Hochzeitstorte II

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Zur Hochzeit unserer älteren Tochter hat sich das Brautpaar eine selbstgemachte Hochzeitstorte gewünscht. Ihr Wunsch war uns Befehl. Entstanden ist damals diese Hochzeitstorte.

Nun haben wir aber zwei Töchter..und auch bei der jüngeren stand nun die Hochzeit an.
Und Ihr ahnt es sicher, auch sie wünschte sich eine selbstgemachte Hochzeitstorte…

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Regelmäßige Leser unseres Blogs haben sich vielleicht schon gewundert, warum es in den letzten Monaten häufiger „Schichttorten“ in div. Geschmacksrichtungen gab:

Das waren alles nur geschmackliche „Probeläufe“.

Letztendlich fiel die Wahl auf „Sauerkirsch-Schokolade“, „Erdbeer-Pistazien“ und „Vanille-Himbeer-Johannisbeer“.

Schon ein paar Wochen vor der eigentlichen Backorgie haben wir die Cakeboards hergestellt. Dazu haben wir uns im Baumarkt eine Dämmplatte aus XPS-Schaum, alukaschiert (Innendämmung für Heizung) besorgt. Daraus haben wir die entsprechenden drei runden Cakeboards ausgeschnitten und diese nochmals komplett mit Alufolie extra stark überzogen. Die Alufolie haben wir mit Klebestift auf den Platten fixiert.
2 Wochen vor dem Hochzeitstermin haben wir diese Cakeboards mit weißem Rollfondant überzogen. So hatte der Rollfondant genug Zeit zum Trocknen.

Sauerkirsch-Schokosplits-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet (also 2x je die Hälfte der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt) damit der Teig nicht so lange steht bis er gebacken wird bzw. damit (vor allem bei den größeren Torten, siehe weiter unten) die Rührschüssel nicht überläuft!

Teig:

  • 500 g Butter, zimmerwarm
  • 500 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 12 Eier
  • 300 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 100 g Schokosplits, zartbitter
  • 6 TL Backpulver

Füllung:

  • 1.000 g Sauerkirschen, entsteinte, frisch oder TK
  • 5 EL Zucker
  • 3 1/2 Pck. Tortenguss, rot
  • 330 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 220 g Butter, zimmerwarm
  • 140 g Puderzucker

Überzug:

  • 800 g Fondant, Rezept/Herstellung siehe >>hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zuckerkleber:

  • 120 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser
  • 1 TL CMC (Carboxymethylcellulose)

Deko:

  • Zuckerperlen, weiß

Zubereitung:

Zuckerkleber:

Für den Zuckerkleber CMC in das abgekühlte abgekochte Wasser geben. Gut durch schütteln und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag nochmals gut schütteln, jetzt sollten alle Klümpchen verschwunden sein und der Kleber ist gebrauchsfertig. Sollte er zu dick sein, kann man ihn mit abgekochtem Wasser verdünnen.

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 25 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Schokosplits und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 10 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Sauerkirschen in einem Topf aufkochen, Hitze reduzieren. die Sauerkirschen ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tortenguss mit Zucker und etwas Wasser anrühren, zu den Sauerkirschen geben und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden unter die Sauerkirschen rühren. Mit dem Mixstab die Masse fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Böden Kreise mit einem Durchmesser von 24 cm ausstechen.

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Um einen Boden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 120 g) der Sauerkirschmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Boden darauf legen, wiederum mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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So weiter verfahren bis 10 Böden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen, die Torte ringsum (seitlich und oben) dünn mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Buttercreme:

Die sehr weiche Butter mit dem Puderzucker weißschaumig aufschlagen. Die Masse sollte mind. 12 – 15 Minuten geschlagen werden, damit sie sehr luftig wird. Torte rundum mit der Masse einstreichen

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und glatt abziehen

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Die Torte für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Ist die Buttercreme fest, kann die Torte mit der Fondantdecke eingedeckt werden. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

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Erdbeer-Pistazien-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 28 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet (also 2x je die Hälfte der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt)!

