Feigenbrot

Feigen, Feigen, Feigen…wohin man schaut Feigen 🙂
Also haben wir uns mal wieder ein neues Rezept ausgesucht – Feigenbrot.
Aber, wie das nun mal so ist im Leben, nicht immer landet man einen Volltreffer – soll heißen: wir können zwar nicht sagen, dass das Feigenbrot „schlecht“ ist, aber wirklich geschmeckt hat es uns auch nicht.
Wir werden lieber weiter auf die Suche nach neuen Verwendungsmöglichkeiten für Feigen gehen.

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Hefekranz mit Feigen, Honig, Pistazien und Feta

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Gesehen haben wir das Rezept für den Hefekranz bei Kiki von Cinnamonundcoriander.
Da zu diesem Zeitpunkt (Anfang September) unsere Feigenernte noch in vollem Gange war, kam uns das Rezept gerade recht.
Leider kamen wir erst jetzt, da die Feigenernte zu Ende ist, dazu das Rezept zu schreiben. Aber nächstes Jahr gibt es bestimmt wieder Feigen.

Zutaten

Für den Hefeteig:

  • 500 g Mehl Typ 550
  • 200 ml Wasser, lauwarm
  • 100 ml Milch, lauwarm
  • 15 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei
  • 40 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Pck. Trockenhefe

Für den Belag:

  • 6 frische Feigen, in ca. 0,3 cm dicke Scheiben
  • 100 g grüne Pistazien
  • 5 EL Honig
  • 200 g Feta, zerbröckelt

Zubereitung:

Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben, in der Mitte eine Mulde formen. Restliche Zutaten für den Teig in die Mulde füllen. Den Teig 10 Minuten bei niedriger Geschwindigkeit und anschließend nochmals 3 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit gut auskneten. Der Teig löst sich komplett von der Schüssel. Die Schüssel mit dem Teig in einen Gefrierbeutel stecken und für 2 Stunden in die Mikrowelle mit angelehnter Tür stellen. So hat man eine gleichbleibende Temperatur für die Gare von ca. 26 Grad.

Danach die Schüssel aus der Mikrowelle nehmen, den Teig nochmals durchkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 35 x 45 cm ausrollen.

Feigen, Pistazien, Feta und Honig auf dem Teig verteilen.

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Den Teig von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle in der Längsachse einmal in der Mitte durchschneiden dabei am oberen Ende ca. 3 cm zusammen lassen.

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Die beiden Hälften der Rolle nun wie eine Kordel verdrehen, zu einem Ring zusammen legen.

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Den Kranz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und abgedeckt nochmals 40 Minuten gehen lassen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze 10 Minuten anbacken, danach die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und den Kranz weitere 20 – 25 Minuten backen.

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Rohrnudeln mit Apfelwein- und Vanillesauce

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Wir haben dieses Rezept für zwei Personen mit der halben Teigmenge zubereitet, also nicht wundern, wenn die Größe der Auflaufform, die Anzahl Teigkugeln usw. nicht mit dem Text übereinstimmt.
Das nachfolgende Rezept ist für 4 Personen als Hauptgericht ausgelegt.
Man kann es aber auch als Dessert verwenden, dann reicht die halbe Menge für vier Personen.

Wir mussten uns hier für einen Namen entscheiden. Wie man sehen kann, ist die Entscheidung auf Rohrnudeln gefallen. Wir hatten es auch Buchteln, Wuchteln, Ofennudeln, Dampfnudeln…nennen können. Der Begriff „Dampfnudeln“ ist hier bei uns zwar am geläufigsten dafür aber leider falsch 🙂 denn Dampfnudeln werden immer auf dem Herd im Topf mit Deckel gebacken – wobei es dann ja eigentlich ein kochen oder braten ist und kein backen…

Zutaten

Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 30 g Hefe
  • 80 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 1 Eigelb

zusätzlich:

  • 2 EL Milch
  • 2 EL Butter

Vanillesauce:

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Vanillepuddingpulver

Apfelweinsauce:

  • 500 ml Apfelwein
  • 1 – 2 EL Zucker
  • 1 1/2 EL Speisestärke

Zubereitung

Rohrnudeln:

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken.
Hefe in die Mulde bröckeln,
1 TL Zucker und 6 EL Milch zugeben.
Mit etwas Mehl in der Mulde zu einem eher flüssigen Vorteig verrühren.
Abgedeckt ca. 20 Min. gehen lassen; der Vorteig sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben.

