Zucchini-Pakoras

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Pakoras stammen aus Indien/Pakistan. Sie werden dort sowohl als Snack wie auch als Beilage zu Hauptmahlzeiten verzehrt. Man kann sie kalt oder warm essen; pur oder mit Dip.

Für Pakoras gibt es wohl annähernd so viele Rezepte wie Indien Einwohner hat. Grundlage ist (fast) immer ein Teig aus Kichererbsenmehl. In diesen werden Gemüse, Obst, Pilze u.v.m. getaucht, wobei das sowohl „am Stück“ oder klein geschnitten/geraspelt/geraffelt sein kann. Anschl. wird es in Frittierfett ausgebacken.

In Indien/Pakistan werden Pakoras sowohl von „fliegenden Händlern“ als auch in „Imbissbuden“ verkauft.

Wir haben uns dieses Mal für eine Variante mit geraspelten Zucchini entschieden.

Zutaten:

  • 200 g Kichererbsenmehl
  • 1 Zucchini, 350 g
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz
  • 1/2 Bund Koriander (Stängel/Blätter)
  • Frittierfett

Zubereitung:

Fritteuse auf 170 Grad aufheizen.

Zucchini raspeln.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Korianderkraut fein hacken.

Mit Ausnahme des Kichererbsenmehls alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mischen. Dann das Kichererbsenmehl dazu geben und alles nochmals mischen.
Achtung: mischt man nach Zugabe des Kichererbsenmehls zu lange, zieht der Teig zu viel Flüssigkeit und zerfällt dann beim Frittieren. Deshalb das Gemüse mit den Kräutern und Gewürzen „vormischen“ und dann erst das Kichererbsenmehl zufügen.

Mit Hilfe von 2 Esslöffeln nun Nocken/Bällchen von Golfballgröße formen und in Frittierfett ca, 4 – 5 Min. hellbraun ausbacken.
Erst ein „Probeklößchen“ backen und testen ob es richtig durch ist, ansonsten die Temperatur des Fritterfetts reduzieren.

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Tintenfischringe – frittiert

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Auch bei uns gibt es hin und wieder mal „etwas aus der Tüte“. Allerdings keine Suppe oder Sauce…

Bei Tintenfischringen machen wir es uns einfach und greifen auf TK-Produkte („aus der Tüte“) zurück.

Das hat im Wesentlichen zwei Gründe: sehr frischer Tintenfisch ist schwierig zu bekommen und bei der Verarbeitung von ganzen Tintenfischen zu Tintenfischringen bleibt „jede Menge Abfall“ (Tentakel) übrig.

Pro Person rechnet man etwa 250 g Tintenfischringe.

Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, dass

  • die Tintenfischringe gefroren in das heiße Fett gegeben werden
  • nicht zu viele Ringe gleichzeitig in die Fritteuse geben, das würde zu einem starken Absinken der Fett-Temperatur führen, wodurch sich der Teigmantel zu viel Fett aufnehmen („vollsaugen“) würde
  • nicht zu lange frittieren, sonst wird der Tintenfisch zäh
  • nach dem Frittieren die Tintenfischringe auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett davon aufgenommen wird.

Wir frittieren die Ringe bei 175 Grad; 6 – 7 Ringe gleichzeitig; ca. 4 Min.

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Entweder beträufeln wir die Tintenfischringe mit dem Saft einer frischen Zitrone oder es gibt Knoblauch-Mayonnaise dazu.

Tintenfische sind keine Fische.
Sie gehören zur Gattung/Klasse der Kopffüßler.
Ich habe die Tintenfischringe trotzdem unter der Rubrik „Fische“ eingeordnet,
da ich keine eigene für „Kopffüßler“ aufmachen wollte 🙂

Bolinhos

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Der Name „Bolinhos“ stammt aus dem Portugiesischen; wenn ich mich nicht irre, dann heißt das wörtlich übersetzt „Küchlein“.

Normalerweise werden Bolinhos aus „Bacalhau“ (Stockfisch; luftgetrockneter Fisch, meist Kabeljau) hergestellt. Der getrocknete Fisch wird dazu zunächst gewässert; je nach Rezept gekocht oder roh weiterverarbeitet; entgrätet; „zerpflückt“; mit gekochten, gestampften Kartoffeln gemischt; gewürzt; paniert und frittiert.

Wir haben hier eine Variante mit frischem Fisch gewählt.

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Bierteig

Bierteig eignet sich hervorragend „zum Verpacken“ von Fisch, Gemüse oder auch Obst.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 ml Bier (helles oder dunkler, nach Belieben)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Eier und Salz mit dem Mehl zu einem glatten Teig verrühren. 30 Min. quellen lassen.

Nach und nach vorsichtig das Bier unterrühren – je weniger Kohlensäure beim Unterrühren aus dem Bier entweicht, desto lockerer wird der Bierteig beim Ausbacken.

Das Gargut erst mehlieren, dann in den Bierteig tauchen. In reichlich Fett („schwimmend“) ausbacken oder frittieren. Beidseitig backen bis der Teig goldbraun ist.

Eine Variante ist der Weinteig, der beim Backen/Frittieren etwas knuspriger wird. Dazu einfach das Bier durch Wein ersetzen.

Spritzkuchen

Am besten schmecken sie ganz frisch!! Mit jedem Tag, ja mit jeder Stunde, die sie liegen, verlieren sie an Aroma, „Knackigkeit“ und Frische.

Manches Mal muss man halt Opfer bringen – aber wer opfert sich nicht gerne, wenn die Spritzkuchen aufgegessen werden müssen 😉

Zutaten:

  • Brandteig >> Rezept: Brandteig – Grundrezept
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • Frittierfett
  • Pergamentpapier („Butterbrotpapier“; Achtung: Backpapier funktioniert nicht!!)
  • Etwas Butter

Zubereitung:

Aus dem Pergamentpapier ca. 15 Quadrate von 15×15 cm schneiden.
Eine Seite mit der Butter einfetten.