Teig:

  • 680 g Butter, zimmerwarm
  • 680 g Zucker
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • 3 Prisen Salz
  • 16 Eier
  • 340 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 140 g gemahlene Pistazien
  • 8 TL Backpulver

Füllung:

  •  1.300g Erdbeeren; der Jahreszeit geschuldet aus der TK
  •  6 EL Zucker
  •  4 Pck. Tortenguss, rot
  •  420 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 265 g Butter
  • 170 g Puderzucker

Überzug:

  • 950 g Rollfondant, Herstellung siehe >> hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zubereitung:

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Pistazien und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 8 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Erdbeeren auftauen. Tortenguss mit Zucker und Erdbeersaft (vom auftauen) anrühren. Erdbeeren pürieren, in einem Topf aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden und unter die Erdbeermasse rühren. Mit dem Mixstab fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Teigböden Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm ausstechen.

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Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 150 g) der Erdbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Erdbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen.

Die Torte ringsum dünn mit der Erdbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Für die Buttercreme die sehr weiche Butter und den Puderzucker in der Küchenmaschine weißschaumig aufschlagen (mind. 12 – 15 Min.). Anschließend die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen

Für 1 -2 Std.zurück in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 52 cm Durchmesser ausrollen. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

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Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 32 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 3x zubereitet (also 3x je ein Drittel der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt)!

Teig:

  • 890 g Butter
  • 890 g Zucker
  • 21 Eier, Gr. L
  • 530 g Mehl
  • 360 g Speisestärke
  • 7 Vanilleschoten
  • 4 Prisen Salz
  • 11 TL Backpulver

Füllung:

  •  860 g Johannisbeeren
  •  1.400 g Himbeeren
  •  8 1/2 EL Zucker
  •  5 1/2 Pck. roten Tortenguss
  •  555 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 340 g Butter
  • 200 g Puderzucker

Überzug:

  • 1200 g Rollfondant, Herstellung siehe >>hier<<
  • rote Lebensmittelpaste

Deko:

  • Zuckerperlen, rosa

Zubereitung

Teig:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 12 Kreise à 32 cm Durchmesser anzeichnen.

Vanilleschoten aufschneiden und auskratzen.

Zucker, Butter, Vanillemark und Salz schaumig aufschlagen – Küchenmaschine ca. 6 Min. auf großer Stufe.
Die Eier nun nach und nach einzeln in die Masse rühren; das nächste Ei immer erst dann dazu geben, wenn das vorherige komplett mit der Masse verbunden ist.
Speisestärke, Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise unter die Masse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Backpapierkreise verteilen und glatt streichen.

Nacheinander die Böden in ca. 10 – 12 Minuten backen – nicht zu dunkel backen!.

Nach dem Backen die Böden auf ein neues Backpapier stürzen, das „alte“ Backpapier abziehen und die Böden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Füllung:

Johannisbeeren und Himbeeren mit 2 EL Wasser in einen Topf geben, aufkochen und ca. 5 Min köcheln lassen bis die Johannisbeeren aufgeplatzt sind. Früchte durch ein Sieb passieren.
Tortenguss mit Zucker nach Packungsanleitung anrühren.

Fruchtpüree aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal aufkochen bis die Masse abbindet.

Die Marzipanrohmasse zerbröckeln und in die noch heiße Fruchtmasse geben, unterrühren. Die Masse mit dem „Zauberstab“  glatt mixen. Abkühlen lassen.

Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 4 EL (ca. 200 g) der Himbeer-Johannisbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen.

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Die Torte ringsum dünn mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

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Buttercreme:

Die sehr weiche Butter und den Puderzucker schaumig schlagen (mind.12 – 15 Minuten). Die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen. Für 1 -2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 56 cm Durchmesser ausrollen; auf die Torte legen und vorsichtig andrücken. Überstehenden Fondant abschneiden.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte am Cakeboard anbringen.

Für die Orchideen

Blütenpaste von der Seite Tortentante.blogspot.de

  • 40 g Eiweiß
  • 225 g Puderzucker
  • 4 gestr. TL CMC (Carboxymethylcellulose) E 466
  • 1 TL Palmin soft

Zubereitung:

Eiweiß ca. 10 Sekunden anschlagen, den gesiebten Puderzucker bis auf 2 EL einrieseln lassen. Die Masse schlagen bis der Schneebesen beim herausziehen weiche Spitzen zieht, die sich zu Seite neigen. Unter langsamen weiterem Rühren CMC einrieseln lassen, die Masse wird jetzt sehr schnell fest.
Die Hände mit Palmin soft einfetten, den zurückbehaltenen Puderzucker von Hand unterkneten. Die Blütenpaste in einen Gefrierbeutel mit möglichst wenig Lufteinschluss verpacken. Zur Sicherheit noch in eine fest verschließbare Dose verpacken und 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit die Hände nochmals mit Palmin soft einfetten und die Blütenpaste gut durchkneten bis sie schön geschmeidig ist.
Vor dem Gebrauch die Blütenpaste aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen.
Luftdicht verpackt hält sich die Blütenpaste ca. 6 Monate im Kühlschrank.

