Putenfrikadelle mit Chili und Joghurt

Vermutlich gibt es kein anderes Fleischgericht, das unter so vielen Namen bekannt ist: Frikadelle, Bulette, Fleischpflanzerl, Fleischklößchen, Fleischküchle, Fleischklops, Boulette, Fleischlaberl, Faschiertes Laibchen…
Aber nicht nur der Name variiert hier sehr stark, auch die Zubereitungsart, die Fleischzusammensetzung, die Gewürze, die Zutaten…
Wir haben heute Frikadellen aus einem Mix von Puten- und Schweinefleisch „gezimmert“ und diese, für die Zartheit, mit Joghurt und für den Pep mit einer Chilischote verfeinert.
Was bleibt zu sagen? Gut war’s!

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Auberginen-Frikadellen

Die Auberginenpflanzen im Garten geben dieses Jahr wirklich ihr bestes.
Da muss man sich ständig etwas neues für die Früchte einfallen lassen.
Hier aber haben nicht wir uns selbst etwas einfallen lassen, bei diesem Rezept haben wir auf ein Rezept von „Brigitte.de“ zurückgegriffen.
So ganz glücklich waren wir mit der Wahl dann doch nicht.
Die Frikadellen hatten uns zu wenig „PEP“ und das Auberginenaroma ist in großen Teilen verloren gegangen :(.

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Holländische Fischfrikadellen

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Es gibt sicher tausende von Fischfrikadellen-Rezepten. Wir haben ja schon einige in unserem Repertoire, aber als wir dieses gesehen haben, da war klar: das müssen wir ausprobieren.
Eigentlich hätten wir erwartet, dass dies „Fischfrikadellen nach Horst Lichter“ sind. Wer sonst (außer, wie man sieht, den Holländern 🙂 ) kommt auf die Idee, da reichlich Butter mit zu verarbeiten? 🙂
Aber, man kann nicht sagen, dass die Frikadellen schlecht schmecken würden…

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Kadin Budu Köfte mit Minzjoghurt-Dip

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Köfte lässt sich ja noch leicht erklären: Köfte sind eigentlich nichts anderes als „unsere“ Frikadellen.
Zwei kleine aber feine Unterschiede gibt es aber, während unsere Frikadellen oft mit Schweinefleisch zubereitet werden, bestehen Köfte in der Regel nur aus Rind- und/oder Lammfleisch und zweitens sind sie meist „kräftig“ gewürzt.
Die Form der Köfte reicht von „Tennisball“ über „Cevapcici“ bis „Patty“.
So, nun frage aber bitte niemand, warum diese Köfte „Kadin Budu“ heißen. Gemäß Rezept soll das „Frauenschenkel“ heißen. Glauben wir es einfach mal 🙂

Zutaten

Köfte:

  • 500 g Hackfleisch (Rind, Lamm oder eine Mischung daraus)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Reis
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl/Semmelbrösel
  • 3 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Cumin
  • Chiliflocken
  • 1/3 TL Zimt
  • 1 TL Zitronensaft
  • Olivenöl zum Braten

Minzjoghurt:

  • 125 g türkischer Joghurt, 10% Fett
  • 10 – 12 Minzblätter (wir: Spanische Minze)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL (5 Tropfen) Zitronensaft

Zubereitung

Köfte:

Zunächst den Reis mit 100 ml Wasser kochen. Der Reis soll noch etwas „Biss“ haben. Abkühlen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten.
Temperatur erhöhen und die Hälfte des Hackfleisches darin braten bis es krümelig zerfällt.
Vom Herd nehmen, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, Cumin, Chiliflocken, Zimt und Zitronensaft dazu geben, verrühren, abkühlen lassen.

Petersilie klein schneiden oder die Blätter einfach mit den Finger „zerrupfen“ und in den Topf zu dem gebratenem abgekühlten Hackfleisch geben.
Das restliche, rohe Hackfleisch, den Reis und ein Ei ebenfalls dazu geben.
Alles gründlich mischen, am besten mit den Fingern kneten.

Die beiden Eier in einen tiefen Teller oder eine flache Schüssel geben und verquirlen.
Mehl und Paniermehl/Semmelbrösel mischen und auf einen flachen Teller geben.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen.

Von der Hackfleischmasse nun etwa golfballgroße Stücke nehmen, erst zusammen und dann flach drücken.
Erst in den verquirlten Eiern und dann in der Mehl-/Paniermehlmischung wenden.

In die Pfanne geben und von beiden Seiten braun braten.

Minzjoghurt:

Die Minzblätter fein schneiden/hacken; zu dem Joghurt geben.
Salz, Zucker und Zitronensaft dazu geben; alles gut verrühren.

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Die Köfte schmecken sowohl heiß/warm wie auch kalt.

Wildschwein-Steinpilz-Frikadelle

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Eigentlich ist Hackfleisch je immer so eine Art „Resteverwertung“. Alles was kein vernünftiges Stück mehr ergibt, kommt in den Wolf und wird zu Hackfleisch verarbeitet.
Aber wenn so etwas tolles wie diese Frikadellen daraus werden, dann darf man mit Sicherheit nicht mehr von „Resten“ sprechen.

Zutaten:

  • 500 g Wildschweinhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g getrocknete Steinpilze
  • 1 Brötchen, trocken
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/4 TL Thymian, getrocknet

Zubereitung:

Getrockneten Steinpilze mit kaltem Wasser abspülen; anschl. für mind. 30 (besser 60) Minuten in kalten Wasser einweichen.

Das trockene Brötchen in Wasser einweichen.