Nun die restliche Zutaten in die Rührschüssel geben. Mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte eine weiche Konsistenz haben und” gerade so” nicht mehr an den Fingern kleben.

Beim Hefeteig ist es, wie bei jedem Weizenmehlteig, wichtig, dass man ihn lange und intensiv knetet, damit sich das “Klebergerüst” entwickeln kann. Hefeteig sollte “von Hand” mind. 15 Min. geknetet werden, mit der Küchenmaschine 10 Min.

Den Teig wieder abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Die 2 EL Butter schmelzen und in eine Auflaufform o.ä. von ca. 20 x 30 cm gießen.

Den Teig in 16 Portionen teilen.
Jede Portion zu einer Kegel „schleifen„.
Jede Kugel in der flüssigen Butter wenden, so dass sie rundum mit Butter benetzt ist.
Die Teigkugeln nebeneinander in die Auflaufform setzen.

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Den Teig abdecken und an einem warmen Ort nochmals 15 bis 20 Minuten gehen lassen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 220 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Die Auflaufform mit den Rohrnudeln in den Backofen schieben und zunächst 20 Minuten backen lassen.

Die Rohrnudeln kurz herausnehmen und mit der Milch bepinseln; möglichst schnell wieder zurück in den Ofen schieben und in weiteren 6 bis 8 Minuten fertig backen.

Man kann die Rohrnudeln auch kalt essen! Dafür die Rohrnudeln kurz in der Form abkühlen lassen (~ 5 Min.), dann aus der Form nehmen. die einzelnen Stücke auseinander brechen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wir allerdings haben sie warm verspeist…mit zweierlei Saucen.

Die Saucen während die Rohrnudeln im Backofen backen zubereiten.

Vanillesauce:

Puddingpulver mit etwas Milch klümpchenfrei verrühren.
Die restliche Milch zusammen mit dem Zucker erhitzen.
Das Puddingpulver-Milch-Gemisch in die kochende Milch rühren, einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen, fertig.

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Apfelweinsauce:

Bei der Apfelweinsauce je nach persönlicher Vorliebe 1 oder 2 (oder auch 3 🙂 ) EL Zucker verwenden.
Zucker in den Apfelwein geben, verrühren und probieren.

Speisestärke mit etwas vom Apfelwein verrühren.
Den Apfelwein zusammen mit dem Zucker zum Kochen bringen.
Die gelöste Speisestärke einrühren.

Achtung: je nach Größe des EL kann es sein, dass man nicht die gesamte Speisestärke zum Binden benötigt wird! Also langsam einrühren und zwischendurch einmal aufkochen lassen.
Es soll eine Sauce und kein Tortenguss werden
🙂

Aufkochen lassen, vom Herd nehmen, fertig.

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Zimtschnecken

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Wir wollten „ein paar kleine Teilchen“ backen, die schnell gehen sollten. Da kamen uns die „Dänischen Rosinenbrötchen (Raisin Boller)“ bzw. der Hefeteig davon wieder in Erinnerung. Also mal schnell ein paar Zimtschnecken machen…

Zutaten für ca. 20 kleine Zimtschnecken

Hefeteig:

  • 500 g Mehl, Typ 550; alternativ Typ 405
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Vollmilch
  • 25 g Frischhefe
  • 45 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 10 g Vanillezucker
  • 1/2 Ei; wir hatten nur „XL-Eier“ zur Hand, ich habe davon nur das Eigelb und ganz wenig Eiweiß verwendet. Man kann aber auch ein ganzes „S-Ei“ verwenden.
  • 1 Prise Salz
  • Milch zum Bepinseln, ca. 50 ml

Füllung/Belag:

  • 30 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 8 g Zimt, gemahlen

Verzierung:

  • 50 g Puderzucker
  • etwas heißes Wasser

Zubereitung:

Die kalte Milch und warmes Wasser so mischen, dass die Flüssigkeit ca. 30 Grad hat. Die Hefe hin bröckeln, etwas Zucker (~1 TL) dazu geben und so lange verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat;abdecken und 10 Min. stehen lassen.