  • Puderfarbe, gelb
  • Puderfarbe, grün
  • Puderfarbe, rot
  • Blumendraht, weiß
  • Floristenband
  • Zuckerkleber, siehe oben

Die Blüten habe ich nach der Anleitung auf der Seite Caros Zuckerzauber hergestellt. Die Anleitungen sind sehr genau, gut bebildert, ausführlich beschrieben und kostenlos. Eine sehr feine Seite.

Transport und Zusammenbau:

Für den Zusammenbau bzw. den sicheren Stand, haben wir mittels einer Schieblehre („Kaliber“) die exakte Höhe der unteren und mittleren Torte zehntelmillimetergenau gemessen. Aus einem runden, 12mm dicken Holzstab haben wir dann je Torte vier entsprechend lange Stücke geschnitten.

Für den Transport haben wir die einzelnen Torten „rutschsicher“ in Kartons verpackt.
Die Fahrt – sehr vorsichtig. Ehrlich, wir selbst hätten nicht hinter uns fahren wollen…mit 15 bis max. 20 km/h durch Kurven…

Vor Ort dann haben wir in die untere Torte die entspr. 4 Holzstäbe senkrecht eingesteckt. Darauf mittig zentriert die mittlere Torte gesetzt. Diese wieder mit 4 Holzstäben „gespickt“ und die obere Torte aufgesetzt.

Zum Finish dann noch die Orchideen und einzelne Isolepsisgrashalme (Dekogras aus Kunststoff) auf der Torte arrangieren.

…und dann nichts wie in die Kühlung…

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Hier noch ein Anschnittbild von der Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

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Und hier nochmal die Torte in ihrer ganzen Pracht 🙂

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Erdbeer-Pistazien-Schichttorte

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Heute haben wir mal wieder eine super leckere Torte für Euch im Angebot 🙂
Wer mag, darf sich gerne ein Stückchen mitnehmen.

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser

Teig:

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 125 g Weizenmehl, Typ 405
  • 75 g Speisestärke
  • 50 g gemahlene Pistazien
  • 3 TL Backpulver

Füllung:

  • 600 g Erdbeeren; der Jahreszeit geschuldet aus der TK
  • 3 EL Zucker
  • 3 Pck. Tortenguss, rot
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 200 g Butter
  • 130 g Puderzucker

Überzug:

  • 450 g Rollfondant, Herstellung siehe >> hier <<
  • Grüne Lebensmittelpaste

Zubereitung:

Auf 6 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 25 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Pistazien und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 6 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 8 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Erdbeeren auftauen. Tortenguss mit Zucker und Erdbeersaft (vom auftauen) anrühren. Erdbeeren pürieren, in einem Topf aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden, zusammen mit dem Zitronensaft unter die Erdbeermasse rühren. Mit dem Mixstab fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Teigböden Kreise mit einem Durchmesser von 24 cm ausstechen.

Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 3 EL der Erdbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Erdbeermasse einstreichen.

So weiter verfahren bis alle Teigböden aufgebraucht sind.

Den Tortenring entfernen

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Die Torte ringsum dünn mit der Erdbeermasse einstreichen.

Über Nacht zum Abtrocknen in den Kühlschrank stellen.

Für die Buttercreme die Butter und den Puderzucker in der Küchenmaschine weißschaumig aufschlagen (mind. 12 – 15 Min.). Anschließend die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen

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Für 1 -2 Std.zurück in den Kühlschrank stellen.

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 38 cm Durchmesser ausrollen; auf die Torte legen.

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Den Fondant andrücken und überstehenden Fondant abschneiden.

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Aus den Resten des Fondants Verzierungen/Deko für die Torte herstellen.

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Herstellung von Blüten (hier: Phalaenopsis) >> Beschreibung folgt.