Backofen auf 180 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Entweder die Frikadellen später mit der Pfanne in den Backofen stellen oder jetzt schon eine (Auflauf-) Schale in dem Backofen stellen und erhitzen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Das Brötchen gut ausdrücken.
Steinpilze ebenfalls gut ausdrücken und klein schneiden – Stücke von max. 5 x 5 mm.

Hackfleisch, Zwiebel, Knoblauch, Steinpilze, Brötchen, Ei, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Thymian in eine Schüssel geben uns alles gründlich verkneten.

Frikadellen daraus formen und in Butterschmalz bei „guter Hitze“ von jeder Seite ca. 3 bis 4 Minuten anbraten – bis sie Farbe angenommen haben.

Nun die Frikadellen entweder mit der Pfanne oder in vorgewärmten Schalen für ca. 10 Minuten im Backofen weiter garen.

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Dazu gab es bei uns „Elsässer-Kartoffelgratin„.

Frikadelle trifft Stroganoff

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Klar, wir lesen auch in anderen Blogs und entsprechenden Facebookseiten…get inspired 🙂
Und da haben wir auf einer Seite ein Bild gefunden von „Hackbällchen à la Stroganoff“ gefunden. Die Idee – super. Warum nur feinstes Rindfleisch dafür verwenden? Also, gesagt getan.
Und da wir von dem letzten Pizzbacken auch noch frische Champignons zuhause hatte, traf sich das doch gut.

Zutaten

Frikadellen:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch; siehe auch >> ein paar Worte zu Hackfleisch <<
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

Sauce:

  • 3 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 300 ml Fleischbrühe
  • 3 TL Dijon-Senf
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 EL Weinessig, wir: Rotweinessig
  • 1 leicht gehäufter TL Speisestärke
  • 150 g Saure Sahne
  • 400 g braune Champignons

Zubereitung

Frikadellen:

Brötchen in kaltem Wasser einweichen; anschl. gut ausdrücken.
Zwiebel, fein würfeln.
Knoblauch, fein hacken.
Hackfleisch, Brötchen, Zwiebel, Knoblauch und Ei in eine Schüssel, mit Salz und Pfeffer würzen und gründlich (am besten mit der Hand) kneten.
Frikadellen formen.
In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen und die Frikadellen darin braten.

Sauce:

Champignons in 4 bis 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Saure Sahne mit Speisestärke und Weinessig verrühren.
Zwiebel würfeln, Kantenlänge ca. 5 mm.
Knoblauch fein würfeln.

In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei schwacher Mittelhitze dünsten bis die Zwiebeln beginnen leicht braun zu werden.

Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazu geben, mit der Fleischbrühe ablöschen. Mit geschlossenem Deckel kochen, bis die Zwiebeln beginnen zu zerfallen. Falls erforderlich, die verdampfende Flüssigkeit immer wieder durch etwas Wasser auffüllen.

In der Zwischenzeit in einer zweiten Pfanne 1 EL Butter erhitzen; die Champignonscheiben darin bei großer Hitze ca. 4 Min. anbraten.
Die Champignons in die Pfanne zu den Zwiebeln geben.

Einmal aufkochen lassen, Pfanne vom Herd nehmen und die Saure Sahne-Mischung einrühren.

Sauce zusammen mit den Frikadellen servieren.

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Wildschweinfrikadellen

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Ganz einfache Frikadellen – aber mal nicht aus gemischtem Hackfleisch, nein, heute mal aus reinem Wildschwein-Hackfleisch. Eine tolle Abwechslung.

 Zutaten:

  • 500 g Wildschwein-Hackfleisch; unseres war sehr mager
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Schmand (~120 g)
  • 1 Ei, Größe XL
  • 2 – 3 EL Paniermehl/Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian, getrocknet; frischer Thymian geht natürlich auch
  • 1 gestrichenen TL Steinpilzpulver
  • Butter zum Braten

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben; gut verrühren; Frikadellen daraus formen – sind recht weich, das ist richtig so.

In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Frikadellen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten schön braun braten.
Achtung: erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat!

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Dazu gab es „Rohgeröstete Bratkartoffeln mit Dörrfleisch„. Ein einfaches, schlichtes aber gutes Essen!

 

Putenfrikadellen mit Curry-Kokos-Sauce

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Wir haben ja schon oft geschrieben, dass man Hackfleisch nicht nur aus Rinder- oder Schweinefleisch machen kann. Hier mal wieder ein leckeres Beispiel was man aus Putenfleisch machen kann.

Zutaten

Frikadellen:

Curry-Kokos-Sauce:

  • 2 TL Currypulver; wir: Curry-Mischung „Goa“, frisch gemahlen
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz
  • 50 ml Geflügelbrühe

Zubereitung

Frikadellen:

Die Toastbrotscheiben in die Milch legen.

Nicht zu viel Milch verwendet; beim Auspressen „verklumpt“ das Toastbrot, es lässt sich dann nur schwer mit dem Hackfleisch vermischen, deshalb nur so viel Milch verwenden wie das Toastbrot „aufsaugt“.

Zwiebel und getrocknete Tomaten fein würfeln.

Alle Zutaten für die Frikadellen in eine Schüssel geben und gut vermischen/verkneten.

Fett in einer Pfanne erhitzen:

Aus dem Fleisch Frikadellen formen und zunächst im heißen Fett von beiden Seiten anbraten, dann Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze fertig backen.

Curry-Kokos-Sauce:

In einer „trockenen“ (ohne Fett) Pfanne das Currypulver bei mittlerer Hitze anrösten – so lange, bis es intensiv riecht.

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Mit der Kokosmilch ablöschen; Geflügelbrühe und Salz dazu geben, erhitzen und um etwa 1/3 einreduzieren.

Abschmecken und zu den Frikadellen servieren.

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