Alle Zutaten (außer der Milch zum Einpinseln) für den Hefeteig in eine Schüssel geben und 10 Minuten kneten.
Der Teig sollte sich fast vollständig von der Schüssel/dem Boden lösen. Er ist weich und noch leicht “klebrig”.
Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Backblech (wir: 2 Backbleche) mit Backpapier auslegen.

Zucker und Zimt vermischen; die 30 g Butter vorsichtig schmelzen; nicht zu heiß werden lassen, die Butter sollte „gerade so“ flüssig werden.

Die Arbeitsfläche und Teig leicht bemehlen; den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche etwa 4 bis 5 mm dick zu einem Rechteck von 45 x 30 cm ausrollen.

Den Teig mit der flüssigen Butter bestreichen und die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen, dabei an der langen Seite auf einer Seite einen Rand von 2 bis 3 cm lassen.

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Nun den Teig so aufrollen, dass die nicht mit Zucker und Zimt betreute Seite das Ende der Rolle bildet (also im Bild: von unten nach oben aufrollen).

Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in ca. 2 bis 2,5 cm dicke Scheiben schneiden; diese flach auf das Backblech legen.

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Abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 30 bis 40 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen auf 225 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Da wir bei Unter-/Oberhitze gebacken haben, mussten wir die beiden Bleche nacheinander backen.

Die Zimtschnecken etwa 8 Min. backen, dann mit Milch einpinseln und in weiteren 4 bis 5 Min. fertig backen.

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Für die Dekoration, den Puderzucker mit wenig heißem Wasser verrühren und diesen Zuckerguss auf den noch warmen/heißen Zimtschnecken verteilen.

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Herrlich locker/fluffig…

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Rosen-Börek – „Gül Böregi“

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Das Originalrezept stammt aus „Nesrin’s Küche“ und heißt dort „Gül Böregi“.

Diese Böreks sind wirklich lecker, allerdings ist für unseren Geschmack, in Originalrezept die Menge der Füllung im Verhältnis zum Teig etwas zu kurz gekommen. Im nachfolgenden Rezept haben wir dies schon berücksichtigt.

Die Böreks eignen sich sehr gut als Fingerfood für Feiern/Partys.

Zutaten für 16 Böreks

Teig:

  • 350 g Mehl
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Wasser. lauwarm
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 5 g Hefe
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Füllung:

  • 150 g Feta (Schafskäse)
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 EL Dill, fein gehackt
  • 1 Eiweiß (von oben)

Zubereitung:

Öl, Milch und Wasser in eine Knetschüssel geben. Die Hefe darin auflösen. Salz, Zucker und soviel Mehl zufügen, dass ein geschmeidiger Hefeteig entsteht, der gerade so nicht mehr an den Fingern klebt. Die Schüssel luftdicht verschließen und an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert (ca. 1-2 Stunden).

Zwischenzeitlich den Schafskäse mit einer Gabel fein zerdrücken, mit Petersilie, Dill und Eiweiß verrühren.

Den gegangenen Teig nochmals zusammenkneten, in 16 gleich große Portionen teilen und rund schleifen.

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Jede Teigkugel zu einem Kreis von ca. 12 cm Durchmesser ausrollen.

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In die Mitte der Teigplatte 1 TL Füllung setzen.

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Mit dem Pizzaschneider den Teigkreis 4 x einschneiden.

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Nacheinander zwei gegenüberliegende Teigviertel an die Füllung schlagen, dabei überlappenden Teig  mit etwas Wasser befeuchten und andrücken.

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Die verbliebenen Teigviertel mit dem Pizzaschneider nochmals in der Mitte teilen.

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Die 4 verbliebenen Teiglappen nacheinander hoch schlagen, dabei den sich überlappenden Teig mit etwas Wasser befeuchten.

