Flammkuchen „Elsässer Art“ II

Manchmal sind es gerade die kleinen, feinen Sachen, die große Wirkung erzielen.
So bei uns dieser Flammkuchen!
Wir hatten schon längere Zeit keinen mehr gebacken, aber jetzt MUSSTE es mal wieder sein und dann hatten wir doch noch dieses neue Rezept dafür im Petto.

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Elsässer Zwiebeltarte reloaded

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Immer noch auf der Suche… nach einem Rezept für eine Zwiebeltarte, die so schmeckt, wie diese, die wir im Frühjahr im Elsass verkosten konnten.
Dieses Rezept stammt von der Seite marmiton.org. Das Rezept für den Teig haben wir uns bei Yuschka – sugarprincess-yuschka.blogspot.de –  ausgeliehen :).
Diese Tarte kommt der Sache schon ganz nahe.
Das nächste Mal werden wir aber die Zwiebelmenge um etwa 20% reduzieren und darauf achten, die Zwiebeln wirklich ganz weich zu dünsten.

Zutaten für eine Tarteform mit 27 cm Durchmesser

Für den Teig:

  • 190 g Mehl
  • 190 g Quark, 20%
  • 190 g Butter, kalt
  • 1 TL Salz

Belag:

  • 1 kg Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 200 ml Crème fraîche
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Butter würfeln, zusammen mit Mehl, Quark und Salz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, die Zwiebeln dazugeben und bei mittlerer Hitze und wenden braten bis sie schön weich sind. Dabei sollten die Zwiebel keine Farbe annehmen. Anschließend etwas abkühlen lassen.

Crème fraîche und Eier mit dem Schneebesen verrühren, kräftig salzen und pfeffern.

Eine Tarteform fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Backpapier, etwas größer als die Tarteform, ausrollen. Den Teig mit Hilfe des Backpapiers in die Form legen, Backpapier abziehen, den Teig schön in die Ecken der Tarteform drücken. Die Zwiebeln darauf verteilen

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und die Crème Fraîche-Masse gleichmäßig darüber gießen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

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Elsässer Zwiebeltarte

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Im Frühjahr waren wir für eine Woche im Elsass. Dort haben wir diese „Elsässer Zwiebeltarte“ gegessen. Sie hat uns super geschmeckt. Im Unterschied zu den meisten anderen Zwiebeltartes oder -quiches wird diese ohne Käse zubereitet. Dadurch ist sie nicht vom Belag her nicht so schwer, sondern eher leicht, fast schon fluffig.
Klar, dass wir sie nachbacken mussten, oder?

Zutaten für eine Tarteform von 26 cm Durchmesser

Für den Teig:

  • 125 g Butter, Zimmertemperatur
  • 250 g Mehl
  • 1 große Prise Salz
  • 5 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 600 g Zwiebeln
  • 80 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 60 g Mehl
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Butter und Salz in eine Rührschüssel geben und solange rühren bis Butter und Mehl sich zu ganz winzigen Krümeln verbunden haben. Das Wasser löffelweise unter weiterem Rühren zugeben. Soviel Wasser zugeben bis sich ein Teigball formt. Den Teig in Folie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Zwischenzeitlich Zwiebeln schälen und in feine Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, die Zwiebelspalten in die Pfanne geben und unter Wenden bei geringer Hitze braten. Die Zwiebeln sollten keine Farbe annehmen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Eigelb, Mehl, Milch und Sahne verrühren, mit Muskat, Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Backpapier zu einem Kreis von ca. 30 cm ausrollen. Die Tarteform fetten, Den Teig mit Hilfe des Backpapiers in die Tarteform legen. Backpapier abziehen, den Teig in die Ecken drücken.

Gedünstete Zwiebeln auf dem Teig verteilen, die Eiermilch darüber gießen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Die Ofentemperatur auf 200 erhöhen und die Tarte in ca. 10 Minuten fertig backen.

Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.

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Elsässer Kartoffelgratin

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Ein herrlich „deftiges“ Kartoffelgratin,das nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptgericht geeignet ist.

Zutaten:
die angegebenen Mengen sind für 4 bis 5 Beilagenportionen;
als Hauptgericht, die Mengen entspr. erhöhen (~ + 50%)

  • 600 g Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 200 g Zwiebeln
  • 75 g Dörrfleisch, geräucherten Bauchspeck
  • 225 g Joghurt, 10% Fett
  • 90 ml Vollmilch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 2 bis 3 EL Semmelbrösel/Paniermehl
  • 1 EL Butter oder Kräuterbutter

Zubereitung:

4 kleine oder 1 „normale“ Auflaufform leicht einfetten.

