Zucchini-Majoran-Frittatas

Gibt es „zu viel des Guten“?
Wenn, dann bei Zucchini 🙂
Erst wartet und wartet man darauf, dass die Ernte endlich los geht und dann…
Aber wir wollen uns nicht beschweren 🙂
Und wenn die Zucchinipflanzen schon ihr bestes geben, dann bemühen wir uns aus den Erträgen auch etwas Gutes zu machen.
Hier ein kleiner aber feiner Snack.

Weiterlesen

Spanferkel-Frikadellen

Erst war es nur eine Idee: aus allem Möglichen (und Unmöglichen) werden Frikadellen gemacht, aus Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Fisch, Gemüse, Getreide…aber wir haben noch nie irgendwo gesehen, dass jemand aus Spanferkelfleisch Frikadellen gemacht hat. Warum eigentlich bzw. warum eigentlich nicht?
Und dann wurde die Idee wahr. Einen Spanferkelbauch besorgt, ausgebeint. abgeschwartet und ab in den Fleischwolf…

Weiterlesen

Wildschwein-Pilz-Frikadellen mit Bärlauchspätzle

comp_cr_img_3420_wildschweinpilzfrikadellen

Wir mussten es einigen Leute versprechen, dieses Rezept heute zu posten, da sie nicht glauben wollten, dass wir gestern den ersten Bärlauch in diesem Jahr entdeckt haben. Also, hier ist er, der erste Bärlauch 2017 – eingebunden in Spätzle, kombiniert mit Frikadellen vom Wildschwein.

Weiterlesen

Schwedische Hacksteaks à la Lindström

comp_CR_IMG_8285_Schwedische_Hacksteaks

Ab und zu ist es ganz nett, wenn einem alte Bücher – hier Kochheftchen – wieder mal in die Hand fallen.
Längst in Vergessenheit geraten, lagen noch einige dieser „Kochheftchen“, die vornehmlich direkt an den Supermarktkassen feilgeboten werden, im Bücherregal…natürlich nicht vorne, gut sichtbar, nein, hinter anderen Bücher, gut versteckt – vor der eigenen Neugier 🙂
…aber kürzlich doch wieder entdeckt…

Aus dem Büchlein „Vielseitige Hackfleischküche“ (mfi) von 1991.

Zutaten für 6 Personen:

  • 500 g Hackfleisch, gemischt Rind und Schwein >> Anmerkung Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Kapern (im Vorratsschrank waren keine mehr, also musste es ohne gehen)
  • 2 kleine eingelegte Gurken
  • 100 g rote Bete
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 6 Eier
  • 6 Sardellenfilets (waren leider auch aus)
  • 4 EL Butter
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln.
(Kapern abtropfen lassen, hacken.)
Gurken fein würfeln.
Rote Bete schälen und fein raffeln.

Hackfleisch in eine Schüssel geben, Zwiebeln, (Kapern), Gurken, Rote Bete und Eigelb zugeben mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gut durchkneten und aus der Masse 6 Frikadellen formen.

Jetzt beim Schreiben fällt mir gerade auf, dass die Zwiebeln vorher in der Butter glasig gedünstet werden sollten.
Das haben wir überlesen… 😦

2 EL Butter und 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Frikadellen von jeder Seite ca. 6 Minuten braten.

comp_CR_IMG_8274_Schwedische_Hacksteaks

Restliche Butter zerlassen und 6 Spiegeleier darin braten. Salzen und pfeffern und auf die Frikadellen setzen.

comp_CR_IMG_8288_Schwedische_Hacksteaks

Dieses Abendessen hat mal wieder bewiesen, dass manchmal einfach der Wurm drinnen ist. Im Vorratsschrank fehlten Sardellenfilets – für über die Spiegeleier – ebenfalls fehlten auch noch Kapern – für in die Frikadellen; beim Zubereiten vergisst man Arbeitsschritte – und damit die Sache „rund“ wird – stellt man beim Essen fest, dass es besser gewesen wäre, die Rote Bete zusammen mit der Zwiebel zu dünsten – auch wenn das im Rezept nicht so angegeben ist.

Aber: die Rote Beete-Raspeln waren zwar noch recht „bissfest“, geschmeckt hat es trotzdem und satt sind auch alle geworden!
Und so haben wir wenigstens Verbesserungspotential für das nächste Ma(h)l.

comp_CR_IMG_8298_Schwedische_Hacksteaks

Autor: Camen

Fischfrikadellen

Wir unterscheiden bei Fischfrikadellen in erster Linie nicht nach dem verwendeten Fisch, sondern danach, ob das „Fleisch“ roh oder gekocht ist, wenn wir Frikadellen daraus machen.

Der große Unterschied: wird roher Fisch verwendet, sind die Frikadellen viel „saftiger“. Gekochten Fisch verwenden wir eigentlich nur bei der „Resteverwertung“, also wenn wir Fisch im Ganzen gekauft und filetiert haben, dann kochen wir Kopf und Gräten und verwenden das Gekochte zur Herstellung von Frikadellen. Dies rentiert sich in aller Regel aber nur, wenn man mehrere Fische filetiert (so wie das bei uns im Dänemark-Urlaub schön öfter man vorkommt).

Die oben abgebildeten Frikadellen haben wir aus frischem Pollack hergestellt.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Fisch (frisch oder gekocht)
  • 1 altbackenes Brötchen (alternativ 2-3 Scheiben Toastbrot)
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 1/2 EL Petersilie gehackt (frisch oder TK)
  • 1 TL Dillspitzen (frisch oder TK)
  • 1TL Zitronensaft
  • 2-3 EL Mehl

Zubereitung:

Brötchen in Wasser einweichen (Toastbrot kann man zur Abwechslung auch in Milch einweichen).
Fisch durch die 3- oder 4 mm-Scheibe des Fleischwolfs drehen.
Brötchen gut ausdrücken.

Alle Zutaten außer dem Mehl gut verkneten. Sollte die Masse zu feucht sein kann man noch 1 oder 2 EL Paniermehl zugeben.

Frikadellen formen.
Rundum in dem Mehl wenden.
Butter in der Pfanne erhitzen; bei guter Mittelhitze (ca. 2/3 Heizleistung) backen; auch hier gilt: nicht zu lange, sonst werden sie „trocken“.

Unsere Frikadellen waren ca. 2,5 cm hoch; diese haben wir 3-4 Min. von jeder Seite gebacken.

Nach dem Backen, zum Entfetten, auf Küchenkrepp legen.

comp_CR_IMG_4160_Fischfrikadellen

Zu Fischfrikadellen passen z. B. „Rohgeröstete Bratkartoffeln“ (im Bild), „Kartoffelsalat„, „Kartoffelsalat American Style„.

comp_CR_IMG_4181_Fischfrikadellen