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Die einzelnen Teiglappen andrücken.

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Die fertigen Böreks auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

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Die Böreks mit verquirltem Eigelb einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

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Hefeteig – Grundrezept

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Zutaten für ein Backblech 30 x 40 cm:

  • 400 g Mehl
  • 25 g Frischhefe
  • 190 ml Milch, lauwarm
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 60 g Butter, geschmolzen, abgekühlt

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe in die Mulde bröckeln, 1 TL Zucker und 6 EL Milch zugeben. Mit etwas Mehl in der Mulde zu einem eher flüssigen Vorteig verrühren.

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Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Platz ca. 20 gehen lassen bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.

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Restliche Zutaten in die Rührschüssel geben. Mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte eine weiche Konsistenz haben und“ gerade so“ nicht mehr an den Fingern kleben.

Beim Hefeteig ist es, wie bei jedem Weizenmehlteig, wichtig, dass man ihn lange und intensiv knetet, damit sich das „Klebergerüst“ entwickeln kann. Hefeteig sollte „von Hand“ mind. 15 Min. geknetet werden, mit der Küchenmaschine 10 Min.

Die Schüssel abdecken, den Teig nochmals ca. eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Anschließend wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten, z. B. für einen Blechkuchen, ausgerollt auf ein Backblech.

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Caramel Apple-Sweet Rolls

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Gefunden haben wir das Rezept Caramel Sweet-Apple Rolls auf der Seite Thepioneerwoman.com. Dort ist die Anleitung mit vielen Bildern Schritt für Schritt super erklärt – allerdings in Englisch und auch mit amerikanischen Gewichten und Massen – deshalb nachfolgend alles „eingedeutscht“.

Zutaten:

Hefeteig:

  • 480 ml Vollmilch
  • 120 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Zucker
  • 600 g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 1/4 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

Füllung:

  • 850 g Boskoop, roter
  • 125 g Butter
  • 180 g Zucker, braun
  • 120 ml Sahne
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 Msp. Macis

Glasur:

  • 125 g Butter
  • 180 g Zucker, braun
  • 120 ml Sahne
  • 180 g Puderzucker, gesiebt (bis zu 300 g, je nach gewünschter Konsistenz)
  • 1/4 TL Salz

Zubereitung:

Milch, Öl und Zucker in einen großen Topf geben. Alles bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen, vom Herd nehmen, abkühlen lassen (handwarm).

500 g Mehl mit der Hefe verrühren, abgekühlte Milch zugeben und unterrühren. Die Schüssel abdecken  und bei Zimmertemperatur eine Stunde gehen lassen. Restliches Mehl, Backpulver und Salz zufügen, alles gut verkneten. Es entsteht ein sehr weicher Teig. Man kann den Teig gleich weiterverarbeiten oder über Nacht im Kühlschrank lagern.

Für die Füllung das Kerngehäuse der Äpfel entfernen, Äpfel in ca.1 cm große Würfel schneiden. Apfelwürfel ohne Fett in einer großen Pfanne ca. 2-3 Minuten braten, sie sollten ihre Form behalten. Äpfel aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. Butter und Zucker in die Pfanne geben, rühren bis sich der Zucker gelöst hat *). Sahne dazu geben, rühren bis sich alles zu einer sämigen Sauce verbunden hat, ca. 1-2 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt. Die Hitze wieder reduzieren, Äpfel und Zimt zugeben, für weitere 1 – 2 Minuten köcheln lassen, abkühlen lassen.

*) Bei uns hat sich der Zucker nicht richtig aufgelöst. Als er anfing braun zu werden, haben wir die Sahne zugefügt. Anschl. solange rühren bis es eine klümpchenfreie, sämige Sauce ist.

Den Hefeteig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 25 x 75 cm ausrollen. Die Füllung darauf verteilen, von der Längsseite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer in 2 – 2,5 cm breite Stücke teilen. Die Stücke dicht an dicht mit der Schnittseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (30 x 40 cm) legen.

Dieser Teil der Arbeit ist genau das richtige für Kinder, es ist eine riesige, klebrige „Schweinerei“.