Zwiebeln in dünne Spalten schneiden.
Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck fein würfeln.
Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Die Kartoffelscheiben in Salzwasser zum Kochen bringen und ca. 8 bis 10 Min. kochen. Die Scheiben sollen „gerade so“ gar sein. Nicht zu lange kochen.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebelspalten bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 4 bis 5 Minuten dünsten.
Dann die Dörrfleischwürfel dazu geben und weitere 4 bis 5 Minuten dünsten. Die Zwiebel sollen glasig sein.
Vom Herd nehmen.

Die Kartoffelscheiben abgießen und kurz ausdünsten lassen.
In die Auflaufform(en) geben.
Zwiebeln und Dörrfleisch darüber verteilen.

Den Joghurt mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebenem Muskatnuss würzen, Milch dazu geben und alles verrühren; über den Kartoffeln verteilen, dabei darauf achten, dass möglichst alles damit bedeckt ist.
Die Semmelbrösel darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 backen – bis die Semmelbrösel braun werden.

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Bei uns gab es dieses Elsässer Kartoffelgratin als Beilage zu „Wildschwein-Steinpilz-Frikadellen„.

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Kougelhopf – „Elsässer Gugelhupf“

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Vor ziemlich genau einem Jahr waren wir (mal wieder 🙂 ) für ein paar Tage im Elsass. Dort haben wir uns – nachdem wir schon jahrelang davon gesprochen haben – eine Original Kougelhopf-Form aus dem für seine Töpferwaren bekannten Ort Soufflenheim gekauft. Nun kamen wir endlich dazu, sie auch einzuweihen. Freundlicherweise gab es beim Kauf der Kougelhopf-Form gleich noch ein Rezept für einen „Original Elsässer Kougelhopf“ dazu.

Zutaten für eine 24-Gugelhupf-Form:

  • 500 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter,
  • 2 Eier
  • 150 g Rosinen
  • 250 ml Milch
  • 20 g Hefe

Zubereitung:

Die Milch sollte „handwarm“ sein.
Mehl in eine Schüssel sieben.
In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hinein „bröckeln“.
Vom Zucker einen TL abnehmen und zur Hefe geben.
Die Hefe nun mit etwas Milch zu einem dünnen, glatten Teig verrühren.
Mit einer dünnen Mehlschicht bestäuben.

Schüssel abdecken. Nach etwa 30 Min. sollte in der Mehlschicht über dem Hefe-Milch-Gemisch sehr deutliche „Risse“ sichtbar sein.

Nun den restlichen Zucker, Salz, Butter, die restliche Milch in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten; dann erst ein Ei zum Teig geben und dieses vollständig in den Teig „einarbeiten“.
Danach erst das zweite Ei dazu geben und ebenfalls unter den Teig kneten.

Der Teig ist – für einen Hefeteig – sehr dünn! Das ist vollkommen in Ordnung!

Auszug aus dem Original-Rezept: „…für einen sehr elastischen Teig, muss dieser von Hand geknetet werden…“
Es sei jedem selbst überlassen, ob er diesen Rat befolgt. Wir haben den Teig von der Küchenmaschine kneten lassen und er wurde wunderbar.

Zum Schluss die Rosinen unter den Teig kneten. Nun den Teig luftdicht abdecken und an einem warmen Ort *) ca. 90 Min. gehen lassen.

*) Wir haben den Teig in die Mikrowelle bei angelehnter Tür gestellt. In der Mikrowelle (bei angelehnter Tür und eingeschaltetem Licht) entstehen ca. 27 Grad.

Den Teig nochmals mit einem Kochlöffel kräftig durchrühren, so dass der Teig entgast wird.

Die Form gut mit Butter ausstreichen und den Teig einfüllen.
Die Form ist ca. 3/4 gefüllt.

Bei Raumtemperatur nochmals ca. 30 Min. gehen lassen – Der Teig sollte nun die Form fast bis zum Rand füllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 bis 50 Min. backen.

Wie herrlich der Teig aufgegangen ist, kann man hier sehen (das mit dem Firmenaufkleber war keine Absicht! Wir bekommen hier nichts für Werbung!)

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Aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Wer mag, so wie wir, kann den Gugelhupf vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Ein herrlich lockerer, nicht zu süßer „Kougelhopf“

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