Pizzateig (nach S. Roelle)

Das Rezept für diesen Teig haben wir auf Facebook bei Sebastian Roelle entdeckt. Die dort abgebildete Pizza sah so toll luftig und knusprig aus, dass wir nicht widerstehen konnten.
Wir haben, da der Teig uns beim Kneten etwas zu fest/trocken erschien, nur noch etwas Olivenöl zugefügt.

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Pizzateig „Neapolitana“

Bei dem lieben Bernd Nippert („heutegibts.wordpress.com“; sorry, dank DSGVO keine Verlinkung) haben wir diesen Pizzateig bzw. eine Pizza, die damit gebacken wurde, gesehen.
Der Teig hat uns direkt angesprochen, den mussten wir nachbauen.
Wir haben ihn allerdings nicht wie Bernd für eine „Pizza Neapolitana“ verwendet, sonder, der Saison entsprechend, für Spargelpizza.
Das Ergebnis hat uns sehr gefallen!

@ Bernd, danke für das tolle Rezept.

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Nudelteig für Hohlnudeln (Teig für die elektrische Nudelmaschine)

Für die Herstellung von „Hohlnudeln“ bedarf es spezieller Gerätschaften.
Es gibt sowohl Auf-/Zusätze zu Küchenmaschinen, als auch eigenständige „Nudelmaschinen“. Wir haben uns vor längerer Zeit für eine eigenständige Variante entschieden.
Diese bietet die Möglichkeit durch Einsatz verschiedener „Matrizen“ („Scheiben“) unterschiedlichste Nudelformen herzustellen.

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Indonesische Mie-Nudeln – Grundrezept

Wir kochen zwar mehr und öfter „normale“, sprich Hartweizengrießnudeln, aber ab und an verwenden wir auch andere Nudelsorten, so z. B. bei asiatischen Gerichten Mie-Nudeln.
Wenn wir schon die anderen, die „normalen“ Nudeln immer selbst herstellen – da sie einfach besser schmecken – warum nicht auch die anderen?
Also, frei nach Friedrich Schiller: “ Heute muss die Nudel werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand…“ 🙂

Das Rezept zu diesen Nudeln haben wir bei „Indonesischkochen“ gefunden.

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Pizzateig nach Jamie Oliver – verbessert

Manches Mal machen Kleinigkeiten große Unterschiede…
Wir hatten mal wieder Lust auf Pizza, ganz spontan, nicht geplant.
Wenn wir es geplant hätten, hätten wir unseren „Langzeit-Standard-Pizzateig“ angesetzt.
Wenn es aber schnell gehen muss, dann greifen wir auf den Pizzateig von Jamie Oliver zurück.
So auch dieses Mal, allerdings wollten wir sowie den Versuch wagen und etwas Olivenöl in den Teig zu geben.
Beim Kneten des Teiges waren wir dann der Meinung: „Da geht mehr“ …mehr Wasser in den Teig.
Also haben wir, on top zu dem zusätzlichen Öl, noch weiteres Wasser zugefügt.
Wichtig ist nur, dass man den Teig wirklich gut/lange knetet!
Das Ergebnis: ein Teig, der sich super formen lässt und herrlich luftig und gleichzeitig wunderbar knusprig ist!

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Pizzateig mit Lievito Madre

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Vor einigen Wochen haben wir mit unsere „Tradition“ gebrochen und erstmals seit Jahren einen anderen als unseren „Standard-Pizzateig“ verwendet. Nach wie vor lieben wir diesen Pizzateig, aber…man muss ihn eben doch drei, vier oder fünf Tage vorher ansetzen.
Dann „lief uns“ der Pizzateig von Jamie Oliver über den Weg.
Obwohl wir keine großen Freunde von Jamie Oliver sind, haben wir seinen Teig ausprobiert. Das Ergebnis war (obwohl von Jamie Oliver 🙂 ) sehr gut. Der Teig war zwar nicht besser als unser Standardteig, aber auch nicht wesentlich schlechter, der Zeitvorteil war aber klar auf seiner Seite.
Und dann kreuzte da noch etwas ganz anderes unseren (kulinarischen) Weg: Lievito Madre…
Die erst Herstellung von Lievito Madre (LM) dauerte zwar rund 4 Wochen,  aber die Backergebnisse waren diesen Aufwand absolut wert, zumal man ja den Aufwand für die Herstellung nur einmal hat, danach kann man, wie bei Sauerteig, immer wieder auf den bestehenden „Grundstock“ der LM zurückgreifen.
LM besticht zum einen durch seinen sehr milden Geschmack und zum anderen durch seinen enormen Ofentrieb.
Was also lag näher, als einmal eine Kombination aus dem „schnellen“ Pizzateig nach Jamie Oliver und einer Portion LM zu testen?
Gesagt, getan – und das sicher nicht zum letzten Mal!

