Fisch-Garnelen-Frikadellen

Wir hatten ein „schönes“ Kabeljaufilet *) gekauft. Für ein Essen war es zu groß. Also haben wir uns schöne Stücke herausgeschnitten und diese gebraten. Die „Reste“/Randstücke haben wir für diese Frikadellen verwendet.

*) Was ist ein „schönes“ Fischfilet?
Versuchen wir es andersherum: nicht schön ist ein Kabeljaufilet, das kaum größer als ein Forellenfilet ist; ein Schellfisch kaum größer als ein Hering; eine Seezunge kaum größer als 20 cm; ein Steinbutt kaum größer als ein Kuchenteller;  Seeteufelfilet mit gerade mal 200 – 250 g.
Die Fischerei heute verwendet unser Überzeugung nach Netze mit viel zu kleinen Maschen. Dadurch bleiben auch die „kleine Fische“ (der Kindergarten) in den Netzen hängen.
Das wollen wir nicht unterstützen!
Werden diese kleinen Fische/kleinen Filets gekauft, werden sie weiterhin angeboten! Also sollte man sie nicht kaufen! Wenn sie nicht verkaufbar sind, werden sie – hoffentlich! – auch nicht mehr gefangen.

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Skreiloins „Finkenwerder Art“

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Ja, ja, eigentlich gehört „Finkenwerder Art“ zur Scholle. Aber wir hatten gerade keine fangfrische Scholle zur Hand, dafür aber ein leckeres Stück Loin vom Skrei.
…und ob das Finkenwerder, der Scholle und/oder dem Skrei recht war, wir haben den Skrei mit der „Finkenwerder Art“ vermählt!
Gut war’s!
Wir können es empfehlen und werden es auf jeden Fall wieder tun 🙂

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Riesengarnelen „Gambas“ – gegrillt

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Ich hatte vor einiger Zeit schon das Rezept zur Zubereitung von Riesengarnelen in der Pfanne hier gepostet.

Nun ist aber endlich Sommer und da wird gegrillt, gegrillt, gegrillt…wir haben ja schließlich viel nachzuholen.

Zutaten:

  • 800 g Riesengarnelen *)
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft

*) Wer die Sendung „Rach deckt auf“ vom 24.07.2013 (RTL) gesehen hat, wird jetzt sicher verstehen, warum wir schon seit vielen Jahren keine Garnelen aus „Aquakultur“ kaufen. Ich achte immer darauf, dass es „Wildfänge“ sind.

Zubereitung:

Knoblauch schälen und fein würfeln.
Petersilie waschen, gut trocken schütteln und fein hacken.
Garnelen mit Knoblauch, Petersilie, Olivenöl und Zitronensaft gut mischen und abgedeckt 2 Stunden durchziehen lassen.

Die Riesengarnelen auf Holzspieße stecken – nicht zu dicht – damit die Hitze von allen Seiten ran kann.

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Und dann heißt es „ab, auf den Grill“

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Wichtig ist, dass die Hitze nicht zu groß ist und dass man die Spieße nicht zu lange grillt. Also mittlere Hitze und/oder viel Abstand zu den Grillkohlen. Ich habe die Spieße von jeder Seite etwa 4 Min. gegrillt. Die Riesengarnelen sollen innen zwar warm aber immer noch glasig sein.

Dazu frisches Baguette und ein gutes Gläschen Wein – eine sehr schöne Art das Wochenende einzuleiten.