Gnocchetti Sardi oder auch Malloreddus

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Wir haben uns lange gefragt: wie unterscheidet man Gnocchi von Gnocchi – also die Gnocchi aus Kartoffeln, von denen aus Nudelteig?
Tja, frag mal Wiki!: die Gnocchi aus Kartoffeln heißen richtig bzw. vollständig „Gnocchi di patate“ und nur die aus Nudelteig heißen einfach „Gnocchi“.

Und dann gibt es bei den Gnocchi noch diese spezielle Form hier, die „Gnocchetti Sardi“ oder auch „Malloreddus.
Dabei ist „Gnocchetti“ das Diminutiv (die „Verkleinerungsform“) von „Gnocchi“; „Sardi“ bezeichnet die Herkunft (von Sardinien) und „Malloreddus“ ist der alte sardische Name dieser Nudel-/Nockenform.

Die Herstellung dieser Gnocchetti Sardi ist etwas zeitaufwändig – zumindest, wenn man schöne kleine Gnocchetti haben möchte; aber trotzdem lohnt es sich IMMER Nudeln selbst herzustellen!

Zur Herstellung von Gnocchi und Gnocchetti benötigt man ein „Gnocchi-Brettchen„

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Rindfleischeintopf

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„Aus der Not geboren“ könnte man sagen, wobei eine gutes Stück Suppenfleisch, welches uns eine herzhafte Rinderbrühe beschert und dazu ein herzhaftes Stück Fleisch darstellt,  sicher keine „Not“ darstellen.
Wir hatten am Vortag Suppenfleisch mit Lauchgemüse.
Das Gemüse wurde alles gegessen, aber Suppenfleisch blieb übrig. Außerdem hatten wir ja noch das „Badewasser“ des Suppenfleisches.

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Gnocchi-Auflauf mit Rosenkohl und Lauch

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Ich liebe Eintöpfe und Aufläufe.
Und da es bisher keinen richtigen Winter gab, haben wir immer noch frischen Lauch und Rosenkohl aus dem Garten. Wenn es nur danach ginge, könnten wir wahrlich auf den Winter verzichten…365 Tage Frisches aus dem Garten – herrliche Vorstellung.

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Gnocchi-Auflauf mit Hackfleisch-Sahnesauce

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Wir hatten ein „kleines Problem“: wir mögen diesen Auflauf sehr gerne; wir haben ihn früher oft zubereitet, aber immer mit gekauften Gnocchi (Gnocchetti Sardi).
Dann haben wir vor einigen Jahren angefangen Nudeln selbst herzustellen. Seit dieser Zeit mögen wir kein gekauften Nudeln mehr.
Ich denke, wer schon mal selbstgemachte Nudeln gegessen hat, der wird das verstehen…
Also, wie löst man dieses Problem? Klar, die Gnocchi selbst machen 🙂

Rezept und Anleitung dazu siehe > Gnocchetti Sardi

Zutaten:

  • 400 g Gnocchi/Gnocchetti Sardi
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 600 ml Sahne (man kann auch einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen!)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frisch geriebenen Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 gestr. TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 – 2 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Wasser zum Kochen der Gnocchetti erhitzen.

Butterschmalz im Topf erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten.Sie sollen glasig aber nicht braun werden. Knoblauch und Hackfleisch dazu geben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Hackfleisch nicht zu lange braten. Die Sauce später soll nicht zu dunkel werden.

Mit der Sahne ablöschen, ca. 20 g Parmesan unterrühren; ca. 10 Min. leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Gnocchetti kochen.

Auflaufform fetten.

Gnocchetti abgießen und etwa die Hälfte in die Auflaufform geben.
Nun etwa 1/3 der Hackfleisch-Sahnesauce darauf verteilen.
Die restlichen Gnocchetti dazu geben und restliche Sauce darüber verteilen.
Mit dem restlichen Parmesan bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-Oberhitze auf mittlerer Schiene überbacken bis der Käse schön braun ist – ca. 15 Min.

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Dazu passt: ein leckeres Gläschen Wein 😉