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Schokoladen-Sauerkirsch-Schichttorte

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So, und hier nun noch das Dessert von unserem Weihnachtsmenü: eine Schokoladen-Sauerkirsch-Schichttorte (passend zu Weihnachten: mit viel Marzipan 🙂 )

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser

Teig:

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 125 g Weizenmehl, Typ 405
  • 75 g Speisestärke
  • 50 g Backkakao
  • 3 TL Backpulver

Füllung:

  • 600 g Sauerkirschen, entsteinte, frisch oder TK
  • 100 g Zucker
  • 2 Pck. Tortenguss, rot
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 g Marzipanrohmasse

Ganache:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml Sahne

Überzug:

  • 1 Fondantdecke, rosa (Durchmesser mind. 38 cm), Rezept/Herstellung siehe >>hier <<
  • Glanz-Puderfarbe „Pearl White“

Zubereitung:

Auf 6 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 25 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Backkakao und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 6 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 10 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Sauerkirschen und Zucker verrühren, in einem Topf aufkochen, Hitze reduzieren. die Sauerkirschen ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tortenguss mit etwas Wasser anrühren, zu den Sauerkirschen geben und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden, zusammen mit dem Zitronensaft unter die Sauerkirschen rühren. Mit dem Mixstab die Masse fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Schokoladen-Böden Kreise mit einem Durchmesser von 24 cm ausstechen.

Um einen Schokoladenboden einen Tortenring stellen, 3 EL der Sauerkirschmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Schokoladenboden darauf legen, wiederum mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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So weiter verfahren bis alle Schokoladenböden aufgebraucht sind.

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Den Tortenring entfernen, die Torte ringsum dünn mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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Über Nacht zum Abtrocknen in den Kühlschrank stellen.

Für die Ganache die Sahne aufkochen, vom Herd ziehen und die klein gebrochene Schokolade in die Sahne geben. Ca. 5 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit einem Löffel gut durchrühren bis sich Schokolade und Sahne verbunden haben. Jetzt die Ganache mit einem Mixstab homogenisieren, dabei möglichst keine Luft einarbeiten. Es entsteht eine Nutella-ähnliche glänzende Masse. Die Ganache über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag die Ganache portionsweise erwärmen, bis sie wieder eine Nutella-ähnliche Konsistenz hat. Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und rundum mit der Ganache einstreichen.

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Jetzt kann die Torte mit der Fondantdecke belegt werden. Überstehenden Fondant abschneiden. Aus den Resten des Fondant Sterne ausstechen sowie eine Kordel drehen.
Sterne auf der Oberseite der Torte anordnen. Die Kordel um den unteren Rand der Torte legen und leicht andrücken.
Zum Abschluss noch mit einem weichen Pinsel die Puderfarbe auftragen.

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Die „100-Tage-Torte“

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Vor genau 100 Tagen war die Hochzeit unserer Tochter und ihres Auserwählten.

100 Tage…da war doch was…

Nach 100 Tagen ist es, zumindest in der Politik, üblich für ein erstes Resümee, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Ganz so „kritisch“, Fakten orientiert, wollten wir das nicht sehen, aber die 100 Tage sind doch durchaus ein Grund, sich nochmals an die Hochzeit zu erinnern. Um den Erinnerungen etwas auf die Sprünge zu helfen, hat meine bessere Hälfte die damalige Hochzeitstorte nochmals in etwas kleineren Dimensionen „nachgebaut“.

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Größenvergleich: die oberste Etage der Torte, noch ohne Fondantüberzug.

Selbst an die Deko-Rosen hat meine bessere Hälfte gedacht:

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Diese „Miniatur-Hochzeitstorte“ haben wir dem Jungehepaar im Rahmen eines Brunchs überreicht.

Natürlich musste die Torte auch gleich angeschnitten und gekostet werden.

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Fazit: schmeckte wie vor 100 Tagen!

Hochzeitstorte

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Endlich…
…endlich war es so weit. DER Tag war gekommen…

Genauer betrachtet fing es schon vorletzte Woche an: Blütenpaste für die Deko-Rosen herstellen:

Zutaten:

  • 160 g Eiweiß
  • 900 g Puderzucker
  • 32 g CMC (Carboxymethylcellulose)
  • 2 TL Palmin Soft
  • rote und grüne Speisefarbe

Daraus dann 20 große Rosen und 32 kleine Rosen (einschl. Reserve) modellieren; dazu noch 40 grüne Blätter.

