker
  • 70 g Mehl
  • 70 g Speisestärke
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 4,5 Blatt Gelatine, weiß
  • 350 g Mascarpone, zimmerwarm
  • 175 ml Holunderblütensirup
  • 350 ml Schlagsahne

Für die Buttercreme:

  • 200 g Butter, weich
  • 130 g Puderzucker

Zum Einschlagen:

  • 1 Portion Rollfondant siehe hier:
  • 2 EL Speisestärke

Zum Dekorieren:

Zubereitung:

Schon einige Tage im Voraus kann man sowohl den Rollfondant als auch die Blümchen für die Dekoration herstellen.

Am Tag vorher dann den Biskuit backen, dazu die Eier trennen. Eigelbe mit dem Zucker weißschaumig aufschlagen. Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Eischnee unter die Eigelbmasse ziehen. Mehl und Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben und vorsichtig unterziehen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen, glatt streichen, im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft ca. 30 bis 35 Minuten backen.

Den Biskuit aus dem Ofen nehmen, auf Backpapier stürzen, Backpapier vom Boden abziehen und den Biskuit auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Anschließend bis zum nächsten Tag luftdicht verpackt aufbewahren.

Für den Keksboden Butterkekse und Löffelbiskuit fein zerbröseln. Dazu die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz darüber rollen bis ganz feine Brösel entstanden sind.

Die Brösel mit dem Puderzucker und der weichen Butter verkneten. Einen Tortenring auf eine Platte stellen (Durchmesser beachten), die Bröselmischnung einfüllen und fest drücken. Kalt stellen.

Den Biskuit einmal waagrecht durchschneiden.

Für die Creme, die Gelatine 5 Minuten in kalten Wasser einweichen. Mascarpone mit dem Schneebesen aufschlagen. Holunderblütensirup unterrühren. Gelatine in der Mikrowelle, oder im Wasserbad auflösen. Nach und nach 2 – 3 EL der Mascarponemasse unter die Gelatine rühren anschließend die Gelatinemischung unter die Mascarponemischung rühren. In den Kühlschrank stellen bis die Masse beginnt zu gelieren. Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme ziehen.

Die Hälfte der Creme auf dem Keksbröselboden verteilen, einen Biskuitboden darauf setzen und die restliche Creme darauf verstreichen, den zweiten Biskuitboden darauf setzen. Min. 4 – 5 Stunden kalt stellen.

Butter und Puderzucker mit dem Schneebesen aufschlagen bis die Masse weiß und cremig ist. Torte aus dem Kühlschrank nehmen, Tortenring entfernen. Die Torte rund um dünn mit der Buttercreme einstreichen und für ca. 15 Minuten in den Tiefkühler stellen. Anschließend die restlichen Buttercreme auf der Torte glatt verstreichen.

Je sorgfältiger man hier arbeitet, desto besser ist anschließend das Ergebnis wenn der Fondant darüber gezogen ist.

Torte nochmal kalt stellen bis die Buttercreme fest ist.

Den Fondant auf leicht bemehlter (Speisestärke) Arbeitsfläche ausrollen, dabei immer wieder drehen und sicherstellen, dass er nicht an der Arbeitsplatte klebt. Bis zu benötigten Größe bzw. gewünschten Stärke ausrollen, mit Hilfe eines Nudelholzes den Fondant aufrollen und über der Torte wieder abrollen. Oberfläche glätten und überstehenden Fondant abschneiden.

Aus dem restlichen Fondant eine Kordel drehen, um die Torte legen.

comp_CR_CIMG8832_Holundercremetorte

Jetzt noch die Blümchen dekorativ darauf verteilen.

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Schon !!! fertig.

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Verfasst von - 8. Februar 2014 in Backen, Backen, Torten, Zubereitungsart

 

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Rhabarber-Erdbeer-Holunderblüten-Gelee

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Der Rhabarber war frisch aus dem Garten, die Erdbeeren waren „frisch aus der Tiefkühltruhe“ und für die Holunderblüten musste das „frische“ Sirup aus der Flasche herhalten.

Zutaten:

  • 1 kg Rhabarber, geputzt gewogen
  • 500 g Erdbeeren, geputzt gewogen
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Holunderblütensirup
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Rhabarber in 1 cm Stücke schneiden, Erdbeeren halbieren oder vierteln, zusammen mit 50 ml Wasser in einen breiten Topf geben. Alles einmal aufkochen und dann bei milder Hitze ca. 10 – 15 Min köcheln bis er Rhabarber zerfällt.

Die Masse in einen „Saftsack“ geben (alternativ: ein Sieb mit einem gut ausgewaschenen Geschirrtuch auslegen) und ca. 3 – 4 Std. abtropfen lassen.

Wer einen klaren Gelee möchte sollte die Fruchtmasse nicht ausdrücken sondern nur den abgelaufenen Saft verwenden. Wenn man die Fruchtmasse ausdrückt erhält man etwas mehr Flüssigkeit, das Gelee wird dafür aber etwas trüb; geschmacklich besteht kein Unterschied.

Den Holunderblütensirup zu dem Rhabarber-/Erdbeersaft geben (ergab bei uns 1 Liter). Den Saft in einen hohen Topf füllen, den Gelierzucker einrühren, aufkochen. Die Masse 3 Min. sprudelnd kochen lassen.

Den Topf vom Herd nehmen, evtl. entstandenen Schaum abschöpfen.

Das Gelee in vorbereitet Twist-off-Gläser füllen, verschließen und für ca. 5 Min. auf den Kopf stellen.

Wer sehr süßes Gelee bevorzugt, sollte bei der Zubereitung auf Gelierzucker 1:1 zurückgreifen, der Rhabarber sorgt bei der Zubereitung mit Gelierzucker 2:1 eine leicht säuerliche Note.

 
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Verfasst von - 5. Juni 2013 in Marmelade & Co

 

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