Nierchen wie bei Mama (nicht sauer)

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Nierchen gibt es als Gericht fast nur „sauer“. Wir mögen zwar Nieren, aber nicht „saurer“, deshalb hier unsere  Rezept für nicht saure Nieren.

Zutaten für 2 Personen:

  • 8 Nieren
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund Suppengrün
  • 15 g Butter
  • 3 EL Mehl
  • 200 ml Brühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Nieren putzen: siehe Tipps und Tricks, alternativ vom Metzger putzen lassen.

Nieren in Würfel 2,5 x 2,5 cm schneiden. In eine Schüssel mit kalten Wasser einlegen und mind. 2 Stunden wässern.

Zwiebel fein würfeln. Suppengemüse putzen und würfeln. Nieren abgießen, gut abtropfen lassen.

Butter in einem Topf (am besten Gusseisen) erhitzen, die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze goldbraun anschwitzen. Nieren zugeben und unter Rühren 8 – 10 Minuten anschwitzen. Suppengrün zugeben, unter Rühren ca. 3 – 4 Minuten mitbraten. Alles mit Mehl bestäuben, die Brühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im geschlossen Topf, bei milder Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Dazu passen Kartoffelbrei oder Reis. Es soll auch Leute geben, die diese Nierchen mit Sauerkraut mögen…

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Geschmortes Hähnchen auf französische Art

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Die „Geschichte“ zu diesem Rezept: Wir wollten eine Städtetour mit 4 Tage Paris und anschl. 3 Tage Brüssel machen. Paris hat ja noch geklappt, aber…es hat 3 1/2 Tage nur geregnet und zwar so, dass wir nach den 4 Tagen keine trockenen Kleider und Schuhe mehr hatten. Also haben wir kurzerhand den Plan über den Haufen geworfen und sind nach Paris wieder Richtung Heimat -samt trockenen Sachen – gefahren. Da wir es nicht eilig hatten, sind wir nicht über die Autobahn sondern über Landstrassen gefahren. Dort haben wir dann in einem kleinem gemütlichen Lokal gegessen. Das Essen war ein Traum. Erst hausgemachte Zwiebelsuppe – so gut und so reichlich, dass wir danach eigentlich schon satt waren. Danach gab es das nachfolgend beschriebene geschmorte Hähnchen. Glücklicherweise haben es die Franzosen beim Essen ja nicht so eilig wie wir Deutschen. So konnten wir noch etwas vom Dessert kosten: ein kleines Rodon-Küchlein, eine Art „Kirschelmichel“, leicht mit Rum beträufelt – traumhaft. Und zum Abschluss gab es ein Körbchen mit Baguette, ein Schälchen Butter und eine riesige Käseplatte, die im Restaurant einfach von Tisch zu Tisch gereicht wurde.

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