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Zuckerkleber anrühren:

Zutaten:

  • 120 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser
  • 1 TL CMC (Carboxymethylcellulose)

Ebenfalls vorletzte Woche: Rollfondant herstellen:

Zutaten:

  • 5 Päckchen (9 g) gemahlene Gelatine
  • 300 ml Wasser
  • 850 g Grafschafter heller Sirup
  • 5 El Glycerin (WICHTIG: 99,5 % pflanzlich!!!)
  • 2,5 TL Zitronensäure
  • 2,5 TL Salz
  • 5 kg Puderzucker (Diamant-Puderzucker verwenden!!)

Auch noch vorletzte Woche: das „Schleifenkrönchen“

Zutaten:

  • 200 g Rollfondant (von oben)
  • 200 g Blütenpaste (von oben; nicht eingefärbt)

Schleifen formen und im frischen Zustand mit einem Stift mit Lebensmittelfarbe beschriften (Glückwünsche, Gratulationen in unterschiedlichen Sprachen); in Form biegen; Enden mit zusammen biegen und mit Zuckerkleber (siehe oben) zusammen kleben; über ein Rohr aufgehängt trocknen lassen.

Letzte Woche:

Royal Icing herstellen:

Zutaten:

  • 250 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß (Größe L)
  • 1 Prise Zitronensäure, in heißem Wasser aufgelöst

Mit dem Royal Icing die einzelnen Schleifen zu einer Krone zusammenkleben.

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1,2 kg Fondant (siehe oben) gut kneten und die Cakeboards damit überziehen, trocknen lassen.

Diese Woche Mittwoch:

Biskuitböden backen. 9 Backbleche 30 x 40 cm.

Zutaten:

  • 36 Eier
  • 36 EL Wasser
  • 1.120 g Zucker
  • 9 Prisen Salz
  • 9 Beutel Götterspeise mit Himbeergeschmack
  • rote Speisefarbe
  • 675 g Mehl
  • 675 g Speisestärke
  • 9 TL Backpulver

Donnerstag: Biskuitböden „grob“ zuschneiden:

  • 3 x 38 x 38 cm
  • 3 x 29 x 29 cm
  • 3 x 20 x 20 cm

Creme anrühren:

Zutaten:

  • 4.000 g Mascarpone
  • 13 EL Milch
  • 125 g Vanillezucker
  • 1.600 g Schlagsahne
  • 400 g Zucker

Die Böden damit füllen; Kühlen.

Buttercreme herstellen:

Zutaten:

  • 1.000 g Butter
  • 670 g Puderzucker

„Feinzuschnitt“ (36 x 36 cm, 27 x 27 cm und 18 x 18 cm) der gekühlten Biskuits

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und erste Buttercremeschicht auftragen.

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Freitag: „Feinschicht“ der Buttercreme

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kühlen; anschl. Fondant ausrollen (reichlich groß !! :)) und aufbringen

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zunächst grob abschneiden,die Torte damit glatt überziehen,dann passend schneiden

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Holzdübel als Stützen platzieren, und, gut verpackt,  Transport zum Ort der Feier.

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Aufatmen: alles wohlbehalten am Veranstaltungsort angekommen:

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Samstag: Während die anderen Gäste sich bei Sekt und Häppchen labten, sollte die „Endmontage“ stattfinden, aber, oh Schreck, die Einzelteile aus der Kühlzelle geholt und >> das Fondant war in der Kühlung feucht geworden!!

Was tun? Eigentlich konnten wir nur eines tun, nämlich nichts. Nur nicht den feuchten Fondant berühren, da hat man im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Abdrücke hinterlassen. Also, berührungsloses „Feintuning“

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…langsam und geduldig – und nur nicht den feuchten Fondant berühren…

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ES IST VOLLBRACHT!!

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UND DANN: Anschnitt der Hochzeitstorte durch das Brautpaar!

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Diese Geräusche, dieses Gerumpel, das die Steine, die uns vom Herzen gefallen sind verursacht haben, dass (fast) alles geklappt hat, war ohrenbetäubend – aber außer uns, hat es, glaube ich, keiner gehört 🙂

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Bananentorte

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Als Anregung für diese Torte diente ein Rezept aus der „Yellow-Press“.
Da es ausgeschnitten war, kann ich nicht mehr sagen, aus welcher Zeitschrift es stammt.
Die Torte haben wir aber, wieder als Übung für die geplante Hochzeitstorte, mit Fondant überzogen.

