Lackiertes Short Rib vom Galloway, sous vide-gegart

Was lange währt wird richtig gut…so – oder zumindest so ähnlich 🙂 – lautet ein altes, deutsches Sprichwort, das die Zubereitung dieses wunderbaren Stückes Fleisch, treffend beschreibt.
Sicher, man kann es auch in wenigen Stunden im Smoker oder bei niedriger Temperatur im Backofen zubereiten, aber wir haben uns für die Zubereitung im Sous vide-Bad entschieden.
Ist ja auch super, man braucht sich um nichts, wirklich gar nichts zu kümmern.
Das Fleisch entspannt 24 (in Worten: vierundzwanzig!) Stunden im 70 Grad warmen Wasser, tauscht sich in dieser Zeit intensiv mit den Gewürzen aus, wird traumhaft zart, behält dabei aber praktisch den gesamten Fleischsaft und wird so super saftig.
Nach der „Badezeit“ kommt das Fleisch dann nur noch kurz unter den Grill, damit es den zwischenzeitlich zubereiteten „Lack“ reichlich annehmen kann und dann… guten Appetit!

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Galloway Short Ribs

Short Ribs gehören zu den mittlerweile doch bekannter werdenden „Special Cuts“.
Das sind Fleischstücke, die hier bisher wenig bis gar nicht in den Handel gelangt sind.
Sie stellen oft eine Alternative – nicht nur preislich – zu den bekannten „Edelstücken“ dar.
Richtig zubereitet sind sie absolute Highlights.
Wir kennen diese „Special Cuts“ eigentlich hauptsächlich aus Frankreich. Dort begegnen sie uns bei „unserem Erzeuger/Metzger“ immer wieder. Anfangs konnten wir mit den französischen Bezeichnungen wie „Onglet“, „Merlan“, „Araignée“, „Bavette d’aloyau“, „Sole“ usw. nichts anfangen, heute wissen wir, dass sie, entsprechend zubereitet, absolute „Delikatessen sind.
So, nach all den französischen „Special Cuts“ haben wir uns nun einmal an einen amerikanischen herangetraut: „Short Ribs“, hier vom Galloway.
„Short Ribs“ werden normalerweise in Deutschland als Quer- oder Zwerchrippe für Suppenfleisch verkauft. Eigentlich viel zu schade!!
Dieses Rezept ist in Anlehnung an ein Rezept von „Don Carne“ entstanden.

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Ribeyesteak vom Galloway

„Seit Jahren“ versuchen wir nun schon von einem uns bekannten Galloway-Züchter (Bio-Zucht) aus dem Hunsrück Steaks zu bekommen…
Bisher immer vergeblich.
Kein Wunder, da er keine „industrielle Massenproduktion“ betreibt, sondern die Tiere langsam wachsen und er auch noch dabei ist, eine größere Herde aufzubauen, gibt es nicht viele „Schlachttiere“.
Immer wenn wir mal in die Nähe kamen, haben wir nachgefragt, ob es „Frischfleisch“ gibt. Gulasch haben wir schon mal ergattert, aber mit des Steaks hatte es bisher noch nicht geklappt.
Aber jetzt!! Jetzt konnten wir ENDLICH auch mal Steaks vom Galloway erwerben.

Was soll man sagen? Jetzt, nachdem wir das Fleisch probiert haben, ist uns schon klar, warum das Fleisch so heiß begehrt ist und wir solche Probleme hatten es zu erwerben.
Sehr aromatisches Fleisch, welches vom Aroma her irgendwo zwischen „normalem“ Rindfleisch und „Wild“ angesiedelt ist.

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