Frittierfett auf 170 Grad erhitzen.

Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle geben.
Mit dem Spritzbeutel auf die gefetteten Pergamentquadrate Ringe von ca. 8 – 9 cm Durchmesser spritzen.

Die Ringe nun kopfüber mit dem Papier vorsichtig ins heiße Fritterfett geben; das Papier (löst sich sofort von den Spritzkuchen) gleich entfernen.

Die Spritzkuchen von jeder Seite in ca. 3 Min. goldbraun ausbacken.

Aus dem Fett nehmen, gut abtropfen lassen und zum Entfetten auf einige Blätter Küchenpapier geben.

Die Konfitüre erwärmen, evtl. mit etwas Wasser verdünnen und auf den Spritzkuchen verteilen. 
Trocknen lassen.

Mit dem Puderzucker bestäuben oder Puderzucker mit etwas Zitronensaft oder Rum verrühren und die Spritzkuchen mit der Oberseite hineintauchen.

Möglichst frisch verzehren.

Blumenkohl in Ausbackteig – frittiert

Gut geeignet als Vorspeise.

Zutaten:

  • 1 Blumenkohl
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 240 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss, möglichst frisch gemahlen

Zubereitung:

Blumenkohl in Röschen teilen, putzen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 2 Min. blanchieren, in Eiswasser abschrecken. Gut abtropfen lassen.

Aus Mehl, Eigelb und Weißwein einen zähflüssigen Teig rühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Eiweiß zu steifem Schnee aufschlagen und vorsichtig und den Teig ziehen.

Blumenkohlröschen einzeln vorsichtig durch den Teig ziehen, in der Friteuse bei 160 Grad in 3-4 Min. goldbraun ausbacken.

Möglichst frisch genießen, da ansonsten der Teigmantel wieder weich wird.

Bananenbällchen II

Im Wesentlichen stammt das Rezept von „silver-js“ aus dem CK.

Unsere leicht abgewandelte Version:

Zutaten:

  • 2-3 vollreife Bananen
  • 80 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL Wasser
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Vanillzucker
  • Akazienhonig
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Aus dem Mehl, Backpulver, Salz, Wasser, Zucker und Vanillzucker einen glatten, dickflüssigen Teig anrühren.

Öl auf 170 Grad erhitzen.

Bananen schälen und in ca. 1,5 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese durch den Teig ziehen und sofort ins heiße Öl geben. Ca. 3 Min frittieren. Auf Küchenkrepp entfetten und mit Akazienhonig garnieren.

Frühlingsrollen

Zutaten :

  • 100 g mild geräucherter durchwachsener Bauchspeck
  • 150 g ausgelöste Hähnchenbrust ohne Haut
  • 100 g Shiitake-Pilze (ersatzweise 50 g getrocknete)
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 150 g Mungobohnensprossen
  • 2 große Karotten
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 Stück (2 cm) frischen Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL  helle Sojasoße
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • 1 Packung Teigblätter für Frühlingsrolle
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Die Teigblätter nach Packungsanleitung auftauen lassen.

Die getrockneten Shiitake-Pilze in heißem Wasser einweichen; Lauchzwiebeln und Karotten waschen, putzen bzw. schälen. Die Lauchzwiebeln schräg in 2 bis 3 mm breite Streifen, die Karotten in Stifte schneiden. Die Sprossen waschen und abtropfen. Shiitake-Pilze putzen, den Stiel entfernen und in feine Streifen schneiden. (eingeweichte Pilze abtropfen lassen, Stiel entfernen und fein schneiden).

Den Bauchspeck fein schneiden (2 mm Kantenlänge) beiseite stellen. Die Hähnchenbrust schnetzeln.

Jetzt im Wok das Erdnussöl erhitzen, den Bauchspeck hineingeben und unter rühren anbraten. Sobald er Farbe bekommen hat etwas an die Seite schieben, das Hähnchenfleisch dazugeben und unter weiterem rühren ebenfalls anbraten. Knoblauch und Ingwer zugeben. Jetzt nach und nach das Gemüse (zuerst die Karotten, dann die Lauchzwiebeln anschl. die Pilze) zugeben und ebenfalls pfannenrühren. Mit Salz, Pfeffer, Sojasoße und frisch gemahlenem Chili abschmecken, mit der angerührten Speisestärke sämig abbinden, jetzt noch die Sprossen unterheben, vom Herd ziehen und abkühen lassen. Wichtig ist, dass man alles nicht zu lange brät, damit das Gemüse noch „Biss“ hat.

Den Frühlingsrollenteig aus der Packung nehmen und mit einem gut feuchten Tuch abdecken. Ein Blatt Frühlingsrollenteig mit der Spitze nach unten auf die Arbeitsfläche legen, restlichen Teig wieder abdecken. Ca. einen Esslöffel Füllung auf das Teigblatt geben. Die untere Spitze über die Füllung nach oben umschlagen.

Die Seiten zur Mitte hin einschlagen

Jetzt die Teigkanten mit etwas Wasser befeuchten und die Rolle fest aufwickeln. Die Teigspitze gut andrücken.

Auf diese Weise die gesamte Füllung verarbeiten.

Das Öl zum Ausbacken auf 165 Grad erhitzen und die Frühlingsrollen portionsweise darin ausbacken bis sie eine schöne goldene Farbe bekommen.

Gut abtropfen lassen (auf ein paar Blättern Küchenrolle) und mit süß-sauerer oder scharfer Chilisauce servieren.