Zutaten:

Für den Biskuit (Springform 28 cm):

  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 180 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 g Schokostreusel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Streifen Alufolie
  • ein paar Blätter Küchenrolle

Für die Füllung:

  • 8 Blatt Gelatine, weiß
  • 10 Bananen, mittelgroß
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/4 l Bananensaft
  • 600 g Schmand
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Mandeln, abgezogen, gemahlen
  • 1 EL Zucker
  • 400 ml Schlagsahne
  • 2 Pck. Sahnesteif

Für die Buttercreme:

  • 250 g Butter, weich
  • 170 g Puderzucker

Zum Eindecken:

  • 1 Portion Rollfondant siehe hier:
  • Lebensmittelpaste, gelb
  • Blütenpaste siehe hier:
  • 2 EL Speisestärke
  • Zuckerkleber siehe hier:

Zubereitung:

Springform vorbereiten: den Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand der Springform vorbereiten wie hier gezeigt.

Die Eier trennen. Eigelb, Zucker, Vanillezucker weißschaumig aufschlagen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu sehr festem Eischnee aufschlagen. Eischnee zur Eigelbmasse geben, vorsichtig unterheben. Mehl und Backpulver über die Masse sieben, zusammen mit den Schokostreuseln unter die Masse ziehen. Teig in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze ca. 50 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Biskuit aus dem Ofen nehmen. Den Rand der Springform entfernen, den Biskuit auf ein mit Backpapier abgedecktes Kuchengitter stürzen, das Backpapier abziehen und den Kuchen erkalten lassen. Vor dem Schneiden am besten über Nacht ruhen lassen.

Für die Füllung: Gelatine mindestens 5 Minuten in kalten Wasser einweichen. Zwei Bananen schälen, zusammen mit dem Zitronensaft pürieren. Bananensaft bis auf 3 EL hinzufügen. Vanilleschote auskratzen, mit Schmand, Mandeln und Zucker verrühren. Gelatine auflösen, nach und nach 2-3 EL der Schmandcreme unter die Gelatine rühren, anschließend die Gelatine unter die Schmandcreme rühren. Bananenpüree unterziehen. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Wenn die Schmandmasse anfängt zu gelieren die Sahne unterziehen. Kalt stellen, bis die Masse anfängt fest zu werden.

Zwischenzeitlich den Biskuit zweimal waagrecht durchschneiden. Restliche Bananen schälen, waagrecht halbieren. Um den unteren Biskuitboden einen Tortenring stellen. Biskuit mit der Hälfte der Bananen belegen. Die Hälfte der Bananen-Schmand-Creme darauf verteilen, glatt streichen. Zweite Biskuitplatte darauf legen, mit dem zurückbehaltenen Bananensaft beträufeln. Restliche Bananenhälften darauf legen, Bananen-Schmand-Creme darauf geben und glatt streichen. Mit der letzten Biskuitplatte abdecken. Torte mind. 5 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Butter und Puderzucker weiß schaumig aufschlagen (mind. 15 Minuten).

Torte aus dem Kühlschrank nehmen, Tortenring entfernen. Torte ringsum mit der Buttercreme einstreichen, glatt abziehen, für mind. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen bis die Butter fest ist.

Rollfondant mit gelber Lebensmittelfarbe einfärben. Den Fondant auf leicht bemehlter (Speisestärke) Arbeitsfläche ausrollen, dabei immer wieder drehen und sicherstellen, dass er nicht an der Arbeitsplatte klebt. Bis zu benötigten Größe bzw. gewünschten Stärke ausrollen. Mit einem Stempel (Happy birthday) auf dem Fondant Abdrücke erstellen. Mit Hilfe eines Nudelholzes den Fondant aufrollen und über der Torte wieder abrollen. Oberfläche glätten und überstehenden Fondant abschneiden.

Aus Blütenpaste einen schmalen, sehr dünnen Streifen ausrollen. Eine Längsseite mit einem Bogenmuster versehen, die andere Längsseite gerade abschneiden (geht am besten mit einem Pizzaroller). Fertige Breite 3 cm. Nach Belieben mit Stempelabdrücken versehen. Den Streifen mit Zuckerkleber am unteren Rand der Torte befestigen.

