Gebrannte Erdnuss-Pralinen

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Nach längerer Zeit hatten wir mal wieder gebrannte Erdnüsse gemacht und dann sind wir über das Rezept für die Gebrannten Erdnuss-Pralinen bei „Chrissitally’s Cupcakefactory“ gestolpert. Also, die mussten natürlich gleich – mit kleinen Änderungen – ausprobiert werden.

Zutaten:

*) Wir haben die Erdnussbutter einer holländischen Firma verwendet. Diese ist nicht so stark gesüßt wie die meisten Produkte amerikanischer Machart.

Zubereitung:

Die gebrannten Erdnüsse im Mixbecher (alternativ: mit dem „Zauberstab“) zerkleinern. Ob man sie jetzt „pulverisiert“ oder doch noch mehr oder weniger kleine oder große Stückchen darin lässt, bleibt jedem selbst überlassen.

Die zerkleinerten Erdnüsse mit Salz und Erdnussbutter gut vermischen.

Mit einem Löffel kleine Bällchen (Kirschgröße) abstechen und zu Kugeln formen. Die Kugeln für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schokolade in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen.

Die Erdnuss-Pralinen in die geschmolzene Schokolade geben, wenden/drehen, damit sie ringsum mit Schokolade überzogen sind. Aus der Schokoladen nehmen, abtropfen lassen und auf ein Stück Backpapier zum Abkühlen setzen.

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Gebrannte Erdnüsse

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Ich liebe gebrannte Erdnüsse. Je frischer desto besser.
Und es ist doch so einfach gebrannte Erdnüsse selbst herzustellen…

Man kann, durch den Zusatz/Austausch der Gewürze (Chilipulver, Kardamompulver, Ingwerpulver, Vanillezucker, Espresso, Amaretto… ), den Geschmack ganz einfach nach Belieben verändern. Nur darauf achten, dass hitzeempfindliche Gewürze erst ganz am Ende zugefügt werden!!

Zur Abschreckung hier mal zwei Beispiele (Auszug Zutatenlisten), was alles in gekauften „Gebrannten Erdnüssen“ drinnen ist:

   „Erdnusskerne (47%), …Glukosesirup, Verdickungsmittel Gummi arabicum, Maltodextrin,
    Farbstoffe: E 100, E 120, E 150c; Aroma…“

   Erstaunlich, immerhin 47% Erdnüsse 😦

oder

   „Zucker, Erdnüsse (35%), Glukosesirup…Schellack…Farbstoffe: E150c, E120…“

   Doch noch 35% Erdnüsse 😦

Also, machen wir sie lieber selbst – da weiß man, was drinnen ist!

Zutaten:

  • 250 g Erdnüsse (Erdnusskerne), nicht geröstet, ungesalzen
  • 175 g Zucker *)
  • 175 ml Wasser *)
  • 3/4 TL Zimt

*) Die Zuckermenge kann man nach Belieben erhöhen, allerdings sollte sie nicht höher als der Nussanteil sein. Immer gleich viel Wasser und Zucker verwenden. Man kann auch einen Teil des Wassers durch andere Flüssigkeiten (z. B. Espresso, Likör…) ersetzten. Probiert es einfach aus.

Zubereitung:

Wir kaufen die Erdnüsse immer als Kerne, noch mit der braunen Haut, im Asia-Laden.

Man kann die Erdnüsse auch mit der braunen Haut weiterverarbeiten, aber uns schmecken sie geschält wesentlich besser.

Deshalb: die Kerne auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze ca. 18 Min. rösten. Dabei „platzt“ bei den meisten Kernen die braune Haut auf, falls nicht, auch nicht schlimm. Die Kerne aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Kerne auf ein Geschirrhandtuch geben, dieses zu einem „Bündel“ zusammenfassen, so dass unten ein „Sack“ entsteht in dem die Erdnüsse sind. Nun einfach mit einer Hand die Erdnüsse sanft „kneten“. Dabei löst sich die braune Haut von den Erdnüssen. Nun wird es aber schwierig. Entweder

– nach draußen gehen, das Handtuch auseinander falten und die pergamentartige, braune Haut vorsichtig weg pusten oder

– mit einem Staubsauger, bei entsprechendem Abstand zu den Erdnüssen und/oder entsprechend reduzierter Saugleistung,
die gelöste Haut absaugen oder

– die Erdnüsse mitsamt Schalen in ein Sieb mit entspr. großen Löchern geben und die Schalenreste absieben oder

– die Erdnusskerne heraus picken

Nach Möglichkeit sollten keine Schalenreste mehr an den Erdnusskernen haften.

Backblech dünn mit einem neutralen Pflanzenöl einreiben.

Zucker und Zimt in einem breiten (!!) Topf mischen. Wasser dazu geben und alles erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Erdnüsse in den Topf geben. Unter rühren alles bei großer Hitze kochen, bis sich das gesamte Wasser verflüchtigt hat. Man merkt es daran, dass die Nüsse von weißem „Staub“ überzogen sind und im Topf vom Zucker nur noch „Pulver“ übrig ist. Nun die Hitze auf mittlere Hitze reduzieren, Ständig aber langsam rühren. Je nach Hitze dauert es 2 bis 5 Min. bis das „Pulver“ beginnt sich wieder verflüssigt. Langsam weiter rühren (am besten geht es, wenn man die Nüsse einfach nur rundum vom Topfrand in die Mitte schiebt). Den Topf so lange auf dem Herd lassen, bis das gesamte Pulver sich aufgelöst und der Karamell die gesamten Nüsse umhüllt hat.

Topf vom Herd nehmen und die Nüsse auf das geölte Backblech geben. Die Nüsse möglichst so verteilen, dass sie nicht aneinander kleben. Vorsicht: nicht mit den Fingern anfassen!! Flüssiger Karamell hat mind. 120 Grad!!

Tipp: kaltes Wasser in den Topf füllen und einfach eine Weile stehen lassen, dann löst der harte Karamell sich von selbst auf!!

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Erkalten lassen – oder sagen wir: „mindestens ein bisschen abkühlen lassen, bevor man sie probiert“ 🙂

Übrigens: meine bessere Hälfte mag lieber gebrannte Mandeln – auch diese, und viele andere Nüsse, kann man nach dem oben beschriebenen Rezept „veredeln“.