Flammkuchen „Elsässer Art“ II

Manchmal sind es gerade die kleinen, feinen Sachen, die große Wirkung erzielen.
So bei uns dieser Flammkuchen!
Wir hatten schon längere Zeit keinen mehr gebacken, aber jetzt MUSSTE es mal wieder sein und dann hatten wir doch noch dieses neue Rezept dafür im Petto.

Weiterlesen

Spargelpizza „Flammkuchen-Style“

Erstens kommt es anders als man zweitens denkt…
So kam es hier auch.
Eigentlich wollten wir einen „richtigen“ Flammkuchen mit Spargel machen, aber…
Arzttermin…ewig lange Wartezeit…viel länger als gedacht und befürchtet…
Lange Rede kurzer Sinn: für unseren „Standard-Flammkuchenteig“ (2 Stunden Reifezeit) war es zu spät, also haben wir kurzfristig umdisponiert und einen Pizzateig als Unterlage verwendet (1 Stunde Reifezeit).
So ist diese Pizza entstanden 🙂
Geschmeckt hat sie, auch wenn man sie aufgrund des fehlenden Tomatenbelages eigentlich nicht Pizza nennen kann und aufgrund des „falschen“ Bodens nicht Flammkuchen.

Weiterlesen

Flammkuchen – süß

comp_CR_CIMG5596_Flammkuchen_Apfel_Zimt

Wir haben ja schon mehrere Rezepte für Flammkuchen geposted:

aber heute gibt es zur Abwechslung mal eine süße Variante, nämlich mit Apfel, Zimt und wahlweise auch noch mit Mandeln.

Zutaten für 6 Stück:

  • 20 g Hefe
  • 8 EL Wasser
  • 500 g Mehl Typ 550
  • 200 ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2 Äpfel, süß; wir: Goldparmäne
  • Zimt
  • Zucker
  • Mandeln

Zubereitung:

Hefe mit 1/2 TL Zucker in lauwarmen Wasser auflösen; 10 Min. stehen lassen.

Buttermilch in der Mikrowelle etwas erwärmen, sie sollte handwarm sein.

Hefewasser, Buttermilch, Mehl, Salz und Olivenöl zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in möglichst dünne Spalten schneiden.

Aus dem Teig in 6 gleiche Teile abwiegen. Teigstücke abdecken, nacheinander auf Backpapier möglichst dünn ausrollen.

Auf jedem Teigfladen 1 – 1 1/2 EL Schmand verteilen (der Teigfladen sollte nur ganz dünn bestrichen sein).

Apfelspalten darauf verteilen, mit Zucker und Zimt bestreuen.

Nach Belieben auch noch Mandeln darauf geben.

comp_CR_CIMG5602_Flammkuchen_Apfel_Zimt_Mandel

Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5 – 6 Min. backen bis der Flammkuchen am Rand etwas Farbe bekommt.

Flammkuchen mit Feige und Ziegenfrischkäse

comp_CR_CIMG5589_Flammkuchen_Feige_Ziegenkäse

Bei Flammkuchen kann man seiner Fantasie ziemlich freien Lauf lassen.

Wir hatten sonntags Gäste zum Essen. Warum immer ein „großes Menü“? Warum nicht mal „Flammkuchen satt“?

Es gab zunächst „normale“ Flammkuchen ‚Elsässer Art‘, teils mit Schmand und teils mit Crème fraîche mit Kräutern und natürlich Bauchspeck und Zwiebeln.
Danach die unten beschriebenen Flammkuchen mit Feige und Ziegenfrischkäse.
Den Abschluss bildeten dann süße Flammkuchen (mit Apfel, Zimt und teils Mandeln).

Die Gäste waren begeistert – und wir somit natürlich auch.

Zutaten für 6 Stück:

  • 20 g Hefe
  • 8 EL Wasser
  • 500 g Mehl Typ 550
  • 200 ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 6 – 8 Feigen, je nach Größe
  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • 1 Zweit Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • nach Belieben Agavensirup, alternativ: dünnflüssiger Honig

Zubereitung:

Hefe mit 1/2 TL Zucker in lauwarmen Wasser auflösen; 10 Min. stehen lassen.

Buttermilch (in der Mikrowelle) etwas erwärmen, sie sollte handwarm sein.

Hefewasser, Buttermilch, Mehl, Salz und Olivenöl zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit Feigen in dünne Scheiben schneiden.
Rosmarin hacken.

Aus dem Teig in 6 gleiche Teile abwiegen. Teigstücke abdecken, nacheinander auf Backpapier möglichst dünn ausrollen.

Auf jedem Teigfladen 1 – 1 1/2 EL Schmand verteilen (der Teigfladen sollte nur ganz dünn bestrichen sein), salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Mit Feigen belegen, etwas Rosmarin auf dem Flammkuchen verteilen.

Wer mag, kann nun noch etwas Agavensirup oder Honig darauf geben.

comp_CR_CIMG5591_Flammkuchen_Feige_Ziegenkäse

Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5 – 6 Min. backen bis der Flammkuchen am Rand etwas Farbe bekommt.

Flammkuchen II

comp_CR_CIMG5578_Flammkuchen

Wir haben ja schon ein Rezept für Flammkuchen geposted. Bei dem nachfolgenden Rezept hat der Teig eine ganz andere Rezeptur. Eines haben aber beide Rezepte gemeinsam: sie schmecken sehr gut!

Zutaten für 6 Stück:

  • 20 g Hefe
  • 8 EL Wasser
  • 500 g Mehl Typ 550
  • 200 ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 300 g geräucherter Bauchspeck
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Hefe mit 1/2 TL Zucker in lauwarmen Wasser auflösen; 10 Min. stehen lassen.

Buttermilch in der Mikrowelle etwas erwärmen, sie sollte handwarm sein.

Hefewasser, Buttermilch, Mehl, Salz und Olivenöl zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und fein würfeln. Bauchspeck ebenfalls fein würfeln.

Aus dem Teig in 6 gleiche Teile abwiegen. Teigstücke abdecken, nacheinander auf Backpapier möglichst dünn ausrollen.

Auf jedem Teigfladen 1 – 1 1/2 EL Schmand verteilen (der Teigfladen sollte nur ganz dünn bestrichen sein), salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Je 2 EL Zwiebeln und Bauchspeck auf den Fladen geben.

comp_CR_CIMG4121_FlammkuchenII

Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5 – 6 Min. backen bis der Flammkuchen am Rand etwas Farbe bekommt.

comp_CR_CIMG5608_Flammkuchenessen_Reste

Flammkuchen „Elsässer Art“

Der Name „Flammkuchen“ stammt daher, dass er beim Brot backen als „Versuchsobjekt“ in den Ofen mit den noch lodernden Flammen geschoben wurde um zu testen ob die richtige Temperatur fürs Bortbacken erreicht ist. Wurde er zu schnell braun, wurde sofort „ausgekehrt“ (aus dem Backraum das restliche Brennholz entfernen – mit einem Kupfer-Besen, daher „auskehren“) und der Ofen vor dem „Einschießen“ (Brot in den Backraum einbringen) erst noch etwas abkühlen lassen. Dauerte es zu lange bis er braun wurde, musste noch Holz nachgelegt und der Ofen weiter aufgeheizt werden. War er in der richtigen Zeit gut, wurde ausgekehrt, der Flammkuchen gegessen und dann eingeschossen.
So konnte man die Temperatur bestimmen und hatte so ganz nebenbei ein „Frühstück“ für die Bäckerinnen und Bäcker.

Weiterlesen