Aus Blütenpaste kleine Kugeln rollen und diese ebenfalls mit Zuckerkleber am unteren Rand der Torte befestigen.

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Kiwi-Mango-Torte

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Hier also die dritte Übung zum Thema Fondant bzw. Hochzeitstorte:

Für den Biskuit:

  • 6 Eier
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Mandeln, abgezogen, gemahlen

Füllung I:

  • 500g Kiwi
  • 4 Blatt Gelatine, weiß
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 4 cl Orangenlikör

Füllung II:

  • 1 Mango (450g Fruchtfleisch)
  • 6 Blatt Gelatine, weiß
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 g Schlagsahne

Zum Bestreichen der Biskuitböden:

  • 200 g Aprikosenkonfitüre

Für die Buttercreme:

  • 200 g Butter, weich
  • 130 g Puderzucker

Zum Einschlagen:

  • 1 Portion Rollfondant siehe hier:
  • 2 EL Speisestärke

Zum Dekorieren:

Zubereitung:

Am Vortag den Biskuit herstellen: Den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Die Eier trennen. Eigelb, Zucker, Vanillezucker weiß schaumig aufschlagen, das dauert 10-15 Minuten. Eiweiß mit Salz zu festem Schnee aufschlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben, mit den Mandeln mischen. Eischnee unter die Eigelbmasse ziehen, Mehl-Mandelgemisch vorsichtig unterheben. In die vorbereitete Springform füllen und sofort backen. Nach ca. 40 Minuten die Stäbchenprobe machen. Biskuit aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten stehen lassen, den Rand der Springform lösen. Biskuit auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier vom Boden abziehen. Vollständig auskühlen lassen.

Am nächsten Tag für die Füllung I: Gelatine in kalten Wasser einweichen. Kiwi schälen, halbieren und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Zusammen mit Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben, 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Gelatine darin auflösen, den Likör unterrühren und die Masse kalt stellen.

Den Biskuit zweimal waagrecht durchschneiden, die drei entstandenen Böden auf der Oberseite mit der erwärmten Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Um den ersten Biskuitboden einen Tortenring stellen. Die angelierte Kiwimasse darauf geben und glatt streichen.

Einen zweiten vorbereiteten Boden auf die Kiwimasse legen.

Für die Füllung II: Gelatine in kalten Wasser einweichen. Von der Mango mit dem Sparschäler die Schale entfernen, vom Stein schneiden. Fruchtfleisch würfeln, mit Zucker und Zitronensaft pürieren. Gelatine in der Mikrowelle auflösen, lauwarm unter die Schlagsahne rühren. Sahne nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen anschließend aufschlagen und unter das Mangopüree ziehen. Masse im Kühlschrank angelieren lassen und dann auf den Biskuitboden streichen. Dritten Biskuitboden darauf legen, leicht andrücken.

Torte vor der Weiterverarbeitung mind. 5 Stunden kühlen (am besten über Nacht).

Butter und Puderzucker mit dem Schneebesen aufschlagen bis die Masse weiß und cremig ist (mind. 15 Minuten). Torte aus dem Kühlschrank nehmen, Tortenring entfernen. Die Torte rund um dünn mit der Buttercreme einstreichen und für ca. 15 Minuten in den Tiefkühler stellen. Anschließend die restlichen Buttercreme auf der Torte glatt verstreichen.

Je sorgfältiger man hier arbeitet, desto besser ist anschließend das Ergebnis wenn der Fondant darüber gezogen ist.

Torte nochmal kalt stellen bis die Buttercreme fest ist.

Den Fondant auf leicht bemehlter (Speisestärke) Arbeitsfläche ausrollen, dabei immer wieder drehen und sicherstellen, dass er nicht an der Arbeitsplatte klebt. Bis zu benötigten Größe bzw. gewünschten Stärke ausrollen, mit Hilfe eines Nudelholzes den Fondant aufrollen und über der Torte wieder abrollen. Oberfläche glätten und überstehenden Fondant abschneiden.

Aus dem restlichen Fondant eine Kordel drehen, um die Torte legen.

Mit Blümchen aus Blütenpaste dekorieren.

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Auch wenn die Torte ähnlich aussieht wie die Holundercremetorte, es war eine andere Torte!!