Den Teig nochmals für 20 – 25 Minuten gehen lassen

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anschließend im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze ca. 30 Minuten hellbraun backen.

Für die Glasur Butter und Zucker in einer Pfanne schmelzen*). Sahne zufügen, rühren bis sich alles gelöst hat, ca. 2 Min. köcheln lassen. Den gesiebten Puderzucker zufügen, rühren bis eine einheitliche Masse entstanden ist.

Im ersten Versuch haben wir 230 g Puderzucker unter die Karamellsauce gerührt. Dies war u.E. aber zu viel, die Glasur ließ sich nur schlecht auf dem Kuchen verteilen. Daher haben wir die Puderzuckermenge in der Zutatenliste auf 180 g reduziert.

Die Glasur auf den heißen Kuchen streichen.

Und lauwarm genießen… mmmmmh,

Fazit: wahnsinnig süß, herrlich klebrig >>>>>>>>> einfach gut.

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Zimtrollen

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Das Rezept haben wir bei Joyofbaking gefunden und mussten es sofort nach backen.

Zutaten für den Teig:

  • 590 – 660 g Mehl
  • 7 g Frischhefe
  • 240 ml Milch
  • 75 g Butter
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Eier

Zutaten für die Füllung:

  • 160 g braunen Zucker
  • 35 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 110 g Butter, kalt, in Stücke geschnitten
  • 120 g Rosinen (optional)
  • 2 TL halb Milch, halb Schlagsahne

Zutaten für die Glasur:

  • 60 g Puderzucker
  • 1 TL Milch
  • 1 TL Schlagsahne

Zubereitung:

In einer großen Schüssel 300 g Mehl mit der Hefe mischen.

In einem Topf die Milch erwärmen, Butter, Zucker und Salz zufügen. Rühren bis die Butter schmolzen ist, abkühlen lassen bis die Milchmischung handwarm ist.

Diese Milchmischung zu dem Mehl – Hefegemisch geben und mit der Küchenmaschine bei niedriger Leistung rühren. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren, nach jeder Eizugabe die Ränder der Schüssel sauber kratzen und den Teig kräftig schlagen. Nach dem dritten Ei die Masse mind. 3 Minuten schlagen. Nach und nach soviel vom restlichem Mehl unter arbeiten, bis ein weicher geschmeidiger Teig entstanden ist. Eine Kugel formen, den Teig in eine Schüssel legen mit Folie oder einem Gefrierbeutel luftdicht verschlossen an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. (ca. 1,5 – 2 Std.)

Zwischenzeitlich brauen Zucker, Mehl und Zimt mischen. die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und zu einer streuselähnlichen Masse verarbeiten.

Den aufgegangenen Hefeteig mit der Faust zusammendrücken damit die Luft entweicht, 10 Minuten rasten lassen. Danach den Teig zu einem Quadrat vom ca. 30 cm ausrollen, die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Wer mag kann jetzt auch noch Rosinen darüber streuen. Das Ende des Quadrates mit der Milch-Sahne bestreichen. Vom gegenüberliegenden Ende des Quadrates beginnend alles zu einer lockeren Rolle aufwickeln.

Die Rolle in 8 gleichmäßige Stücke schneiden. Die Stücke in eine gefettete Form 33 x 23 x 5 cm setzen, mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur gehen lassen bis sie ihr Volumen wieder verdoppelt haben (ca. 1 Std.).

Die Oberfläche der Zimtrollen vorsichtig mit Milch-Sahne einstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze ca. 25 – 30 Min backen. Stäbchenprobe!

Falls sie zu dunkel werden mit Alufolie abdecken.

Nach dem Backen nochmal mit Milch-Sahne einstreichen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Puderzucker mit Milch und Sahne verrühren und die Teilchen damit glasieren.

Alternativ kann man die Zimtrollen nach dem 2. Gehen über Nacht in den Tiefkühler stellen. Am nächsten Morgen aus dem Gerät nehmen, die Folie entfernen und für eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen. Anschließend wie oben beschrieben backen.

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