Zutaten für 4 Pizzen à 30 cm:

  • 62,5 g Lievito Madre, aufgefrischt! (62,5 g = 25 g LM, 25 g Weizenmehl, Typ 550, 12,5 g Wasser; abgedeckt für 4 Stunden bei 28 Grad reifen lassen. 28 Grad erzielen wir in der Mikrowelle mit angelehnter Tür)
  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g Hartweizengrieß
  • 8 g Salz
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 9 g brauner Zucker
  • 350 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 15 Min. auf kleiner Stufe kneten.
Schüssel abdecken und den Teig 60 Min. an einem kühlen Ort (wir: Speisekammer) reifen lassen.
Teig in vier Portionen teilen, daraus Pizzaböden mit ca. 30 cm Durchmesser formen.
Diese nach Belieben belegen – wir: zwei Pizzabrote und zwei „Pizzen Nr. 13“: Tomatensauce (Rezept: Tomatensauce), Salami, gekochter Schinken, frische Champignons, Käse (Mozzarella und Edamer).
Bei möglichst großer Hitze backen, wir: 270 Grad.

Pizzabrot mit Trüffelöl:

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„Pizza Nr. 13“:

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Nr. 13 in Nahaufnahme 🙂

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Lievito Madre

In letzter Zeit liest man sehr viel über „Lievito Madre“ (LM).
Es ist schon fast beängstigend, wie dieser „Pilz“ sich im Netz verbreitet 🙂

Wenn so viele darüber schreiben und ihn in höchsten Tönen loben, dann MUSS doch da was dran sein, oder?
Also, auf geht es, lasst es uns ausprobieren.

Angesetzt haben wir LM nach dem Rezept von Susanne aus ihrem tollen Blog „Boulancheriechen„.

Es gibt im Netz noch div. andere Anleitungen, z. B.:
von Björn „Der Brotdoc“
oder von „Hefe und mehr“

Der fertige LM wird, ähnlich Sauerteig, verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt. Um „gebrauchsfertigen LM“ zu erhalten, von diesem nun 2 Teile (z. B. 100 g) nehmen, mit 2 Teilen Weizenmehl Typ 550 (100 g) und 1 Teil Wasser (50 ml) zu einem glatten Teig verkneten. Diesen abgedeckt 4 Stunden bei 28 Grad (Mikrowelle bei angelehnter Tür) reifen lassen.

Und bei uns wird nun „auf Teufel komm raus“ mit LM gebacken 🙂

Die Ergebnisse seht ihr in Kürze hier im Blog.

Vorab ein paar Bilder:

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Lievito Madre ist, genau genommen, eine Art „Sauerteig“.
Es unterscheidet sich vom „gewöhnlichen Sauerteig“ dadurch, dass er wesentlich milder ist. Das rührt daher, dass    >> siehe Erklärung von Marlene unten im Kommentar!!
der gewöhnliche Sauerteig ein Mischung aus Milchsäurebakterien und Hefen ist, während im Lievito Madre vornehmlich Naktarhefen für die Gärung sorgen und die Milchsäurebakterien weitestgehend fehlen.

Phänomenal ist der Ofentrieb des LM!

Pizzateig – nach Jamie Oliver

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Bisher war es immer so, dass Pizza backen bei uns unweigerlich mit „unserem“ Rezept für Pizzateig verbunden war.
Bisher…
Wir hatten mal wieder Großkampftag in der Backstube: Buttermilchbrot, Gassenhauer, Toastbrot, Alpenroggenbrot.
Kurzentschlossen haben wir das Programm erweitert und da noch Pizzen als Mittagessen angehängt.
Das Problem, „unser Pizzateig“ benötigt 2 bis 4 Tage „Vorlaufzeit“.
Aber…da war doch gerade erst der Post in Werners „Cucina e piu„. in dem er „seinen“ Pizzateig, den er schon oft gelobt hat, mal wieder verwendet hat. Also kurz nachgesehen: 1 Std. Vorlaufzeit, das passt!
Werner beschreibt, dass es sich um das Rezept von Jamie Oliver handelt – na ja, sei es drum, wir probieren es trotzdem.
Der Teig kam uns aber etwas fest vor, weshalb wir etwas mehr Wasser verwendet haben – siehe nachfolgendes Rezept.

Ergebnis: rundum erfolgreicher Backtag! Diesen Pizzateig werden wir mit Sicherheit wieder mal machen.

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